Der bedrohlichste Staat

IP-Forsa-Frage 01/2019

1. January 2019 - 0:00

Internationale Politik 1, Januar/Februar 2019, S. 5

Kategorie: Sicherheitspolitik, Weltweit, Deutschland

Bei der Frage, von welchem Land die größte Bedrohung für die internationale Sicher-heit ausgeht, sind die Bundesbürger gespalten: 56 Prozent der Befragten votieren für Russland, 55 Prozent für die USA (Mehrfachnennungen möglich). Vor allem die 30- bis 44-Jährigen sehen die internationale Sicherheit am stärksten durch die USA bedroht (63 Prozent), gefolgt von den 45- bis 59-Jährigen (58 Prozent). Dagegen bewerten die über 60-Jährigen Russland als das gefährlichste Land (60 Prozent). Der gleichen Meinung sind auch die 18- bis 29-Jährigen: 44 Prozent stimmen zu.

Mit Blick auf die parteipolitischen Präferenzen fällt auf, dass Anhänger der Unions-parteien Russland als größte Bedrohung für die globale Sicherheit bezeichnen (59 Prozent), während 63 Prozent der SPD-Sympathisanten die USA als am bedrohlichsten ansehen. Nur Anhänger der Linkspartei halten die USA für noch gefährlicher (82 Prozent). FDP-Wähler schreiben das größte Gefährdungspotenzial wiederum eindeutig Russland zu (66 Prozent) – eine Einschätzung, die nur 38 Prozent der AfD-Wähler teilen.

 
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    Erstmals loben das Netzwerk Women in International Security Deutschland (WIIS) und die Zeitschrift „Internationale Politik“ (IP) 2019 den Sylke-Tempel-Essaypreis aus. Er erinnert an die Journalistin, Publizistin und Mentorin Sylke Tempel (1963 – 2017), Vorsitzende von WIIS und Chefredakteurin der IP, Deutschlands führender Zeitschrift für Außenpolitik. Die Ausschreibung richtet sich an Frauen unter 35 Jahren.

 

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