Von wegen „gute Europäer“ Is purchaseable

Auch deutsche Politiker unterminieren das Vertrauen in die EU

26. August 2016 - 0:00 | von Andreas Rinke

Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Deutschland, Europa

Als Sahra Wagenknecht von den „Brüsseler Antidemokraten“ sprach, regte sich parteiübergreifende Kritik. Aber die Fraktions­chefin der Linkspartei ist keineswegs die einzige, die das Vertrauen in EU-Institutionen untergräbt. Gerade Politiker, die sich gerne als Vorreiter europäischer Integration sehen, leisten einen Beitrag zum Ansehensverlust der EU.

In Deutschland eint die etablierten Parteien seit Jahrzehnten die Überzeugung: Eine immer tiefere EU-Integration liegt im nationalen Interesse und muss deshalb gefördert werden. In der Selbstwahrnehmung gehören deutsche Politiker zu den „guten“ Europäern, die sich sowohl gegen überzogenen Nationalismus stemmen als auch die engere Kooperation und das Zusammenwachsen der europäischen Staaten fördern. Als europapolitische „bad guys“ gelten vor allem die im EU-Parlament vertretenen Re...

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