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Robert Kagan beobachtet, wie der Dschungel der Weltpolitik wieder wächst

1. November 2018 - 0:00 | von Sebastian Groth

Kategorie: Globale Fragen, Vereinigte Staaten von Amerika

Als Erfinder von „Mars“ und „Venus“ ist er bekannt, dem Bild eines planetarischen Gegensatzes zwischen Amerika und Europa. Heute wagt Kagan die These, die stabile Ordnung seit Ende des Zweiten Weltkriegs sei eine historische Anomalie. Der Trend gehe in Richtung Verwilderung – die US-Politik unter Donald Trump verstärke diese Tendenz nur.

Kehrt die Geschichte zurück? „Ja“, meint Bob Kagan in seinem neuen Buch. Der amerikanische Rückzug aufgrund des relativen Machtverlusts der USA sowie der wachsende geopolitische Machtanspruch u.a. Russlands und Chinas bedeuteten die Rückkehr der klassischen Macht(balance)politik und beförderten damit das Ende der multilateralen Ordnung.

Kagan, der sich – typisch amerikanisch – seit Jahrzehnten zwischen US-Regierung, Thinktank-Welt und Journalismus bewegt, gilt als neokonservativ und beschreib...

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