„Eine politische Lösung ist möglich“

Interview mit der Politikwissenschaftlerin Bassma Kodmani

1. November 2013 - 0:00 | von Bassma Kodmani

Internationale Politik 6, November/Dezember 2013, S. 34-39

Kategorie: Konflikte und Strategien, Konfliktprävention/-management, Staatsaufbau, Syrien

Der Westen braucht eine umfassende Strategie, um die verstreuten demokratischen Oppositionsgruppen in Syrien zu unterstützen. Dann könnten sie sogar die Führung übernehmen, meint Bassma Kodmani, die ein Jahr lang Sprecherin des oppositionellen Syrischen Nationalrats war. Ansonsten drohen weitere Radikalisierung und die De-facto-Teilung des Staates.

IP: In der jüngst von Ihnen und der Arab Reform Initiative veröffentlichten Studie1 erklären Sie, dass der demokratisch gesinnte Widerstand in Syrien viel stärker und wohl auch einflussreicher ist, als der Westen glaubt oder die Russen behaupten. Wie sind Sie zu dieser Einschätzung gekommen?
Bassma Kodmani: Wir stehen mit diesen Gruppen seit langem in Kontakt. Über einen Zeitraum von bald zwei Jahren beobachten wir, welche Informationen sie verbreiten, wie sie sich entwickeln und wie sie wachsen. Außerdem haben wir mehrere Reisen nach Syrien unternommen. So fußen die meisten – eigentlich alle – Aussagen, die wir machen, auf unseren eigenen Nachforschungen und Kontakten, nicht auf Informationen aus zweiter Hand.
Tatsächlich handelt es sich um Netzwerke von Gruppierungen, die in ganz unterschiedlichen Teilen des Landes aktiv sind. Es ist nicht leicht für sie, sich logistisch zu verbinden. Wie Sie vielleicht wissen, sind die Kämpfe, die derzeit in Syrien toben, ihrem Charakter nach lokal. Aber die Gruppen wissen voneinander, sie kommunizieren via Skype und über ihre politischen Anführer. Vor Ort und an den jeweiligen Schauplätzen ist es allerdings schwierig für sie, sich zu treffen, insbesondere im Norden und im Süden des Landes. Und sie können nicht immer zusammen kämpfen, weil die Gefechte so weit verstreut stattfinden.

IP: Wenn es um die Stärke oder die Bedeutung der jeweiligen Rebellengruppen geht: Wie messen Sie diese? Ist die Fläche, die sie kontrollieren, das Ausschlaggebende? Oder die Zahl ihrer Kämpfer? Solche Angaben sind sicher schwierig zu ermitteln.
Kodmani: Eine wichtige Frage. Was wir tun, ist Folgendes: Wir identifizieren Gruppen, die sich zu bestimmten Prinzipien und Werten bekannt haben. Wir versuchen, die Anzahl ihrer Mitglieder festzustellen – die oft nicht gerade beeindruckend hoch sind. Allerdings sind die Gruppen weiter verbreitet, als oft angenommen; niemand sonst macht sich die Mühe, sie zu lokalisieren. Man könnte eine noch viel größere Zahl von ihnen ausmachen, wir haben uns auf bestimmte Gebiete beschränkt. Uns geht es aber weniger um ihre Stärke, sondern vielmehr darum, folgende Botschaft zu unterstreichen: In Syrien gibt es Gruppen, die einer demokratischen Agenda verpflichtet sind und die unter mangelnder Unterstützung leiden – sie sind weder waffenmäßig gut ausgerüstet noch verfügen sie über finanzielle Ressourcen, noch sind sie effektiv im Kampf einsetzbar. Die Quintessenz ist aber: Diese Gruppen existieren! Doch die Islamisten haben an Einfluss gewonnen, weil sie stetige Hilfe erfahren, während demokratische Gruppen keine stabile und verlässliche Unterstützung genießen.
Der syrische Widerstand ist an sich nicht islamistisch, er wird aber von islamistischen Quellen finanziert. Und es ist wichtig, dass das verstanden wird: Diejenigen Gruppen, die weiterhin demokratischen Werten verbunden sind, könnten sofort wachsen, wenn sie bessere Unterstützung erhielten. Die Stärke der demokratischen Gruppen basiert auf der Tatsache, dass sie sozial eingebunden sind. Sie sind weit repräsentativer für die syrische Gesellschaft, und sie repräsentieren genau jene Gruppen, die anfangs friedlich für einen Wandel in Syrien auf die Straße gegangen sind. Sie genießen die volle Unterstützung der Zivilbevölkerung.

IP: Wenn Sie von demokratischen Gruppen sprechen, dann meinen Sie diejenigen, die auf lange Sicht ein pluralistisches Syrien anstreben und den Bürgerkrieg nicht in einen intrareligiösen Krieg verwandeln wollen, aber auch solche, die man vielleicht als „islamistisch-light“ bezeichnen könnte, die allerdings keinen Gottesstaat auf syrischem Boden errichten wollen, der ja per definitionem bestimmte Gruppen ausschließen würde. Richtig?
Kodmani: Ja. Worauf es wirklich ankommt ist, dass diese Gruppen die wahre Natur der syrischen Gesellschaft am besten widerspiegeln, denn diese ist tatsächlich multireligiös. Deshalb wären sie auch am besten in der Lage, all die Gruppen, die vor Ort agieren und verschiedene Teile der Gesellschaft repräsentieren, miteinander zu verbinden. Ihnen ist am ehesten zuzutrauen, dass sie das Land als staatliches Gebilde zusammenhalten und die Integrität des syrischen Territoriums sicherstellen. Sie sind diejenigen, die sich der Achtung der Menschenrechte verpflichtet haben, und das ist wichtig, denn sie haben sich auch bei den Diskussionen über die Behandlung von Kriegsgefangenen eingemischt, etwa für ein Verbot von Folter. Und schließlich denke ich, dass sie sich am ehesten an eine politische Lösung halten würden – vorausgesetzt natürlich, dass die politische Lösung eine zufriedenstellende Antwort auf ihre zentralen Forderungen gibt, auf die ursprünglichen Forderungen der Revolution. Und schließlich sind sie diejenigen, die sich für einen Plan zur Stabilisierung des Landes engagieren, ihn einhalten und umsetzen würden und dafür sorgen, dass wieder Recht und Ordnung herrschen. Dies sind die Kriterien, die diese Gruppen definieren.

IP: Sie erwähnten schon, dass es schwierig ist, diese zu ermitteln, aber können Sie etwas zu den Größenordnungen sagen? In welchem zahlenmäßigen Verhältnis stehen beispielsweise die Gruppen, die sie beschrieben haben, zu den dschihadistischen Gruppen, die von außen einsickern?
Kodmani: Wir müssen hier zwischen drei verschiedenen Kategorien unterscheiden, nicht zwischen zwei. Das ist sehr wichtig. Erstens haben wir die gerade eben beschriebenen demokratischen Gruppen. Zweitens haben wir am extremen Rand einige dschihadistische Gruppen. Diese sind eine Minderheit. Und dann haben wir einen ziemlich breiten Mainstream an Gruppen, die im Kern moderat sind, mit islamistischen Tendenzen, ohne aber, dass sie irgendwelche über Syrien hinausgehenden Ziele verfolgten. Es gibt große Unterschiede zwischen den Islamisten. Es ist sehr wichtig, sie nicht alle in einen Topf zu werfen. Und die prozentualen Anteile sind nicht so wichtig, weil sie stark fluktuieren – eine Gruppe kann ganz plötzlich von der einen in die andere Kategorie überwechseln, weil es Geld und Waffen gibt. Die Fluktuation zwischen den verschiedenen Gruppen ist sehr stark.

IP: Könnte man diese mittlere Gruppe nicht auch die „Niemand hilft uns außer Gott“-Gruppe nennen, die aufgrund der Erfahrungen der vergangenen zwei Jahre immer religiöser geworden ist?
Kodmani: Wir haben es mit einem Klima zu tun, in dem die Menschen angesichts des großen Leidens um sie herum auf religiöse Anknüpfungspunkte und Solidarität und Gott setzen, und das macht die Religion zu einem wichtigen Faktor innerhalb des gegen Assad gerichteten Widerstands. Aber das hat nichts mit „dschihadistisch“ oder „Al-Kaida-artig“ oder sonst etwas zu tun. Es gibt Leute, die mit Al-Kaida verbunden sind, aber die kommen aus dem Ausland, und dort sitzen auch ihre Führungen. Dagegen stehen die Mainstream-, eher moderat-islamistischen Gruppen wie die Muslimbruderschaft oder manche jungen Gruppen, deren Ideologie man als „salafistisch-light“ bezeichnen könnte. Das sind keine Dschihadisten, sondern Syrer. Aber das Problem ist folgendes: Wenn wir nicht zwischen diesen drei Gruppen unterscheiden, machen wir uns erstens ein falsches Bild. Und zweitens sagen wir: Diese Mainstream-Islamistengruppen, die moderat und syrisch sind – über die sollten wir uns nicht allzu viele Gedanken machen, und wir müssen sie auch nicht unterstützen. Sie erhalten bereits Unterstützung. Vielmehr argumentieren wir, dass die demokratischen Gruppen, die wir vielleicht als liberal oder auch säkular bezeichnen können, die Bewegung zur Ausrüstung der Rebellen anführen könnten. Syrer sind keine -Islamisten. Der syrische Widerstand wäre nicht islamistisch, seiner Neigung nach, wenn man ihm freien Lauf ließe. Es ist das Geld, das das Bild verändert.

IP: Was erwarten Sie von Europa und den Vereinigten Staaten, was von Deutschland im Besonderen?
Kodmani: Was die Staaten angeht, die die demokratischen Hoffnungen des syrischen Aufstands und der syrischen Bevölkerung unterstützen: Wir brauchen dringend eine umfassende und abgestimmte Strategie für die Unterstützung der demokratischen Gruppen. Und die Hilfe, die benötigt wird, muss die Lebensmittelversorgung der Gruppen und ihrer Familien einschließen und medizinische Hilfe – eine Minimalversorgung, die es ihnen möglich macht, weiter miteinander vor Ort zu leben. Eine umfassende Strategie fängt bei Lebensmitteln an und hört bei hochentwickelten Waffen auf. Aber nichts wird sich ändern, wenn sich die Debatte – wie ja in Deutschland und auch anderswo – sich allein um hochentwickelte Waffen dreht: Sollen wir solche schicken oder nicht? Die Antwort darauf hilft nicht weiter, sie müsste vielmehr lauten: Hochentwickelte Waffen müssen Teil einer umfassenden Strategie sein, die demokratisch gesinnte Gruppen fördert, indem man sie stabilisiert, ihr Überleben sichert und sie in ihren Werten bestärkt, und dann auch über Waffen redet. Und eine solche umfassende Strategie hat von Anfang an gefehlt – eine, in deren Rahmen die Gruppen identifiziert, unterstützt und gestärkt werden.

IP: In Europa scheint man sich vor allem darauf zu konzentrieren, die Syrer außerhalb Syriens zu unterstützen – sie zum Beispiel in Flüchtlingscamps zu versorgen. Wie kann man sie in Syrien selbst unterstützen? Bräuchte man nicht eine militärische Komponente, um eine solch umfassende Strategie umzusetzen?
Kodmani: Die Antwort lautet offensichtlich: ja. Das lehrt zumindest die Erfahrung von Organisationen, die ausschließlich lokale syrische Kanäle nutzen – zivile und militärische. In umkämpften Regionen braucht man häufig den Schutz militärischer Gruppen, um humanitäre Hilfe leisten zu können. Aber die Entscheidung liegt bei den jeweiligen Gruppen: Wollen sie selbst humanitäre Hilfe leisten, oder wollen sie in die Lage versetzt werden, Zivilisten zu begleiten und zu beschützen, die humanitäre Hilfe leisten? So sollte man es halten, wenn man humanitäre Hilfe nicht militarisieren will. Aber der Schutz ist häufig notwendig, und wenn man die demokratischen Gruppen in dieser Weise stärkt, stärkt man sie auch insgesamt. Viele von uns haben die Erfahrung gemacht, dass Kanäle vor Ort sehr zuverlässig arbeiten und auch Rechenschaft über geleistete Hilfe ablegen; viele syrische Organisationen arbeiten so, über diese lokalen Verbindungen. Leider waren internationale Organisationen und Regierungen nicht daran interessiert, mehr über diese Gruppen zu erfahren und sie zu unterstützen.

IP: Trifft es zu, dass nach der russisch-amerikanischen Einigung in Sachen Chemiewaffen nun die Russen in der Syrien-Frage den Ton angeben? Dass der Westen die Möglichkeit verloren hat, den Lauf der Dinge in Syrien mitzubestimmen? Denn während man Assad die chemischen Waffen wegnimmt, hat er natürlich noch all die konventionellen Waffen zur Verfügung. Und das gibt ihm einen gewaltigen Vorteil gegenüber den Rebellen jeglicher Couleur. Anders gefragt: Käme Hilfe jetzt zu spät?
Kodmani: Ich glaube nicht, dass sie unter den Gruppen jemanden finden, der sagt: Der Zug ist abgefahren. Die Entschlossenheit, den Kampf fortzusetzen, ist vor Ort groß. Die eigentliche Frage ist, welchen Ausgang wir für Syrien wollen. Und je länger die gegenwärtige Situation andauert, je länger sich Assad an der Macht hält, desto stärker wird sich der Widerstand radikalisieren. Und demokratische Stimmen werden leiser werden, Glaubwürdigkeit und Kontrolle verlieren. Die Einigung über die Chemiewaffen birgt die Gefahr, dass ein Unrechtsregime rehabilitiert und zu einem Partner gemacht wird, zumindest für die Dauer der Abrüstung der chemischen Waffen – und das sind mindestens neun bis zwölf Monate.
Auf der anderen Seite haben wir aber auch gesehen, dass die Demonstration von Entschlossenheit und Stärke auf Seiten der Staaten, die einen Wandel in Syrien unterstützen, sofort zu Verhaltensänderungen auf Seiten des Regimes und insbesondere seiner Verbündeten, also Russland und der Iran, geführt hat. Das, glaube ich, ist die Lehre. Wenn wir Entschlossenheit zeigen, werden wir die moderaten Kräfte innerhalb Russlands und des Iran stärken, die dem derzeitigen Zustand in Syrien ein Ende bereiten wollen, weil sie erkennen, wie gefährlich sie ist. Wenn allerdings der Westen und die Verbündeten des Widerstands und der Revolution passiv oder nachlässig oder unentschlossen handeln, werden die radikalen Stimmen in Russland und im Iran lauter, die daran glauben, dass der Konflikt militärisch zugunsten des Regimes gelöst werden kann. Es geht um politische Dynamiken, und diese sind komplex und sollten besser verstanden werden.

IP: Die Erfahrungen in Afghanistan, im Irak und in Libyen haben viele im Westen vorsichtig werden lassen. Geht es um ein militärisches Eingreifen, bröckelt die öffentliche Unterstützung heute schnell. Glauben Sie, dass Syrien intakt überleben kann? Oder wird es auseinanderfallen, weil sich der Westen nicht aufraffen kann, diejenigen Gruppen zu unterstützen, die das Land zusammenhalten wollen? Diese Kräfte müssten ja dann auch die Dschihadisten bekämpfen, die bei Kriegsende kaum die Koffer packen würden. Welche Zukunft sehen Sie für Syrien?
Kodmani: Ich denke, wenn sich die gegenwärtige Situation über weitere zwei, drei, fünf Jahre fortsetzt, wird es zur De-facto-Teilung des Landes kommen; einer Teilung -zwischen dem Regime und Kräften, die sich immer stärker radikalisieren werden. In diesem Szenario werden die Demokraten irrelevant werden. Und das Regime wäre mit einer teilweisen Kontrolle des Landes durchaus zufrieden. Es würde weiterhin von mächtigen Ländern diplomatisch unterstützt werden und könnte auf internationale Ressourcen zugreifen. Das Regime könnte sich also mit einer Teilung durchaus abfinden. Sollte dagegen ein politischer Kompromiss zwischen den Großmächten gefunden werden, dann würde dieser in einen politischen Plan münden, wonach die kriminelle Ebene des Regimes entfernt, aber nicht die ganze Machtstruktur und der syrische Staat aufgelöst würden. Für einen solchen Kompromiss müssten sich insbesondere die Vereinigten Staaten und Russland, aber auch die anderen Mitglieder des UN-Sicherheitsrats einsetzen – Frankreich und Großbritannien könnten hier wichtige Rollen spielen. Mit einer Armee und einem Sicherheitsapparat könnten anschließend ein Stabilisierungsplan in Kraft und ein kontrollierter Übergangsprozess in Gang gesetzt werden. Eine solche Lösung ist heute schon schwieriger zu erreichen als vor sechs Monaten. In sechs Monaten dürfte das noch schwieriger sein, aber ich glaube, dass es weiterhin möglich ist. Viele demokratische Kräfte treten für eine politische Lösung ein, allerdings selbstverständlich für eine, die die Ursachen für den Aufstand und dafür, dass die Menschen über eine so lange Zeit solche Opfer gebracht haben, beseitigt. Dazu gehört die Entfernung der Assad-Familie, der mit ihr verbundenen Familien und der Leute, die für die Verbrechen verantwortlich sind.

IP: Das wären die Minimalforderungen?
Kodmani: Sie sind ja schon mehrfach zu Papier gebracht worden, ebenso wie mögliche Szenarien. Wir wissen ungefähr, wie ein solcher Plan aussehen würde. Aus meiner Perspektive wäre der Sturz Assads und seiner Familie die Grundlage eines Kompromisses. Die Opposition ist in vielen Fragen kompromissbereit, weil sie ihre wichtigste Aufgabe darin sieht, das Land territorial intakt zu retten.

IP: Damit die Waffeninspekteure ihre Arbeit vernünftig erledigen können, müsste es eigentlich einen Waffenstillstand geben. Wie beurteilen Sie dessen Chancen?
Kodmani: Ich bin pessimistisch, was einen Waffenstillstand ohne politische Grundlage angeht. Bislang sind alle Versuche in dieser Richtung gescheitert, und am stärksten hat sich stets das Regime gegen Waffenstillstände gewandt, weil der es den Menschen wieder erlauben würde, friedlich zu demonstrieren. Und das will das Regime nicht – es hat noch jeden Waffenstillstand gebrochen, weil es keine gegen das Regime gerichteten Massenkundgebungen dulden will. Im Prinzip ist ein Waffenstillstand am gefährlichsten für das Regime. Ich wünschte, die Freie Syrische Armee und die Gruppen vor Ort würden das erkennen – dass er der beste Weg wäre, das Regime in die Enge zu treiben und seine Verbündeten dazu zu bringen, mehr Druck auszuüben.

Die Fragen stellten Uta Kuhlmann-Awad, Joachim Staron und Sylke Tempel

Dr. Bassma Kodmani rief 2005 die Arab Reform Initiative ins Leben, einen Zusammenschluss von Forschungsinstituten, die sich mit dem demokratischen Wandel in der arabischen Welt beschäftigen. Von August 2011 bis August 2012 war sie Sprecherin des Syrischen Nationalrats.

  • 1. Bassma Kodmani und Félix Legrand: Empowering the Democratic Resistance in Syria, Arab Reform Initiative, Beirut/Paris, September 2013.
 
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