Ausgabe November 2007

Wie Asien zusammen wächst Is purchaseable

Titelthema

  • Der Weg zur Asiatischen Gemeinschaft Is purchaseable

    Europa unterschätzt Asiens Fähigkeit zur Gemeinschaftsbildung - ein Fehler

    von Michèle Schmiegelow, Henrik Schmiegelow | Asien, Internationale Politik/Beziehungen

    Viele Europäer halten es für undenkbar, dass der riesige Kontinent Asien zusammenwächst: Großmachtrivalitäten, Nationalismen, kulturelle Unterschiede, ideologische Gräben, Konkurrenz und Konflikte machten die Integration unmöglich, heißt es. Doch in Asien selbst wird die Gemeinschaftsbildung als Zukunftsstrategie begriffen.

  • Gemeinsam globale Probleme lösen Is purchaseable

    Aktive Partnerschaft ist das Gebot der Stunde

    von Frank-Walter Steinmeier | Europa, Internationale Politik/Beziehungen

    Nicht ohne Grund war die diesjährige Botschafterkonferenz im Auswärtigen Amt dem Thema Asien gewidmet: Die Gestaltung der Beziehungen zu den Staaten und Ökonomien Asiens ist längst zu einer Schlüsselfrage deutscher und europäischer Außen- und Außenwirtschaftspolitik geworden. Notwendig ist eine vorausschauende Politik, die mit den Chancen wie den Risiken des asiatischen Aufstiegs umgehen kann.

  • Fit für Asien Is purchaseable

    Wie Europa von Asiens Dynamik profitieren kann

    von Eckart von Klaeden | Europa, Internationale Politik/Beziehungen

    Keine Angst vor dem Aufstieg Asiens! Der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion plädiert energisch für eine neue Asien-Strategie, mit der sich Deutschland und Europa den neuen Herausforderungen stellen und von der asiatischen Dynamik sogar profitieren können.

  • Der Langsamste bestimmt das Tempo Is purchaseable

    Bauanleitung für eine Asiatische Union

    von Ong Keng Yong | ASEAN/ASEAN-Länder, Internationale Politik/Beziehungen

    In diesem Jahr feiert die ASEAN ihren 40. Geburtstag. Dennoch ist die Idee der Gemeinschaftsbildung für Ostasien noch neu, wie ASEAN-Generalsekretär Ong Keng Yong in diesem Beitrag schildert. Aber ihre Bedeutung nimmt zu. In kleinen Schritten bewegen sich die Staaten der Region aufeinander zu. Die ASEAN sieht sich in der Rolle des Mittlers.

  • Myanmar raus aus der ASEAN! Is purchaseable

    Die Mitgliedschaft des Landes schadet der Glaubwürdigkeit des Bündnisses

    von Berry Desker | ASEAN/ASEAN-Länder, Internationale Politik/Beziehungen

    Die Militärdiktatur ist dem südostasiatischen Bündnis ein Klotz am Bein

  • Neue Muster der Integration Is purchaseable

    Asien hat für eine Einigung ganz andere Voraussetzungen als Europa

    von Haruhiko Kuroda | Asien, Internationale Politik/Beziehungen

    Weniger Handelsbarrieren, weniger politischer Wille, größere Entfernung zwischen den Staaten: Asien hat für eine Einigung ganz andere Voraussetzungen als Europa. Es braucht einen Integrationsprozess, der sich am Markt orientiert, der mehrspurig abläuft und der die verschiedenen Entwicklungsstufen der Staaten berücksichtigt.

  • »Viele kleine Bächlein werden zu einem großen Fluss« Is purchaseable

    Warum China die regionale Kooperation in Ostasien weiter vertiefen will

    von Qian Qichen | Ostasien, Internationale Politik/Beziehungen

    Die Integration der ostasiatischen Staaten ist ein historischer Prozess, der seit zehn Jahren in kleinen Schritten voranschreitet. Große Hürden sind noch zu überwinden; aber wenn die Partner einander auf gleicher Augenhöhe begegnen und auch Systemunterschiede tolerieren, dann werden alle beteiligten Länder von dieser Entwicklung enorm profitieren.

  • Vom Novizen zum Veteranen

    Wie Japans neuer Premier die asiatischen Beziehungen wieder ins Gleis setzen will

    von Yoshibumi Wakamiya | Japan

    Einen großen Erfolg hatte Premier Shinzo Abe in seiner kurzen Amtszeit: Er beendete die Eiszeit zwischen China und Japan. Sein Nachfolger Fukuda wird diesen Weg mit Sicherheit weitergehen – und so die Grundlage für die weitere Verbesserung der südostasiatischen Beziehungen legen. Dort spielte Japan lange Zeit die Rolle des Buhmanns.

  • Aufschwung vor Religion

    Was hemmt Indiens Integration in Ostasien?

    von Kuldeep Mathur | Indien, Politisches System

    Indien ist Chinas stärkster Konkurrent als aufstrebende Wirtschaftsmacht in Asien. Der wesentliche Unterschied: Es ist eine Demokratie. Das heißt, dass ökonomische Reformen sozial abgefedert sein müssen. Gelingt das, steht der erfolgreichen Kooperation mit anderen ost-asiatischen Staaten nichts mehr im Weg. Auch nicht die Hindu-Ideologie.

  • Vernetzung verpflichtet

    Ostasien muss seine Chance nutzen, die internationale Ordnung mitzugestalten

    von Jusuf Wanandi | Ostasien, Internationale Politik/Beziehungen

    Handel, Institutionen, Sicherheit: In dem Maße, in dem die ostasiatischen Staaten regional zusammenarbeiten, müssen sie sich auch weltweit engagieren. Dafür sollten sich die Newcomer ans westliche Wertesystem anpassen und die etablierten Mächte Verantwortung abgeben. Acht Punkte, die auf die Agenda der asiatischen Integration gehören.

  • Gemeinschaft braucht Visionen

    Das Konzept "Asien" sollte für mehr stehen als Wirtschaftsboom

    von Kazuo Ogura | Ostasien, Internationale Politik/Beziehungen

    Güter, Touristen, Filme und Musik lassen Ostasien wirtschaftlich und kulturell zusammenwachsen. Doch Misstrauen zwischen den Staaten schwächt die Verbindungen – schließlich hatten die Nachbarn jahrhundertelang kaum Kontakt miteinander. Im 21. Jahrhundert muss Asien sich versöhnen und sich als Verfechter universeller Rechte neu definieren.

  • Goldene Regel der Gegenseitigkeit

    Was Asien zum weltweiten interkulturellen System beitragen kann

    von Hans Küng | Ostasien, Kultur

    Wird Asien Europa auch in Bezug auf die kulturelle Integration einholen können? Viele Europäer bezweifeln das. Doch Asien verfügt nicht nur über ein stabiles gemeinsames ethisches Fundament. Es hat auch, zum Teil lange vor Europa, eine Reihe von moralischen Prinzipien entwickelt, die heute als Elemente eines gemeinsamen Weltethos dienen können

Internationale Politik

  • Sozialismus, tiefgefroren

    Warum Kim Jong Il weniger mächtiger ist, als der Westen glaubt

    von Thomas Gutschker | Nordkorea, Politisches System

    Diszipliniert und durchorganisiert wirkt die Volksrepublik Korea auf den flüchtigen Betrachter, stromlinienförmiger, als die DDR je gewesen ist. Doch der zweite Blick offenbart Risse in der Fassade: Inseln der Marktwirtschaft, interne Konkurrenzkämpfe, und selbst der „Geliebte Führer“ schwächelt. Kim Jong II hat seine Nachfolge noch immer nicht geklärt. Denn jeder Kandidat dürfte Widerstand provozieren. Ansichten aus einem verschlossenen Land.

  • Zwischen Talibanisierung und Demokratie

    Präsident Musharraf soll Stabilität garantieren und Terror bekämpfen

    von Heinrich Kreft | Pakistan

    Die Geister, die er rief, wird er nun nicht mehr los … frei nach Goethes Zauberlehrling könnte man das Problem der Taliban beschreiben, die nicht nur von Pakistan aus in Afghanistan operieren, sondern auch die Entwicklung im Land beeinflussen. Die Erwartungen an Präsident Musharraf sind groß, aber kann er sie auch erfüllen?

  • Auswärts einig

    Warum sich die US-Außenpolitik nach Bush nicht grundsätzlich ändern wird

    von Robert G. Livingston | Vereinigte Staaten von Amerika, Staat und Gesellschaft

    Die gute Nachricht: Der kommende US-Präsident wird nicht George W. Bush heißen. Die weniger gute Nachricht: Grundlegend ändern wird sich die Außenpolitik unter Bushs Nachfolger(in) nicht. Immerhin stehen nun die Chancen für gedeihliche transatlantische Beziehungen besser als zuvor. Europa muss diese Möglichkeiten nutzen.

  • Therapie gegen Amerikas Ölsucht

    Die Chancen für eine transatlantische Energiepartnerschaft stehen gut

    von Josef Braml | Vereinigte Staaten von Amerika, Klima- und Energiepolitik

    Die Sicherheits-, Wirtschafts- und Umweltkosten ihrer gegenwärtigen Energieaußenpolitik werden die USA schon bald zum Kurswechsel veranlassen – vor allem im Verkehrssektor. Hier sollten deutsche und europäische Politik ansetzen: Eine transatlantische Energiepartnerschaft könnte Forschung und Investitionen für neue Technologien und den freien Handel alternativer Kraftstoffe im multilateralen Rahmen fördern.

  • »Von Feinden umzingelt«

    Der Herbst des Oligarchen: Ein Vertreter der Opposition im Gespräch

    von Anatolij Lebedko | Belarus, Staat und Gesellschaft

    Der Herbst des Oligarchen: Von Russland abgestraft, vom Westen verbannt, von der Demokratiebewegung bekämpft, steht Weißrusslands Präsident Lukaschenko mit dem Rücken zur Wand. Ein Gespräch mit dem Oppositionellen Anatolij Lebedko über den Kampf des Regimes ums Überleben, die Gefahr einer sozialen Explosion und die Hoffnung auf freie Wahlen.

  • Kleiner Mann, Grande Nation

    Sarkozys Kurs irritiert die EU-Partner

    von Daniela Schwarzer | Frankreich, Internationale Politik/Beziehungen

    Vertreter einer „neuen“ Politik, Mann des (Auf-)Bruchs, Lautmaler, nicht Leisetreter: Seit seinem Antritt löst Frankreichs Präsident Schritt für Schritt ein, was er vor seiner Wahl versprach. Doch sein nassforscher Kurs, geprägt von außenpolitischen Alleingängen, irritiert die EU – und lässt erahnen, dass Paris kein einfacherer Partner geworden ist.

  • Was auf uns zukommt

    Warum die NATO dringend eine neue Strategie braucht

    von Ulrich Weisser | NATO

    Wenn die Nordatlantische Allianz in den kommenden Jahrzehnten noch relevant sein will, muss sie jetzt ihre Strukturen, Prämissen und Prioritäten allesamt auf den Prüfstand stellen: Ohne eine realitätsgerechte Sicherheitsarchitektur wird das Bündnis in der Ära der globalen asymmetrischen Bedrohungen und neuen Gefahren nicht überleben.

  • Welchen Weg schlägt die AKP ein?

    Die Türkei zwischen traditionellem Kemalismus und liberalen Reformen

    von Ceyhun Kara | Türkei, Staat und Gesellschaft

  • Ohnmachtspiele

    Buchkritik

    von Arnulf Baring | Deutsche Außenpolitik

    Vier Diplomaten, vier Lebensalter: Berndt von Staden (Jahrgang 1919), Christian Feit (1921), Franz Pfeffer (1926) und Jürgen Ruhfus (1930) haben ihre Memoiren vorgelegt. So unterschiedlich die Lebenswege, so einhellig die Erkenntnis: Der Handlungsspielraum von Diplomaten ist heute gering. Sie sind eher PR-Manager und Horchposten ihrer Regierung.

  • Drehscheibe der Globalisierung

    Buchkritik

    von Dirk Nabers | Ostasien, Internationale Politik/Beziehungen

    Drei Konfliktlinien prägen derzeit das Spiel um Macht und Einfluss in Ostasien: die wachsende Polarität zwischen den USA und China, der zunehmende Antagonismus zwischen China und Japan und das triangulare Verhältnis mit den USA als externem Akteur. Drei Neuerscheinungen bringen Licht ins dunkle Spiel der sicherheitspolitischen Kräfte.

  • Chinas künftige Krisen

    Buchkritik

    von Fredrik Erixon | Volksrepublik China, Wirtschaft & Finanzen

    Wenn eine wirtschaftliche Entwicklung so rasant vor sich geht wie die Chinas, bemühen wir häufig biblische Begriffe oder Referenzen aus dem Tierreich, um sie begreifen zu können. Doch das Wachstum des chinesischen „Drachens“ ist weder unerklärlich, noch wird es sich im gleichen Tempo fortsetzen. Vier Neuerscheinungen zeigen, warum.

  • Wenn die Staatsräson Urstände feiert

    Buchkritik

    von Hanns W. Maull | Deutschland, Deutsche Außenpolitik

    Quasi das Gegenstück zum „Handbuch zur deutschen Außenpolitik“ (vgl. die Rezension von Sven Bernhard Gareis in der IP-Ausgabe 6/2007) stellt der von Thomas Jäger, Alexander Höse und Kai Oppermann herausgegebene Sammelband dar. Der Vergleich beider Bände offenbart unterschiedliche Stärken und Schwächen.

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