Ausgabe November/Dezember 2018

Amerika allein Is purchaseable

Amerika allein

Viele US-Präsidenten haben nach Verlusten bei Zwischenwahlen zum Kongress ihren Kurs geändert. Im Fall des Amtsinhabers im Weißen Haus steht das nicht zu erwarten. Vielmehr wird es noch zwei, wenn nicht sechs Jahre Trump pur geben: eine Anleitung.

IP-Forsa-Frage

Amerika allein

  • Stillstand bis 2020

    Treu bleibt Trump nur sich selbst. Seine Politik aber wird sich niemals ändern

    von Stephen J. Farnsworth | Vereinigte Staaten von Amerika, Staat und Gesellschaft

    Stillstand bis 2020

    Den Zwischenwahlen zum Kongress wird in den USA in keinem Fall eine politische Kehrtwende folgen. Trump wird Trump bleiben, komme, was da wolle. Polarisierung und Zerrissenheit der Gesellschaft in den USA werden zunehmen. Und auch für die Außenpolitik stehen zwei Jahre Stillstand, Streit und Hader bevor – mindestens.

  • Déjà-vu in Washington Is purchaseable

    Warum Donald Trump in zwei Jahren wiedergewählt werden könnte

    von David Graham | Vereinigte Staaten von Amerika, Staat und Gesellschaft

    Déjà-vu in Washington

    Die Wahl Donald Trumps zum Präsidenten 2016 war ein Betriebsunfall der amerikanischen Demokratie und wird sich nicht wiederholen, denken viele. Doch bei Trumps vielen Schwächen übersehen seine Kritiker schnell seine unleugbaren Stärken, die ihm im Wahlkampf helfen werden. Und wer Trump 2020 denn schlagen sollte, ist völlig offen.

  • Willkommen in der Hyperrealität Is purchaseable

    Die Medienwelt der USA ist fragmentiert, unübersichtlich und rau

    von Johannes Kuhn | Vereinigte Staaten von Amerika, Medien/Information

    Willkommen in der Hyperrealität

    Die Medienlandschaft der USA ist unter Donald Trump ein Spiegel der Gesellschaft – alles driftet mit wachsendem Tempo auseinander. Wahrheit und Lüge, Fälschung und Propaganda sind immer schwerer auseinanderzuhalten. Mittendrin thront der erste Social-Media-Präsident der Geschichte: Selten waren Medium und Botschaft so deckungsgleich.

  • „Europa braucht stärkere Antworten“

    US-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook über Außenpolitik unter Donald Trump

    Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen

    „Europa braucht stärkere Antworten“

    Donald Trumps Alleingänge, die USA auf dem Rückzug, das transatlantische Verhältnis für immer verändert: Deutschland und Europa müssten sich viel mehr gemeinsame strategische Optionen erschließen, fordert US-Expertin Cathryn Clüver Ashbrook. Investitionen in Koalitionen seien eine große Stärke – um Washington wieder auf Augenhöhe zu begegnen.

  • Der blockierte Aufbruch Is purchaseable

    Blinde Flecken und eine neue Ordnung: Zur Zukunft der US-Außenpolitik

    von Tyson Barker | Vereinigte Staaten von Amerika, Internationale Politik/Beziehungen

    Der blockierte Aufbruch

    Wer über amerikanische Außenpolitik nach 2020 nachdenkt, muss aus den strategischen Fehlern der vergangenen 30 Jahre lernen. US-Politiker von rechts wie von links entwickeln neue Narrative als Leitbilder der Außenpolitik. Wie tief die neue Weltordnung aber von Technologie geprägt sein wird, beginnen wir gerade erst zu begreifen.

  • Ohne, aber nicht gegen Washington Is purchaseable

    Wider das Kontinuitätsdenken bei der Entwicklung einer Amerika-Strategie

    von Thomas Kleine-Brockhoff | Vereinigte Staaten von Amerika, Transatlantische Beziehungen

    Ohne, aber nicht gegen Washington

    Mit seinem Rückzug aus der Welt setzt US-Präsident Donald Trump den Kurs seines Vorgängers Barack Obama fort: So argumentiert nicht zuletzt Bundesaußenminister Heiko Maas. Aber was gleich aussieht, ist durchaus nicht gleich – und führt dazu, dass das Nachdenken über eine Amerika-Strategie auf falschen Annahmen beruht.

Syrien: Ende eines Krieges

  • Krieg ohne Sieger Is purchaseable

    Das große Töten ist vorbei, jede Konfliktpartei nimmt sich ihren Teil

    von Christoph Reuter | Syrien, Konflikte und Strategien

    Krieg ohne Sieger

    Alle erwarteten eine verlustreiche Schlacht um Idlib. Doch sie blieb aus. Bedeutet das nun das Ende des Krieges in Syrien? Assad behält mit Unterstützung Russlands und des Iran die Macht, die Kurden kontrollieren den Nordosten, die Türkei errichtet ein Protektorat. Eine echte Lösung ist nicht in Sicht, nur eine brüchige Balance der Kräfte.

  • Konkurrierende Logiken Is purchaseable

    Bedingungen für einen Veränderungsprozess in Syrien

    von Volker Perthes | Syrien, Konflikte und Strategien

    Konkurrierende Logiken

    Der Krieg geht dem Ende zu, nun wird um die politische Zukunft Syriens gerungen. Russland spricht sich für ein international finanziertes Wiederaufbauprogramm aus, während die EU-Staaten dafür ein Mindestmaß an politischer Veränderung verlangen. Auf jeden Fall braucht man Gesprächskanäle nach Damaskus, auch offizielle.

  • Grabesruhe in Syrien

    Assad kann den Krieg gewinnen, aber nicht den Frieden

    von Kristin Helberg | Syrien, Staat und Gesellschaft

    Grabesruhe in Syrien

    Das alte Regime bleibt an der Macht. Aber Assad ist abhängig von inländischen und ausländischen Kräften, die kein wirkliches Interesse an Frieden haben. Seinen Gefolgsleuten geht es weder um Wiedergutmachung noch Versöhnung, sondern um persönliche Bereicherung. Deshalb sollten Geldgeber für ihre Hilfe konkrete Bedingungen stellen.

Gegen den Strich

  • Der Euro Is purchaseable

    Sechs Thesen auf dem Prüfstand

    von Frank Wiebe | European Union, Wirtschaft & Finanzen

    Der Euro

    Die europäische Gemeinschaftswährung ist das bisher ehrgeizigste Projekt der Europäischen Union – und hat zugleich die meisten Probleme mit sich gebracht. Aber mit einer Rückabwicklung der Währungsunion würde alles nur noch schlimmer. Vielmehr sollten die Europäer lernen, mit dem Euro richtig umzugehen – sechs Thesen und ihr Realitätsgehalt.

Europa

  • Macrons zweiter Coup?

    Erst Paris, dann Brüssel: Wie Frankreichs Präsident die Europawahlen angeht

    von Claire Demesmay, Julie Hamann | Frankreich, Europäische Union

    Macrons zweiter Coup?

    Für die Wahlen zum Europaparlament im Mai 2019 will Emmanuel Macron sein Erfolgsrezept auf die EU anwenden. Frankreichs Präsident sucht Verbündete jenseits der alten Parteienlogik und beschreibt sich als Gegenpol zu den rechtspopulistischen Europafeinden. Sicher ist: Angela Merkel wird damit zur Konkurrentin.

  • Exit der Skeptiker

    Wie sich der Brexit auf die Europawahlen 2019 auswirken wird

    von Nicolai Ondarza, von, Felix Schenuit | European Union, Europäische Union

    Exit der Skeptiker

    Der britische Austritt aus der EU ist der größte politische Erfolg von Gegnern der europäischen Integration – und wird voraussichtlich wenige Wochen vor den Europawahlen 2019 vollzogen. Paradoxerweise aber zwingt der Brexit die EU-skeptischen Parteien zum Umbau, parlamentarisch und politisch.

  • „Eine EU der souveränen Staaten“

    Giorgio Trizzino von den Fünf Sternen über seine Forderungen an die EU

    von Andrea Affaticati | Italien, Europäische Union

    „Eine EU der souveränen Staaten“

    Die beiden stellvertretenden Premierminister Italiens, Luigi Di Maio von der populistischen Fünf-Sterne-Bewegung und Matteo Salvini von der nationalistischen Lega, überbieten sich derzeit in ihrem Konfrontationskurs mit der EU. Im Gespräch mit der IP erklärt Giorgio Trizzino, einer der Vordenker der Fünf Sterne, wie seine Partei sich die Neugestaltung Europas vorstellt.

Deutsche Außenpolitik

  • UN-Sicherheitsrat als Testfall

    Deutschlands Sitz stellt die Handlungsfähigkeit der Koalition auf die Probe

    von Andreas Rinke | Deutschland, Vereinte Nationen

    UN-Sicherheitsrat als Testfall

    Wenn Deutschland am 1. Januar 2019 in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen einzieht, sind die Erwartungen groß. Die Bundesregierung soll und wird für den Erhalt der multilateralen Weltordnung kämpfen. Aber die zwei Jahre sind auch ein Test, ob Berlin außenpolitisch überhaupt noch handlungsfähig ist.

Ostseeraum

  • Die nasse Flanke des Westens Is purchaseable

    Russland, Deutschland, Schweden und die Sicherheitslage in der Ostsee

    von Aylin Matlé, Jana Windwehr | Region Baltisches Meer, Sicherheitspolitik

    Die nasse Flanke des Westens

    Der Ostseeraum gewinnt an sicherheitspolitischer Brisanz. Das hat vor allem mit der Nachbarschaft Russlands zu tun – nicht nur das Baltikum, auch Schweden sieht sich herausgefordert. Berlin blickt ebenfalls mit wachsender Sorge in Richtung Ostsee. Um dort das Konfliktpotenzial zu entschärfen, ist mehr Kooperation nötig.

Türkei

  • Der „Boss“ wankt Is purchaseable

    Präsident Erdogans Regierungssystem ist instabiler, als es von außen scheint

    von Susanne Güsten | Türkei, Staat und Gesellschaft

    Der „Boss“ wankt

    Seine Anhänger nennen ihn „Boss“, seine Gegner einen Diktator. Einig sind sich die meisten, dass der türkische Präsident Erdogan fest im Sattel sitzt und beste Chancen hat, das Land bis weit ins nächste Jahrzehnt hinein zu regieren. Doch sein Machtfundament zeigt deutliche Risse, die ihm in den kommenden Jahren gefährlich werden können.

Atomwaffen

  • Debatte der Extreme Is purchaseable

    Anmerkungen zur deutschen Diskussion über nukleare Abschreckung

    von Michael Rühle | Deutschland, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen

    Debatte der Extreme

    Hier die Forderung nach einer deutschen Atombombe, dort der Aufruf, Deutschland solle sich dem Nuklearwaffen-Verbotsvertrag anschließen: zwei völlig konträre Konzepte, die sich jedoch in vielem ähneln, auch darin, dass sie von dringlicheren Problemen ablenken. Dabei wäre es an der Zeit, dass Deutschland nuklearpolitisch wieder sprechfähig würde.

  • Europas nukleare Frage Is purchaseable

    Realistische Szenarien für eine europäische Bombe

    von Bruno Tertrais | Mitteleuropa, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen

    Europas nukleare Frage

    Schon in den 1950er Jahren gab es erste Bestrebungen zu einer europäischen Bombe, in den 1990er Jahren bemühte sich vor allem Paris um Fortschritte. Seitdem aber liegt das Thema brach. Angesichts der Unsicherheit in den transatlantischen Beziehungen ist es an der Zeit für eine offene Diskussion zwischen europäischen Politikern und Experten.

Essay

  • Transatlantische Wirrnis

    Im Widerstand gegen Trump wäre ein europäischer Sonderweg verheerend

    von Richard Herzinger | Vereinigte Staaten von Amerika, Bilaterale Beziehungen

    Transatlantische Wirrnis

    So sehr Europa in der Ära Donald Trumps seine neue Rolle suchen muss, so fatal wäre seine Abkehr von den USA. Denn das Projekt eines geeinten demokratischen Europas ist amerikanischen Ursprungs – und ohne die USA nicht denkbar. Der Kampf für den Erhalt liberaler Demokratien kann nur beiderseits des Atlantiks zugleich gewonnen werden.

Brief aus ... Osijek

Internationale Presse Mexiko

Buchkritik

  • Buch des Jahres 2018

    Was man 2018 gelesen haben sollte

    Weltweit, Staat und Gesellschaft

  • Angst vorm Abstieg

    Weckrufe und Trostspender zur Krise des Westens

    von Jana Puglierin | Deutschland, Deutsche Außenpolitik

    Wer in diesen Tagen die politische Abteilung seiner Buchhandlung durchstöbert, braucht ein stabiles Gemüt. Von unsicheren Zeiten ist da die Rede, von einer Welt in Gefahr, von einem Westen, der kurz vorm Zerbrechen steht. Grund zum Optimismus liefern auch die neuen Bücher Joschka Fischers, Sigmar Gabriels und Josef Joffes nur zum Teil.

  • Gärtner gesucht  Is purchaseable

    Robert Kagan beobachtet, wie der Dschungel der Weltpolitik wieder wächst

    von Sebastian Groth | Vereinigte Staaten von Amerika, Globale Fragen

    Als Erfinder von „Mars“ und „Venus“ ist er bekannt, dem Bild eines planetarischen Gegensatzes zwischen Amerika und Europa. Heute wagt Kagan die These, die stabile Ordnung seit Ende des Zweiten Weltkriegs sei eine historische Anomalie. Der Trend gehe in Richtung Verwilderung – die US-Politik unter Donald Trump verstärke diese Tendenz nur.

Schlusspunkt

Aktuelle Ausgabe

IP Wirtschaft

 

ip archiv
Meistgelesen