Ausgabe Dezember 2006

Zukunftsfragen Is purchaseable

Titelthema

  • Denn sie tun nicht, was sie wissen Is purchaseable

    Die Herausforderungen der Zukunft sind bekannt - handeln tun wir nicht danach

    von Rolf Kreibich | Weltweit, Globalisierung

    Klimawandel und Ressourcenraubbau, Globalisierung und Migration: Bereits heute greifen dieMegatrends des globalen Wandels tief in alle Lebensbereiche ein. Doch je existenzieller die Probleme, umso kurzatmiger die Politik – die wissenschaftliche Betrachtung zukünftiger Folgen dieser Trends ist unabdingbar für ihre Bewältigung.

  • Denken in alternativen Zukünften

    Szenarien, inderdisziplinär erarbeitet, können aussagekräftige Modelle liefern

    von Eckard Minx, Ewald Böhlke | Weltweit, Forschung

    Wissenschaft, Wirtschaft und Politik müssen sich den komplexen Phänomenen, die mit den gewaltigen gesellschaftlichen und staatlichen Umbrüchen unserer Zeit einhergehen, analytisch stellen. Eine Methode, das zu tun, ist die interdisziplinäre Szenarien-Technik. Mit ihrer Hilfe lässt sich die Pluralität möglicher Zukünfte „neu denken“.

  • Demographie und Sicherheit Is purchaseable

    Acht Thesen zur künftigen Beziehung von Bevölkerungsentwicklung und Sicherheitspolitik

    von Rudolf Adam | Weltweit, Demografie

    Wer in die Zukunft schauen will, ist gut beraten, mit Bevölkerungsentwicklungen zu beginnen. Denn demographische Prognosen gehören zu den wenigen relativ gut gesicherten Annahmen. Und wer strategisch denkt, muss versuchen, sich rechtzeitig auf absehbare Entwicklungen einzustellen – vor allem auf dem Gebiet der Sicherheitspolitik.

  • Für eine realistische Europa-Debatte Is purchaseable

    Wunsch und Wirklichkeit: Deutschlands EU-Bild ist apolitisch und realitätsfremd

    von Jan Techau | Deutschland, Europäische Union

    16 Jahre nach Erlangung der vollen staatlichen Souveränität zeigt die außenpolitische Debatte der Bundesrepublik vor allem eines: die fundamentale Unreife der öffentlichen Auseinandersetzung über die zentralen Herausforderungen der nächsten Jahre. Diese manifestiert sich besonders in der unrealistischen Diskussion um die deutsche Europa-Politik.

  • UN-engagiertes Amerika?

    Washington denkt unverblümt über Alternativen zu den Vereinten Nationen nach

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinte Nationen

    Zwei zentrale Fragen beschäftigen politische Beobachter in Europa: Führen das außen-politische Debakel im Irak und die zunehmende innenpolitische Kritik in den USA zu einer grundlegenden Neubewertung des internationalen Engagements der Weltmacht? In welcher Form wird Amerika künftig global agieren? Spielen die Vereinten Nationen eine Rolle in der zu erwartenden amerikanischen Außenpolitik?

  • Herausforderung Klimawandel Is purchaseable

    Wie weiter nach Kyoto? Der OECD-Generalsekretär fordert neue internationale Initiativen

    von Angel Gurria | Weltweit, Klimawandel

    Die globale Erwärmung stoppen – dies ist eine der wichtigsten und dringendsten Zukunftsaufgaben. Dazu bedarf es internationaler Abstimmung und Zusammenarbeit einerseits, nationaler Anpassung und Reformen andererseits. Niemand, fordert der Generalsekretär der OECD in diesem Beitrag, darf sich der Verantwortung entziehen.

  • Planwirtschaft für den Planeten Is purchaseable

    In China entwickelt der Energieversorger EnBW das Modell einer energieeffizienten Zukunftsstadt

    von Jürgen Hofgrefe, Hans Rüdiger Lange | China, Klima- und Energiepolitik

    Schicksalsfrage Klima, Schicksalsfrage -Energie: Nirgendwo deutlicher als in den rasant wachsenden Städten entscheidet sich die Zukunft der Erde. Doch wie nachhaltige Metropolen bauen? Der deutsche Energieversorger EnBW entwickelt eine Methode für die Planung der energieeffizienten Zukunftsstadt – mit erstem Beispiel im chinesischen Synia.

  • Forschungs- und Technologiepolitik in der Globalisierung Is purchaseable

    Der harte Wettbewerb um Weltmarktführerschaften braucht internationale Regeln

    von Kai-Uwe Schrogl | Weltweit, Technologie und Forschung

    Es gibt heute kaum noch ein Industrie- oder Schwellenland, das sich nicht das Ziel gesetzt hätte, in Technologie und Forschung zur Weltspitze zu gehören. Der globale Wettbewerb auf diesem Feld nimmt daher ständig zu. Wer die Zukunftsmärkte beherrschen will, muss mithalten können. Aber verbindliche internationale Regeln dafür fehlen bisher.

  • Machtfaktor Biotech Is purchaseable

    Verliert Europa den Anschluss an eine der Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts

    von Ulf Gartzke, Sven Olaf Berggötz | Europa, Biotechnologie

    Die weitere Entwicklung der Biotech-Industrie zählt zu den wichtigsten Zukunftsfragen des 21. Jahrhunderts. Aus medizinischer, wirtschaftlicher, politischer und ethischer Sicht steht dabei viel auf dem Spiel. Vor allem die Stammzellenforschung ist eine moralische Frage geblieben, die in den USA wie hierzulande die Gemüter erhitzt.

Internationale Politik

  • Zittersieg statt Triumph Is purchaseable

    Trotz Mehrheit im Kongress: der Demokratischen Partei fehlt ein klares Programm

    von Patrick Keller | Vereinigte Staaten von Amerika, Politisches System

    In Senat und Repräsentantenhaus haben sie die Mehrheit gewonnen – aber dennoch war der Sieg der demokratischen Partei bei den Zwischenwahlen nicht mit der „Gingrich Revolution“ von 1994 zu vergleichen, als die Republikaner triumphal beide Häuser eroberten. Den Demokraten fehlt ein klares Programm; ihre Stärke war Bushs Schwäche.

  • Gefährliches Desinteresse Is purchaseable

    Eine Debatte über Sinn und Unsinn der Bundeswehrmission ist überfällig

    von Peter Müller | Deutschland, Auslandseinsätze

    Die Bundeswehr macht Schlagzeilen. Doch sind es eher die Fehltritte des Ministers und die Skandalbilder mit Totenschädel, die das Interesse an der Armee wecken als ihre Leistungen bei den zum Teil schwierigen Missionen im Ausland. Keine Partei will der Bevölkerung eine ehrliche Debatte über die Risiken der Auslandseinsätze zumuten.

  • Sisyphos am East River Is purchaseable

    Abschied nach zehn Jahren: Was bleibt von der Ära Kofi Annan?

    von Thorsten Benner | Vereinigte Staaten von Amerika, Vereinte Nationen

    Der Weltlotse geht nach zehn Jahren von Bord – zum Jahresende übergibt UN-Generalsekretär Kofi Annan den Stab an Ban Ki Moon. Es war eine Amtszeit der Extreme: Den Höhen von Friedensnobelpreis und diploma-tischem Rockstarstatus folgten die Tiefen der Skandale um die UN-Bürokratie. Was bleibt?

  • Der Kulturkampf ist beendet Is purchaseable

    Kissinger berät Bush, Bush opfert Rumsfeld: politischer Herbst in Washington

    von Tim B. Müller | Vereinigte Staaten von Amerika, Politische Kultur

    Die Republikanische Partei erneuert sich, die Demokraten helfen mit

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