Krampf ums Kosovo Is purchaseable

Der Masterplan, der keiner ist: UN und EU garantieren Unabhängigkeit – aber bieten noch keine Perspektive

1. June 2008 - 0:00 | von Andreas Ernst

Kategorie: Staatsaufbau, Innere Konflikte, Europäische Union, Vereinte Nationen, Kosovo, Serbien, Südosteuropa

Trotz ihrer Loslösung von Belgrad erfahren die Kosovaren, dass andere über ihren Staat bestimmen: Serbien, das weiter Teile des Territoriums kontrolliert, die Westmächte, die in Pristina regieren. Doch die Entschärfung des Konflikts drängt, um dem Balkan Stabilität zu bringen – durch Anerkennung der faktischen Teilung Kosovos, durch Rückführung des Protektorats.

Am 11. Mai hat Serbien wieder einmal „Schicksalswahlen“ absolviert. Zum dritten Mal innerhalb von anderthalb Jahren (man erinnert sich: Januar 2007 Parlamentswahlen, November 2007 Präsidentschaftswahlen, Mai 2008 vorgezogene Parlamentswahlen). Dabei ging es nach gängiger Meinung um die Weichenstellung zwischen West- und Ostorientierung des Landes, die Wahl zwischen einer europäischen Zukunft oder dem Rückfall in die Isolation und die Entscheidung für wirtschaftlichen Aufschwung oder Sta...

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