Ausgabe Januar/Februar 2016

Smarte Revolution Is purchaseable

Smarte Revolution

Nie entwickelten sich „kritische Massen“ schneller als heute: Digitale Kommunikation und die damit einhergehende Beschleunigung von Dynamiken setzen die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft unter Druck. Viele haben das Problem noch gar nicht erkannt.

IP-Forsa-Frage

Smarte Revolution

  • Das Undenkbare denken Is purchaseable

    Politik und Wirtschaft haben sich fundamentalen Änderungen anzupassen

    von Nik Gowing, Chris Langdon | Weltweit, Politische Partizipation

    Das Undenkbare denken

    Stetige Vernetzung, Verschiebung der Machtverhältnisse, enormer sozialer Wandel, geopolitische Krisen, die sich rasch entwickeln: Politik und Wirtschaft sind mit Herausforderungen konfrontiert, denen sie sich kaum gewachsen fühlen. Weil in den Institutionen zu viel Konformität herrscht und zu selten das Undenkbare gedacht wird.

  • Lagebilder in Echtzeit

    Maßnahmen für eine effiziente Social-Media-Strategie

    Weltweit, Medien/Information

  • Entscheiden im Eiltempo

    Politische Führung im Zeitalter der Digitalisierung

    Weltweit, Politische Partizipation

    Entscheiden im Eiltempo

    Dass die Revolution der Informationstechnologie die Politik vor neue Aufgaben stellt, ist nicht unbekannt. Doch wie gut ist gerade die Außenpolitik darauf eingestellt? Ein erster Befund zeigt: Deutschland steht im internationalen Vergleich nicht an der Spitze. Was sich ändern muss, damit Berlin die oft geforderte größere Rolle spielen kann: einige Vorschläge.

  • Vernetzt statt verwurzelt Is purchaseable

    Wie soziale Medien Wanderungsbewegungen fördern können

    von Rianne Dekker, Godfried Engbersen | Weltweit, Migration

    Vernetzt statt verwurzelt

    Welche Einreisebestimmungen hat mein Wunsch-Migrationsland, wie komme ich dahin? Soziale Netzwerke liefern diese Informationen und helfen auch, die Beziehungen zu den Menschen in der Heimat aufrechtzuerhalten. Die Kehrseite der neuen Medienherrlichkeit sind falsche Versprechungen und überzogene Erwartungen.

Fluchtursachen, Fluchtrouten

  • Ein Problem aus der Hölle

    Der Bürgerkrieg in Syrien wird uns noch viele Jahre beschäftigen

    von Wolfgang Ischinger, Kristin Helberg, Florence Gaub | Syrien, Migration

    Ein Problem aus der Hölle

    Hunderttausende Tote, Millionen Flüchtlinge, ein völlig zerstörtes Land, das zum geopolitischen Schlachtfeld geworden ist: Den Bürgerkrieg in Syrien zu beenden und eine Strategie für den Wiederaufbau zu entwickeln, ist eine politische, diplomatische und militärische Mammutaufgabe, der sich vor allem die EU stellen sollte. Der Wiener Prozess ist ein Anfang.

  • „Fundamentale Unterschiede“

    Sinan Ülgen über die Rolle der Türkei und strategische Differenzen mit dem Westen

    von Sinan Ülgen | Türkei, Migration

    Die Türkei und der Westen haben in Syrien unterschiedliche Prioritäten. Während sich letzterer auf die Zerschlagung des IS konzentriert, ist Ankara ein Regimewechsel und die Eindämmung der syrischen Kurden mindestens ebenso wichtig. Zugleich nähern sich die EU und die Türkei wieder ein wenig an. Fragen an Sinan Ülgen, Vorsitzender des Think Tanks EPIN.

  • Erdogans Sonderweg Is purchaseable

    Ankara spielt die Kurden gegeneinander aus. Das nutzt nur dem IS

    von Markus Bickel | Türkei, Migration

    Die Entsendung türkischer Truppen an die Front bei Mossul heizt den innerirakischen und innerkurdischen Konflikt an – und schwächt damit die internationale Allianz gegen den Islamischen Staat. Berlin, das die Peschmerga aus dem Nordirak aufrüstet, sollte Ankara drängen, eine gemeinsame Front mit dem PKK-Ableger YPG nicht länger zu desavouieren.

  • Doppelt unter Druck

    Der Westbalkan als Transitroute und Herkunftsregion

    von Natasha Wunsch | Balkan, Migration

    Doppelt unter Druck

    Wir müssen den Westbalkan bei der Bewältigung des Flüchtlingsandrangs unterstützen und zugleich die Lebensbedingungen für die Menschen vor Ort so weit verbessern, dass sie nicht ausreisen wollen. Beide Ziele lassen sich nur durch deutlich höhere Finanzhilfen sowie eine Wiederbelebung der Beitrittsperspektive verwirklichen.

  • Das verlorene Paradies Is purchaseable

    Was die Griechen sich wünschen – und was Alexis Tsipras ihnen gebracht hat

    von Richard Fraunberger | Griechenland, Migration

    Das verlorene Paradies

    Furios startete sie durch, die neue griechische Regierung, als sie vor einem Jahr die Bühne betrat. Nichts weniger als eine politische, wirtschaftliche und soziale Revolution hatte sie sich auf die Fahnen geschrieben. Was davon geblieben ist? Nicht viel. Vor allem steht Alexis Tsipras deutlich stärker in der Kontinuität seiner Vorgänger, als er zugibt.

  • Flüchtlinge und Finanzen Is purchaseable

    Italien wird durch die Balkan-Route entlastet, die Lage bleibt aber angespannt

    von Andrea Affaticati | Italien, Migration

    Flüchtlinge und Finanzen

    Als 2011 die erste Flüchtlingswelle nach Europa schwappte, ließen die EU-Partner das hauptsächlich betroffene Italien allein. Auch heute, da kaum noch Syrer in Süditalien anlanden, operiert das krisengeschüttelte Land am Rande der Kapazitäten. Mehr Geld für die Flüchtlingskrise auszugeben ist, ohne Verstoß gegen den Stabilitätspakt kaum möglich.

Russland

  • Kooperation oder Konfrontation? Is purchaseable

    Putins Machtspiel in Syrien stellt den Westen vor neue Herausforderungen

    von Angela Stent | Russische Föderation, Konflikte und Strategien

    Kooperation oder Konfrontation?

    Die Überraschung über die russischen Militäraktionen in Syrien zeigt wieder einmal, dass der Westen Russlands Machtansprüche noch immer unterschätzt. Es ist Zeit, dass die USA und ihre Verbündeten lernen, mit dem Russland umzugehen, das sie vorfinden, anstatt die vermeintliche Regionalmacht weiterhin zu isolieren.

Iran

  • Die schiefe Achse Teheran–Moskau Is purchaseable

    Aus dem Zweckbündnis zur Stützung Assads dürfte kaum mehr werden

    von Ali Alfoneh, Flemming S. Hansen | Iran, Konflikte und Strategien

    Auf den ersten Blick verfolgen Russland und der Iran in Syrien ein gemeinsames Interesse: den Herrscher Baschar al-Assad an der Macht zu halten. Doch dort enden die Gemeinsamkeiten beinahe schon. Zu einer strategische Allianz zwischen Teheran und Moskau wird es nicht kommen, das gegenseitge Misstrauen ist viel zu groß.

China

  • Diplomatie mit neuen Mitteln

    Chinas „Neue Seidenstraße“ sollte strategische Priorität der EU sein

    Volksrepublik China, Auslandsinvestitionen

    Diplomatie mit neuen Mitteln

    Das Megaprojekt „One Belt, One Road“ dient nicht nur der Absicherung Chinas wirtschaftlicher Zukunft, sondern ist Pekings ernstzunehmender Versuch einer neuen Diplomatie. Die EU sollte ihre Zuschauerrolle aufgeben und beginnen, das Projekt aktiv mitzugestalten. Es wäre in ihrem strategischen Interesse.

  • Abschied vom Trittbrettfahren Is purchaseable

    In seinem neuen Weißbuch präsentiert sich Peking verantwortungsbewusst

    von Nele Noesselt | Volksrepublik China, Sicherheitspolitik

    Abschied vom Trittbrettfahren

    Spannungen zwischen China und seinen asiatischen Nachbarn haben die These vom neuerdings „aggressiveren“ Kurs der Volksrepublik befeuert. Doch auch ein Blick in Pekings militärstrategisches Weißbuch zeigt: Wenn ein Ausbau von Einflusssphären stattfindet, so über neue Handelsabkommen, nicht durch militärische Expansion.

  • Chinas neuer bester Freund Is purchaseable

    Großbritannien fügt sich willig in die neue chinesische Globalstrategie ein

    von Jonathan Fenby | Volksrepublik China, Globalisierung

    In der Hoffnung auf chinesische Investitionen in Milliardenhöhe rufen Premierminister David Cameron und Schatzkanzler George Osborne ein „goldenes Zeitalter“ in den sino-britischen Beziehungen aus. Doch während das immer selbstbewusstere Peking nichts zu verlieren hat, ist der merkantilistische Kurs Londons nicht ohne Risiko.

Argentinien

  • Neustart in Buenos Aires Is purchaseable

    Mit seinem knappen Wahlsieg beendet Präsident Macri die Ära Kirchner

    von Susann Kreutzmann | Argentinien, Politisches System

    Neustart in Buenos Aires

    Erstmals seit 70 Jahren wird Argentinien von einem konservativen Präsidenten regiert. Mauricio Macri, der zehn Jahre lang Bürgermeister von Buenos Aires war, verspricht auch außenpolitisch einen echten Neustart. Dazu muss er aber langjährige Altlasten aus dem Weg räumen – im Verhältnis zu den USA sowie zu Venezuela.

Sicherheitspolitik

  • Konventionell und nuklear Is purchaseable

    Die Rückkehr der Abschreckung ist unvermeidlich

    von Michael Rühle | Deutschland, Sicherheitspolitik

    Konventionell und nuklear

    Angesichts der militärischen Provokationen Russlands muss die NATO auf die neue Bedrohungslage reagieren. Vor allem die Staaten Mittel- und Osteuropas drängen auf eine dauerhafte Stationierung größerer Verbände, um glaubwürdige Abschreckung zu demonstrieren. Auch die nukleare Dimension darf dabei nicht ignoriert werden.

  • Abschreckung neu denken Is purchaseable

    Nukleare, konventionelle und zivile Komponenten müssen zusammenspielen

    von Claudia Major, Christian Mölling | Deutschland, Sicherheitspolitik

    Abschreckung neu denken

    Für weite Teile der Bevölkerung ist Abschreckung ein Relikt des Kalten Krieges, das sie eher skeptisch sehen. In der NATO ist man sich bewusst, dass Sicherheit in der heutigen Welt nicht nur von militärischen Mitteln abhängt. Deshalb ist es an der Zeit, ein ­neues Verständnis von Abschreckung zu erarbeiten.

  • Deutschland ertüchtigt

    Da Europa zögert, schreitet die Bundesregierung voran

    von Jana Puglierin, Sebastian Feyock | Deutschland, Sicherheitspolitik

    Deutschland ertüchtigt

    Ab 2016 will Berlin 100 Millionen Euro jährlich bereitstellen, um regionale Partner besser auszubilden und auszurüsten. Denn nur so können sie eigenständig für Sicherheit sorgen – eine zentrale Voraussetzung für Entwicklung. In Brüssel streitet man unterdessen weiter über grundsätzliche Fragen.

Essay

  • Wer mit dem Teufel speist Is purchaseable

    … muss einen langen Löffel haben: Zur Renaissance der Realpolitik

    von Richard Herzinger | Weltweit, Politische Kultur

    Wer mit dem Teufel speist

    Der Aufstieg des IS hat realpolitischen Forderungen Auftrieb gegeben, zusammen mit Baschar al-Assad gegen die Terrormiliz vorzugehen. Ein Plan, der allenfalls geeignet ist, noch verheerendere Konflikte zu schaffen. Und: Die Geschichte lehrt, dass Demokratien nur bestehen, wenn sie den Anspruch nicht aufgeben, ihre Werte weltweit zu verankern.

Brief aus ... Bangkok

  • Kampf der Königskinder Is purchaseable

    Wie in einem Land der Tabus Bilder und Gerüchte Debatten verhindern

    von Marko Martin | Thailand, Staat und Gesellschaft

    Kampf der Königskinder

    Im Schloss zu Versailles war seinerzeit jedem klar, wann und weshalb der Sonnenkönig nicht gestört werden durfte: Le roi danse. Die Bilder des tanzenden Louis XIV. erregen noch heute die Fantasie – auch dank der Verfilmung mit Benoît Magimel. In Thailand hingegen spielt der König Saxophon. Oder Golf.

Internationale Presse Ukraine

Buchkritik

  • Interessen statt Ideologie

    Neue Bücher zur Frage, was hinter dem System Putin steckt

    von Stefan Meister | Russische Föderation, Politisches System

    Seit der Rückkehr von Wladimir Putin ins Präsidentenamt 2012 sind Demokratie, Modernisierung und Liberalisierung in wachsendem Maße durch Autokratie, Isolationismus und, vor allem im Gefolge des Ukraine-Konflikts, durch Personalisierung der Politik ersetzt worden. Schon sprechen einige Beobachter von einer Ideologie des Putinismus. Mit Recht?

  • Von Zäsuren und Zerreißproben Is purchaseable

    Ob der Westen hält? Ob er fällt? Sechs Autoren suchen nach Antworten

    von Thomas Speckmann | Westliche Welt, Politisches System

    Seit Jahren gefallen sich Untergangspropheten darin, das Scheitern des Westens vorherzusagen. Derzeit scheint es, als gäben ihnen Krisen, Kriege und Terror recht. Ist die Welt aus den Fugen? Ist der Westen dem Untergang geweiht? Ein Blick in die Geschichte könnte helfen und die Wahrnehmung für Zwischentöne und Kontinuitäten schärfen.

Schlusspunkt

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Kurzfristig ist in der IP-Redaktion ein Praktikumsplatz für Mitte April bis Mitte Juni 2017 zu vergeben. Weitere Infos finden Sie hier.

 

 

 

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