Ausgabe März - Juli 2017 2017

IP Wirtschaft Italien Is purchaseable

IP Wirtschaft Italien

Stagnierende Wirtschaft, hochverschuldeter Staat, dazu die zweithöchste Jugendarbeitslosigkeit der EU: Italiens Wirtschaft bietet derzeit nur wenig Anlass zur Hoffnung. Dabei könnten die italienischen Unternehmer „unschlagbar“ sein, wie Lorenzo Bini Smaghi, Ex-Direktor der Europäischen Zentralbank, im IP-Interview erklärt. Welche Reformen sind nötig, um die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone wieder auf Kurs zu bringen? Und wie groß sind die Chancen, dass die Reformpolitik des zurückgetretenen Premiers Matteo Renzi weitergeführt wird?

IP Länderporträt Italien

  • Da Capo Is purchaseable

    von Regina Krieger | Italien, Wirtschaft & Finanzen

    Da Capo

    Alles auf Anfang, heißt es für Italien nach dem Rücktritt Matteo Renzis. Doch eine Alternative zur Reformpolitik gibt es nicht. Staat und Wirtschaft müssen dringend wieder auf Kurs kommen, denn ein Alleingang, womöglich ohne den Euro, ist keine Option, weder für Rom noch für Europa. Und die Chancen sind da – trotz ungünstiger Vorzeichen.

  • Ausgebremste Überflieger

    Was einem neuen italienischen Wirtschaftswunder im Wege steht

    von Andrea Affaticati | Italien, Wirtschaft & Finanzen

    Ausgebremste Überflieger

    Könnten italienische Unternehmer unter gleichen Bedingungen konkurrieren, dann wären sie unschlagbar. Nur werden sie durch Bürokratie und Protektionismus unnötig behindert. Welche Reformen sind nötig, um die drittgrößte Volkswirtschaft der Euro-Zone zu retten? Lorenzo Bini Smaghi, Ex-Direktor der Europäischen Zentralbank, im Gespräch.

  • Ach, die Mafia

    von Petra Reski | Italien, Organisierte Kriminalität

    Ach, die Mafia

    25 Jahre nach der Ermordung der Antimafia-Staatsanwälte Giovanni Falcone und Paolo Borsellino erinnert man sich in Italien der organisierten Kriminalität nur noch sporadisch. Ein Selbstbetrug, der umso leichter fällt, als die Mafia heute ein struktureller Bestandteil der Wirtschaft ist – und die Staatskasse jährlich um rund 75 Milliarden Euro schädigt.

  • Auswärtsschwach Is purchaseable

    von Michael Hüther | Italien, Wirtschaft & Finanzen

    Auswärtsschwach

    Zu klein, zu arbeitsintensiv, zu wenig produktiv: Italiens Unternehmen sind gut darin, den heimischen Markt zu bedienen, doch global stoßen sie oft an ihre Grenzen. Und das ist nur eines der Probleme, die der Wirtschaft des Landes zu schaffen machen. Immerhin: Zuletzt ging es vorsichtig aufwärts – auch in der Handelsbilanz.

  • Kleines Wirtschaftslexikon Italien Is purchaseable

    Italien, Wirtschaft & Finanzen

    Italiens Wirtschaft von Alfa-Romeo bis Vatikan

  • Wende auf Italienisch Is purchaseable

    von Peter Vollmer | Italien, Rohstoffe & Energie

    Wende auf Italienisch

    Kaum ein europäisches Land ist so abhängig von Öl- und Gasimporten wie Italien. Finanzielle Anreize für Erneuerbare fuhr die Regierung Renzi aufgrund knapper Haushalte zurück. Die Hoffnungen, dass es mit dem energiepolitischen Wandel weitergeht, ruhen derzeit eher auf Innovationen im Kleinen. Und da passiert einiges.

  • Architekten des Aufschwungs Is purchaseable

    Fünf Hoffnungsträger für eine leidgeprüfte Wirtschaft

    von Ulrike Sauer | Italien, Wirtschaft & Finanzen

    Autobauer, Bankmanager, Feinkost-Visionäre: Italiens Unternehmer werden nicht müde, gegen einen aufgeblähten und lähmenden Staatsapparat anzuwirtschaften. Doch auch in der Politik wächst die Zahl derer, die entschlossen sind, die Ökonomie des Landes mit Eigeninitiative und neuen Ideen wieder auf Vordermann zu bringen.

  • Goldene Mitte Is purchaseable

    von Franco Locatelli | Italien, Wirtschaft & Finanzen

    Goldene Mitte

    Unbeirrt von globalen Krisen und Rezessionen schreiben Italiens mittelständische Industrieunternehmen an ihrer Erfolgsgeschichte. Von Ökonomen als „Vierter Kapitalismus“ gefeiert, zeigt das Beispiel der oft familiär geführten „multinationalen Konzerne im Taschenformat“, dass die Gleichung „größer, besser, erfolgreicher“ nicht immer aufgeht.

  • Museen für Millionen Is purchaseable

    von Andrea Affaticati | Italien, Wirtschaft & Finanzen

    Museen für Millionen

    Wenn es in Italien um das nationale Kulturgut geht, dann spricht man gerne vom „petrolio italiano“. Doch anders als Erdöl, das man nur aus der Erde herauspumpen muss, ist Kultur ein Schatz, der beständiger Pflege bedarf – und staatlicher Investitionen. Eine Erkenntnis, der sich auch die nationale Politik nicht länger verschließen mag.

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