Ausgabe Dezember 2008

Die Stunde der Staaten Is purchaseable

Titelthema

  • Rechnet mit Amerika

    Warum wir die USA als wirtschaftliche Führungsmacht nach wir vor brauchen

    von Clive Crook | Wirtschaft & Finanzen

    Europa leidet unter den Folgen der Bankenkrise. Trost verspricht ein Blick über den Atlantik: Ist es jetzt vorbei mit der ökonomischen Dominanz der Vereinigten Staaten? Nein. Amerika bleibt stark, innovativ und tatkräftig. Und: Im Alleingang können weder Europäer noch Amerikaner das kollabierte Finanzsystem wieder auf die Beine stellen.

  • Hohepriester der Märkte

    Deregulierung und Liberalisierung: Amerikas Politik ist gescheitert

    von Heribert Dieter | Wirtschaft & Finanzen

  • „Europa muss seine Chance nutzen“

    Ein Appell wider Amerikas Businessmodell

    von Donald Kalff | Wirtschaft & Finanzen

    Die einseitige Fixierung auf Gewinnmaximierung und den Börsenkurs hat die US-Wirtschaft in die Krise geführt. Europas Unternehmen stehen besser da und könnten ihre Vorteile noch stärker ausspielen. Ein Gespräch mit dem Niederländer Donald Kalff über den Trugschluss des Shareholder Value, die Hybris der Banken und die Zerstörung des amerikanischen Finanzsystems

  • Besserwisser in Bedrängnis

    Nach der Schadenfreude kam der Schock: Der alte Kontinent und die Krise

    von Nikolaus Piper | Wirtschaft & Finanzen

  • Das Dollar-Paradoxon

    Die Finanzkrise macht die Volksrepublik mächtiger und abhängiger zugleich

    von Bernd Ziesemer | Finanzkrise

  • Die Achillesfersen des Riesenreichs

    Einbruch des Ölpreises, Abzug von Geldern: Russlands Wirtschaft lahmt

    von Stefan Meister | Finanzkrise

  • Gegen Ansteckung nicht immun

    Die Kreditkrise der Industrieländer beeinträchtigt die Entwicklungsfinanzierung

    von Helmut Reisen | Schwellenländer

  • Asche auf ihrem Haupt

    Die Staatsmänner rücken als Feuerwehr aus. Doch sie sind auch die Brandstifter

    von Michael Wohlgemuth | Finanzkrise

    Nicht zuviel Laisser-faire, sondern verheerende staatliche Interventionen, die allesamt gegen die Regeln des Marktes verstoßen haben, brachten das Finanzsystem an den Rand des Kollaps. Ausgerechnet politisch verbilligtes Geld, das die Kreditkrise erst ermöglicht hat, soll nun die erhoffte Rettung bringen. Am nächsten Brandbeschleuniger wird bereits gezündelt.

  • Der Bankrott der Ökonomen

    Die Finanzkrise enthüllt auch das Versagen der Wirtschaftswissenschaften

    von Karen Horn | Finanzkrise

  • Wächter in Ketten

    Der IWF kann künftige Finanzkrisen nur verhindern, wenn er gestärkt wird

    von Christian Thimann | IWF

  • Schelte für die Schiedsrichter

    Warum die Finanzaufsicht in der Krise versagt hat

    von Martin Hellwig | Finanzkrise

    Für Politiker und Medien sind die Schuldigen klar: Gierige Banker haben in US-Schrotthypotheken investiert und sich verspekuliert. Dabei haben die Folgen der Hypothekenkrise nur die immanenten Risiken des Finanzsystems aufgedeckt. Es gilt, die bestehenden Kontrollmechanismen neu zu justieren, damit sie vom Teil des Problems zur Lösung werden.

  • Neue Regeln für den nächsten Boom

    Was wir jetzt ändern müssen, damit künftige Krisen verhindert werden

    von Markus Brunnermeier | Finanzkrise

  • Die nächste Krise kommt bestimmt

    Frühwarnsysteme nützen nichts, wohl aber ordnungspolitische Grundsätze

    von Rainer Hank | Finanzmarktregulierung

Internationale Politik

  • Obamas „Green New Deal“

    Die Supermacht wird grün: Amerika steht vor einer neuen Energie- und Klimapolitik

    von Jürgen Trittin | Klima- und Energiepolitik

    Die Ziele sind ehrgeizig, die Chancen stehen gut: Innerhalb der nächsten zehn Jahre will Barack Obama 150 Milliarden Dollar in erneuerbare Energien investieren und sich für die Einführung des Emissionshandels stark machen. Die USA kehren auf die Bühne internationaler Klimaverhandlungen zurück – einer drastischen CO2 Reduktion werden sie dennoch nicht zustimmen.

  • „Das Ende der westlichen Dominanz“

    Asiens Aufstieg ist unaufhaltsam, bedeutet jedoch keinen Kampf der Kulturen

    von Kishore Mahbubani | Internationale Politik/Beziehungen

    Amerika wird noch lange Supermacht bleiben, doch die Zeiten einseitiger Belehrungen sind vorbei: Ein Gespräch mit dem ehemaligen UN-Botschafter Singapurs und jetzigen Politikprofessor Kishore Mahbubani über das neue asiatische Selbstbewusstsein, das Scheitern westlichen Demokratieexports und die weltweiten Hoffnungen in Barack Obama.

  • Opium fürs Volk

    Peking setzt auf Populismus statt auf Liberalisierung

    von Yu Liu | Staat und Gesellschaft

    Fische verteilen und das Angeln verbieten – so lässt sich der Erfolg von Staatspräsident Hu Jintao mit einem Sprichwort beschreiben. Mit Initiativen in der Gesundheits-, Landwirtschafts- und Arbeitsmarktpolitik machte er sich bei Millionen seiner Landsleute beliebt. Deren Lebensverhältnisse verbessern sich. Doch demokratische Reformen sind nicht in Sicht.

  • Was lange währt, wird noch nicht gut

    Warum das Jubiläum der Menschenrechte kein Grund zum Feiern ist

    von Marianne Heuwagen | Menschenrechte

    Seit 60 Jahren gibt es die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, doch die Diskrepanz zwischen ihrem Anspruch und der Realität ist ernüchternd: Weltweit gibt es fast keinen Staat, in dem sie nicht verletzt werden. Auch Deutschland könnte wesentlich mehr tun als nur Lippenbekenntnisse abzugeben – doch Berlin bleibt weit hinter seinen Möglichkeiten zurück.

  • Koffer aus Caracas

    Compañero Fidel, Hurrikan Hugo und die Grenzen des Linkspopulismus in Lateinamerika

    von Carlos Widmann | Staat und Gesellschaft

  • Freiheit, die wir meinen

    Buchkritik

    von Klaus Peter Krause | Finanzkrise

    Mit der Finanzkrise ist der Neoliberalismus zum Angriffsziel vieler Politiker und Medien geworden. Doch wer die Kritik am Neoliberalismus richtig einordnen will, muss sich zuerst mit seinen Grundlagen vertraut machen. Das Werkzeug dafür liefern drei Neuerscheinungen.

  • Patient oder Partner?

    Buchkritik

    von Andreas Eckert | Staat und Gesellschaft

    Der nigerianische Bürgerkrieg Ende der sechziger Jahre markierte einen Wendepunkt in der internationalen Wahrnehmung Afrikas: Aus dem Kontinent der Hoffnung wurde ein krisengeschüttelter und zur Entwicklung unfähiger Weltteil. Was tun? Journalisten und Wissenschaftler suchen nach Rezepten für die Zukunft.

  • Anmaßende Schwäche

    Buchkritik

    von Jan Techau | Deutsche Außenpolitik

    Gleich drei Dinge liefert Peter Sloterdijk der deutschen außenpolitischen Elite: das Attest der Unbedenklichkeit, das Vokabular für aufrichtige Beiträge zur Militär- und Sicherheitsdebatte und das Rückgrat, um einer skeptischen Bevölkerung die bitteren Wahrheiten über eine harte Welt und die daraus folgenden politischen Imperative nahezubringen.

  • Abschied von Annapolis

    Schlusspunkt

    von Margret Johannsen | Konflikte und Strategien

    Viel Prozess, kein Erfolg: Der Nahe Osten braucht endlich einen Friedensvertrag

Journal

  • Sterben für Tutsiland

    Brennpunkt

    von Thomas Knemeyer | Krieg/Kriegführung

    Im Kongo droht der zweite Weltkrieg Afrikas. Nur eine internationale Elitetruppe könnte das Morden beenden. Doch wer will Blut dafür vergießen?

  • Obamas Hausaufgaben

    Brief aus … Washington

    von Wess Mitchell | Internationale Politik/Beziehungen

    Die neue, multipolare Weltordnung erfordert vom designierten Präsidenten viel Geschick – zum Glück gibt es das kleine ABC der amerikanischen Staatskunst

  • Weltretter oder Wichtigtuer?

    Internationale Presse

    von Claudia Deeg | Medien/Information

    Frankreichs Präsident Sarkozy gefällt sich als Krisenmanager

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