Ausgabe Juni 2002

Welthandel Is purchaseable

Analysen / Essays / Standpunkte

  • Handel und Politik

    Der Einfluss globaler Märkte auf nationale Interessen

    von Stefan A. Schirm | Western World, Economy and Finance

    Oft kann man hören, dass die sozialen und wirtschaftlichen Nationalinteressen durch die fortschreitende Globalisierung geschädigt werden. Professor Stefan A. Schirm vertritt die gegenteilige Auffassung: es sei empirisch nachweisbar, dass die Länder, die sich der Globalisierung öffneten, wirtschaftlich besser dastehen als jene, die sich vom Weltmarkt abschotten.

  • Kurzer Winter der Vernunft im Welthandel

    Ein Erfolg der neuen WTO-Runde ist ungewiss

    von Marc Beise | Worldwide, WTO

    Die größte Gefahr für den Erfolg der neuen Handelsrunde ist nicht die weltweite Konjunkturflaute, sondern die beängstigende Tendenz zu protektionistischen Maßnahmen vor allem seitens der USA und der EU. Statt durch immer mehr Zölle die Ziele der WTO zu konterkarieren, sollten die beiden größten Handelsblöcke ihre Streitigkeiten beilegen und eine Vorreiterrolle bei der Liberalisierung der Märkte spielen.

  • Terrorismus: Bremse des Welthandels

    von Hermann Simon | Worldwide, Economy and Finance

    Der Terrorismus verfügt über das Potenzial, die Strategien von Unternehmen massiv zu behindern und damit die Entwicklung des Welthandels deutlich zu bremsen. Der Unternehmensberater Hermann Simon untersucht die Auswirkungen des Terrors auf verschiedene wirtschaftliche Aktivitäten und kommt zu dem Schluss, dass die Hoffnung, der Handel werde den Terror besiegen, sich als trügerisch erweisen könnte.

  • Ende der globalen Rezession?

    von Norbert Walter | Worldwide, Economy and Finance

    Die Frage, ob im Jahr 2002 die globale Rezession zu Ende gehen wird, beantwortet der Chefvolkswirt der Deutschen Bank mit einem deutlichen „Ja“. Skeptischer sieht er hingegen die Aussichten dafür, dass der Aufwärtstrend des Jahres 2002 in den nächsten Jahren einen nachhaltligen Aufschwung nach sich ziehen wird. Dies, so Walter, sei noch nicht ausgemacht und liege zu einem guten Teil in der Hand der Europäer.

  • Welthandel und Entwicklungsländer

    Chancen der Doha-Runde für die Dritte Welt?

    von Stormy-Annika Mildner | Worldwide, Economy and Finance

    Die WTO-Ministerkonferenz von Doha war zwar erfolgreich, aber nur der Beginn eines langen und schwierigen Verhandlungsprozesses. Ob man dem Ziel der Runde, Wachstum und Entwicklung weltweit zu fördern, näher kommen wird, hängt in erster Linie von der Bereitschaft der Industrieländer ab, ihre Märkte für Produkte und Dienstleistungen aus den Entwicklungsländern zu öffnen. Letztere wiederum müssen in ihren Reihen für „good governance“ sorgen.

  • Wie „grün“ ist die WTO?

    Umweltschutz als Anliegen des Welthandels

    von Dieter Ruloff | Worldwide, WTO

    Die WTO und ihre Konferenzen sind zu einem bedeutenden Forum internationaler Umweltpolitik geworden, so der Politikwissenschaftler von der Universität Zürich. Sie unterstützt darüber hinaus den Ausbau multilateraler Umweltschutzabkommen (MEAs), die allerdings mit den Regeln der WTO weitgehend übereinstimmen sollten.

  • Ein Parlament für die WTO?

    von Peter Bender | Worldwide, WTO

    Ein „Weltwirtschaftsparlament“ wird schon seit einigen Jahren gefordert – vor allem vom Europäischen Parlament in Straßburg, weniger von den Entwicklungsländern des Südens. Vorbild für die Schaffung einer Parlamentarischen Versammlung der WTO könnten, so der Autor, NATO und Europarat sein.

  • Der Euro: Katalysator für den Wandel

    von Pier Carlo Padoan | Europe, Economy and Currency

    Die Europäische Währungsunion ist nach Meinung des Exekutivdirektors des IWF ein sich selbst erfüllender evolutionärer Mechanismus. Monetäre und finanzielle Stabilität seien in den meisten Ländern der Eurozone schon eine eindeutige Politikpräferenz. Was fehlt, sind flexiblere Produkt- und Arbeitsmärkte, vor allem in Kontinentaleuropa. Doch die Integrationskraft des Euro wird auch zu einer Angleichung auf diesen Gebieten führen.

  • Der Abgesang auf die NATO ist verfrüht

    von Günther Altenburg | Western World, NATO

    Nach dem 11. September haben sich die Stimmen gemehrt, die von einer tiefen Krise des westlichen Bündnisses sprachen. Botschafter Günther Altenburg, Beigeordneter NATO-Generalsekretär für Politische Angelegenheiten, widerspricht dieser Auffassung vehement und warnt nachdrücklich davor, die NATO zur Disposition zu stellen.

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