Kongo (Kinshasa)

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Ost-Kongo gründlich verändert
Ost-Kongo gründlich verändert

Die Kapitulation der„M23“-Rebellen eröffnet dem Land neue Chancen

19. December 2013 - 0:00 | von Thomas Scheen | Kongo (Kinshasa), Innere Konflikte

Ausnahmsweise zogen alle maßgeblichen Akteure an einem Strang: Tansania und Südafrika kooperierten, um Ruanda und die von ihm gesteuerte „M23“ in die Schranken zu weisen; ein Anruf von US-Außenminister John Kerry in Kigali tat sein Übriges. Nach wie vor aber benutzt Ruanda Rebellengruppen, um seinen Einfluss geltend zu machen.

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Hungern in der Kornkammer

Der fruchtbare Kongo könnte ein Vorbild für Afrika sein – wenn Frieden herrschte

1. November 2008 - 0:00 | von Dominic Johnson | Nahrung

Jean Musakara erinnert sich noch, wie es war, bevor die Killer kamen. „Es ging uns gut in unseren Dörfern“, berichtet der kongolesische Bauer. „Wir hatten drei Mahlzeiten am Tag. Wir konnten es uns leisten, feste Häuser zu bauen und unsere Kinder auf die Oberschule zu schicken.“ Die Märkte waren voll, es gab lebhaften Handel mit der Provinzhauptstadt Goma und den Nachbarländern Uganda und Ruanda. Damals, das war Anfang der neunziger Jahre.

Artikel

Ende gut, alles gut?
Nach dem EUFOR-Einsatz: Deutschland und die EU müssen sich weiter in Afrika engagieren
1. January 2007 - 0:00 | von Hans-Georg Ehrhart
Internationale Politik 1, Januar 2007, S. 83 - 89.
Die EUFOR-Mission hatte einen klar umrissenen Auftrag; den hat sie gut erfüllt. Doch damit ist noch lange nicht gewährleistet, dass der Friedensprozess im Kongo einen guten Verlauf nimmt. Sicherheit und Entwicklung bedingen sich gegenseitig, und in beiden Bereichen muss sich die internationale Gemeinschaft weiterhin engagieren.
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, Konflikte und Strategien, Streitkräfte, Peace-Keeping, Kongo (Kinshasa), Europa, Deutschland, Afrika, Zentralasien
„Freiwillige vor!“
Führungsrolle wider Willen: die Bundeswehr und ihr Einsatz im Kongo
1. November 2006 - 0:00 | von Peter Schmidt
Internationale Politik 11, November 2006, S.68‑77
Nach großem Zögern schickte der Bundestag im Juli Truppen in den Kongo und beugte sich damit dem Druck der Partnerländer. Doch wirft die zuvor auf EU-Ebene ausgehandelte Entscheidung Fragen nach dem Ob und Wie künftiger Kriseneinsätze auf – und erfordert von deutscher Seite die rechtzeitige Abwägung nationaler Interessen und Lasten.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Humanitäre Intervention, Konflikte und Strategien, Sicherheitspolitik, Europa, Afrika, Deutschland, Kongo (Kinshasa)
Was soll die EU im Kongo?
Die europäische Afrika-Strategie zwischen Symbolik, Realpolitik und kosmopolitischem Engagement
1. June 2006 - 0:00 | von Hans-Georg Ehrhart
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 84‑90
In der Debatte um die Rolle Deutschlands bei der „EUFOR DR Kongo“, dem Einsatz der EU zur Stabilisierung des Kongos, werden zu Recht ein klares Mandat, eine vernünftige Ziel-Mittel-Relation und eine stringente Interessenanalyse gefordert. Welche Ziele, Konzepte, Strategien und Methoden verfolgt die EU, was ist sie bereit zu investieren?
Kategorie Deutsche Außenpolitik, GASP/GSVP, Konflikte und Strategien, Humanitäre Intervention, Sicherheitspolitik, Europa, Afrika, Kongo (Kinshasa)
Reich – und hilflos ausgeliefert
Die andauernde Ausplünderung des Kongos
1. April 2006 - 0:00 | von Albrecht Conze
Internationale Politik 4, April 2006, S. 42 - 48
Die ersten Wahlen im „Herz der Finsternis“ sind ein wichtiger Schritt zur Stabilisierung. Sie werden jedoch vorerst nichts an der rücksichtslosen Interessenpolitik derer ändern, die seit einem Jahrzehnt vom Chaos in der Demokratischen Republik Kongo profitieren.
Kategorie Politisches System, Staat und Gesellschaft, Internationale Politik/Beziehungen, Konflikte und Strategien, Kongo (Kinshasa), Afrika, Europa
Auf tönernen Füßen
Die Wahlen im Kongo sind noch lange kein Garant für Frieden
1. April 2006 - 0:00 | von Dominic Johnson
Internationale Politik 4, April 2006, S. 50 - 56
Eine nationale Armee, die Kriege produziert statt zu schlichten, plündernde und mordende Milizen, mangelnde Kooperation zwischen kongolesischen Truppen und der UN-Mission – angesichts des Chaos im Kongo drohen die Erfolge des internationalen Engagements unterzugehen. Die kommenden Wahlen wecken Erwartungen – die allerdings nur erfüllt werden können, wenn die internationale Gemeinschaft das Land nicht sich selbst überlässt.
Kategorie Innere Konflikte, Streitkräfte, Konfliktprävention/-management, Sicherheitspolitik, Vereinte Nationen, Kongo (Kinshasa)
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