Hilfe für die südliche Nachbarschaft der EU

IP-Fora-Frage

1. July 2016 - 0:00

Internationale Politik 4, Juli-August 2016, S. 5

Kategorie: European Neighbourhood Policy (ENP), Near and Middle East/North Africa

Unterstützt die EU die Länder im Nahen Osten und in Afrika ausreichend? Sollte die EU die eigenen Märkte stärker für Produkte aus dem Nahen Osten und Afrika öffnen?

DGAP e.V.

Muss die Europäische Union mehr tun, um die Staaten im Nahen Osten und in Afrika zu unterstützen und auf diese Weise „Fluchtursachen“ bekämpfen? Ja, meint eine überwiegende Mehrheit von 73 Prozent der Befragten. Nur ein gutes Fünftel (21 Prozent) ist dagegen der Meinung, die EU täte auf diesem Gebiet bereits genug. Unter Anhängern der Linken (87 Prozent), der Grünen (81 Prozent), der FDP (78 Prozent) und der SPD (77 Prozent) fand die Forderung besonders starke Unterstützung.

Weniger deutlich, aber immer noch mit einer klaren Mehrheit von 53 Prozent befürworten die Bundesbürger zudem eine stärkere Öffnung des europäischen Marktes für Produkte dieser Länder, insbesondere für landwirtschaftliche Erzeugnisse. 37 Prozent lehnen das ab. Für bessere Marktzugänge für afrikanische und nahöstliche Produkte votierten Anhänger der FDP (67 Prozent), der Grünen (60 Prozent) und der Linken (59 Prozent) am deutlichsten.

 
Aktuelle Ausgabe

Sylke-Tempel-Essaypreis

  • Essaypreis

    Ausschreibung

    2020 loben das Netzwerk Women in International Security Deutschland (WIIS) und die Zeitschrift „Internationale Politik“ (IP) zum zweiten Mal  den Sylke-Tempel-Essaypreis aus. Er erinnert an die Journalistin, Publizistin und Mentorin Sylke Tempel (1963 – 2017), Vorsitzende von WIIS und Chefredakteurin der IP, Deutschlands führender Zeitschrift für Außenpolitik. Die Ausschreibung richtet sich an Frauen unter 35 Jahren.

 

IP Wirtschaft

 

ip archiv
Meistgelesen