Ausgabe August 2004

Energie und Klima Is purchaseable

Analysen, Essays, Standpunkte, Debatten

  • Klimawandel und erneuerbare Energien Is purchaseable

    von Hermann Scheer | Weltweit, Klima- und Energiepolitik

    Mit großem Engagement plädiert der Träger des Alternativen Nobelpreises für die erneuerbaren Energien; ein wichtiger Grund hierfür ist der Klimawandel. Das Kyoto-Protokoll und auch die jüngste Konferenz „Renewables“ in Bonn haben sich seiner Ansicht nach als ungeeignet erwiesen, die globale Klimakrise zu überwinden. Deshalb seien jetzt unilaterale Schritte erforderlich.

  • Der teure Heiligenschein erneuerbarer Energien Is purchaseable

    Europa muss kostenbewusst und weltorientiert agieren

    von Carl Christian von Weizsäcker | Weltweit, Klima- und Energiepolitik

    Der weltweite Verbrauch an Energie wird sich zwischen 2000 und 2050 verdoppeln, wobei der größte Zuwachs aus den sich entwickelnden Ländern kommen wird. Wollen Deutschland und Europa angesichts dieser Tatsache wirklich eine – auch im internationalen Maßstab – sinnvolle Klimapolitik betreiben, dann ist vor allem eines gefragt: nüchterne, weltorientierte und nicht eurozentrische Kostenrechnung. Dabei spielt dann auch die Kernenergie eine wichtige Rolle.

  • Sichere Energieversorgung auch in Zukunft Is purchaseable

    Die Notwendigkeit einer europäischen Strategie

    von Frank Umbach | Europa, Klima- und Energiepolitik

    Die Herausforderungen der globalen Energiesicherheit haben sowohl für die Europäische Union als auch für Deutschland gravierende Folgen; beide sind darauf nur schlecht vorbereitet. Für Frank Umbach vom Forschungsinstitut der DGAP muss die zukünftige Energieversorgungssicherheit als integraler Bestandteil der europäischen Sicherheitspolitik verstanden werden.

  • Der Lohn des Mutes Is purchaseable

    Gestaltungsspielräume für eine internationale Klima- und Energiepolitik

    von Hans Joachim Schellnhuber, Nico Bauer, Ottmar Edenhofer | Weltweit, Klima- und Energiepolitik

    Zwischen Wachstum und Klimaschutz besteht kein tragischer Zielkonflikt. Die Handlungsspielräume für eine ökologische Strukturpolitik sind größer, als von vielen vermutet wird. Die Diskussion um die Klimapolitik ist bislang durch falsch gestellte Alternativen geprägt – die Vorschläge der Autoren versprechen Abhilfe und plädieren für einen wissenschaftlichen und politischen Lernprozess.

  • Energieeffizienz Is purchaseable

    Eine national und international unbeachtete Chance

    von Eberhard Jochem | Weltweit, Klima- und Energiepolitik

    Die unterschiedlichen Möglichkeiten der Energie- und Materialeffizienz werden von fast allen Staaten vernachlässigt, obwohl sie einen Hauptbeitrag zur Lösung des Klimaproblems und zur Ressourcenschonung von fossilen Energieträgern in den Entwicklungsländern erbringen könnten. Mit einer hoch effizienten und mit erneuerbaren Energiequellen betriebenen Kreislaufwirtschaft wäre nach Meinung des Verfassers auch das Problem des Klimawandels langfristig lösbar.

  • Kohle bleibt unverzichtbar Is purchaseable

    Der Ausstieg aus der Steinkohlenförderung wäre ein Fehler

    von Wolfgang Reichel | Deutschland, Rohstoffe & Energie

    Der deutsche Steinkohlenbergbau unterliegt seit Jahrzehnten einem tief greifenden Strukturanpassungsprozess. Doch der Zugang zu eigener Steinkohle, so das Geschäftsführende Vorstandsmitglied des Gesamtverbands des deutschen Steinkohlenbergbaus, stellt nach wie vor ein wichtiges Element unserer Versorgungssicherheit dar.

  • Saudi-Arabiens politische Zukunft Is purchaseable

    von Jamie Shirreff, Ali Al-Ahmed | Saudi-Arabien, Politisches System

    Das Königreich Saudi-Arabien, immer noch Hauptöllieferant des Westens, steht vor den gravierendsten Problemen seiner Geschichte. Die Regierung des Landes muss sich entweder reformieren oder damit rechnen, von einer wachsenden islamistischen Bewegung gestürzt zu werden. Der Westen, so die beiden Autoren vom Saudi Institute in Washington, sollte die herrschende Familie ermutigen, liberale Reformen zu wagen, um mit den Problemen besser fertig zu werden.

  • Kasachstans Weg zum Petro-Staat Is purchaseable

    von Birgit Brauer | Kasachstan, Rohstoffe & Energie

    Ohne die Entdeckung riesiger Ölfelder vor knapp vier Jahren wäre an Kasachstan vermutlich wenig Bemerkenswertes. Doch der Ölboom hat die ehemalige Sowjetrepublik in Zentralasien in den Rang eines weltweit führenden Ölproduzenten katapultiert. Birgit Brauer beschreibt, welche Auswirkungen der plötzliche Reichtum hat.

  • Der Sitz im Sicherheitsrat Is purchaseable

    Ein richtiges Ziel deutscher Außenpolitik

    von Karl Kaiser | Deutschland, Vereinte Nationen

    Die Reform des UN-Sicherheitsrats kommt, und nie war der Zeitpunkt besser für Deutschland, darin aufgenommen zu werden. Das Land ist einer der größten Beitragszahler und Truppensteller, und es hat durch sein Auftreten im Vorfeld des Irak-Krieges viele Sympathien gewonnen. Ein europäischer Sitz liegt in weiter Ferne, also sollte sich Deutschland seiner weltpolitischen Verantwortung stellen und als „Garantiemacht des Weltfriedens“ stärker finanziell und militärisch engagieren.

  • Neuer Spielplan auf der Weltbühne Is purchaseable

    Deutschlands Auftritt muss abgesagt werden

    von Gunther Hellmann, Reinhard Wolf | Deutschland, Deutsche Außenpolitik

    Deutschland sollte besser nicht nach einer internationalen Führungsrolle streben. Angesichts der Strukturkrise fehlt das Geld für außenpolitische Großprojekte. Die entstandene Kluft zwischen Ambition und schrumpfenden Ressourcen steigert die Versuchung, „nationale Interessen“ rücksichtsloser durchzusetzen oder Prestigepolitik zu betreiben wie beim „Pralinengipfel“. Warum besinnt sich Deutschland nicht auf seine Tradition, hinter den Kulissen zu agieren?

  • Der isolierte Hegemon Is purchaseable

    Die USA und die transatlantischen Beziehungen im Weltsystem

    von David P. Calleo | Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen

    Ob der „postsowjetische Westen“ wieder aneinander gekettet werden kann, ist die Frage von David Calleo. Er beschreibt die unüberbrückbare strategische Dissonanz nach dem Ende des Kalten Krieges. Zwei Visionen prallen aufeinander: Eine unilaterale Pax Americana gegen ein multilateral agierendes, vereintes, weltpolitisch engagiertes Europa. Doch beide Seiten haben einander nötig – was für Amerika noch mehr gilt als für Europa.

  • Von Kennedy lernen Is purchaseable

    Demokratische Ideen zur Verbesserung der transatlantischen Beziehungen

    von Ronald D. Asmus | Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen

    Während bei den Republikanern die alten Atlantiker aussterben, präsentiert Asmus die Demokratische Partei als Hüterin der transatlantischen Partnerschaft. Der Autor schlägt vor, dass USA und EU eine gemeinsame Strategie für Europa einschließlich Russlands und der Schwarzmeer-Region sowie für den Nahen und Mittleren Osten formulieren. Und Amerika muss seinen Enthusiasmus für die europäische Integration wieder entdecken.

  • Zehn Punkte für ein Europa in besserer Verfassung Is purchaseable

    von Ulrike Guérot | Europa, EU-Verträge

    Europa macht Weltgeschichte, und keinen interessiert es! Nach der Zangengeburt des Verfassungsvertrags weiß Europa immer noch nicht, was es will und was es sein könnte. Die Autorin macht zehn Vorschläge, um die Europäische Union politisch voranzubringen. Einige davon lauten: Deutschland muss wieder Anwalt der kleineren Staaten werden, die EU muss sich ihren Bürgern und in den USA besser erklären, und Europa sollte Geopolitik statt Agrarsubventionen als wichtigste Aufgabe ansehen.

  • Den Orient verwestlichen! Is purchaseable

    Plädoyer für eine selbstbewusste Nahost-Politik

    von Sylke Tempel † | Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika

    Im Kampf gegen den islamischen Fundamentalismus sind politische, wirtschaftliche und soziale Reformen das wichtigste Mittel; doch muss dieser Dialog ohne die Fundamentalisten stattfinden, mit denen keine Kompromisse möglich sind. Die Autorin plädiert für einen Dialog, der „an den Autokraten vorbei“ geführt werden sollte und bei dem letztendlich „mehr Westen“ – sprich mehr demokratische Partizipation der Gesellschaften – für den Nahen Osten gefragt sei.

Aus amerikanischen Zeitschriften

  • Völlig losgelöst Is purchaseable

    von Tim B. Müller | Vereinigte Staaten von Amerika, Politische Kultur

    Neocons und kein Ende? Hinter vielen Beiträgen darüber in der amerikanischen Diskussion verbirgt sich eine tiefer gehende Frage: Wie soll die Außenpolitik der USA im 21. Jahrhundert aussehen? Anzeichen für ein Umdenken mehren sich.

Buchkritik

  • Energiepoker. Is purchaseable

    Ökologische Warnzeichen vor Ort und Sorgen um die Versorgungssicherheit

    von Jürgen Turek | Weltweit, Klima- und Energiepolitik

    Das globale Klima, soviel scheint festzustehen, wird sich im 21. Jahrhundert ändern, sollte ökologisch oder industriepolitisch nichts Durchgreifendes geschehen. Jürgen Turek stellt zwei Bücher vor, die sich mit den klimatischen Konsequenzen eines zunehmenden Energieverbrauchs und mit den langfristigen Problemen der internationalen Energiesicherheit auseinander setzen.

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