Archiv DGAP in den Medien

  • Germany cannot afford to be a geopolitical bystander

    OP ed von Daniela Schwarzer | 7. August 2017 - 0:00 | Financial Times

    The next government must decide the price to pay for safeguarding the existing order

  • ZDF-Dokumentation über die russischen "Nachtwölfe"

    Interview mit Wilfried Jilge | 27. October 2016 - 0:00 | ZDFinfo

    Die "Nachtwölfe" sind Russlands größter Motoradclub. Sie vertreten einen christlich-orthodox eingefärbten radikalen großrussischen Nationalismus und pflegen ein gutes Verhältnis zu Präsident Putin.

  • Deutscher Propaganda-Journalismus à la Russland

    Kommentare von Stefan Meister | 28. June 2016 - 0:00 | MDR Fakt

    In dem deutschen Dokumentarfilm „Ukranian Aganoy“ von Mark Bartalmai erkennt Stefan Meister typische Elemente russischer Propaganda: „Man hat das Gefühl, er hat die russische Propaganda sehr gut studiert und setzt das dann entsprechend in diesem Film um“, so Meister. Geschichte und Auftreten von Bartalmai passten perfekt in die Muster russischer Propaganda. Ein deutscher Dokumentarfilmer, der die gleiche Argumentationslinie verfolge wie russische staatliche Medien.

  • Die Rückkehr zur Normalität wird schwierig

    Interview mit Claire Demesmay | 19. November 2015 - 0:00

    Frankreich - die erste Arbeitswoche nach einem traumatischen Wochenende läuft. Doch die Anschläge vom Wochenende wirken nach. Frankreich bleibt ein Land im Notstand. Wie verändert die Angst vor dem Terror die französische Gesellschaft? Darüber hat Claire Demesmay, Frankreichexpertin der DGAP, mit SRF4 gesprochen.

  • Was der Ausnahmezustand für die Franzosen bedeutet

    Interview mit Claire Demesmay | 18. November 2015 - 0:00 | WDR5, Detektor.FM

    Der Schock hält an. Die Terroranschläge in Paris haben mindestens 129 Menschen das Leben gekostet. Als Antwort auf die Anschläge hat die französische Regierung den Notstand verhängt. Was das für die Gesellschaft bedeutet, verrät Frankreichexpertin Claire Demesmay im Interview mit Detektor FM.

  • "Der Kampf gegen den IS bedeutet nicht nur Krieg in Syrien"

    Interviews mit Henning Riecke | 17. November 2015 - 0:00 | N24, Welt, Focus, Mannheimer Morgen

    Die Grande Nation sieht sich im Krieg. Die französische Regierung will nach den Anschlägen von Paris massiv gegen den Islamischen Staat (IS) vorgehen. Hennig Riecke, Sicherheitsexperte bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) hält das für richtig. Aber nötig sei noch mehr, sagte er im Gespräch mit dem Mannheimer Morgen.

  • Die eigentlichen Themen rücken in den Hintergrund

    Interview mit Claudia Schmucker | 13. November 2015 - 0:00 | Wirtschaftswoche

    Im Gespräch mit der Wirtschaftswoche äußert DGAP-Expertin Claudia Schmucker die Befürchtung, dass der diesjährige G20-Gipfel von tagesaktuellen Themen überlagert wird. „Das Treffen wird kleine Ergebnisse bringen, beispielsweise wenn es darum geht, Steuerschlupflöcher für international tätige Konzerne zu schließen“, sagt Schmucker. „Aber auf die Frage, wie man die G20 zu einem Stabilitätsanker für die Weltwirtschaft machen könnte, hat die Gruppe bislang keine Antworten gefunden.“

  • Erdogan wird noch mächtiger

    Interview mit Laura Kabis | 2. November 2015 - 0:00 | SWR, Detektor FM

    Die Partei des türkischen Präsidenten Erdogan sah nach der Wahl im Juni angeschlagen aus. Die absolute Mehrheit war plötzlich weg. Doch mit dem spektakulären Wahlsieg vom 1. November sitzt Erdogan wieder fester im Sattel denn je - und die Gräben in der Türkei, die von Erdogan zutiefst polarisiert worden sind, dürften nun noch tiefer werden. Was wird aus der Türkei? - fragt SWR2 Laura Kabis, Türkei-Expertin der Deutschen Gesellschaft für auswärtige Politik.

  • Wirtschaftsfragen dominieren China-Besuch

    Zitate von Eberhard Sandschneider | 28. October 2015 - 0:00 | Deutsche Welle

    Nach Einschätzung von Eberhard Sandschneider "laufen die deutsch-chinesischen Beziehungen alles in allem sehr gut". Große Reizthemen wie geistige Eigentumsrechte hätten ihre Wirkungskraft verloren. Aber Merkel werde das Thema Menschenrechtsverletzungen ansprechen. Es ist "Teil des strategischen Dialogs zwischen beiden Seiten. Die Tatsache, dass der wirtschaftliche Schwerpunkt besondere Bedeutung hat, heißt nicht, dass andere Schwerpunkte von der Tagesordnung verschwinden", so Sandschneider.

  • Polens Rechtsruck nährt Sorge im Ausland

    Zitate von Emilie Mansfeld | 26. October 2015 - 0:00 | Reuters

    Nach dem Wahlsieg der nationalkonservativen Partei "Recht und Gerechtigkeit" (PiS) dürfte Polen nach Einschätzung von Emilie Mansfeld auf mehr Distanz zu Deutschland gehen. "Es wird sicherlich schwieriger als unter der alten Regierung in Warschau", sagte Mansfeld. Die PiS werde stärker die Eigenständigkeit des Landes betonen. Eine radikale Abkehr von der EU erwartet sie zwar nicht. Aber "es wird wohl auch eine stärkere Abgrenzung geben zu den großen Staaten, wie Deutschland und Frankreich".

  • Europas Scheitern in der Flüchtlingskrise

    TV-Interview mit Eberhard Sandschneider | 25. October 2015 - 0:00 | ZDF Berlin direkt

    Die Ursachen der Flüchtlingskrise ließen sich nicht einfach bekämpfen, meint Eberhard Sandschneider: „Ich halte alle Reden die sich mit dem Thema Ursachenbekämpfung beschäftigen für Fensterreden. Wir haben seit 25 Jahren als Westen dazu beigetragen, dass viele Staaten dieser Region destabilisiert sind. Wir sind Teil des Problems und dieses Problem kommt jetzt zu uns nach Hause. Und jetzt zu fordern, dass man Ursachenbekämpfung vor Ort betreiben sollte ist allzu billig und wird nichts bringen.“

  • Waffenexporte nach Katar

    Verweis auf DGAP-Veranstaltung | 23. October 2015 - 0:00 | Süddeutsche Zeitung

    Deutschland hat Rüstungsgüter im Wert von zwei Milliarden Euro nach Katar geliefert. Das Geschäft bringt Wirtschaftsminister Gabriel in Erklärungsnot - obwohl er gar nichts dafür kann. Es war im Oktober 2014, als Sigmar Gabriel bei DGAP ans Mikrofon trat, um über die Grundsätze deutscher Rüstungsexportpolitik zu sprechen. Es dauerte mehr als 20 Minuten, bis er zu einem der heikelsten Punkte des gesamten Themas kam: zu Lieferungen in den arabischen Raum.

  • Saudi Arabien und der Westen

    Interview mit Sebastian Sons | 20. October 2015 - 0:00 | gmx/web

    Todesurteile und Prügelstrafen sind Alltag in Saudi-Arabien. Fälle wie der eines Saudis, der seiner indischen Haushaltshilfe eine Hand abhackte, weil sie nach ihrem ausbleibenden Lohn gefragt hatte, empören die Welt. Nahost-Experte Sebastian Sons erklärt, wie die Bevölkerung tickt und warum Saudi-Arabien als Verbündeter des Westens in der Region eigentlich alternativlos ist. „Saudi-Arabien wird als Stabilitätsanker gesehen [… und] sich außerdem als verlässlicher politischer Partner gezeigt.“

  • OSZE Mittelmeerkonferenz

    Interview mit Sylke Tempel | 20. October 2015 - 0:00 | Deutschlandradio Kultur

    Am Dienstag beginnt in Jordanien die diesjährige OSZE-Mittelmeerkonferenz. Angesichts der fragilen politischen Situation in den Partnerstaaten erwartet die Politikwissenschaftlerin Sylke Tempel, Chefredakteurin der Zeitschrift "Internationale Politik", von der Konferenz jedoch keine Lösungsansätze für die Krise. Israel beispielsweise könne da überhaupt keine Rolle spielen, "weil es sich besser überhaupt nicht in diese Dinge einmischt", sagt Tempel. Ägypten sei ohnehin ein schwieriger Fall.

  • Putin’s Agenda

    Gastbeitrag von Dr. Stefan Meister | 19. October 2015 - 0:00 | Berlin Policy Journal

    Despite President Vladimir Putin’s statements to the contrary, Russia’s airstrikes in Syria have more to do with shoring up Bashar al-Assad – and undermining the United States – than fighting the Islamic State, says Stefan Meister, head of the program on Eastern Europe, Russia and Central Asia at the German Council on Foreign Relations (DGAP).

  • The EU generally has a positive attitude towards China's presence in Greece

    Interview mit Anne Langhorst | 13. October 2015 - 0:00 | Chinaandgreece.com

    The EU member states – including Germany – generally have a positive attitude towards Outward-Forward-Direct-Investment from China in Greece, says Anne Langhorst, Associate Fellow at DGAP's China Program.

  • Europas letzter Diktator sucht den Weg nach Westen

    Zitate von Stefan Meister | 9. October 2015 - 0:00 | Die Welt

    Stefan Meister, Leiter der Osteuropaabteilung der DGAP, glaubt, dass die EU einige Sanktionen gegen Weißrussland aufheben sollte – allerdings nicht gegen Personen, die mit dem Verschwinden oder mit Repressionen in Verbindung stehen. Er glaubt, dass Sanktionen nur die Isolation des Landes verschärft haben: "Heute befürworten weniger Menschen in Weißrussland eine Annäherung an die EU. Die Isolation von Europa und der EU brachte mehr Zustimmung für Lukaschenko und weniger für die EU."

  • Ukraine-Diplomatie

    Interview mit Stefan Meister | 6. October 2015 - 0:00 | Badische Zeitung

    Mit der Verschiebung der Wahlen in den Konfliktregionen Donezk und Luhansk haben sich die Separatisten den Beschlüssen des Pariser Ukraine-Gipfels gebeugt. Osteuropa-Experte Stefan Meister bewertet die Aussichten der Diplomatie dennoch skeptisch: "Ich halte den Versuch von europäischer Seite, hier Kompromisse zu kreieren, die letztlich nicht möglich sind, für äußerst problematisch. […] Falls man Russland entgegenkommt, besteht die Möglichkeit, den Konflikt weiter einzufrieren.“

  • Russlands Syrien-Taktik

    Interview mit Stefan Meister | 3. October 2015 - 0:00 | Focus online

    Mit den Luftangriffen in Syrien will Putin seinen Einfluss im Nahen Osten stärken. „Putin erkennt die aktuelle Schwäche der USA in der Region“, sagt Stefan Meister. Diese nutze er aus, um die Russlands Stärke zu demonstrieren. Das decke sich mit dem Modell, den eigenen Supermachtsanspruch zu betonten und US-Einfluss zu verringern. Indem Russland den Verbündeten Assad stützt, bietet es sich als Verhandlungspartner für andere arabische Staaten an. Etwa für Waffenlieferungen oder als Kreditgeber.

  • Gespräche mit Assad - ja, aber worüber?

    TV-Interview mit Kristian Brakel | 1. October 2015 - 0:00 | Tagesschau

    Russland bombardiert Ziele in Syrien - nicht zuletzt, um bei den Verhandlungen über die Zukunft des Landes einbezogen zu werden, meint Kristian Brakel. „Was Assad und den Russen vorschwebt ist, das der syrische Staat als solches erhalten bleibt und, dass das Assad-Regime wieder die volle Kontrolle über das gesamte Gebiet erhält. Das wird sicher nicht mit weiten Teilen der Opposition zu machen sein, und das wird sicherlich auch nicht mit Saudi-Arabien und der Türkei zu machen sein.“