Die Energierevolution

Deutschland vor der Führung im Wasserstoffzeitalter

1. March 2003 - 0:00 | von Jeremy Rifkin

Internationale Politik 3, März 2003, S. 25 - 30

Kategorie: Climate & Energy Policy, Resources and Energy, Renewables, Environmental Technology, Technology and Research, Economy and Finance, Germany

Nach Ansicht des amerikanischen Zukunftsforschers befinden wir uns am Vorabend einer neuen Epoche – der Ära des Wasserstoffs. Mit Wasserstoff könne die Abhängigkeit der Welt von importiertem Öl beendet, der Treibhauseffekt gemildert und die Energieproduktion gerechter verteilt werden. Deutschland könne mit seinem diesbezüglichen Know-how größter Nutznießer einer Entwicklung werden, die viele Arbeitsplätze und wirtschaftlichen Aufschwung bringt.

Deutschland steckt mitten in einer großen Debatte über seine wirtschaftliche Zukunft. Mit einer hohen Arbeitslosigkeit, mit hohen Steuern, einem erdrückenden Sozialversicherungssystem und wirren Regularien im Nacken sind Kritiker in Regierung, Industrie und Zivilgesellschaft in einem harten ideologischen Wettstreit darüber gefangen, ob die Regeln für die Wirtschaft und den Handel reformiert werden müssen, und wenn ja, wie. Doch dabei werden die wahren Ursachen für die wirtschaftliche Misere in der öffentlichen Debatte nicht angesprochen.

Wenn der Schlüssel zur Wiederbelebung des wirtschaftlichen Wohlstands nur darin läge, die oben genannten Reformen durchzuführen, müssten sich die Vereinigten Staaten auf einem kräftigen wirtschaftlichen Wachstumspfad befinden. Schließlich haben die Amerikaner alle Reformen durchgeführt, die Deutschland nun umzusetzen versucht. Dennoch durchläuft die amerikanische Wirtschaft – und das betrifft praktisch alle anderen Volkswirtschaften der Welt – eine schwere Zeit. Auch wenn die offizielle Arbeitslosenrate in den USA zurzeit bei knapp über sechs Prozent liegt, weist eine kürzlich veröffentlichte Studie nach, dass sich die tatsächliche Arbeitslosenrate in den letzten acht Jahren bei ungefähr zehn Prozent eingependelt hat – genauso hoch wie die Raten in Deutschland und der Europäischen Union.

Zur gleichen Zeit werden die Lagerbestände nicht geleert, arbeiten die meisten Unternehmen weit unter ihrer Auslastungsgrenze, liegen die privaten Ersparnisse fast bei Null, geben die Konsumenten immer weniger aus, ist die Anzahl der privaten Bankrotte auf Rekordhöhe gestiegen, sind die Einnahmen der Unternehmen niedrig und die Exporte gering, und die Börse hat sich von dem Platzen der Blase in den Jahren 2000/2001 noch nicht erholt.

Bei all diesen schlechten Nachrichten drängt sich die Frage auf: Meint Deutschland wirklich, dass sich seine wirtschaftliche Zukunft substanziell verbessern wird, wenn es lediglich dem amerikanischen Vorbild von Reformen bei Arbeitsmarkt, Sozialversicherung, Handel und anderem folgt? Es entsteht doch eine noch tiefere Krise der globalen Wirtschaft, und solange diese nicht angegangen wird, werden die Wirtschaftsreformen, die in Deutschland debattiert werden, wenig Wirkung haben.

Es geht darum, dass die Weltwirtschaft in die letzte Phase der zweiten industriellen Revolution eintritt; eine Periode, die im frühen 20. Jahrhundert mit der Transformation begonnen hat, die durch den Übergang von Kohle, Dampf und Eisenbahn zu Öl, zum Verbrennungsmotor, zum Auto und zur Elektrifizierung der Gesellschaft hervorgerufen wurde.

Unsere Geologen sagen uns, dass die globale Produktion von Erdöl zwischen 2010 und 2037 ihren Scheitelpunkt erreichen wird, womit das Ende einer Ära eingeläutet wird. Der Scheitelpunkt bezieht sich auf den Zeitpunkt, an dem die Hälfte der bekannten oder noch zu entdeckenden Reserven billigen Rohöls aufgebraucht sein wird. Ist dieser Punkt einmal erreicht, werden die Preise anfangen, dramatisch in die Höhe zu schnellen und danach weiter steigen, während sich die Gesellschaft an der hinteren Seite der Glockenkurve (so benannt nach ihrer Form) der Ölproduktion entlang abwärts bewegt. Genauso wichtig ist, dass Geologen, die sich wohl nicht einig sind, ob der Scheitelpunkt nun in weniger als zehn oder erst in 35 Jahren erreicht sein wird, aber darüber einig sind, dass – wenn die Weltwirtschaft einmal den Höhepunkt der Erdöl-Glockenkurve erreicht und den Abstieg begonnen haben wird – zwei Drittel aller verbleibenden Ölreserven im Nahen Osten liegen werden, eine der politisch instabilsten und krisengefährdetsten Regionen der Welt.

Auf dem Weg zur letzten Stufe des Erdölzeitalters werden die direkten und indirekten Kosten der Sicherung des Öls sowie die Ausgaben, die zur Absicherung der Weltwirtschaft gegen die Umwelt- und wirtschaftlichen Schäden durch das Erdölzeitalter aufgewendet werden müssen, die Weltwirtschaft wahrscheinlich noch stärker bremsen. Deutschlands wirtschaftliche Zukunft – wie die jeder anderen Nation – wird zum großen Teil davon abhängen, wie es den Übergang zu einem neuen Energiezeitalter bewerkstelligt.

Die Wasserstoffwirtschaft

Wir befinden uns auf dem Weg in ein neues Energieregime, das unsere Lebensweise genauso fundamental verändern wird. Wasserstoff und Brennstoffzellentechnologie sind auf dem Weg zur kommerziellen Nutzung, die, wenn sie einmal breit gestreut ist,  wahrscheinlich eine größere Auswirkung auf die deutsche und globale Wirtschaft haben wird als jede andere einzelne Entwicklung im nächsten halben Jahrhundert.

Wasserstoff gibt es überall auf der Welt, allerdings in der Natur nicht in reiner Form. Er muss entweder aus Kohlenwasserstoff oder Wasser extrahiert werden. Zurzeit ist die kosteneffizienteste Art, Wasserstoff herzustellen, ihn mit Dampf aus Erdgas zu gewinnen. Da jedoch Erdgas genauso zu den endlichen Energiequellen gehört wie Öl, ist dies keine verlässliche Quelle. Aber es gibt einen anderen Weg, Wasserstoff herzustellen – einen, der keine fossilen Brennstoffe für den Vorgang benötigt.

Erneuerbare Energien – fotovoltaische Zellen, Wind, Wasser, Geothermik und Biomasse – werden in zunehmendem Maße genutzt, um Elektrizität herzustellen. Diese Elektrizität wiederum kann benutzt werden, um in einem Elektrolyse genannten Prozess Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff aufzuspalten. Der so hergestellte Wasserstoff kann gespeichert und, falls notwendig, benutzt werden, um Elektrizität zu erzeugen. Die Speicherung ist das Kernproblem für die Wirtschaftlichkeit von erneuerbarer Energie. Denn wenn erneuerbare Energie genutzt wird, um Strom zu erzeugen, fließt dieser Strom sofort. Wenn aber die Sonne nicht scheint oder der Wind nicht weht oder das Wasser nicht fließt, kann keine Elektrizität erzeugt werden und die wirtschaftliche Aktivität kommt zum Erliegen. Doch wenn ein Teil der Elektrizität, die erzeugt wird, benutzt wird, um aus Wasser Wasserstoff zu extrahieren, der für den späteren Gebrauch gespeichert werden kann, wird die Gesellschaft eine ununterbrochene Stromzufuhr haben.

Auch wenn die Kosten der Ausbeutung erneuerbarer Energien und der Extrahierung von Wasserstoff immer noch hoch sind, verringern neue technologische Durchbrüche und zunehmende Skalenerträge diese Kosten Jahr um Jahr erheblich. Darüber hinaus sind mit Wasserstoff betriebene Brennstoffzellen zweieinhalb Mal so effizient wie Verbrennungsmotoren. Hinzu kommt, dass die direkten und indirekten Kosten von Erdöl und Erdgas auf den Weltmärkten weiterhin steigen werden. Angesichts des Zusammenhangs zwischen den fallenden Preisen bei erneuerbaren Energien und Wasserstoff und den steigenden Preisen fossiler Brennstoffe, wird das alte Energieregime nach und nach dem neuen Energiezeitalter zum Aufstieg verhelfen.

Kommerzielle Brennstoffzellen mit Wasserstoff werden gegenwärtig für die Nutzung zu Hause, im Büro und in der Industrie auf den Markt gebracht. Die großen Autohersteller haben zwei Milliarden Dollar in die Entwicklung von mit Wasserstoff angetriebenen Autos, Bussen und Lastwagen investiert, und es wird damit gerechnet, dass die ersten in Massenproduktion hergestellten Fahrzeuge in ein paar Jahren auf den Straßen fahren werden.

Die Wasserstoffwirtschaft ermöglicht eine riesige Umverteilung von Energie, mit weit reichenden positiven Konsequenzen für die Gesellschaft. Unsere heutigen zentralisierten, von oben nach unten laufenden Energieströme, beherrscht von internationalen Ölkonzernen und Versorgungsunternehmen, werden unmodern. In der neuen Ära könnte jeder Mensch sowohl Produzent als auch Konsument seiner oder ihrer eigenen Energie werden – die so genannte verteilte Energieerzeugung. Wenn Millionen von Endverbrauchern ihre Brennstoffzellen in lokalen, regionalen und nationalen Wasserstoffenergienetzen (Hydrogen Energy Webs – HEW) miteinander verbinden, indem sie dieselben Designgrundsätze und intelligenten Techniken benutzen, die das World Wide Web möglich gemacht haben, können sie anfangen, Energie untereinander gleichberechtigt zu teilen und damit eine neue dezentralisierte Form der Energienutzung zu schaffen.

Im neuen Brennstoffzellen-Zeitalter werden sogar die Autos selbst zu „Kraftwerken auf Rädern“ mit einem Energiepotenzial von 20 Kilowatt. Da das durchschnittliche Auto die meiste Zeit geparkt steht, kann es in dieser Zeit ans Netz zu Hause, im Büro oder an das große interaktive Elektrizitätsnetz angeschlossen werden und dann Strom an das Leitungsnetz liefern. Wenn nur 25 Prozent der Fahrer ihre Fahrzeuge als Kraftwerke benutzten, um die Energie an das Elektrizitätsnetz zurück zu verkaufen, könnten alle Kraftwerke eines Landes stillgelegt werden.

Wasserstoff hat das Potenzial, die Abhängigkeit der Welt von importiertem Öl zu beenden und dazu beizutragen, das gefährliche geopolitische Spiel zwischen militanten Muslimen und den westlichen Nationen zu entschärfen. Es wird zu einer drastischen Reduzierung von Kohlendioxidemissionen führen und damit den Treibhauseffekt mildern. Und da Wasserstoff unbegrenzt und überall vorhanden ist, könnte jeder Mensch „ermächtigt“ werden, ihn zum ersten genuin demokratischen Energieregime in der Geschichte zu machen.

Deutschland vorn

Im September 2002 hat die Europäische Union als erste Großmacht  einen langfristigen Plan zum Übergang von der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zur vollständig integrierten Wasserstoffwirtschaft angekündigt. Deutschland wird wahrscheinlich der größte Nutznießer dieser neuen mutigen EU-Initiative sein. Deutsche Firmen und Forschungseinrichtungen führen Europa beim Rennen um die Wasserstoffwirtschaft bereits an.

Deutschlands Autoindustrie befindet sich bei der Entwicklung von mit Wasserstoff angetriebenen Autos auf gutem Wege. Die ersten Autos werden schätzungsweise in weniger als sieben Jahren auf den Massenmarkt gebracht werden. Deutschlands Entwicklungserfahrung bei Windkraft und anderen erneuerbaren Energietechnologien verschafft ihm beim Aufbau eines integrierten Wasserstoffenergieregimes eine hervorragende Ausgangsposition. Mit einer weltweit führenden chemischen Industrie und einer Ingenieurskunst der Weltklasse ist Deutschland ideal geeignet, die Welt in das Wasserstoffzeitalter und in die dritte industrielle Revolution zu führen.

Einen 50-Jahre-Plan für den Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft vorzuschlagen, ist eine großartige Wirtschaftsvision von der Größenordnung der ersten und zweiten industriellen Revolution. Investitionen in die Wasserstoffwirtschaft werden die Kapitalmärkte zu neuem Leben erwecken, die Produktivität steigern, neue Exportmärkte schaffen und das Bruttoinlandsprodukt von Deutschland erhöhen. Einer neueren Studie von Price Waterhouse Cooper zufolge könnte die Wasserstoffwirtschaft bis zum Jahr 2020 1,7 Billionen Dollar erwirtschaften. Hier darf betont werden, dass keine andere Einzelentwicklung einen derart großen Effekt auf die Weltwirtschaft in den nächsten Jahrzehnten haben wird.

Während neue „intelligente“ Technologien auf lange Sicht die globale Wirtschaft von der Arbeit für die Massen zu kleinen professionellen Arbeitseinheiten führen wird, werden kurzfristig, d.h. in den nächsten 30 Jahren, Millionen von Arbeitskräften benötigt werden, um die erneuerbaren Technologien an jedem Ort zu installieren, die nationalen Elektrizitätsnetze neu zu konfigurieren und eine Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen. Qualitative Sprünge bei der Beschäftigung fanden immer in Zeiten statt, in denen neue Energieregime geschaffen wurden und die dafür notwendige Infrastruktur aufgebaut werden musste. Einmal in Einsatz gebracht, verursachten diese neuen Energieregime – die erste und zweite industrielle Revolution – Quantensprünge bei der Produktivität und ermöglichten neue Arten von Gütern, Dienstleistungen und Märkten, was wiederum zur Schaffung neuer Jobs führte.

Fundamentale Veränderungen des Energieregimes und die sie begleitende Infrastruktur waren immer Quellen breit gefächerter neuer Beschäftigungsmöglichkeiten. Da die Einrichtung einer Wasserstoffinfrastruktur und die Neukonfigurierung und Dezentralisierung der deutschen Stromnetze geographisch beschränkt sind, wird die Beschäftigung nur in Deutschland entstehen. Wenn sowohl die Technologien als auch das technische Know-how, die der Wasserstoffwirtschaft zugrunde liegen, auch durch deutsche Forschungseinrichtungen und in Deutschland ansässigen Firmen hervorgebracht werden, entstehen auf dem heimischen Markt zusätzliche Arbeitsplätze.

Der Übergang zum Wasserstoffzeitalter ist eine vereinigende Vision für die Ökologiebewegung; er stellt die erste wirkliche Hoffnung dar, eine nachhaltige Weltwirtschaft für zukünftige Generationen zu schaffen. Durch das Entfernen des Kohlendioxids aus der wirtschaftlichen Gleichung macht die Wasserstoffwirtschaft im Hinblick auf die Reduzierung des Treibhauseffekts statt des derzeitig kärglichen Stückwerks Quantensprünge vorwärts. Der Übergang zur Wasserstoffenergie ist ein mutiger Plan für die Überwindung des Treibhauseffekts, dem größten Einzelproblem, dem sich die Menschheit und der Planet Erde im kommenden Jahrhundert gegenüber sehen. Die anspruchsvolle und kompromisslose Natur dieses Planes wird den ökologischen Geist wieder beleben, besonders unter den jungen Leuten, die sich wahrscheinlich sowohl mit Hightech als auch mit der demokratischen Vision eines gleichberechtigten Teilens von Energie identifizieren können.

Die Transformation zur Wasserstoffwirtschaft wird auch bei der Antiglobalisierungsbewegung und bei den Entwicklungsländern Anklang finden. Die größten Nutznießer einer Wasserstoffwirtschaft werden die Armen und die Unvernetzten sein. Die Befähigung, sowohl ihre eigene Energie in der Nachbarschaft herzustellen als auch diese Energie mittels der größeren Wasserstoffenergienetze zu teilen, gibt den Armen die erste wirkliche Chance, ihr Schicksal in eigene Hände zu nehmen und sich aus der Abhängigkeit von internationalen Unternehmen und den Industrieländern zu befreien. Weil Wasserstoff überall existiert, kann jedes Land in der Dritten Welt seine eigene Energie herstellen und wird somit nicht nur energieunabhängig, sondern schließlich auch wirtschaftlich autark.

Ein dezentralisiertes Wasserstoffenergieregime bietet die Hoffnung, die Unvernetzten zu vernetzen und die Machtlosen zu ermächtigen. Wenn dies geschieht, kann man sich mit der sehr realen Möglichkeit einer „Reglobalisierung“ anfreunden, diesmal von unten und mit der Teilnahme von allen am Prozess.

Partnerschaft Wirtschaft – Regierung

Der Übergang von einem Energieregime der fossilen Brennstoffe zum Wasserstoffzeitalter wird eine dynamische Partnerschaft zwischen der deutschen Wirtschaft und den Regierungen auf Gemeinde-, Länder- und Bundesebene erforderlich machen. Die deutsche Wirtschaft wird das unternehmerische Know-how beisteuern, um die Soft- und Hardware der neuen Ära zu entwickeln und die dezentralisierten Wasserstoffenergienetze umzugestalten und zu unterhalten. Die Regierung muss auf jeder Ebene den Übergang durch die Partnerschaft mit der Wirtschaft erleichtern. In den frühen Phasen wird die Unterstützung der Regierung in Form von Forschungs- und Entwicklungsgeldern, Steuererleichterungen und -anreizen, Vereinbarungen über frühe Technologieanwendung zwischen Behörden und ihren Auftragnehmern sowie durch vorteilhafte Gesetzesänderungen von entscheidender Bedeutung sein, wenn der Übergang erfolgreich sein soll. Eine Partnerschaft zwischen Regierung und Wirtschaft wird das Tempo des Wandels erhöhen, indem sie der Industrie dabei hilft, die hohen direkten und indirekten Kosten zu tragen, die entstehen, wenn man zu den Gewinnen aus Massenproduktion und Geschwindigkeit gelangen will, die die neue Technologie und Infrastruktur wirtschaftlich tragfähig machen. Alle früheren Energierevolutionen wurden auf ähnliche Weise getragen durch die Förderung einer Partnerschaft zwischen Regierung und Wirtschaft.

Die Chance, einen fundamentalen Wandel beim Energieregime vorzunehmen, die ihm zugrunde liegende technologische Infrastruktur neu zu gestalten und die Entwicklung vollständig neuer Arten von Wirtschaftsaktivität anzuregen, bietet sich in der Geschichte nur gelegentlich. Dies ist einer dieser Momente. Wir befinden uns am Vorabend einer neuen Epoche in der Geschichte. Wasserstoff, der Stoff, aus dem die Sterne und unsere Sonne sind, wird nun durch menschlichen Einfallsreichtum entdeckt und für menschliche Ziele genutzt. Bereits am Anfang der Reise den richtigen Weg einzuschlagen, ist von entscheidender Bedeutung, wenn Deutschland das große Versprechen eines Wasserstoffzeitalters für seine Kinder wahr machen und den Generationen nach ihnen ein wertvolles Vermächtnis hinterlassen will.

 
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