Buchkritik

Artikel

Überraschend oder unausweichlich?
Drei Neuerscheinungen und der Versuch, Donald Trumps Aufstieg einzuordnen
2. March 2018 - 0:00 | von Aylin Matlé
Internationale Politik 2, März-April 2018, S. 134 - 137
Der Triumph Donald Trumps im November 2016 hat eine ganze Reihe von Journalisten und Wissenschaftler auf den Plan gerufen, die seither versuchen, das vermeintlich Unbegreif­liche zu erklären. Dabei steht eine Frage im Vordergrund: Ist der Populist Trump eine Ausnahmeerscheinung oder hat seine Wahl den Beginn eines politischen Gezeitenwandels in den USA eingeläutet?
Kategorie Politisches System, Politische Kultur, Vereinigte Staaten von Amerika
Macrons Mission
Frankreich zwischen Aufbruchstimmung und Katzenjammer
5. January 2018 - 0:00 | von Claire Demesmay
Internationale Politik 1, Januar-Februar 2018, S. 138 - 141
Die Wahl Emmanuel Macrons zum französischen Präsidenten wurde in Deutschland freudig begrüßt. Allerdings brachte sie eine Reihe von Fragen mit sich: Wird es Macron gelingen, die angekündigten Reformen umzusetzen und das gespaltene Land zu einen? Und was bedeutet es für Berlin, wenn Paris eine ambitionierte europapolitische Agenda verfolgt?
Kategorie Politisches System, Politische Kultur, Frankreich
Der Westen am Ende?
Drei Bücher erkunden die neue Weltunordnung – die so neu gar nicht ist
5. January 2018 - 0:00 | von Marko Martin
Internationale Politik 1, Januar-Februar 2018, S. 134 - 137
Raus aus der Ohrensessel-Behaglichkeit, aber ohne in Hysterie zu verfallen: Aus der Masse der jüngst erschienenen Abgesänge auf das westliche Modell ragen drei Neuerscheinungen heraus. Sie plädieren für weniger Untergangstremolo und mehr demokratisches Selbstbewusstsein, für ein Neudenken des Marktliberalismus und einen „luziden Optimismus“.
Kategorie Klima und Umwelt, Wirtschaft & Finanzen, Konflikte und Strategien, Vereinigte Staaten von Amerika, China, Irak, Weltweit
Buch des Jahres
Was man 2017 gelesen haben sollte
2. November 2017 - 0:00
Internationale Politik 6, November-Dezember 2017, S. 132 - 135
Kategorie Staat und Gesellschaft, Weltweit
Europas Achterbahnfahrt
Zwischen finsterem Pessimismus und europäischer Unabhängigkeitserklärung
2. November 2017 - 0:00 | von Jana Puglierin
Internationale Politik 6, November-Dezember 2017, S. 136 - 140
Das Jahr 2016 geriet mit der Brexit-Entscheidung, der Flüchtlingskrise und Donald Trumps Triumph in den USA zum bislang schwärzesten Jahr der EU-Geschichte. Mit den Wahlsiegen des Niederländers Mark Rutte und des Franzosen Emmanuel Macron schien sich das Blatt 2017 zu wenden. Schlägt jetzt die Stunde der Europäer? Drei Neuerscheinungen.
Kategorie Politische Kultur, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel
Die Schuld des Westens
Wofür die USA und Europa in Nahost verantwortlich sind – und wofür nicht
1. September 2017 - 0:00 | von Jan Kuhlmann
Internationale Politik 5, September-Oktober 2017, S. 138 - 141
Ein Pulitzer-Preis-gekröntes Werk über den IS, eine mängel­behaftete und lückenhafte Anklageschrift gegen die USA, ein faktenreiches Porträt Saudi-Arabiens: Drei Neuerscheinungen, drei unterschiedliche ­Ansätze, doch ein gemeinsames Fazit – im Umgang mit der Region mangelt es dem Westen nach wie vor an strategischer Vernunft.
Kategorie Migration, Europäische Union, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Ausbruch aus der Krise
Neue Bücher suchen nach Antworten auf Flucht und Migration
1. September 2017 - 0:00 | von Thomas Speckmann
Internationale Politik 5, September-Oktober 2017, S. 134 - 137
Zwei Jahre nach der großen „Flüchtlingskrise“ stellt sich die europäische Politik langsam auf anhaltende Migrations­ströme ein. Oder tut sie das nicht? Die drei hier besprochenen Bücher analysieren die Hintergründe der Wanderungs­bewegung nach Europa und stellen die Lernfähigkeit der europäischen Einwanderungspolitik infrage.
Kategorie Migration
Vom Angstreflex zur russischen Seele
Vier Neuerscheinungen beleuchten Russlands innere Verhältnisse
1. July 2017 - 0:00 | von Stefan Meister
Internationale Politik 4, Juli/August 2017, S. 134 - 137
Je schwieriger das deutsch-russische Verhältnis wird, umso intensiver beschäftigen sich deutsche Buchautoren mit der inneren Verfasstheit und Psychologie Russlands. Damit reflektieren sie den Machtkonflikt mit dem System Putin unter Verweis auf seine inneren Logiken und Widersprüche und versuchen, ihn fassbarer zu machen.
Kategorie Bilaterale Beziehungen, Russische Föderation, Deutschland
Demokratie in Gefahr
Die offene Gesellschaft und ihre weiterhin aktiven Feinde
1. July 2017 - 0:00 | von Marko Martin
Internationale Politik 4, Juli/August 2017, S. 138 - 141
Wie lässt sich die liberale Demokratie gegen den Ansturm von Populisten und Rechtsintellektuellen verteidigen? Drei Bücher analysieren die aktuelle gesellschaftspolitische Lage aus unterschiedlichen Blickwinkeln. Während eines eher Symptom der gegenwärtigen Malaise ist, verstehen sich die beiden anderen als Plädoyers für Freiheit und ein offenes Europa.
Kategorie Politisches System, Deutschland, Europa
Wundertüte Weltnetz
Parag Khannas atemloses Plädoyer fürs globale Zusammenrücken
1. May 2017 - 0:00 | von Jan Techau
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2017, S. 136-138
Handelsvolumen und Dezentralisierung, Souveränität und Seidenstraße, Megacities und Moral, Weltbürgertum und gemischte Ethnizität: In seinem Rundumschlag über den Globalisierungsschub lässt Parag Khanna nichts aus. Sein Manifest gegen die nationalistische Versuchung bietet einen Wirbelwind an Fakten, dem es aber an analytischer Tiefe mangelt.
Kategorie Globale Fragen, Medien/Information, Weltweit
Chinas Ängste, Chinas Träume
Wie es im Reich der Mitte weitergehen könnte
27. April 2017 - 0:00 | von Nadine Godehardt
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2017, S. 139-142
Wer Visionen hat, der sollte Helmut Schmidt zufolge „zum Arzt gehen“. Doch wer künftige Entwicklungen abschätzen will, kommt nicht umhin, eine Form der Vision oder doch der Imagination zu entwickeln. Drei Autoren blicken in die Zukunft Chinas: über Biografien, über Stichworte und Schlaglichter oder mit den Mitteln des Science-Fiction-Romans.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Volksrepublik China
Warum sie kommen
Neue Bücher zu den Hintergründen von Flucht und Vertreibung
1. March 2017 - 0:00 | von Thomas Speckmann
Internationale Politik 2, März/April 2017, S. 136-140
Fluchtursachen, Fluchtrouten, Integration: Die Migrationsdebatte hat den Buchmarkt erreicht und eine kaum noch überschaubare Anzahl an Neuerscheinungen hervorgebracht. Wer den Überblick behalten möchte, muss sich konzentrieren. Zum Beispiel auf die Frage: Was treibt Menschen an, ihre Heimat aufzugeben und woanders Schutz zu suchen?
Kategorie Migration, Weltweit
Iran von innen
Drei Versuche, ein widersprüchliches Land zu verstehen
1. March 2017 - 0:00 | von Sebastian Sons
Internationale Politik 2, März/April 2017, S. 132-135
Terrorunterstützer und Kriegstreiber oder Stabilitäts-anker und Wirtschaftspartner? Auch ein Jahr nach Inkrafttreten des Atomabkommens scheiden sich die Geister am Iran. Doch je bedeutsamer die Rolle der Islamischen Republik in der Welt und der Region wird, desto nötiger sind differenzierte und sachliche Analysen.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Iran
Erdogans Wort und Wille
Wie aus dem Reformer der Autokrat wurde – und was das für Folgen hat
1. January 2017 - 0:00 | von Luisa Seeling
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2017, S. 138-140
Gut möglich, dass die Welt einmal auf das Jahr 2016 zurückblicken und sagen wird: Dies war das Jahr, in dem die Türkei dem Westen verloren ging. Wie es dazu kam, erzählen zwei neue Bücher: vom Aufstieg Recep Tayyip Erdogans und von den Erfahrungen, die missliebige Journalisten mit dem Präsidenten machen.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Türkei
Nicht-ganz-so-Vereinigte Staaten
Vier Neuerscheinungen zeichnen ein eher düsteres Bild Amerikas
1. January 2017 - 0:00 | von Aylin Matlé
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2017, S. 134-137
Über die tieferliegenden Gründe für den Wahlsieg Donald Trumps werden Historiker, Politologen und Soziologen in den kommenden Monaten und Jahren zahlreiche Seiten füllen. Wer nicht so lange warten möchte, kann sich auf einige Bücher stützen, die vor der Wahl geschrieben wurden, aber bereits vieles von dem vorwegnehmen, was künftig diskutiert wird.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Vereinigte Staaten von Amerika
Al-Kaidas langer Atem
Bücher über den syrischen Dschihad, Saudi-Arabien und den frühen Islam
1. November 2016 - 0:00 | von Jan Kuhlmann
Internationale Politik 6, November/Dezember 2016, S. 138-141
Wie ist der Aufstieg des selbsternannten Islamischen Staates zu erklären? Darf der Westen mit dem syrischen Al-Kaida-Ableger gemeinsame Sache machen, weil dieser auf einmal „moderat“ erscheint? Können in Saudi-Arabien, Hüterin der heiligen Stätten des Islam, moderatere Glaubensformen entstehen? Fünf Neuerscheinungen geben Antworten.
Kategorie Terrorismus, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Buch des Jahres
Was man 2016 gelesen haben sollte
1. November 2016 - 0:00
Internationale Politik 6, November/Dezember 2016, S. 132-137
Kategorie Staat und Gesellschaft, Weltweit
Putin als Wille und Vorstellung
Vier neue Bücher nähern sich dem widersprüchlichen Herrn im Kreml
26. August 2016 - 0:00 | von Stefan Meister
Internationale Politik 5, September/Oktober 2016, S. 132-136
Die Welle der Russland-Bücher reißt nicht ab, die Faszination der Figur Wladimir Putin ist ungebrochen. Im Vordergrund steht die Frage, was der russische Präsident eigentlich will, in der Ukraine, in Syrien und anderswo: ein neues Imperium schaffen, die Rolle als Regionalmacht festigen oder doch einfach nur an der Macht bleiben?
Kategorie Politische Kultur, Politisches System, Staat und Gesellschaft, Russische Föderation
Das Ende des Journalismus
… und wie es vielleicht noch zu verhindern wäre: Vier Vorschläge
26. August 2016 - 0:00 | von Lenz Jacobsen
Internationale Politik 5, September/Oktober 2016, S. 137-141
Wenn Ideale in Gefahr sind, lässt sich das oft am besten daran erkennen, dass sie lautstark verteidigt werden. Gleich mehrere neue Bücher beschwören die Rolle der Medien für eine aufgeklärte Gesellschaft, und sie alle belegen damit vor allem die Nervosität, mit der längst nicht mehr nur die Branche selbst auf die Schwäche des Journalismus schaut.
Kategorie Medien/Information, Weltweit
Glaube ja nicht, was du denkst
Was „gedankliche Deutungsrahmen“ für die politische Kommunikation bedeuten
1. July 2016 - 0:00 | von Jan Techau
Internationale Politik 4, Juli-August 2016, S. 139-141
Wenn Migrationsgegner vom „vollen Boot“ sprechen und Liberale von der „Steuerlast“, dann nutzen sie ein Phänomen aus der Neuro- und Kognitionsforschung. Wie wirkt sich diese Einbettung von Begriffen und Wendungen in bestehende Denk- und Wahrnehmungsmuster, das „Framing“, politisch aus? Ein großer Wurf mit (nicht ganz so) kleinen Mängeln.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Deutschland
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