Ausgabe Juli/August 2013

Wachsen, aber wie? Is purchaseable

Wachsen, aber wie?

Die Volkswirtschaften der Euro-Zone kommen nicht vom Fleck, die Krisenstaaten rutschen immer tiefer in die Depression. Wie lässt sich Europas Wachstum wieder ankurbeln? Welche Erfahrungen machen andere Länder? Und funktioniert das kapitalistische System noch?

IP-Forsa-Frage

Wachsen, aber wie?

Populismus

  • Illusion einer intakten Welt

    Europas Populisten profitieren von der Krise etablierter Politik

    von Florian Hartleb | Europe, Government and Society

    Illusion einer intakten Welt

    Finnland, Schweden, Italien, Ungarn oder auch Deutschland: In zahlreichen europäischen Ländern verbuchen rechts und links-populistische Parteien derzeit Erfolge. Warum erleben wir einen -„Moment des Populismus“? Wird es eine „populistische Internationale“ in -Europa geben? Und wer oder was genau sind überhaupt Populisten?

  • Scharf nach rechts

    Viktor Orbán polarisiert Ungarn seit zwei Jahrzehnten

    von Keno Verseck | Hungary, Government and Society

    Scharf nach rechts

    Der Übergang von der Diktatur zur Demokratie verlief doch nicht so mustergültig wie es Anfang der Neunziger schien. Heute ist Ungarn tief gespalten, und der machtbesessene Ministerpräsident bemüht die ganz großen Kategorien: Gut und Böse, Licht und Dunkel, Sieg oder Untergang. Nationalismus und Ungarozentrismus sind bereits Staatsideologie.

  • Das Rufen der Ratlosen

    Nicht das Unglück selbst, sondern dessen reitende Boten: Geschichte und Zukunft des Populismus

    von Thomas Schmid | Europe, Government and Society

    Das Rufen der Ratlosen

    Ein Blick auf die europäische Historie seit dem Zweiten Weltkrieg zeigt, dass das populistische Sentiment immer am Werk war. -Italien ist dafür ein gutes Beispiel, nicht erst seit Beppe Grillo. Viele Bürger sind unzufrieden mit politischem Stillstand, suchen einen Ausweg. So auch die „Alternative für Deutschland“, die Antwort auf Merkels Schweigen.

Gegen den Strich

  • Transatlantisches Handelsabkommen

    Sechs Thesen auf dem Prüfstand

    von Stormy-Annika Mildner, Claudia Schmucker | Western World, Trade

    Transatlantisches Handelsabkommen

    Es wird lebhaft debattiert über eine Trans-atlantische Handels- und Investitionspartnerschaft (TTIP): -Befürworter versprechen sich hohe Wachstumseffekte durch einen Abbau der Handelsbarrieren; Gegner warnen, dass der Welthandelsorganisation damit der Todesstoß versetzt werde. Was bringt die TTIP wirklich?

Türkei

  • „Das wird nicht einfach verschwinden“

    Der Politologe Sinan Ülgen über die Proteste in der Türkei

    Turkey, Government and Society

    „Das wird nicht einfach verschwinden“

    Es begann mit einem Großbauvorhaben und mündete in die heftigsten Proteste seit Jahrzehnten. Die Demonstrationen haben, so Sinan Ülgen im Gespräch mit der IP, ein neues Element in die politische Kultur der Türkei gebracht, das bleiben wird. Um künftig eine größere Teilhabe zu garantieren, wäre jetzt ein «Marsch durch die Institutionen» notwendig.

Syrien

  • Zögerliche Interventionisten

    Das Eingreifen der Hisbollah in Syrien erhöht den Handlungsdruck des Westens

    von Markus Bickel | Syria, Conflicts and Strategies

    Zögerliche Interventionisten

    Mit der Beteiligung von Hisbollah-Kämpfern an der Wiedereinnahme des Ortes al-Qusair durch syrische Regierungstruppen hat der Konflikt eine neue Stufe erreicht. Im Westen dürfte dies die Debatten über die richtige Syrien-Politik neu entfachen. Die schiitische Miliz beginnt eine „völlig neue Phase“, deren Ausgang militärisch entschieden wird.

Tunesien

  • Ein gespaltenes Land

    Der Verfassungsprozess in Tunesien zeigt die Probleme des Übergangs

    von Isabel Schäfer | Tunisia, Democratization/System Change

    Ein gespaltenes Land

    Von der Aufbruchstimmung des Arabischen Frühlings ist nicht mehr viel übrig, innen- und sicherheitspolitische Krisen prägen den Übergang zu einer wie auch immer ausgestalteten neuen Ordnung. Die Kluft zwischen islamistischen und säkularen, zwischen progressiven und gegenrevolutionären Kräften wächst.

Ägypten

  • Die große Herausforderung für das neue Regime

    Wirtschaftspolitische Probleme, die Ägypten jetzt dringend lösen muss

    von Amr Adly | Egypt, Democratization/System Change

    Die große Herausforderung für das neue Regime

    Ägyptens Wirtschaft leidet an einem gigantischen Haushaltsdefizit, einem Leistungsbilanzdefizit und einem massiven Rückgang der Währungsreserven. IWF-Kredite allein böten keine Lösung. Und was war die Strategie der Muslimbrüder? Die Macht sichern, jegliche harten Einschnitte vermeiden und ansonsten: weiter wie schon unter Hosni Mubarak.

Deutsch-französische Beziehungen

  • Kollektive Obsession

    Frankreichs Deutschland-Komplex und die Zukunft der Achse Paris – Berlin

    von Claire Demesmay | Germany, Bilateral Relations

    Kollektive Obsession

    Selten waren die Blicke der Franzosen so stark auf Deutschland gerichtet wie heute. Seit Nicolas Sarkozy im Präsidentschaftswahlkampf 2012 das „deutsche Modell“ überschwänglich lobte, steht Deutschland im Fokus der öffentlichen Diskussion. Doch der Tenor ist derzeit alles andere als positiv. Wie ernst ist die deutsch-französische Beziehungskrise?

  • Europa sucht sein Energie-Silicon Valley

    Was die deutsch-französische Zusammenarbeit bewirken könnte

    von Susanne Nies | France, Resources and Energy

    Berlin setzt auf Erneuerbare, Energieeffizienz und den Abschied von der Atomkraft. Paris dagegen bleibt den Meilern ebenso treu wie skeptisch gegenüber den Erneuerbaren – und damit auch gegenüber Energiepolitik à l’allemande. Dabei gäbe es nichts Dringlicheres als eine grenzüberschreitende Energiekooperation. Wie könnte die gelingen?

Wirtschaftsmetropole Nairobi

  • Giraffen vor Bürotürmen

    Nairobi entwickelt sich zum regionalen Wirtschafts- und Finanzzentrum

    von Anja Bengelstorff | Kenya, Economy and Finance

    Giraffen vor Bürotürmen

    Kenias Hauptstadt ist ein Moloch. Ihr Bevölkerungswachstum ist das rasanteste in ganz Afrika. Die Hälfte der Bewohner lebt in Slums. Und doch ist Nairobi zugleich das IT-Zentrum der Region, zahlreiche multinationale Konzerne, Banken und NGOs siedeln sich hier an. Sie eröffnen jungen, gut ausgebildeten Arbeitskräften neue Zukunftschancen.

Essay

  • Macht, Moral und Menschenrechte

    Über Werte und Interessen in der deutschen Außenpolitik

    von Heinrich August Winkler | Worldwide, German Foreign Policy

    Macht, Moral und Menschenrechte

    Der Einsatz für Menschenrechte in autoritär regierten Staaten ist zweifelsohne ein diplomatischer Balanceakt: der Versuch, den besonderen Umständen vor Ort umfassend und taktvoll Rechnung zu tragen und gleichzeitig das höchste allgemeine Anliegen der Völkergemeinschaft, den Schutz der Menschenrechte, zur Geltung zu bringen.

Brief aus ... Riad

Internationale Presse

  • Eine neue Kultur des Kompromisses

    Ein „Pakt für Mexiko“ bringt Reformen für das Schwellenland auf den Weg

    von Ulrich Wacker | Mexico, Emerging Market Economies

    Eine neue Kultur des Kompromisses

    Das Image des Schwellenlands Mexiko, das unverdient im Schatten Brasiliens stand, verändert sich: Ausländische Medien feiern es als „aztekischen Tiger“, Beobachter würdigen die gegenüber China wiedergewonnene Wettbewerbsfähigkeit, die Nähe zu den USA als strukturellen Standortvorteil und die Potenziale der schnell wachsenden Mittelschicht.

Buchkritik

  • Erklärt Merkel

    Zwei Versuche, die Außenpolitik der Bundeskanzlerin auf den Punkt zu bringen

    von Ulrich Speck | Germany, German Foreign Policy

    Auch nach zwei Amtszeiten bleibt Angela Merkel ein Mysterium. Ihre Äußerungen werfen oft mehr Fragen auf, als sie Antworten geben. Das gilt auch für die Außenpolitik. Obwohl Merkel als eine der mächtigsten Frauen der Welt bezeichnet wird, bleibt oft undeutlich, wie sie diese Macht einsetzen will. Zwei Neuerscheinungen wollen hier Klarheit schaffen.

  • Vorsicht, Bärenfallen!

    Warum Russlands Wirtschaft nicht auf die Beine kommt

    von Vladislav Inozemtsev | Russia, Economy and Finance

    Fragt man Ökonomen nach den Gründen für Russlands wirtschaftliche Probleme, so verweisen sie gern auf die kleptokratische Natur der Regierung Putin. Ganz so einfach ist es nicht, meinen Clifford Gaddy und Barry Ickes. Doch dürften ihre Vorschläge, wie die russische Wirtschaft auf Kurs zu bringen wäre, in Moskau kaum Gehör finden.

Schlusspunkt

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