Gewinner aus Galizien

Wie sich Zara weltweit behauptet und dennoch Jobs in der Heimat schafft

1. June 2007 - 0:00 | von Bettina Weiguny

Internationale Politik 6, Juni 2007, S. 26 - 33.

Kategorie: Wirtschaft & Finanzen, Welthandel, Auslandsinvestitionen, Globalisierung, Weltweit, Spanien, Asien

Die Produktion nach Asien auszulagern ist nicht der einzige Weg, wettbewerbsfähig zu bleiben. Das gilt sogar für die schon totgesagte europäische Textilindustrie. Der spanische Modekonzern Zara macht es vor: Statt in chinesischen Sweat Shops lässt der Konzern in Spanien, Portugal und der Türkei schneidern – und überholt damit die Konkurrenz.

Den Modekonzern Zara dürfte es eigentlich nicht geben. Zumindest dürfte er in Zeiten der Globalisierung keinen Erfolg haben und weltweit als Nummer drei hinter H&M und Gap rangieren. Schließlich verstößt die spanische Modekette hartnäckig gegen ziemlich alle Regeln, die seit Beginn der globalen Produktion für die Textilindustrie gelten. Die gesamte schneidernde Konkurrenz hat ihre Fertigung in asiatische Niedriglohnländer ausgelagert. Gezwungenermaßen, so argumentiert die Branche unisono seit 30 Jahren, weil in Europa nicht zu konkurrenzfähigen Preisen produziert werden könne.

Zara aber hat den angeblichen Zwang zur Verlagerung schlicht ignoriert und ist in Spanien geblieben. Inditex, der Mutterkonzern mit Sitz in der galizischen Hafenstadt La Coruña, lässt nach wie vor mehr als 40 Prozent seiner Ware in spanischen Fabriken schneidern, den Rest in Portugal und der Türkei. Aus Asien stammen gerade mal zehn Prozent. Und der Konzern ordert nicht nur einen Großteil der Kleidung in Galizien, er hat sogar selbst dort noch 13 Fabriken.

Wie kann das sein? Wie schafft Zara es, sich auf dem Weltmarkt zu behaupten und mit den Preisen der anderen großen Konzerne zu konkurrieren? Und das in der Textilbranche, eben dem Industriezweig, den man in Europa schon längst aufgegeben hat? Zara funktioniert – gerade weil die Firma vieles anders und das meiste einfach besser macht. Die einst florierende europäische Textilindustrie hat vorexerziert, was Forscher am Massachusetts Institute of Technology (MIT) als „Legoprinzip“ beschreiben. „Unternehmen können heute frei entscheiden, wie und wo sie ihr Endprodukt aus verschiedenen Legosteinen zusammenbauen“, sagt Suzanne Berger, die Leiterin des MIT-Forschungsprojekts. Die Wissenschaftler haben über fünf Jahre die Wettbewerbsstrategien von 500 Unternehmen in Ostasien, Europa und Amerika unter der Fragestellung untersucht: Warum verlagert ein Unternehmen, warum bleibt es? Was produziert ein Unternehmen selbst, was kauft es besser bei anderen und wo übt es seine Aktivitäten aus? In der globalisierten Welt können Firmen heute alles, was sie früher selbst gemacht haben, um den ganzen Globus verteilen und koordinieren. Seither ist in Hochlohnländern wie Deutschland kein Arbeitsplatz mehr sicher. Es trifft altgediente, qualifizierte Facharbeiter ebenso wie junge, ehrgeizige Betriebswirte. Es trifft alle Branchen und alle Bereiche, ob industrielle Fertigung oder Marketing. Prinzipiell könnte jeder Job morgen von einem osteuropäischen oder asiatischen – ebenfalls qualifizierten und ehrgeizigen – Billiglohnempfänger erledigt werden.

Das Label „Made in Germany“ ist aus den Kleiderschränken so gut wie verschwunden. Von dem ehemals florierenden Sektor sind nur noch eine Handvoll Arbeitsplätze übriggeblieben. Mehr als 400 000 Arbeitnehmer arbeiteten in den sechziger Jahren in der Textilbranche, es gab 5600 Betriebe. In den achtziger Jahren änderte sich die Modewelt radikal. Die Zahl der Betriebe und der Angestellten halbierte sich innerhalb weniger Jahre. Allein 1981 schlossen 400 Fabriken, 40 000 Beschäftigte verloren ihren Job. Die Fabrikanten suchten ihr Heil im kostengünstigeren Ausland. Anfangs in Osteuropa, später in Asien. Die Textilindustrie in Deutschland wurde nach und nach ausradiert – geblieben ist nicht viel mehr als die 1200 Näherinnen auf der Schwäbischen Alb, die für Trigema billige T-Shirts herstellen. Die großen europäischen Handelsketten dagegen lassen in China und Bangladesch nähen, bleichen und bügeln. Auch die Stoffe werden aus chinesischer Ware in chinesischen Fabriken hergestellt.

Häufig ordern die Europäer sogar bei den gleichen Zulieferern. Links in der Fabrikhalle schneidern die Chinesinnen dann für H&M, rechts für Esprit und in der Mitte nähen sie am Schluss das Etikett für S.Oliver oder Tommy Hilfiger hinein. Das kennen wir auch aus anderen Branchen. An einem Apple iPod stammt außer Marke und Designidee gar nichts Physisches mehr von Apple: Die Montage besorgen die Taiwaner. Auch H&M und Gap funktionieren nach dem Muster, ebenso die Lifestylekonzerne Adidas und Puma. Und die traditionsreiche Seidensticker-Gruppe bekennt offen: Wir fertigen kein einziges Hemd in Deutschland. Eine eigene Fabrik besitzen die Bielefelder längst nicht mehr.

Dass Globalisierung nur so funktioniert, ist allerdings ein Mythos, den die MIT-Studie relativiert. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass die Apple-Strategie nur eine Spielart der neuen Lego-Wirtschaft ist. Tradition und Fertigungsgewohnheiten zählen für unternehmerische Entscheidungen mehr, als viele denken. Sony, eines der vielen Gegenbeispiele, das die Forscher anführen, hält bis heute daran fest, Playstation und vieles andere nur in Fabriken herzustellen, die zu 100 Prozent Sony gehören. Samsung, der koreanische Elektronikkonzern, macht es genauso. Zara und das kalifornische Modelabel American Apparel zeigen, dass auch die europäische und amerikanische Textilwirtschaft längst nicht tot ist. Die Beispiele belegen, dass es nach wie vor möglich ist, international wettbewerbsfähig zu sein und gute Jobs in Hochlohnländern zu bewahren und zu schaffen. Wie und warum sie das schaffen, ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Um hinter das Geheimnis von Zara zu kommen, muss man kurz erläutern, warum so viele ehemals klangvolle Unternehmen gescheitert sind. Der bekannteste ist vermutlich Klaus Steilmann. Er war von den Sechzigern bis in die neunziger Jahre hinein Europas größter Damenschneider. 1958 hatte er mit 40 Näherinnen in Wattenscheid angefangen. 30 Jahre später arbeiteten 22 000 Angestellte für ihn, 8000 davon in Deutschland. Sie fertigten die Waren für Ketten wie C&A und Karstadt. Als einer der ersten erkannte Steilmann den Wandel der Zeit. Bereits 1964 ließ er erste Teile in Rumänien fertigen. Damals war er damit der Trendsetter in der Branche. Von Rumänien zog er weiter nach Korea, auf die Philippinen, dann nach China, Hongkong, Birma, am Schluss nach Indien und Bangladesch. Immer dahin, wo die Löhne am niedrigsten waren. Als „vaterlandsloser Geselle“ wurde er deshalb daheim von Gewerkschaften und Politik beschimpft. Und was hat es ihm gebracht? Nichts. Im Herbst vorigen Jahres musste seine Tochter Ute Steilmann die drohende Insolvenz verkünden und den klumpigen Rest des Unternehmens an einen italienischen Investor verkaufen. Steilmann hatte den Niedergang, der in den neunziger Jahren begann, kommen sehen. „Irgendwann produzieren wir am Südpol“, stöhnte er, „weil Pinguine keine Löhne verlangen.“ Schuld war die Politik, schuld waren die hohen Lohnnebenkosten, die er für seine Angestellten in Deutschland zahlen musste. Dass er „so lange an den Arbeitsplätzen hier“ festgehalten habe, sei sein großer Fehler gewesen, sagt Steilmann.

Das klingt schlüssig. Es waren sich ja alle einig, dass die Globalisierung schuld war am Niedergang der heimischen Textilindustrie. Und wenn ihm jemand mit dem Trigema-Chef Wolfgang Grupp kam, konnte Steilmann ebenso schlüssig argumentieren, warum Grupp seine Billig-T-Shirts hierzulande fertigen kann, er seine Kleidung aber nicht. „Ein T-Shirt kann man in Windeseile mit zwei Nähten zusammensetzen.“ Niemand aber könne arbeitsintensive Kleidungsstücke wie Kostüme oder Anzüge hier nähen lassen. Komischerweise argumentiert Zara genau anders herum. Die Spanier lassen in Asien nur ihre Basics fertigen, die schlichten T-Shirts oder Long-Shirts. Alle komplizierten Arbeiten aber stammen aus Europa. „Qualitativ hochwertige Stücke vergeben wir generell nicht nach Asien“, erläutert die Konzernsprecherin. Aus einem einfachen Grund: In chinesischen Fabriken werde zu oft geschludert, und eine permanente Kontrolle vor Ort sei nicht möglich. Die heimische Bügelfirma hingegen, die 50 Meter Luftlinie von der Zara-Zentrale entfernt ist, könnten sie kontrollieren. Ebenso die benachbarte Näherei und die anderen heimischen Zulieferer. Um Zara herum hat sich in den vergangenen drei Jahrzehnten ein ganzes Industriegebiet angesiedelt, mit Nähereien, Wäschereien und Färbebetrieben. Mehr als 500 Fabriken leben hier von den Aufträgen des Weltkonzerns. Damit sind sie ihm auf Gedeih und Verderb ausgeliefert, denn andere Arbeitgeber gibt es in der strukturschwachen Region so gut wie nicht. Das ist Ansporn genug.

Amancio Ortega, der Gründer von Zara, ist heute der wichtigste einheimische Arbeitgeber in der Region. Von hier aus regiert der reichste Mann Spaniens seinen Konzern mit 25 000 Mitarbeitern und 11 000 neuen Kleidungsstücken, Jahr für Jahr. Vor 30 Jahren hatte Señor Ortega hier seinen ersten Laden eingeweiht. Heute eröffnet jeden dritten Tag irgendwo auf der Welt ein neues Geschäft. Ob in Kuala Lumpur oder Konstanz, Hongkong oder Riga. Wie Gap und H&M hat er die traditionelle Trennung zwischen Fabrikant und Händler aufgehoben und ein vertikales Unternehmen geschaffen, das vom Entwurf der Ware über die Herstellung und den Vertrieb bis zum Verkauf in den Läden alle Schritte selbst organisiert und kontrolliert. Der Vorteil: Ortega schaltet den Zwischenhandel aus und verdient an der gesamten Wertschöpfungskette. Sein Konzern Inditex umfasst neben Zara sieben weitere Handelsketten. Seit dem Börsengang hat das Unternehmen den Umsatz jedes Quartals um mindestens 20 Prozent gesteigert – auf inzwischen sieben Milliarden Euro pro Jahr. Auch die Rendite liegt stets im zweistelligen Bereich. Niedrige Löhne in Asien sind folglich nicht alles. Die MIT-Studie bestätigt, dass sich auch im Zeitalter globaler Produktion Standortentscheidungen nicht nur nach dem Lohnniveau richten. Für unternehmerische Entscheidungen können regionale oder nationale Vorteile des Heimatlands so wichtig sein, dass Unternehmer Arbeitsplätze lieber zu Hause schaffen als sie nach Asien oder Osteuropa zu verlagern. Und warum? Da ist die Antwort des MIT eindeutig: Weil Wettbewerbsvorteile immer zu Hause erarbeitet werden.

Das trifft auch auf Zara zu. Die regionale Vernetzung ist eine von Zaras Stärken. Selbstverständlich sind die Lokalpolitiker bemüht, den Arbeitgeber in der Region zu halten und die Infrastruktur nach den Bedürfnissen des Konzerns auszurichten. Ohne Zara kein Flugverkehr, keine durchgehende Autobahn Richtung Barcelona, keine Arbeitsplätze.

Mit Patriotismus und sozialer Verpflichtung des Unternehmens gegenüber Mitarbeitern und heimischen Zulieferern hat die Standortwahl dagegen wenig zu tun. „Wenn wir könnten, würden wir auch mehr in Asien produzieren“, heißt es unverhohlen in der Konzernspitze. Für Galizien spricht nicht die Nächstenliebe oder Heimatverbundenheit, sondern schlicht die wirtschaftliche Vernunft: Für Galizien spricht der Faktor Zeit. Geschwindigkeit ist das Geschäftsprinzip der Spanier. Geschwindigkeit hat höchste Priorität. Zara hat die Mode schnelllebig gemacht. Früher zeigten die Designer im Herbst ihre Frühjahrskollektion, damit die Einkäufer in aller Ruhe ihre Order aufgeben und die Modelle anschließend gefertigt werden konnten. Die Massenmarktindustrie hatte diesen Rhythmus übernommen. So war das über Jahrzehnte. Dann kam Zara und die gesamte Branche musste dazulernen. Zehn Kollektionen im Jahr sind inzwischen gang und gäbe. Bei Esprit nicht anders als bei H&M und auch in den Kaufhausketten wie Karstadt und Kaufhof wird ständig einsortiert und ausgemustert.

Aber niemand ist so schnell wie Zara. Was heute angesagt ist, kann in einem Monat ein Ladenhüter sein. Wenn nötig, dann brauchen die Spanier nur zwei Wochen von der Idee bis zur Ankunft der neuen Stücke im Laden. Als Madonna durch Spanien tourte, konnten die Fans auf dem letzten Konzert schon anziehen, was die Sängerin bei ihrem ersten Auftritt trug. Das schafft sonst niemand. Nicht H&M, nicht Gap, nicht Benetton. Aus einem einfachen Grund: Weil sie alle – aus Kostengründen – weitgehend in Asien produzieren lassen. Und während Schiffe aus China mehrere Wochen unterwegs sind (oder die Ladung, wie immer wieder geschehen, über Wochen und Monate am Zoll hängen bleibt), gelangt von Nordspanien aus Kleidung per Lkw innerhalb von 24 Stunden an jeden Ort Europas, selbst aus dem entlegenen Galizien. Bei Zara wird mehr als die Hälfte der Mode kurzfristig geordert – so können die Spanier sogar noch nach dem Start einer Saison reagieren und bei einem Trend nachziehen. Die großen Modehäuser schaffen das nicht. Sie haben ihre Kollektionen Monate zuvor in Auftrag gegeben. Wenn ein Trend keinen Erfolg bringt, haben sie Pech.

Deshalb gleicht Zara eher einem nüchternen Logistikkonzern als einem coolen Designer-Laden. 250 000 Kleidungsstücke verlassen jeden Tag allein das Logistikzentrum in La Coruña (ein zweites wurde kürzlich in Saragossa fertig gestellt). Lastwagen brechen jede Nacht zu Touren quer durch Europa auf, Flugzeuge liefern die Produkte nach Lateinamerika und Asien. So wird gewährleistet, dass jeder Zara-Laden zweimal pro Woche neue Ware erhält – eine logistische Höchstleistung. Selbst Wirtschaftsprofessoren bescheinigen dem Konzern Bestnoten in Disziplinen wie E-Business oder optimierte Steuerungsprozesse der Warenflüsse („Just-in-time-Prinzip“). Die Zara-Designer malen ihre Skizzen auch längst nicht mehr auf Zeichenblöcke. Am Bildschirm entstehen Hosen, Blusen, Anzüge. Die virtuellen Schnittmuster senden sie online an die Zulieferer. Die drucken sie aus und nähen die Kleidungsstücke. Der Mode-gigant Zara selbst hat keine Nähmaschinen und keine Näherinnen. „Nähen können alle“, erklärt eine Konzernsprecherin nüchtern. „Das bringt keine Wert-steigerung, wird also outgesourced.“ Nur eben nicht nach Asien, sondern an die Nähfabriken nebenan.

Nähen ist banal, Zara konzentriert sich auf Hightech. Produktmanager und Einkäufer in Galizien verfolgen am Computer, was mit der Ware, die abends rausgeht, passiert. Die Hosen mit Blumenbordüren laufen besonders gut in Hamburg, also wird dorthin nachgeordert. Die Camouflage-Kleidchen bleiben seit einigen Tagen in Südspanien in den Läden hängen. Also: Zurück ins Lager und gleich weiter nach Frankreich. Dort nämlich haben die Store-Manager den Tarnlook schon nachgefragt. Kein Modell hängt länger als vier Wochen im Laden, egal wie gut es sich verkauft.

Für die MIT-Forscher ist die Botschaft, die von Zara und anderen Branchenführern ausgeht, tröstlich. „Löhne sind nicht alles, und die neue Wirtschaftswelt ist nicht flach“, sagt Suzanne Berger. Auch in der globalisierten Lego-Wirtschaft bleiben die Strategien der Unternehmen vielfältig. Es ist nicht so, dass die komplette Produktion aus Europa nach Asien verschwindet und für Europäer oder Amerikaner nur bleibt, einander die Haare zu schneiden, Kinder zu hüten und Vorgärten umzugraben. Allerdings, das betont Berger in ihrem 2006 erschienenen Buch „How we compete“, bedeutet das Fazit keinesfalls, dass Unternehmer sich beruhigt zurücklehnen können. „Im Gegenteil“, sagt Berger, „nur kreative Unternehmer und Arbeitnehmer werden im globalen Wettbewerb ihre Standorte verteidigen.“

Viel zu oft schon hat die Globalisierung als Ausrede herhalten müssen, mit der sich persönliches Scheitern und Missmanagement kaschieren lassen. So muss man sich im Falle Steilmann fragen, ob es tatsächlich die 1000 oder am Schluss noch knapp 500 Arbeitsplätze in Deutschland waren, die zum Sturz geführt haben – oder das Versagen der Führungsspitze. Dafür spricht, dass man bei Steilmann seit Ende der neunziger Jahre auf die Krise mit einem ständigen Wechsel in der Chefetage reagierte. Steilmann feuerte in den neunziger Jahren drei externe Manager, gefolgt von Tochter Britta, die gleich zweimal das Handtuch warf und Tochter Ute einen Scherbenhaufen hinterließ. Da waren es nur noch drei Jahre bis zum Zwangsverkauf. Zum Vergleich: Bei Zara gab es in 30 Jahren drei Chefs – Ortega selbst, gefolgt von seinem Stellvertreter Castellano, der 2005 an Pablo Isla übergab. Und regieren, das versteht sich von selbst, tut sein Reich natürlich noch immer Señor Ortega.


BETTINA WEIGUNY, geb. 1970, schreibt als freie Autorin u.a. für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Financial Times Deutschland, Merian und Die Zeit. 2005 erschien ihr Buch „Die geheimnisvollen Herren von C&A“.
 

 
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