„German Befindlichkeit First“ Is purchaseable

Trumps Alleingänge empören. Dabei agiert auch Berlin oft egoistisch

31. August 2018 - 0:00 | von Andreas Rinke

Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Deutschland

Je länger US-Präsident Donald Trump im Amt ist, desto häufiger taucht das Wort „multilateral“ in den Reden deutscher Politiker auf. Die enge Abstimmung mit internationalen Partnern wird als gültige Norm in einer globalisierten Welt verkauft. Doch auch die deutsche Politik ist alles andere als ein Musterknabe: Sie agiert häufig selbst unilateral.

Seit dem Amtsantritt von US-Präsident Donald Trump häuft sich in Reden von Kanzlerin Angela Merkel oder Außenminister Heiko Maas die Kritik am „unilateralen Vorgehen“ des Amerikaners – gepaart mit dem Bekenntnis, die multilaterale Ordnung zu verteidigen bzw. sogar neue Bündnisse mit Gleichgesinnten eingehen zu wollen (siehe dazu den Beitrag von Ulrich Speck, S. 74 ff.). In US-­Medien ist Merkel deshalb zu Trumps Gegenspielerin avanciert. Tatsächlich hält Deutschland an maßgeblich...

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