Deutschlands Partner

Die USA sind alles in allem der zurzeit wichtigste politische Partner Deutschlands außerhalb Europas

29. August 2014 - 0:00

Internationale Politik 5, September/Oktober 2014, S. 4-5

Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Bilaterale Beziehungen, Deutsche Außenpolitik, Deutschland, Weltweit

Allen Problemen zum Trotz: Es steht nach wie vor gut um die transatlantische Partnerschaft. Das zeigen die Ergebnisse der IP-Forsa-Frage.

Mehr als zwei Drittel der befragten Bundesbürger (68 Prozent) meinen, dass die USA der zurzeit wichtigste Partner Deutschlands außerhalb Europas sind, nur ein gutes Viertel (26 Prozent) ist nicht dieser Ansicht. In dieser Frage sind sich Ost- und Westdeutsche weitgehend einig (64 Prozent bzw. 68 Prozent für „Ja“).

Unterschiede zeigen sich jedoch in den Alterskohorten: Besonders zahlreich sind die Befürworter der transatlantischen Partnerschaft unter den über 60-Jährigen (75 Prozent) und den Anhängern von CDU und CSU (76 Prozent), während die unter 30-Jährigen mit 57 Prozent und die Anhänger der Links­partei hier, allerdings nur vergleichsweise knapp, mit 58 Prozent unter dem Durchschnitt liegen.

Von den Befragten, die die USA nicht für den wichtigsten Partner Deutschlands außerhalb Europas halten, geben 39 Prozent ihre Präferenz für China, 27 Prozent für Russ­land und nur 6 Prozent für Indien. Die jüngste Alters­gruppe der 18- bis 29-Jährigen ist in der Frage nach dem wichtigsten Partner am breitesten aufgestellt; mit 34 Prozent steht auch für sie China an der Spitze (sonst 39 Prozent), für Russland können sich nur 29 Prozent entscheiden, 18 Prozent, und damit weit über dem Durchschnitt der zwischen 1 und 4 Prozent rangierenden älteren Altersgruppen, nennen auch Indien als wichtigsten Partner.  Insgesamt wollten sich 28 Prozent für keines dieser Länder entscheiden.

 
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