Angriff und Gegenangriff

Der Zusammenhang zwischen IS-Terror und westlichen Luftangriffen

1. September 2017 - 0:00 | von Ulf Brüggemann

Internationale Politik 5, September-Oktober 2017, S. 38 - 43

Kategorie: Terrorismus, Irak, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika

Wenn es um die Entstehungsgeschichte des so genannten Islamischen Staates geht, verweisen Beobachter gerne auf die US-Interventionen in der Region. Erklärungen für die Anschläge des IS in Europa werden dagegen wenige angeboten. Dabei waren auch hier westliche Militäraktionen ein entscheidender Stein des Anstoßes.

REUTERS/Benoit Tessier

Wir diskutieren zu wenig über Massenmord. Zwar löst jeder neue Anschlag des IS in Europa oder den USA erregte Debatten aus; diese richten sich aber immer nur auf Fragen nach dem Attentäter, dem Tatablauf, ob die Sicherheitsbehörden den Anschlag hätten verhindern können oder ob wir schärfere Gesetze brauchen. Ganz selten nur gelingt in der Diskussion ein wenig Distanz, die es erlauben würde, nach den Gründen zu fragen. Warum führt der IS überhaupt eine Terrorkampagne gegen westliche Länder? Warum beschließt eine im irakisch-syrischen Raum beheimatete Gruppe, möglichst viele Menschen jeden Alters und jeder Herkunft in westlichen Städten umzubringen? Welche Ziele glaubt der IS damit zu erreichen?

Diese Anschläge gehorchen nicht einfach irgendwelchen Naturgesetzen. Auch wenn es um eine Organisation geht, die primär Gewalt zur Durchsetzung ihrer Agenda anwendet, folgt daraus noch lange nicht, dass sie diese Gewalt auch in Manchester oder Paris ausübt. Andere Terrorgruppen tun es auch nicht. Mehrere Umstände führen dazu, dass es einen großen Erklärungsbedarf gibt.

  1. Der IS, einschließlich seiner Vorläuferorganisationen, existiert seit etwa 14 Jahren. Zwar hat die Gruppierung im Zuge des Irak-Krieges die USA bekämpft und auch Anschläge gegen einige „westliche“ Ziele wie die UN-Vertretung im Irak durchgeführt; der Schwerpunkt lag jedoch immer auf dem Irak und in zweiter Linie auf dessen Nachbarstaaten. Anschläge außerhalb dieser Region hat der IS nicht verübt – bis 2014. Offenbar gab es in diesem Jahr einen grundlegenden Strategiewechsel, nämlich die Entscheidung, den „fernen Feind“, die Staaten der westlichen Welt, auf ihrem eigenen Territorium anzugreifen. Warum?
  2. Der IS hat mit Blick auf seine eigene Geschichte allen Grund zur Vorsicht im Umgang mit westlichen Armeen, vor allem der amerikanischen. Denn mit seiner Vorläuferorganisa­tion, Al-Kaida im Irak, die durch die US-­Invasion erst groß geworden war, ging es rapide bergab, nachdem sie die ungeteilte Aufmerksamkeit der USA zu spüren bekam. Zum Zeitpunkt des amerikanischen Abzugs war die Gruppe zwar nicht restlos vernichtet, aber es fehlte nicht viel. Hat der IS wirklich nichts aus seiner jüngsten Vergangenheit gelernt?
  3. Im Unterschied zu Al-­Kaida, die den Kampf gegen den fernen Feind zum Ziel hat, steht beim IS etwas ganz anderes im Mittelpunkt: das Kalifat, das im Juni 2014 nach einem atemberaubenden Siegeszug verkündet wurde. Wenn es ein Kennzeichen des IS gibt, dann ist es das Kalifat. Dies hat aber strategische Konsequenzen. Auch wenn der IS weltweit agieren will, auch wenn der IS mit wechselndem Erfolg in Libyen und anderswo weitere Provinzen gegründet hat, so ist das Kalifat als real existierender Staat regional klar zu verorten: Es liegt – oder lag – in der ­Region ­Syrien/Irak. Nur dort ist es dem IS gelungen, ein staatsähnliches Gebilde zu gründen und über einen längeren Zeitraum am Leben zu halten. Daraus ergibt sich, dass der IS eigentlich alles daransetzen müsste, dieses fragile Projekt zu schützen. Er hat ganz sicher keinen Grund, sich mit einigen der reichsten und mächtigsten Länder der Welt anzulegen, die ihm militärisch, technisch und finanziell weit überlegen sind. Genau das hat der IS aber getan, und zwar ausgerechnet in dem Moment, als er dabei war, sein Kernprojekt zu verwirklichen.

Was steckt hinter diesem scheinbaren Suizidversuch? Verschiedene Erklärungen werden angeboten. Der IS müsse beweisen, dass er Al-Kaida als wichtigste Organisation des internationalen Dschihadismus abgelöst habe; das ginge nur, indem er Al-Kaida auf deren eigenem Feld schlage – mit öffentlichkeitswirksamen Angriffen auf den fernen Feind. Oder die Anschläge sollten zeigen, dass der IS ungeachtet der Niederlagen des Kalifats weiterhin stark und lebendig ist. Oder der IS versuche, die USA und weitere westliche Länder in einen Kampf zu verwickeln, weil die religiösen Fanatiker den Jüngsten Tag einleiten wollen oder einfach, um den Gegner auszubluten. Alternativ heißt es, der IS versuche, durch den Kampf gegen „die Kreuzfahrer“ innerhalb der Umma ­einen Mobilisierungseffekt herbeizuführen. Eine andere, weit verbreitete Annahme geht davon aus, dass es im Grunde nichts zu erklären gibt. Islamistische Terroristen wollen, wie wir seit 9/11 wissen, Anschläge im Westen verüben. Daher: Die Gewalt des IS müsse bekämpft, aber nicht erklärt werden. Sie ist einfach da.

Gründe für den Strategiewechsel

Wir wissen nicht, welche Erklärung zutrifft. Keiner der in seinem Urteil oft beeindruckend sicheren westlichen Terrorexperten saß dabei, als sich IS-Anführer Baghdadi mit seinen Vasallen beraten hat. Wir können nur Spekulationen zur Diskussion stellen. Die genannten Deutungen enthalten zwar relevante Aspekte, als alleinige Erklärungen für den Strategiewechsel sind sie jedoch nicht überzeugend. Dazu zwei Beispiele: Der IS war 2014/15 die unbestrittene Nummer eins des Dschihads. Das Kalifat löste weltweit eine ungeheure Begeisterungs- und Mobilisierungswelle aus, es gab keinen Grund, dieses Projekt aufs Spiel zu setzen, nur um auch dem Letzten zu zeigen, dass man Al-Kaida abgelöst habe. Ebenso ist es widersinnig, den fernen Feind in die Region zu locken, um ihn anschließend wieder zu vertreiben. Sinnvoller wäre es, er käme gar nicht erst.

Meine Hypothese ist, dass es erst die Luftangriffe der USA sowie der ­Anti-IS-Koalition waren, die die Kehrtwende des IS ausgelöst haben – oder zumindest der entscheidende Treiber der Anschläge im Westen sind. Blenden wir kurz zurück. Der IS beginnt im Sommer 2014 seinen spektakulären Siegeszug im Irak. Die irakische Armee ist in einem Zustand der Auflösung, Baghdadi verkündet das Kalifat, die Gruppe verübt Gräueltaten, kurz: Die Situation schien völlig außer Kontrolle. Im August greifen die USA ein und bombardieren den IS.

Dies sollte ein Schlüsselmoment werden, denn der IS entschloss sich zu zwei Maßnahmen. Er enthauptete westliche Geiseln, die bereits seit Längerem in seiner Gewalt waren, vor laufender Kamera und veröffentlichte die Videos. Das erste Opfer dieser Brutalität war der amerikanische Journalist James Foley. In der dazu verbreiteten Rede des britischstämmigen Mörders, Mohammed Emwazi, wurde unterstrichen, dass dies eine Reaktion auf die Luftangriffe war. Da diese aber nicht eingestellt wurden, veröffentlichte der damalige IS-Sprecher Adnani einen Aufruf, in dem er dazu aufforderte, Bürger aus Nationen, die sich der Militärkoali­tion angeschlossen hatten, mit Messern oder durch Fahrzeuge anzugreifen und zu töten. Dies war der erste Aufruf der Gruppierung zu Anschlägen im Westen; viele weitere sollten folgen. Im verbleibenden Jahr 2014 gab es bereits kleinere Übergriffe, die Welle der Anschläge und Anschlagsversuche im Westen setzte dann ab Januar 2015 ein.

Die Chronologie der Ereignisse gibt also bereits einen Hinweis auf den Auslöser der Anschläge. Ein zweiter Hinweis findet sich in den Verlautbarungen des IS selbst. So stellt Adnani die Luftangriffe der Anti-IS-Koalition in den Mittelpunkt seines Aufrufs und droht dann: „Oh ihr Amerikaner und Europäer, der Islamische Staat hat den Krieg gegen euch nicht begonnen, wie eure Regierungen und Medien es euch weismachen wollen. Ihr wart es, die mit den Verbrechen gegen uns begonnen habt. Euch trifft deshalb die Schuld und ihr werdet einen hohen Preis dafür zahlen.“ Und etwas später: „Wenn du einen ungläubigen Amerikaner, Europäer – insbesondere einen tückischen und dreckigen Franzosen –, Australier, Kanadier oder einen anderen Ungläubigen von denen, die gegen uns Krieg führen oder in der Koalition gegen den Islam beteiligt sind, töten kannst, dann vertraue auf Gott und töte ihn, egal auf welche Weise.“1

In jedem Bekenntnis zu IS-Anschlägen findet sich der Hinweis auf die Luftangriffe der Anti-IS-Koalition, zumeist mit der Formulierung, der Anschlag sei verübt worden als Reaktion auf die Aufrufe des IS, Zivilisten aus den Staaten der Anti-IS-Koalition anzugreifen. Auch die Propaganda­magazine Dabiq und dessen Nachfolger Rumiyah stellen immer wieder diesen Zusammenhang her. Zu den Anschlägen vom November 2015 in Paris heißt es beispielsweise: „Wann werden die Kreuzfahrer ihre Kriegshandlungen gegen den Islam und die Muslime einstellen? Wann werden sie einsehen, dass das Kalifat bestehen bleiben wird? Wann werden sie erkennen, dass die Lösung für ihren jämmerlichen Aufruhr direkt vor ihnen liegt? Denn bis dahin wird sie der gerechte Terror weiterhin mitten in ihre abgestumpften Herzen treffen.“2

Klare Ansagen

Terrorismus ist im Prinzip eine Form von Kommunikation, und Terroristen sagen ganz klar, was sie wollen. Es geht darum, Angst zu schüren, um Entscheidungen der Zielgesellschaft und ihrer politischen Führung zu beeinflussen. Genau das tut der IS auch. Er will, dass wir aufhören, ihn zu bekämpfen. Tun wir das nicht, zahlen wir dafür mit dem Tod von Zivilisten. Dann, so das Kalkül, werden wir es uns zumindest in Zukunft genauer überlegen. Auch hieraus ergibt sich, dass die Angriffe der Anti-IS-Koalition der entscheidende Auslöser für die Anschläge des IS in westlichen Ländern sind.

Guido Steinberg hat diese Erklärung jüngst mit einem gewichtigen Argument zurückgewiesen.3 Der IS habe bereits vor Ausrufung des Kalifats bzw. vor den Luftangriffen der USA begonnen, im Westen Anschläge vorzubereiten. Der Grund für diese Anschläge könne daher nicht in den Angriffen der USA und ihrer Verbündeten liegen.

Das stimmt, es gibt einzelne Fälle, in denen IS-Anhänger bereits in den Monaten vor den US-Luftangriffen nach Europa gereist sind und dort aufgegriffen wurden. Ergänzen könnte man, dass mit dem Angriff auf das jüdische Museum in Brüssel im Mai 2014 offenbar sogar ein Anschlag durchgeführt wurde, auch wenn hier ein Bekenntnis fehlt. Mehdi Nemmouche, der Attentäter, war zuvor in Syrien für den IS tätig und stand zudem in Kontakt mit Abdelhamid ­Abaoud, dem Mann, der später eine wichtige Rolle bei den Anschlägen in Paris gespielt hat.

Steinberg hat recht, dass dies Hinweise darauf sind, dass der IS sich bereits in der ersten Jahreshälfte 2014 auf Angriffe in Europa vorbereitet bzw. möglicherweise einen Angriff durchgeführt hat. Die Gründe hierfür wären unklar und würden, wie oben erläutert, den Interessen des IS widersprechen. Aber auch im Terrorismus geht es nur selten logisch zu; wir müssen das im Moment einfach so stehen lassen. Es bedeutet jedoch nicht, dass die Angriffe der USA und der Koalition auf das Kalifat nicht trotzdem eine so gravierende Lageveränderung bewirkt haben, dass sie den IS veranlasst haben, in den Angriffsmodus gegen westliche Gesellschaften zu wechseln. Unabhängig davon, was zuvor passiert oder nicht passiert ist, muss die Entscheidung der USA und ihrer Verbündeten, den IS militärisch zu bekämpfen, als Auslöser oder zumindest als wesentlicher Treiber der weiteren IS-Angriffe auf westliche Gesellschaften betrachtet werden.

Dafür sprechen nicht nur die bereits genannten Gründe (Interessenslage, Chronologie und Aussagen des IS), die einer Erklärung bedürften, wenn man einen Zusammenhang zwischen Luftangriffen der Koalition und den IS-Anschlägen verneint. Hinzu kommt, dass der IS seit dem Eingreifen der Anti-IS-Koalition auch schlicht keinen Grund mehr hatte, Zurückhaltung gegenüber dem Westen zu üben. Der Worst Case, der militärische Konflikt mit dem Westen, insbesondere mit den USA, war eingetreten. Und der IS musste sich entscheiden: Lässt er die Angriffe mit der Aussicht auf eine militärische Niederlage widerstandslos über sich ergehen oder nimmt er den Konflikt in Kauf? Denn er hatte nichts mehr zu verlieren.

Ursache und Wirkung

Warum ist die These, dass die Anschläge in Paris und Berlin durch unsere Angriffe auf den IS ausgelöst worden sind, so unbequem? Vielleicht weil es implizieren würde, dass wir quasi selbst schuld an den Blutbädern auf unseren Straßen wären oder dass der IS das Recht hätte, sich zur Wehr zu setzen? Es geht hier aber nicht um moralische Wertungen, sondern nur um die Frage des Zusammenhangs zwischen unserem Handeln und den Aktivitäten des IS.

Sowohl für die Staaten der Region wie für westliche Länder gab und gibt es einige stichhaltige Argumente, gegen den IS militärisch vorzugehen. Auch ist die Vorstellung absurd, es sei legitim, Menschen zu ermorden, weil deren Regierung die Anti-IS-Koalition unterstützt. Es sollte jedoch niemanden überraschen, wenn es zu Anschlägen kommt. Denn eine Terror­organisation reagiert genauso auf unser Handeln wie wir auf das ihre. Dies gilt insbesondere für eine existenziell so bedrohliche Maßnahme wie die Bekämpfung mit militärischen Mitteln. Wer sich daran beteiligt, dürfte ins Fadenkreuz geraten. Über diesen Zusammenhang müssen sich Politik und Gesellschaft im Klaren sein, wenn es um entsprechende Entscheidungen geht – nicht nur im Hinblick auf den Islamischen Staat, sondern ganz allgemein.

Ein dezentraler Dschihad

Mit dem Kalifat geht es zu Ende; folglich muss es auch nicht länger verteidigt werden. Wird der IS seine Angriffe auf uns also einstellen? Die Gruppe wird versuchen, sich neu zu sortieren und von unten aufzubauen. Ob das auch Anschläge im Westen einschließt, lässt sich noch nicht voraussagen, muss aber nicht zwingend der Fall sein. Ein Umstand bietet allerdings Anlass für Pessimismus. Die große Mehrzahl der IS-Anschläge in westlichen Ländern ist im Namen der Gruppe verübt worden, wurde aber nicht von ihr organisiert. Der IS praktiziert seit dem vielfach erneuerten Aufruf Adnanis einen dezentralen, führerlosen Dschihad. Er ruft seine Anhänger zu Anschlägen auf, macht allgemeine Vorschläge zur Ausführung und bietet über Messenger-Dienste vielleicht noch eine begleitende Motivationshilfe an. Mehr organisatorischen Zusammenhang gibt es meistens nicht.

Diese Methode bietet aus Sicht der Terroristen mehrere Vorteile: Anschläge können nicht vorhergesehen werden und die einzelnen Attentäter werden voneinander isoliert. Sie hat aber auch einen großen Nachteil: Die Gewalt kann nicht präzise gesteuert werden, was Zeitpunkt, Ort, Methode oder andere Tatmerkmale betrifft. Sie kann insbesondere nicht einfach an- und ausgeschaltet werden. Hierdurch kommt noch mehr ­Irrationalität ins Spiel, noch mehr Gewalt, die aus reinem Hass jenseits aller strategischen Überlegungen gespeist wird. Genau dies trifft auf viele Anschläge in den vergangenen Jahren zu. Der IS hat als Reaktion auf das militärische Vorgehen der westlichen Koalition „den bösen Geist aus der Flasche befreit“ und ist nach Kräften bemüht, dessen Zerstörungswerk immer wieder anzutreiben. Und er schaut zu, was im Einzelnen passiert.

Solange es Menschen gibt, die den IS unterstützen, die die These vom Kampf der Kulturen zwischen dem Westen und dem Islam vertreten, die der Meinung sind, der Westen begehe ungestraft schlimme Verbrechen in der islamischen Welt – oder die einfach gewaltaffin sind und eine ideologische Rechtfertigung suchen –, solange wird es wahrscheinlich auch zu Anschlägen in westlichen Ländern kommen. Das gilt erst recht, wenn der IS weiterhin über Computer mit Internetzugang verfügt, über diesen Weg Propaganda verbreitet und zur Gewalt aufruft. Der Niedergang des Kalifats ändert an diesen Bedingungen nichts. Auch in westlichen Städten wird es deshalb zu weiteren Anschlägen kommen.

Dr. Ulf Brüggemann ist Studienreferent für den Bereich des Bundeskanzleramts an der Bundesakademie für Sicherheitspolitik, ­Berlin.

  • 1. Abu Muhammad al-Adnani: Indeed Your Lord is ever Watchful, Dabiq 4, S. 8 und 9.
  • 2. Dabiq 12, S. 3.
  • 3. Guido Steinberg: Islamistischer Terrorismus, IP Mai/Juni 2017, S. 62–67.
 
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