Protest ohne Prinzipien Is purchaseable

Was Europas Populisten wollen und wie wir damit umgehen sollten

26. August 2016 - 0:00 | von Thomas Schmid, Claire Demesmay, Keno Verseck, Richard Fraunberger, Andrea Affaticati

Kategorie: Politische Kultur, Westeuropa politisch, Europa

Früher kamen und gingen sie, heute kommen sie und bleiben. Ignorieren lassen sich Europas Politgrobiane nicht mehr. Doch ihre Reaktionen auf das Brexit-Referendum zeigen: Wenn „das Volk“ etwas mag, geben sie die Opposition schnell auf. Höchste Zeit für die EU, ihren Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen: indem sie flexibler, liberaler, experimenteller wird.

Dass im öffentlichen Umgang mit ihnen etwas nicht stimmt, macht schon das Wort deutlich, das sie bezeichnen und charakterisieren soll: Populisten. Es ist eine Hilfsbezeichnung, eine Verlegenheitslösung. Sie ist bekanntlich vom lateinischen populus (Volk) hergeleitet. Zwar ist „das“ Volk wahrlich kein Garant für politische Umsicht: Das Land, in dem es unumschränkt herrschte, wäre ein furchtbarer Ort. Was aber – so hat es etwa der ehemalige AfD-Politiker Konrad Adam oft gesagt – soll ...

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