„Der Kuchen ist größer geworden“

Ein Gespräch über Argentiniens Rückkehr auf die Welthandelsbühne

1. July 2017 - 0:00 | von Hildegard Stausberg

IP Wirtschaft 2, Juli - Oktober 2017, S. 14 - 19

Kategorie: Mercosur, Wirtschaft & Finanzen, Argentinien, Deutschland, Europa

Aufhebung von Importrestriktionen und Devisenbeschränkungen, weitreichende Abschaffung der Exportsteuern: Mauricio Macris Politik der wirtschaftlichen Öffnung dürfte gerade Deutschlands Unternehmern nutzen. Warum, erklärt Barbara Konner, Hauptgeschäftsführerin der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer, im IP-Interview.

IP: Frau Konner, nach langen Jahren der Abschottung ist Argentiniens Industrie derzeit global kaum konkurrenzfähig. Woher können die Impulse für einen neuen Aufschwung kommen?
Barbara Konner: Der bislang stärkste Impuls für eine wirtschaftliche Belebung nach dem Antritt der Regierung von Präsident Mauricio Macri kommt aus der Agrarindustrie – dem traditionell wichtigsten Motor der argentinischen Wirtschaft. Die Abschaffung der Exportsteuern und anderer Ausfuhrhemmnisse hat zusammen mit der Freigabe des Devisen- und Kapitalverkehrs einen neuen Aufschwung in Argentiniens exportstärkstem Sektor ermöglicht. Jeder dritte Arbeitsplatz in Argentinien hängt von ihm ab, wenn man vor- und nachgeschaltete Wertschöpfungsketten und Zulieferer berücksichtigt. In den kommenden fünf Jahren könnte sich der Output der argentinischen Landwirtschaft um 50 Prozent erhöhen. Argentinien ist schon heute nach den USA und Brasilien der drittgrößte Produzent von Sojabohnen und Weltmarktführer bei der Ausfuhr von Sojaöl und -mehl. Nicht nur Fleisch und Getreide sind Exportschlager, auch bei Zitronen, Birnen, Honig, Oliven und Erdnüssen liegt das Land an der Weltspitze. Das eröffnet auch deutschen Unternehmen jede Menge Chancen entlang der gesamten Wertschöpfungskette, in der Agrarchemie, in der Landwirtschaftstechnik, in der Verpackungsindustrie. Ich habe den Eindruck, dass man das in den Firmen durchaus erkennt.

IP: Woran machen Sie das fest?
Konner: Da sind zum einen die Investitionspläne der deutschen Tochterfirmen vor Ort. Außerdem hat die Deutsch-Argentinische Industrie- und Handelskammer (AHK Argentinien) einen im Jahresvergleich 30-prozentigen Anstieg der so genannten Erstanfragen von Unternehmen mit einem Interesse am argentinischen Markt registriert. Und schließlich hat die AHK Argentinien gemeinsam mit dem Beratungsunternehmen EY im Mai 2017 eine Umfrage zum Investitionsklima in deutschen Unternehmen in Argentinien durchgeführt. Die Unternehmer sehen das höchste Wachstumspotenzial für die kommenden Jahre in den Sektoren Energie, Infrastruktur, Agrarindustrie, Industrie, Telekommunikation, Dienstleistungen und Verbrauchsgüter. Argentiniens Absatzmarkt ist bekannt für seine hohen Gewinnmargen, die argentinische Industrie benötigt innovative Technologien, und deutsche Unternehmen sind als Kooperationspartner gefragt.

IP: Argentinien übernimmt im Dezember von Deutschland den Vorsitz der G20-Staaten. Was bedeutet das für das Land?
Konner: Argentinien hat sich nach dem Regierungsantritt Mauricio Macris von der Politik des Isolationismus und der Abschottung verabschiedet. Es ist das erklärte Ziel dieser Regierung, auf der internationalen Bühne wieder eine Rolle zu spielen. Der Vorsitz im Rahmen der G20-Staaten kann dafür eine gute Plattform sein, zumal der Argentinien-Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang Juni gezeigt hat, dass Deutschland und Argentinien nicht nur eine lange und solide Freundschaft verbindet, sondern dass es in vielen Punkten der globalen Agenda große Übereinstimmungen zwischen ihnen gibt.

IP: Kann es gelingen, die lateinamerikanischen G20- Länder, Argentinien, Brasilien und Mexiko, dazu zu bewegen, sich in Zukunft dort besser und intensiver zu koordinieren?
Konner: Durchaus möglich. Die wirtschaftspolitischen Vorstellungen der Macri-Regierung ähneln den Positionen Mexikos. Außerdem spielen einige der Themen, die Argentinien während seiner G20-Präsidentschaft in den Mittelpunkt stellen wird, auch in Mexiko und Brasilien eine große Rolle. Die G20-Länder repräsentieren 85 Prozent des globalen Bruttoinlandsprodukts sowie rund 80 Prozent des internationalen Handels, und die drei lateinamerikanischen G20-Länder spielen dabei eine nicht unwesentliche Rolle. Insofern ist die Präsidentschaft Argentiniens auch eine Chance für eine intensivere Koordinierung innerhalb Lateinamerikas.

IP: Die EU und der Mercosur verhandeln seit 20 Jahren über ein Handelsabkommen: Ist mit einem Durchbruch noch in diesem Jahr zu rechnen?
Konner: Präsident Macri hat beim Besuch von Bundeskanzlerin Merkel ausdrücklich bekräftigt, dass dieses Abkommen zu den Prioritäten der neuen argentinischen Außenwirtschaftspolitik gehört. Allerdings liegt der Ball nicht nur im Feld der Lateinamerikaner; auch die Europäer müssen sich bewegen. Rund 90 Prozent aller Themen sind bereits ausgehandelt, jetzt geht es um die restlichen 10 Prozent. Eine Umfrage der AHK Argentinien unter den wichtigsten deutschen Unternehmen in Argentinien hat gezeigt, dass die Firmen vor Ort zwar gerne einen raschen Abschluss sähen, eine schrittweise Implementierung aber für wichtig halten.

IP: US-Präsident Donald Trump propagiert eine Rückkehr zum Protektionismus. Welche Auswirkungen wird das auf Lateinamerika haben?
Konner: Es ist eine historische Chance für Lateinamerika, denn sie fordert und fördert die Suche nach Optionen. Die Länder sollten das veränderte handelspolitische Szenario nutzen, um die Integration innerhalb der Region zu intensivieren und ihre Einbindung in die Weltwirtschaft auszubauen.

IP: Haben Sie den Eindruck, dass sich Mexiko dadurch wieder stärker auf Südamerika zubewegt?
Konner: Natürlich ist der Einfluss der Vereinigten Staaten nach wie vor enorm. Es könnte aber sein, dass die Mexikaner, die in den vergangenen Jahrzehnten wirtschaftlich stark vorangekommen sind, nun konsequenter nach außenwirtschaftlichen Optionen suchen. Der Besuch von Bundeskanzlerin Merkel war auch ein Beweis dafür, dass die Mexikaner gerade in Deutschland einen wichtigen Partner sehen.

IP: Die 2012 von Chile, Kolumbien, Mexiko und Peru gegründete Pazifik-Allianz war in den vergangenen Jahren recht erfolgreich: Was bedeutet das für Argentinien und den Mercosur?
Konner: Die Öffnung dieser Länder hat ihre Volkswirtschaften stärker in die Weltwirtschaft integriert und ihre Wettbewerbsfähigkeit gestärkt. Davon können sich Argentinien und Brasilien inspirieren lassen. Allerdings sind die Widerstände gegen die wirtschaftliche Öffnung in beiden Ländern traditionell stark. Hinzu kommt, dass Teile der argentinischen Industrie derzeit nicht wettbewerbsfähig sind: Über Jahre wurde zu wenig investiert, die Steuerlast und die Arbeitskosten sind hoch. Die Regierung Macri hat das erkannt, aber die dringend erforderlichen Strukturreformen laufen nur langsam an. Das erschwert es den Unternehmen, durch Investitionen in Innovation und Modernisierung ihre Produktivität und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

IP: In wichtigen Staaten der Region hat es einen Wandel Richtung mehr Marktwirtschaft gegeben. Wird dieser Trend anhalten?
Konner: Zumindest sieht man, dass diejenigen, die sich abgeschottet oder wie Venezuela einen sozialistischen Weg eingeschlagen haben, nicht weitergekommen sind. Wenn Lateinamerika sein Potenzial ausschöpfen will, wird das ohne mehr soziale Marktwirtschaft nicht gehen. Nicht weniger wichtig ist dabei, dass sich die Planungshorizonte der Entscheidungsträger ändern. Anstatt durch punktuelle Maßnahmen kurzfristige politische Erfolge anzupeilen, sollten die Regierungen der Region eine auf nachhaltiges Wachstum und soziale Inklusion ausgerichtete Wirtschaftspolitik betreiben. Gerade auf einem Kontinent, auf dem die Einkommensunterschiede groß sind und die Bevölkerung im Vergleich zu Europa sehr jung ist, sollte soziale Gerechtigkeit ein fester Bestandteil der Wirtschaftspolitik sein.

IP: Sehen Sie in der Region eine Bereitschaft, bei kontinentalen Infrastrukturprojekten zusammenzuarbeiten?
Konner: Der Wille ist da, aber wir haben es natürlich mit ausgesprochen ambitionierten Vorhaben zu tun – und mit komplexen Interessenlagen. Im März haben sich die Transportminister der Region wieder einmal getroffen, um sich darüber auszutauschen. Es gibt ja schon auf nationaler Ebene teilweise signifikante Infrastrukturengpässe. In Argentinien etwa wurden in den vergangenen 15 Jahren nur rund 2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts in Infrastruktur investiert, erforderlich wären 5 bis 6 Prozent gewesen. Der Investitionsrückstau vor allem bei der Transport- und Energie-Infrastruktur ist enorm.

IP: Nun macht mehr Integration natürlich auch anfälliger für die Probleme der Nachbarn. Wie wirkt sich die Krise in Brasilien auf Argentinien aus?
Konner: Brasilien ist Argentiniens wichtigster Handelspartner in Lateinamerika, einige Branchen sind im Rahmen des Mercosur in hohem Maße integriert. Hier ist die Krise am stärksten zu spüren. Etwa in der Automobilindustrie: Früher wurde jedes zweite in Argentinien montierte Auto in Brasilien verkauft, heute nur noch jedes vierte. Umgekehrt wird der durchaus florierende argentinische Inlandsmarkt durch Kfz-Importe aus Brasilien überschwemmt. Während die Pkw-Produktion in Argentinien um fast ein Drittel im Vorjahresvergleich gefallen ist, hat die Montage von Nutzfahrzeugen kräftig zugelegt, um 15 Prozent. Diese Tendenz ist auf den Wachstumsmotor Agrarindustrie zurückzuführen. Eine rasche Erholung der brasilianischen Wirtschaft würde einigen am Boden liegenden Industriezweigen Argentiniens einen rettenden Impuls geben. Experten prognostizieren Brasilien für 2018 ein Wachstum von 2,2 Prozent – leider zu wenig, um den wirtschaftlichen Riesen im kommenden Jahr schon wieder richtig in Schwung zu bringen.

IP: Wie steht es um die Präsenz Europas in Argentinien?
Konner: In Argentinien ist der europäische Einfluss traditionell stark. Etliche Unternehmen sind bereits seit über 100 Jahren vor Ort aktiv, die bilateralen Handelskammern der Italiener, Spanier und Briten wurden sogar noch vor der Deutsch-Argentinischen Industrie- und Handelskammer gegründet, die im vergangenen Jahr ihr 100-jähriges Jubiläum feierte. Argentinier der letzten Generation wuchsen mit zahlreichen deutschen Marken wie Aspirin, Faber-Castell, Volkswagen oder Mercedes-Benz auf. Europäische Unternehmen setzen anders als viele US-Firmen auf eine langfristige Geschäftsstrategie in Argentinien.

IP: Was erhoffen sich die Argentinier dabei speziell von Deutschland?
Konner: Deutschland ist in Argentinien Vorbild für soziale Marktwirtschaft sowie für eine auf Integration und Kooperation setzende Außenpolitik. Wie beim Besuch von Angela Merkel deutlich wurde, gibt es zahlreiche Übereinstimmungen bei globalen Themen wie Klimaschutz. Darüber hinaus gilt in Argentinien „Made in Germany“ weiterhin als Qualitätssiegel. Deutsches Ingenieurswesen ist ebenso hoch angesehen wie deutsche Umwelt- und Arbeitsrechtsstandards. Gerade beim derzeit in Argentinien ganz neu diskutierten Ressourcenthema baut man darauf, von den Erfahrungen Deutschlands in Sachen Energiewende zu profitieren.

IP: Und umgekehrt?
Konner: Zunächst einmal erhofft sich Deutschland, dass die bilateralen Geschäftsbeziehungen eine neue Dynamik erhalten. Nachdem Argentinien seine wirtschaftspolitische Ausrichtung geändert hat, sind 87 Prozent aller Zollpositionen frei von Importrestriktionen, nach Aufhebung der Devisenbeschränkungen ist freier Kapitalverkehr möglich, und die Exportsteuer wurde in fast allen Bereichen abgeschafft. Der Kuchen ist größer geworden! Nach einer im Mai von der AHK Argentinien durchgeführten Umfrage unter 50 deutschen Tochtergesellschaften in Argentinien erwarten 80 Prozent aller befragten Firmen für 2018 eine Umsatzsteigerung, immerhin fast die Hälfte auch eine Erhöhung ihrer Gewinne. 56 Prozent der deutschen Unternehmen planen für 2018 einen Ausbau ihres Engagements, davon rund 11 Prozent mit Investitionen von jeweils über 100 Millionen Dollar. Die argentinische Industrie ist in einigen Bereichen rückständig und wenig wettbewerbsfähig. Deutsche Unternehmen sind bereits wichtige Kooperationspartner und können auch künftig durch Technologie- und Wissenstransfer an der nachhaltigen Wirtschaftsentwicklung des Landes und einer erfolgreichen Integration Argentiniens in die Weltwirtschaft mitwirken.

IP: Welche Hindernisse sehen Sie noch für den Ausbau der deutsch-argentinischen Wirtschaftsbeziehungen?
Konner: Da ist schon noch einiges zu tun. Das betrifft etwa den Abbau der schwerfälligen Bürokratie oder die Vereinfachung und Modernisierung von öffentlichen Verfahren. Bei ihrem Besuch in Buenos Aires hat Angela Merkel ein Positionspapier der AHK Argentinien erhalten, in dem konkrete Vorschläge zu all diesen Punkten gemacht werden. Es wäre aus Sicht der AHK Argentinien wichtig, eine zentrale Anlaufstelle für Außenhandel zur Beschleunigung der Import- und Exportvorgänge zu schaffen. Eine Digitalisierung der für den Außenhandel notwendigen Prozesse und Formalitäten könnte den bilateralen Handel ebenso vereinfachen wie die Abfassung eindeutiger Zollnormen. Damit einhergehen müsste ein systematisches Kontrollsystem – zur Verringerung des Interpretationsspielraums der Zollbeamten und zur Sicherstellung höherer Transparenz. Auch um solche Themen zu diskutieren, organisiert die AHK Argentinien zusammen mit der IHK Frankfurt und Hessen Trade & Invest Anfang Juli die ersten Deutsch-Argentinischen Wirtschaftstage. Vertreter deutscher Unternehmen berichten über ihre Erfahrungen vor Ort und zeigen die Probleme, aber auch die vielfältigen Potenziale des argentinischen Marktes auf.

IP: Argentiniens Gesellschaft ist jung, allerdings hat das Land auch die höchste Jugendarbeitslosigkeit in Lateinamerika zu beklagen. Was ist zu tun, damit das Land, das einst das höchste Ausbildungsniveau in der Region hatte, keine „verlorene Generation“ produziert?
Konner: Das Bildungsniveau in Argentinien ist im regionalen Vergleich nach wie vor hoch. Andererseits leiden die Unternehmen unter Fachkräftemangel. 80 Prozent der Unternehmen haben Schwierigkeiten, qualifiziertes Personal zu finden, vor allem in nichtakademischen und technischen Berufen. Die Bereitschaft der Unternehmen, in Ausbildung zu investieren, ist gering, gerade bei den kleinen und mittelständischen Unternehmen. Die Regierung hat erkannt, dass die berufliche Bildung ein wichtiges Instrument für die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung und damit zur langfristigen Armutsbekämpfung ist.

IP: Käme hier Deutschland ins Spiel?
Konner: In der Tat hat Mauricio Macri kürzlich in einem Handelsblatt-Interview die duale Ausbildung in Deutschland als Vorbild genannt. Allerdings mangelt es hier noch an einigem, vor allem an einem umfassenden rechtlichen Rahmen für berufliche Bildung. Seit 1977 koordiniert die AHK Argentinien Berufsausbildungen nach dem deutschen dualen System – zu 100 Prozent unternehmensfinanziert, ohne öffentliche Mittel. 45 Ausbildungsunternehmen bilden pro Jahr rund 100 Lehrlinge aus. Rechtsrahmen ist eine Ausnahmegenehmigung des argentinischen Ministeriums für Arbeit, Beschäftigung und soziale Sicherheit. Die Titel sind nicht anerkannt. Die Übernahmequote bei den technisch-gewerblichen Auszubildenden liegt bei über 90 Prozent. Die Lehrlinge aus den Zweigen Mechatronik, Kfz-Mechatronik und Zerspanungsmechanik kommen oft aus Familien der unteren Einkommensschichten, sodass der Effekt der sozialen Inklusion bei den technisch-gewerblichen Lehrberufen besonders hoch ist.

IP: Wie ließe sich das über solche Ausnahmegenehmigungen hinaus verstetigen?
Konner: Im Rahmen eines Ausbildungsgipfels, den die AHK Argentinien 2016 erstmals ausgerichtet hat, wurde ein Ausbildungspakt 2016–2020 nach deutschem Vorbild unterzeichnet. Der argentinische Industrieverband hat sich darin verpflichtet, die duale Berufsbildung landesweit zu bewerben, und die AHK Argentinien hat sich zum Ziel gesetzt, die Anzahl der Ausbildungsplätze bis 2010 um mindestens 25 Prozent zu erhöhen. Das Ministerium für Bildung strebt die Anerkennung der Ausbildungsrahmenpläne und Titel an. Das Ministerium für Arbeit wird die arbeitsrechtliche Grundlage für berufliche Bildung schaffen, während das Ministerium für Produktion Anreize für Investitionen in Bildung für Unternehmen schaffen wird. Da Argentinien die G20-Präsidentschaft für 2018 von Deutschland übernimmt, könnte das Thema etwa im Rahmen einer B20-Arbeitsgruppe diskutiert werden – und damit an zusätzlicher Dynamik gewinnen.

Das Interview führte Dr. Hildegard Stausberg.
 

Barbara Konner ist Hauptgeschäftsführerin der AHK Argentinien, Paraguay und Uruguay (seit 2011). Vorher war sie Referatsleiterin Amerika beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag e.V. und hat bei der EXPO 2000 GmbH sowie bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Santiago de Chile gearbeitet.

 
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