Archiv Pressemitteilungen

  • DGAP wählt neuen Präsidenten

    Dr. Arend Oetker gibt Ehrenamt nach 14 Jahren ab | Tom Enders kandidiert

    10. May 2019 - 0:00

  • Dreiecksbeziehung einmal anders

    Die Deutsch-französischen Beziehungen sollten sich noch stärker dritten Partnern öffnen

    21. July 2015 - 0:00

    Sind drei wirklich immer einer zu viel? Nicht in der deutsch-französischen Partnerschaft, schlagen Claire Demesmay und Hans Stark in einer neuen Studie der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) vor. Denn eine engere trilaterale Zusammenarbeit mit anderen EU-Mitgliedstaaten, den EU-Institutionen und auch Nicht-EU-Ländern bei bestimmten Themen stehen nicht in Konkurrenz zu den bilateralen Beziehungen, sondern stärken und verbessern die europäische Integration.

  • Auf Anreize setzen, statt auf Sanktionen

    Neue DGAP-Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“

    16. April 2015 - 0:00

    Die Russland- und Ukrainekrise führt eindrücklich vor, dass sich Europas demokratische Regierungen schon in ihrer direkten Nachbarschaft mit autokratischen Staaten verständigen müssen. Welche Mittel sind dazu geeignet: Dialog, Wirtschaftsförderung oder Sanktionen? Welchen Umgang pflegen andere Demokratien mit autoritären Staaten? Diese Fragen beantwortet eine neue Studie zu „Außenpolitik mit Autokratien“, herausgegeben von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

  • Kooperation wo möglich, Eindämmung wo nötig

    DGAP-Experte fordert Strategiewechsel in der deutschen Russlandpolitik

    25. March 2015 - 0:00

    Die deutsche und die europäische Russlandpolitik stecken in einer Sackgasse. Der Westen setzt auf Sanktionen und Krisenmanagement in der Ostukraine. Russlandexperte Stefan Meister von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik geht das nicht weit genug. „Sanktionen sind alternativlos, sie ersetzen aber keine aktive Politik“, so Meister. „Sie sollten von einer umfassenden Strategie für die Bereiche harte Sicherheit, Stärkung der Zivilgesellschaft und Medienmanipulation begleitet werden.“

  • Französische Unternehmer sehen den sozialen Zusammenhalt bedroht

    Französische und deutsche Wirtschaftsleute blicken auf das Jahr 2025

    26. January 2015 - 0:00

    Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit – diese Werte sind bei der Aufarbeitung des Anschlags auf das Satiremagazin „Charlie Hebdo“ in aller Munde. Doch Frankreich tut sich schwer, das Versprechen von Einheit und Chancengleichheit einzulösen. Der soziale Zusammenhalt ist bedroht. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP).

  • Osteuropa- und Russlandkompetenz der DGAP neu aufgestellt

    16. September 2014 - 0:00

    Die gegenwärtige Krise in der Ukraine und die damit verbundene Verschlechterung der EU-Russland-Beziehungen verdeutlichen auf dramatische Weise, wie wichtig für die deutsche Außenpolitik Kenntnisse über die Staaten und politischen Entwicklungen östlich der Europäischen Union sind. Vor diesem Hintergrund hat das Forschungsinstitut der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) den Bereich Mittel- und Osteuropa neu aufgestellt.

  • Gemeinsame Gedenkfeiern, unterschiedliche Erinnerungskultur

    100 Jahre Erster Weltkrieg in Deutschland und Frankreich

    29. July 2014 - 0:00

    Hundert Jahre nach der deutschen Kriegserklärung an Frankreich erin-nern Bundespräsiden Joachim Gauck und Frankreichs Präsident François Hollande am 3. August an den Ausbruch des Ersten Weltkriegs. Die beiden Präsidenten werden die Gedenkfeier auf dem Hart-mannswillerkopf im Elsass ganz unterschiedlich wahrnehmen, erklärt die Historikerin Élise Julien in einer aktuellen DGAPanalyse. Denn in Deutschland und Frankreich haben sich unterschiedliche Erinnerungs-kulturen entwickelt.

  • Georgien klopft an Europas Tür

    Georgien, Russland und das EU Assoziierungsabkommen

    24. June 2014 - 0:00

    Am 27. Juni wird Georgien ein Assoziierungsabkommen mit der EU unterzeichnen; die gleiche Art von Abkommen, das in der Ukraine Revolution und Krise auslöste. Trotz aller Bemühungen, seine Abhängigkeit von Russland zu verringern, ist Georgiens Situation prekär. Russland wird weiter Druck auf die Regierung in Tiflis ausüben, entweder vor oder nach der Unterzeichnung, meint DGAP-Associate Fellow Liana Fix in einer aktuellen Studie.

  • Botschafter Kindermann neuer Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik

    13. June 2014 - 0:00

    Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik e.V. (DGAP) hat am Mittwoch, den 11. Juni, Botschafter Dr. Dr. h.c. Harald Kindermann zum neuen Generalsekretär der DGAP gewählt. Der 64-Jährige tritt im September 2014 die Nachfolge von Botschafter a.D. Paul Freiherr von Maltzahn an.

  • Europa-Atlas veröffentlicht

    20 Themen und 54 Grafiken über Europa, die EU und ihre Nachbarn

    6. May 2014 - 0:00

    Wo steht Europa kurz vor der Europawahl 2014? Wie sehen die Bürger/innen Europa? Wie viel bedeutet Ihnen die EU, wie viel Vertrauen haben sie? Wo stehen die einzelnen Staaten im direkten Vergleich, wie wirkt sich die Politik der EU aus und vor allem: Welche Gemeinplätze und Klischees, die in den Debatten um die Zukunft Europas, der EU und des EURO angeführt werden, halten den empirischen Fakten wirklich stand?

  • Frankreichs humanitärer Interventionsismus in Afrika

    Französische Afrikapolitik 20 Jahre nach Ruanda - vom Gendarm zum Feuerwehrmann?

    27. March 2014 - 0:00

    Der Völkermord in Ruanda jährt sich am 6. April zum zwanzigsten Mal. Innerhalb weniger Monate kamen zwischen April und Juli 1994 etwa 800.000 Menschen ums Leben, als radikale Hutu-Milizen Jagd auf Angehörige der Tutsi-Minderheit sowie moderate Hutu machten. Damals geriet Frankreich als »Komplize« des Völkermords in Verruf, da sich das Land erst spät von dem Hutu-Regime distanzierte.

  • Fünf Sofortmaßnahmen zur Entschärfung der Krise in der Ukraine

    Wie lässt sich die Logik der Konfrontation durchbrechen?

    14. March 2014 - 0:00

    Am 16. März findet auf der Krim ein Referendum über den Beitritt der Halbinsel zu Russland statt. Es wäre der vorläufige Höhepunkt der Krise um die Ukraine, in die sich die neuen Kräfte in Kiew, die Regionalregierung der Krim, aber auch der Westen und Russland immer tiefer manövriert haben. Wie lässt sich die Logik der Konfrontation durchbrechen? In einem aktuellen DGAPkompakt zeichnet Christian Wipperfürth die Lage der letzten Monate nach und schlägt einen Fünf-Punkte-Plan vor.

  • Wirtschaftsgefälle gefährdet deutsch-französisches Tandem

    Durch deutschen Mindestlohn und konsequenten Reformkurs Frankreichs ist Annäherung möglich

    6. November 2013 - 0:00

    Die Wirtschaftskraft von Deutschland und Frankreich driftet auseinander: Die deutsche Wirtschaft wächst. Frankreich dagegen verliert an Wettbewerbsfähigkeit, die Arbeitslosigkeit steigt auf Rekordhöhe. „Das wirtschaftliche Gefälle schürt Zweifel, ob es noch eine stabile Grundlage für die deutsch-französische Partnerschaft gibt“, schreibt Henrik Uterwedde in einer aktuellen Studie der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik. Ohne diese stehe die Europäische Währungsunion auf dem Spiel.

  • Parlamentarische Parallelwelten

    Deutscher Bundestag und Europäisches Parlament kooperieren zu wenig

    20. August 2013 - 0:00

    Bundestagswahlen im September, Europawahlen im Mai: In Kürze schicken die Deutschen neue Abgeordnete nach Berlin und Straßburg. Die Arbeit beider Parlamente hängt eng zusammen, alle Politikbereiche haben heute eine europäische Dimension. Allerdings tauschen sich nationale und Europaparlamentarier viel zu selten aus, so das Fazit einer aktuellen DGAP-Studie von Agnieszka Lada. „Die neuen Legislaturperioden müssen zum Anlass genommen werden, die Zusammenarbeit zu intensivieren“, fordert die Autorin.

  • Energiewende: Frankreich muss sein Engagement intensivieren

    5. August 2013 - 0:00

    Trotz enormer Standortvorteile spielen erneuerbare Energien in Frankreich eine zweitrangige Rolle. Ambitionierte EU-Ziele sowie die von Hollande initiierte „Nationale Debatte zur Energiewende“ sollen den Weg für den verstärkten Ausbau erneuerbarer Energien ebnen. „Einen Meilenstein kann Frankreich aber nur erreichen, wenn der politische und öffentliche Druck auf die Energiebranche, Alternativen zur Atomkraft zu schaffen, deutlich steigt“, bilanziert Stefan Aykut in einer aktuellen DGAP-Analyse.

  • Zum Tode von Berthold Beitz

    DGAP trauert um ihr langjähriges Präsidiumsmitglied

    2. August 2013 - 0:00

    Mit tiefer Trauer hat die Deutsche Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) die Nachricht vom Tode von Prof. Dr. Berthold Beitz, dem Namensgeber ihres Berthold-Beitz-Zentrums für Russland, Ukraine, Belarus und Zentralasien, aufgenommen.

  • Frankreichs Sozialsystem vom Rotstift bedroht

    Familiensplitting und Renten im Fokus / Kürzungen schüren EU-Skepsis der Franzosen

    2. July 2013 - 0:00

    Bei der Bekämpfung von sozialer Ungleichheit gilt Frankreich als Erfolgsmodell unter den OECD-Ländern. Doch der Bedarf an sozialen Leistungen steigt, die Staatseinnahmen stagnieren. Um die Brüsseler Haushalts- und Reformauflagen zu erfüllen, soll bei den Sozialausgaben der Rotstift angesetzt werden. „Verliert der französische Sozialstaat seine Ausnahmestellung, werden die Franzosen die EU noch stärker mit sozialem Rückschritt verbinden“, warnt Arnaud Lechevalier in einer aktuellen DGAP-Studie.

  • DGAP eröffnet Netzwerk für Außenpolitik in Stuttgart

    Wolfgang Schuster leitet regionales Forum der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik

    21. June 2013 - 0:00

    Stuttgart bekommt ein Zentrum für deutsche Außenpolitik. Unter dem Namen „DGAPforum Baden-Württemberg“ entsteht ein interdisziplinäres Netzwerk, das Wissenschaftler, Unternehmer, Politiker und politisch Interessierte zum Meinungsaustausch über aktuelle Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik zusammenbringt. Das Forum gehört zur Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP), die ihren Hauptsitz in Berlin hat. Geleitet wird es vom ehemaligen Stuttgarter Oberbürgermeister Wolfgang Schuster.

  • Deutsch-französische Zusammenarbeit: Europapolitik ist Sache der Chefs

    Bilaterale Gesprächsformate haben kaum Einfluss auf die Europapolitik / Experten fordern Reformen

    29. May 2013 - 0:00

    Die Vielschichtigkeit der deutsch-französischen Zusammenarbeit sucht in den internationalen Beziehungen ihresgleichen. Doch der tatsächliche Einfluss der bilateralen Gremien auf die Europapolitik Deutschlands und Frankreichs ist gering, so das Ergebnis einer aktuellen DGAP-Studie. „Die zentralen europapolitischen Entscheidungen behalten sich die Staats- und Regierungschefs vor“, sagt Claire Demesmay. „Die bilateralen Formate sollten dort gestärkt werden, wo Europapolitik tatsächlich gemacht wird.“

  • Polen: Euro-Einführung frühestens 2017 realistisch

    Brüssel und Berlin sollten Polen konsequenter unterstützen

    27. May 2013 - 0:00

    Mit dem EU-Beitritt 2004 hat sich Polen verpflichtet, den Euro einzuführen. Experten schätzen den Nutzen für die polnische Wirtschaft auf jährlich mehr als 6 Milliarden Euro. Doch die Regierung von Donald Tusk zögert. „Die Regierung will den Euro, doch sie befürchtet eine breite anti-europäische Stimmungsmache der Opposition“, sagt Polen-Expertin Agnieszka Łada. In einer aktuellen Studie fordert sie ein klares Bekenntnis aus Brüssel und Berlin, um die pro-europäischen Kräfte in Polen zu stärken.