Ausgabe Dezember 2002

Prävention oder Intervention? Is purchaseable

Analysen / Essays / Standpunkte / Debatten

  • Kriegsverhinderung und Friedenswahrung

    Suche nach umfassender Prävention

    von Johannes Varwick | Weltweit, Konfliktprävention/-management

    Ein zentrales Hindernis für die Verhütung von Konflikten und deren Eskalation liegt weniger in einem Mangel an Wissen über potenzielle Krisen und Konflikte, sondern vielmehr in einem Mangel an politischem Handlungswillen zur frühzeitigen Abwendung von Krisen. Johannes Varwick von der Universität der Bundeswehr in Hamburg fordert deshalb, den Präventionsgedanken an die Spitze der außen- und sicherheitspolitischen Prioritätenliste zu setzen.

  • Konfliktverhütung und Friedenssicherung

    Für eine Bündelung der Interessen von EU und UN

    von Jean-Marie Guéhenno | Weltweit, Sicherheitspolitik

    Somalia, Srebrenica und Ruanda stehen für die tragischsten Fehlschläge der Friedenssicherung durch die Vereinten Nationen in den neunziger Jahren. Der UN-Untergeneralsekretär für Friedenssicherung appelliert eindringlich an die EU-Staaten, die Friedenssicherung nicht zum Nullsummenspiel werden zu lassen und auch weiterhin den Vereinten Nationen EU-Kontingente für UN-Friedenseinsätze zur Verfügung zu stellen.

  • Von der Prävention zur Präemption?

    Die neue amerkanische Sicherheitsstrategie

    von Karl-Heinz Kamp | Vereinigte Staaten von Amerika, Sicherheitspolitik

    Die erste amerikanische „Sicherheitsdoktrin“ nach dem 11.9.2001 wurde von Präsident George W. Bush ein Jahr später dem Kongress vorgelegt. Angesichts der amerikanischen Drohungen gegenüber dem Regime in Irak erregte diese größte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Der Leiter der Abteilung Planung und Grundsatzfragen der Konrad-Adenauer-Stiftung untersucht, was an dieser Strategie wirklich neu ist und welche Bedeutung sie für die Europäer hat.

  • Die Verifikation biologischer Waffen

    Abrüstung und Rüstungskontrolle in Irak

    von Gabriele Kraatz-Wadsack | Irak, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen

    Die Aufgabe, Biowaffen zu kontrollieren, gehört mit zu den schwersten Aufgaben der Rüstungskontrolle. Grundstoffe und Zwischenprodukte können auch friedlichen Zwecken dienen, und Einrichtungen können sowohl Arzneien wie auch Toxine produzieren. Gabriele Kraatz-Wadsack, UN-Waffeninspektorin für Irak, untersucht die Problematik am Fall Irak.

  • Kann Europa den Krieg gegen Irak verhindern?

    von Michael Quinlan | Europa, Sicherheitspolitik

    Zum Krieg in Irak hat Europa divergierende Ansichten, weshalb auch seine Stimme kaum zu vernehmen ist. Der ehemalige Unterstaatssekretär im britischen Verteidigungsministerium fordert von den Europäern Ideen für andere militärische Optionen als Krieg, die den Drohungen gegen Saddam Hussein mehr Nachdruck verleihen können.

  • Konfliktprävention in Afghanistan

    Eine dauerhafte Friedensordnung bleibt Fernziel

    von Wolfgang von Erffa | Afghanistan, Innere Konflikte

    Afghanistan braucht Hilfe. Um aber einen langfristigen Frieden zu stabilisieren, muss es ohne Einmischung von außen über die eigenen Angelegenheiten entscheiden. Die Europäer sollten sich weiterhin engagieren und vor allem den Aufbau einer regionalen Wirtschaftsgemeinschaft nach dem Vorbild der ASEAN tatkräftig unterstützen.

  • Stabilität im Nahen Osten?

    Der Beitrag der Geheimdienste zur Konfliktprävention

    von Shlomo Shpiro | Arabischer Osten/Israel, Konflikte und Strategien

    Abgeschirmt von Öffentlichkeit und Medieninteresse firmieren die internationalen Geheimdienste als Kanäle für eine verdeckte Diplomatie im Nahen Osten. Ihre Arbeit dient der Vorbeugung der Konflikteskalation und schafft in schwieriger politischer Lage Kontaktmöglichkeiten zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde.

  • Politikkoordination im Nahen Osten

    Transatlantische Strategien zur Konfliktlösung?

    von Joseph N. Yackley | Vereinigte Staaten von Amerika, Konflikte und Strategien

    Das transatlantische Verhältnis im Nahen Osten ist gestört: die amerikanische Realpolitik konzentriert sich auf „harte Sicherheitsfragen“, das europäische Interesse an „weichen Sicherheitsfragen“ ist breiter gefächert. Um einen echten Wandel im Nahen Osten bewirken zu wollen, müssen die USA und die Europäische Union ihre Stärken bündeln, um ihre jeweils eigenen Schwächen zu überwinden.

  • Personelle Erneuerung – Politische Kontinuität

    China nach dem 16. Parteitag der KPCh

    von Sven Bernhard Gareis | Volksrepublik China, Staat und Gesellschaft

    Auf dem 16. Parteitag der Kommunistischen Partei Chinas im November 2002 in Beijing hat sich ein Wechsel in den Spitzenpositionen von einer Führungsgeneration auf die nächste vollzogen. Sven Bernhard Gareis vom Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr hat den Kongress vor Ort verfolgt und versucht, eine Antwort auf die Frage zu geben, auf welche Machtkonstellationen und Folgen sich die Welt nach den Entscheidungen dieses Parteitags einstellen muss.

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