Ausgabe Novemer/Dezember 2016

Die Entdeckung Afrikas Is purchaseable

Die Entdeckung Afrikas

Der Economist sprach einst provozierend vom „hoffnungslosen Kontinent“ – nun entdeckt ihn Berlin als Betätigungsfeld europäischer Politik ersten Ranges. Was ist nötig, um die Länder südlich der Sahara zu stabilisieren und Fluchtursachen wirksam zu bekämpfen?

IP-Forsa-Frage

Die Entdeckung Afrikas

  • Migration, Sicherheit, Wirtschaft

    Afrika wird zu einer Priorität der deutschen und europäischen Politik

    von Andreas Rinke | Afrika südlich der Sahara, Nachbarschaftspolitik

    Migration, Sicherheit, Wirtschaft

    Der Blick deutscher Politiker richtet sich immer stärker auf Afrika. Denn die Globalisierung fördert die Sorgen, dass alle Entwicklungen im Süden auch direkte Auswirkungen auf Europa haben werden. ­Afrika rückt ins Zentrum der Regierungspolitik – sowohl für die Bundeskanzlerin als auch für die Europäische Union; es wird Chefthema.

  • Hilfe zur Entwicklung

    Europa muss handeln, damit Afrika ein „Kontinent der Zukunft“ werden kann

    von Prinz Asfa Wossen Asserate | Afrika südlich der Sahara, Migration

    Hilfe zur Entwicklung

    Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten. Von außen kann dies niemand tun. Aber Europa sollte und kann jene Staaten unterstützen, die demokratische Strukturen aufbauen und in die Jugend investieren – und endlich seine desaströse Handelspolitik beenden. Ein Auszug aus dem soeben erschienenen Buch „Die neue Völkerwanderung“.

  • Nicht nur Durchgangsstation

    Der Drogenhandel in Westafrika muss durchdachter bekämpft werden

    von Olusegun Obasanjo | Afrika südlich der Sahara, Staat und Gesellschaft

    Nicht nur Durchgangsstation

    Wohl wird nur ein Bruchteil des weltweit geschmuggelten Kokains in Westafrika umgeschlagen. Die erzielten Umsätze übersteigen aber die Budgets mancher Staaten. Eine intelligentere Antidrogenpolitik müsste sich auf die Bekämpfung der Folgen in den einzelnen Ländern konzentrieren. Dafür braucht Westafrika die Hilfe seiner Partner.

  • Auf den Spuren von Boko Haram Is purchaseable

    Eine Reise in den Norden Kameruns offenbart das ganze Ausmaß der Krise

    von Hans De Marie Heungoup | Westafrika, Terrorismus

    Auf den Spuren von Boko Haram

    Immer und immer wieder attackierte die dschihadistische Boko Haram auch kamerunisches Territorium, vor allem in der Region des „Hohen Nordens“. Dann begann die Armee mit einer Gegenoffensive. Die Miliz konnte sie damit zwar schwächen – aber nicht besiegen. Eine Reportage aus dem Grenzland zwischen Kamerun und Nigeria.

Warten auf den Sturm

  • So funktioniert präventive Diplomatie Is purchaseable

    Es werden dringend Fortschritte in der Früherkennung von Krisen gebraucht

    von Richard Gowan | Weltweit, Konfliktprävention/-management

    So funktioniert präventive Diplomatie

    Die Berichte der International Crisis Group aus Krisengebieten erlauben es, Schlussfolgerungen über die Früherkennung von Konflikten zu ziehen. Sie fordern kontinuierliches politisches Engagement, mehr Beachtung der Peripherie und mehr Autonomie für Diplomaten vor Ort – damit vorhersehbare Krisen uns künftig nicht mehr „überraschen“.

  • Rette sich, wer kann Is purchaseable

    Bessere Frühwarnung allein führt nicht zu besserer Krisenprävention

    von Sebastian Gräfe | Weltweit, Konfliktprävention/-management

    Rette sich, wer kann

    Trotz konzeptioneller und technischer Fortschritte bei der Informationsgewinnung ist es heute immer noch sehr schwierig, Erkenntnisse in politisches Handeln zu übersetzen, um Krisen zu bewältigen. Denn wo Unklarheit über Interessen und Ziele möglicher Handlungsoptionen herrscht, kann es keine konzertierte Aktion geben.

Gegen den Strich

  • Cyberwar Is purchaseable

    Sechs Thesen auf dem Prüfstand

    von Christian Stöcker | Weltweit, Cyber Security

    Cyberwar

    Die Debatte über virtuelle Kriege pendelt häufig zwischen Hysterie und völliger Unterschätzung der Gefahren. Sind Hackerangriffe und massenhafter Datendiebstahl bereits Kriegsakte? Lassen sie sich einem Aggressor eindeutig zuordnen? Und wie gut ist gerade Deutschland gerüstet? Sechs Thesen auf dem Prüfstand.

US-Präsidentschaft

  • Globalismus versus Nationalismus

    Die sicherheitspolitischen Vorstellungen von Hillary Clinton und Donald Trump

    von Patrick Keller | Vereinigte Staaten von Amerika, Sicherheitspolitik

    Globalismus versus Nationalismus

    Unterschiedlicher könnten die Positionen nicht sein: Hillary Clinton möchte die Führungsposition der USA in der internationalen ­Ordnung sowohl diplomatisch als auch militärisch wieder ausbauen. ­Donald Trump ist Nationalist, sein Auftreten geprägt von Desinteresse und Unkenntnis der Wechselwirkungen internationaler Politik.

Opposition in Russland

  • „Gegen Personen, nicht gegen das Volk“

    Interview mit dem Oppositionspolitiker Ilja Jaschin über die Lage in Russland

    Russische Föderation, Staat und Gesellschaft

    „Gegen Personen, nicht gegen das Volk“

    Wladimir Putin sitzt fest im Sattel, die neugewählte Duma schickt dem Präsidenten zum 64. Geburtstag 450 rote Rosen und spendet stehend Applaus. Doch wie ist die Stimmung in Russland wirklich? Welche Rolle spielt die Opposition? Und welche Möglichkeiten sieht sie, der grassierenden Korruption und der aggressiven Außenpolitik Moskaus etwas entgegenzusetzen?

Sicherheitspolitik

  • Achse der Zuversicht Is purchaseable

    Die beste Antwort auf die Politik der Angst ist die Stärkung Europas

    von Wolfgang Ischinger | Weltweit, Sicherheitspolitik

    Achse der Zuversicht

    Am 6. September 1946 hielt US-Außenminister James F. Byrnes in Stuttgart eine Rede, die als „Hoffnungsrede“ in die Geschichte einging. 70 Jahre später schauen der Westen und gerade die Deutschen angsterfüllt in die Zukunft – während Länder wie Russland versuchen, die Pax Americana zu zerstören: Es gilt, mit voller Kraft gegenzusteuern.

Europa

  • Weniger und besser ist mehr

    Plädoyer für eine grunderneuerte Europäische Union

    von Ronja Kempin, Hanns W. Maull | Westeuropa politisch, Institutionen der EU

    Ein „perfekter Sturm von Krisen“ rund um Europa, Zerfallserscheinungen im Inneren der EU: Der bisherige Modus der Integration taugt nicht mehr. Gefragt wäre ein Modell, das sich auf die Außen- und Sicherheitspolitik konzentriert und dabei supranationale Institutionen schafft: ein handlungsfähigeres „Kristallisationseuropa“.

  • Flexibel und pragmatisch handeln Is purchaseable

    Die europäische Verteidigungspolitik sollte dringend überdacht werden

    von Karl-Heinz Kamp | Westeuropa politisch, NATO

    Flexibel und pragmatisch handeln

    Die Forderung nach einer gemeinsamen europäischen Sicherheitspolitik oder gar einer europäischen Armee ist nicht wirklich neu. Dabei zeigt gerade der Brexit: Mehr Integration geht derzeit nicht. Warum also nicht zum Konzept eines europäischen Pfeilers in der NATO zurückkehren? Denn die Praxis zeigt: Kooperation ist möglich.

G20

  • Nichts für Demokraten Is purchaseable

    Die G20 zeigt, welche Probleme durch informelles Regieren entstehen

    von Annegret Bendiek, Jürgen Neyer | Weltweit, G8/G20

    Nichts für Demokraten

    Keine Frage, die G20 hat sich zu einer gewichtigen globalen Institution entwickelt. Doch die Art und Weise, wie sie Politik betreibt, wirft auch für das Regieren in der Europäischen Union ernste Probleme auf. Denn mit der Informalisierung grenzüberschreitender Politik werden die Grundlagen unserer Demokratie gefährdet.

Irak

  • Nicht mit dem Schwert allein Is purchaseable

    Erfolge und Probleme der neuen Stabilisierungspolitik im Irak

    von Ekkehard Brose | Irak, Innere Sicherheit

    Nicht mit dem Schwert allein

    Deutschland beteiligt sich wie einige andere Länder an den Stabilisierungsmaßnahmen im Irak. Zusammen mit der Regierung Abadi will man dem IS den politischen Nährboden entziehen – und dazu beitragen, den Migrationsdruck an Europas Grenzen zu vermindern. Bewährt sich diese Politik? Welche neuen Erkenntnisse hat man gewonnen?

Umwelt

  • Das Geschäft mit dem Schrott Is purchaseable

    Elektroschrottberge in afrikanischen Großstädten sind auch unser Problem

    von Zoé von Finck, Andreas Manhart | Geographical areas of Africa, Umweltverschmutzung

    Das Geschäft mit dem Schrott

    Ausgediente Elektrogeräte aus Industrie­ländern werden zuhauf nach Afrika exportiert und dort unsachgemäß re­cycelt – mit dramatischen Folgen für Mensch und Umwelt. Langfristig landen die schädlichen Emissionen unweigerlich bei uns. Von einer gemeinsamen Lösung könnten beide Seiten profitieren, ökonomisch und ökologisch.

Essay

  • Wer sind wir?

    Auf der Suche nach der europäischen Identität

    von Luuk van Middelaar | Westeuropa politisch, EU-Verträge

    Wer sind wir?

    Seit ihrer Gründung schlägt sich die Europäische Union mit Fragen ihrer Identität herum; der bevorstehende Brexit wird dies befeuern. Dessen ungeachtet wird die EU bald an die Grenze ihrer Ausdehnung stoßen – was erneut ein Selbstverständnis fördern könnte, das nicht nur aus Politik, sondern auch aus Geografie und Geschichte schöpft.

Brief aus ... Guangzhou

Internationale Presse Polen

Buchkritik

  • Buch des Jahres

    Was man 2016 gelesen haben sollte

    Weltweit, Staat und Gesellschaft

  • Al-Kaidas langer Atem Is purchaseable

    Bücher über den syrischen Dschihad, Saudi-Arabien und den frühen Islam

    von Jan Kuhlmann | Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Terrorismus

    Wie ist der Aufstieg des selbsternannten Islamischen Staates zu erklären? Darf der Westen mit dem syrischen Al-Kaida-Ableger gemeinsame Sache machen, weil dieser auf einmal „moderat“ erscheint? Können in Saudi-Arabien, Hüterin der heiligen Stätten des Islam, moderatere Glaubensformen entstehen? Fünf Neuerscheinungen geben Antworten.

Schlusspunkt

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Kurzfristig ist in der IP-Redaktion ein Praktikumsplatz für Mitte April bis Mitte Juni 2017 zu vergeben. Weitere Infos finden Sie hier.

 

 

 

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