Ausgabe Juli - Oktober 2016

Länderporträt Israel Is purchaseable

Länderporträt Israel

Innerhalb von nur zwei Jahrzehnten hat sich ein kleines Land am östlichen Rand des Mittelmeers zur führenden Innovations-Nation entwickelt. Zu seinen Exportgütern gehören Chips, Apps und Algorithmen, und sein Bruttoinlandsprodukt pro Kopf liegt mit knapp 37 300 Dollar um ein Vielfaches höher als das seiner Nachbarn. Was sind die Ursachen des israelischen Wirtschaftswunders, wo liegen die Probleme, wo die Grenzen seiner ökonomischen Entwicklung? Antworten auf diese und andere Fragen liefern im aktuellen IP-Länderporträt Israel u.a. die Journalisten Matan Hodorov, Silke Mertins und Richard C. Schneider sowie Eugene Kandel, Wirtschaftswissenschaftler und Vorsitzender des israelischen Nationalen Wirtschaftsrats.

Länderporträt Israel

  • Innovativ in Tel Aviv

    Das kleine Land ohne Ressourcen setzt auf das Know-how seiner Bevölkerung

    von Matan Hodorov | Israel, Staat und Gesellschaft

    Innovativ in Tel Aviv

    Dass Not erfinderisch macht, lässt sich in Israel mit Händen greifen. Als kleines Land ohne Ressourcen war man stets gezwungen, auf das Know-how seiner Bevölkerung zu setzen. Die ist jung, divers, diskussionsfreudig – doch längst nicht alle ihre Mitglieder sind Teil der israelischen Start-up-Nation. Eine Erfolgsgeschichte mit Einschränkungen.

  • „Die Zukunft planen, flexibel bleiben“

    Interview mit dem Ökonom Eugene Kandel

    Israel, Wirtschaft & Finanzen

    „Die Zukunft planen, flexibel bleiben“

    Wenn eine Gesellschaft im Laufe ihrer Geschichte gelernt hat, sich an neue Entwicklungen anzupassen, dann ist es die israelische. Das ist auch nötig in einer Zeit, die ständig neue Herausforderungen von Klimawandel bis digitale Revolution bereithält. Wie Israels Wirtschaftsstrategie künftig aussehen wird, verrät der Regierungsberater Eugene Kandel im IP-Gespräch.

  • Silikon Wadi

    Vier Voraussetzungen waren nötig, um ein globales Hightech-Zentrum zu werden

    von Richard C. Schneider | Israel, Technologie und Forschung

    Silikon Wadi

    „Silikon Wadi“, so wird Israel heute gerne genannt. Vier Voraussetzungen waren nötig, um Israel zu einem der weltweit wichtigsten Hightech-Zentren zu machen: eine Spezialeinheit der Armee, die Einwanderung aus der ehemaligen Sowjetunion, ein staatliches Finanzierungsprogramm und die israelische Mentalität.

  • Koscher-Connection

    Israel, Wirtschaft & Finanzen

    Koscher-Connection

    Nicht nur deutsche Großunternehmen, sondern auch Mittelständler können von Israels Innovationspotenzial im Hightech-Bereich profitieren. Die Anknüpfungspunkte liegen näher, als viele oft denken. So unterhalten auf lokaler Ebene Städte wie Köln und Berlin den direkten Draht zur Start-up-Hochburg Tel Aviv.

  • Energie-Revolution

    von Silke Mertins | Israel, Rohstoffe & Energie

    Energie-Revolution

    Riesige Offshore-Gasfelder, gigantische Ölfunde am Toten Meer und auf dem Golan: Die Zeiten, in denen Israels Ressourcenarmut geradezu sprichwörtlich war, sind seit ein paar Jahren vorbei. Doch zusammen mit den Chancen, die das dem Land eröffnet, kommen die in der Region unvermeidlichen Streitigkeiten darüber, wem eigentlich was gehört.

  • Kleines Wirtschaftslexikon Israel

    von Gil Yaron, Silke Mertins | Israel, Wirtschaft & Finanzen

    Israels wichtigste Wirtschaftsfaktoren von A bis Z.

  • Weniger Glanz

    von Pierre Heumann | Israel, Wehrpotential

    Weniger Glanz

    Israels Rüstungsindustrie, deren Güter zu 80 Prozent für den Export bestimmt sind, feiert auch weiterhin im Ausland Erfolge. Daheim jedoch gerät die Armee immer stärker unter Druck: Ihr Image ist angekratzt, im Offizierskorps steigt der Anteil der Religiösen – und das könnte in der Zukunft zu einer Zerreißprobe führen.

  • Blaues Wunder

    von Tobias von Lossow | Israel, Wasser

    Blaues Wunder

    Wasser war für Israel stets von existenzieller Bedeutung – gesellschaftlich, politisch, wirtschaftlich. In dem Land, das zu zwei Dritteln aus Stein oder Sand besteht, gilt der Umgang mit Wasser als gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Geschichte der israelischen Wasserwirtschaft ist eine Erfolgsstory – doch als Vorbild für andere taugt sie nur bedingt.

  • Export statt Exodus

    von Winfried Schumacher | Israel, Staat und Gesellschaft

    Export statt Exodus

    Kleines Land mit großer Kultur: Israels Künstler, Autoren und Filmemacher sind weltweit gefragt. Mit Verve, Chuzpe und Selbstironie widmen sie sich dem komplizierten Leben in einem von Krieg, Terror und politischen Grabenkämpfen gebeutelten Land. Die Schroffheit und Verletzlichkeit ihrer Alltagshelden kommt auch im Ausland an.

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