Iran

IP - die Zeitschrift

Die große Dürre
Die große Dürre

Trockenheit und Wassermangel setzen die iranische Regierung unter Druck

01.05.2016 | von Meir Javedanfar | Iran, Klima und Umwelt

Die Zahlen sind dramatisch: Drei Viertel des Iran gelten als komplett trockene Regionen, 97 Prozent des Oberflächenwassers sind bereits versiegt. Landabsenkungen und Erdbeben belasten das Land zusätzlich. Auch die EU sollte nun helfen – denn Iraner, die ihr Land aufgrund der Dürre verlassen müssen, könnten gezwungen sein, nach Europa zu fliehen.

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Die schiefe Achse Teheran–Moskau Is purchaseable

Aus dem Zweckbündnis zur Stützung Assads dürfte kaum mehr werden

01.01.2016 | von Ali Alfoneh, Flemming S. Hansen | Iran, Konflikte und Strategien

Auf den ersten Blick verfolgen Russland und der Iran in Syrien ein gemeinsames Interesse: den Herrscher Baschar al-Assad an der Macht zu halten. Doch dort enden die Gemeinsamkeiten beinahe schon. Zu einer strategische Allianz zwischen Teheran und Moskau wird es nicht kommen, das gegenseitge Misstrauen ist viel zu groß.

Artikel

Das Imperium wird zurückschlagen
Kann Präsident Rohani die Islamische Republik retten? Dafür spricht wenig
01.11.2015 | von Meir Javedanfar
Internationale Politik 6, November/Dezember 2015, S. 8-13
Wer, wie Hassan Rohani, den Hauptfeind des Iran nicht in Amerika oder Israel sieht, sondern in Arbeitslosigkeit oder Umweltkatastrophen, der macht sich bei den Hardlinern im Land nicht unbedingt beliebt. Die Hardliner sind mächtig, und sie werden immer mehr. So bedauerlich das ist: Allzu große Hoffnungen sollte man auf den Präsidenten nicht setzen
Kategorie Innere Konflikte, Staat und Gesellschaft, Iran
Feste Feinde
Die Prinzipien der iranischen Außenpolitik bleiben unverändert
01.11.2015 | von Karim Sadjadpour, Behnam Ben Taleblu
Internationale Politik 6, November/Dezember 2015, S. 14-21
Ein Mangel an diplomatischer Elastizität ist dem Iran nicht nachzusagen. Teheran hat ein Atomabkommen unter Beteiligung der USA ausgehandelt und unterstützt gleichzeitig radikale Gruppen. Solche Flexibilität aber verdeckt: Am revolutionären Prinzip der Feindschaft gegen die USA und Israel hat der Iran immer festgehalten.
Kategorie Iran
In Wartestellung Is purchaseable
Der Hype ist groß, die wirtschaftlichen Realitäten im Iran eher ernüchternd
01.11.2015 | von Christopher de Bellaigue
Internationale Politik 6, November/Dezember 2015, S. 24-29
Es ist kein Geheimnis, dass europäische – und gerade deutsche – Firmen in einer guten Position sind, um nach Aufhebung der Sanktionen (wieder) in den iranischen Markt einzutreten. Doch sie erwartet alles andere als ein Boommarkt, die Anzeichen für eine Rezession mehren sich. Und große Hemmnisse werden weiter bestehen bleiben.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Iran
Panzer auf der Landebahn Is purchaseable
Staat im Staat mit Wirtschaftsmacht: die Revolutionsgarden
01.11.2015 | von Ali Alfoneh
Internationale Politik 6, November/Dezember 2015, S. 32-37
Bestechen, einbinden, rausdrängen: Ein Rückblick auf die gescheiterten Versuche, mit den Revolutionsgarden zu einem Modus Vivendi zu gelangen, zeigt eines – Rohanis Taktik, genau die Institution den wirtschaftlichen Nutzen aus dem Atomabkommen ziehen zu lassen, die der größte Gegner des Abkommens und der Regierung ist, wird nicht aufgehen.
Kategorie Iran
Rohanis Pyrrhussieg Is purchaseable
Nach dem Verhandlungserfolg stehen Irans Präsidenten schwere Zeiten bevor
01.09.2015 | von Ali Alfoneh
Internationale Politik 5, September/Oktober 2015, S. 84-87
Die Einigung über das iranische Atomprogramm gilt weithin als Erfolg – nicht zuletzt für Irans Präsidenten Hassan Rohani. Doch paradoxerweise könnte es für ihn und seine innenpolitischen Verbündeten in nächster Zeit daheim sehr gefährlich werden. Der Oberste Religionsführer Ali Khamenei und die Revolutionsgarden suchen die Konfrontation.
Kategorie Innere Sicherheit, Wirtschaft & Finanzen, Iran
Verhandlungs-Weltmeister
Inhaltliche Härte und ständige Gesprächsbereitschaft sind das Berliner Erfolgsrezept
31.07.2015 | von Andreas Rinke
Internationale Politik, Online Exklusiv, Juli 2015
Die Bundesregierung hat sich in der Griechenland-Krise scharfe Kritik zugezogen. Dabei ist Deutschland 2015 weltweit die unbestrittene Vermittlungsnation Nummer eins: Die Abkommen von Minsk zur Ukraine, zum Iran in Wien und die Einigung in Brüssel über Griechenland wären ohne die zentrale Rolle Berlins nicht denkbar gewesen. Verantwortlich dafür ist das Grundkonzept deutscher Diplomatie.
Kategorie Griechenland, Belarus, Iran, Deutschland
Eine Roadmap. Bestenfalls
Das skizzierte Abkommen über Irans Atomprogramm lässt viele Fragen offen
01.05.2015 | von Meir Javedanfar, Bruno Tertrais, Oliver Thränert
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2015, S. 60-68
Am 2. April 2015 verkündeten EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und Irans Außenminister Mohammed Sarif Eckpunkte für ein Abkommen über Irans umstrittenes Nuklearprogramm; der deutsche Außenminister Frank-Walter Steinmeier sprach von einem „entscheidenden Schritt“. Aber kann Teheran danach wirklich nicht mehr nach der Bombe greifen?
Kategorie Sicherheitspolitik, Rüstung, Iran
„Der Hybrid ist das Modell der Zukunft“
Es gibt keinen „reinen“ islamischen Staat – er braucht Elemente der Moderne
28.02.2014 | von Shaul Bakash
Internationale Politik 2, März/April 2014, S. 22-25
Die Errichtung eines „islamischen Staates“ ist eine der zentralen Forderungen des politischen Islam. Nur haben es dessen Denker versäumt, tiefer über fundamentale Fragen wie Religion und Staat oder die Rechte des Individuums nachzudenken. Will der politische Islam Probleme der modernen Welt lösen, muss er aber Anleihen bei der westlichen Moderne nehmen.
Kategorie Politisches System, Politische Kultur, Religion, Islamische Welt, Iran
Neues Abkommen, altes Misstrauen
Israels Regierung verurteilt das Abkommen mit dem Iran – zu Unrecht
01.01.2014 | von Meir Javedanfar
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2014, S. 88-90
In Israel stieß die mit dem Iran ausgehandelte Interimsvereinbarung auf scharfe Kritik. Teheran, so die Vermutung, werde weiter an seinem Atomprogramm festhalten. Dabei sind dem Iran alle Wege zur Bombe für sechs Monate versperrt. Diplomatie, Sanktionen und die Genfer Vereinbarung könnten dazu beitragen, dass dies auch so bleibt.
Kategorie Kernenergie, Iran
Verlässlicher Verbündeter
Warum Teheran das Assad-Regime auch künftig nicht fallen lassen wird
01.11.2013 | von Karim Sadjadpour
Internationale Politik 6, November/Dezember 2013, S. 42-47
Das Bündnis des Iran mit dem Assad-Regime hält seit mehr als 30 Jahren. Wird sich das unter dem gemäßigten Präsidenten -Hassan Rohani ändern? Nein. Das hat mit gemeinsamen Feindbildern zu tun, mit geostrategischen Überlegungen – aber auch mit der Angst Teherans vor den möglichen Alternativen zu Assad.
Kategorie Bilaterale Beziehungen, Konflikte und Strategien, Waffenhandel, Syrien, Iran
USA: Alte Debatten in neuen Kleidern
Über den Umgang mit dem Iran gibt es ganz unterschiedliche Meinungen
01.11.2013 | von Marcus Pindur
Internationale Politik 6, November/Dezember 2013, S. 130-133
Kategorie Internationale Politik/Beziehungen, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Bilaterale Konflikte, Iran, Vereinigte Staaten von Amerika
Überraschung garantiert
Konservative, Linke, Reformer: der Iran vor den Präsidentschaftswahlen
01.05.2013 | von Walter Posch
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2013, S. 60-67
Der Iran ist (noch) keine straff zentralistische Diktatur. Das Lager der Regimetreuen ist in konkurrierende Fraktionen zersplittert, das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen dürfte wieder überraschen. Doch wer auch immer Präsident wird, muss sich mit einem Erbe Mahmud Ahmadineschads auseinandersetzen: Gespräche mit den USA sind kein Tabu mehr.
Kategorie Politisches System, Politische Kultur, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran
„Die Sanktionen wirken“
Interview mit dem iranisch-israelischen Sicherheitsexperten Meir Javedanfar
01.05.2013 | von Meir Javedanfar
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2013, S. 68-73
Auch die jüngste Runde der Atomverhandlungen hat keine Fortschritte gebracht. Wie der Westen Teheran zum Einlenken bewegen kann, erklärt der in Tel Aviv lebende Meir Javedanfar im Gespräch mit der IP: Kriegsdrohungen werden nicht zu einer Lösung beitragen, Sanktionen schon eher. Wer das Regime wirklich schwächen wolle, dem rät er zu einer Umarmungsstrategie.
Kategorie Konflikte und Strategien, Kernenergie, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran
„Ich habe wenig Hoffnung“
Iran-Experte Meir Javedanfar zu der Gesprächsrunde über das iranische Nuklearprogramm
24.02.2013
IP Online Exclusive
Das Treffen sei „eine Chance, von der ich mir wünsche, dass Iran sie ergreift”, erklärte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Wochenende. Zu Optimismus gibt es allerdings wenig Anlass, erklärt der in Tel Aviv lebende Javedanfar im Gespräch mit der INTERNATIONALEN POLITIK. Der Westen könne das Regime in Teheran aber mit einer Umarmungstaktik schwächen.
Kategorie Kernenergie, Iran
Der Machtkampf geht weiter
Denn ohne den Iran gibt es keine Lösung des Syrien-Konflikts
01.09.2012 | von Michael Thumann
Internationale Politik 5, September/ Oktober 2012, S. 76-79
Syrien ist zum Schlachtfeld zweier großer Mächte in der Region geworden: Saudi-Arabien und Iran. Beide Länder sind militärisch engagiert, um ihre Vormachtstellung zu sichern. Deshalb wird der Sturz Assads den Krieg nicht beenden: Wer Syrien dauerhaft befrieden will, muss Riad und auch Teheran mit an den Verhandlungstisch bringen.
Kategorie Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Staat und Gesellschaft, Syrien, Iran, Arabischer Osten/Israel
IP-Forsa-Frage
Cyberwar
01.07.2012
Internationale Politik 4, Juli/ August 2012, S. 4
In den vergangenen Monaten wurden gezielt Computerviren gegen iranische Atomanlagen eingesetzt, um die Entwicklung des Atomprogramms zu behindern. Halten Sie ein solches Vorgehen grundsätzlich für gerechtfertigt oder nicht?
Kategorie Cyber Security, Neue Risiken, Sicherheitspolitik, Weltweit, Iran, Westasien
Russlands rätselhafte Iran-Politik
Warum der Kreml seine Haltung im Atomstreit überdenken sollte
01.05.2012 | von Elkhan Nuriyev
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2012, S. 60-65
Die engen Handels- und Rüstungsbeziehungen zum Iran haben die russische Außenpolitik bislang verleitet, die internationale Sanktionspolitik gegen Teheran zu verschleppen oder zu blockieren. Dabei übersieht Moskau die schwerwiegenden Gefahren, die dem Land an seiner postsowjetischen Südflanke erwüchsen, sollte der Iran Atommacht werden.
Kategorie Sicherheitspolitik, Bilaterale Beziehungen, Internationale Politik/Beziehungen, Russische Föderation, Iran, Osteuropa, Westasien, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Finale im Atomstreit?
Ein Scheitern der Gespräche hätte schwerwiegende Folgen
17.04.2012 | von Oliver Schmidt
Internationale Politik Nr. 3, Mai/ Juni 2012, S. 46-51
Die Chancen für eine Lösung im Streit um das iranische Atomprogramm stehen nicht schlecht. Doch das Zeitfenster für eine Einigung schließt sich. Und die Festlegung der amerikanischen Regierung, eine „Atommacht Iran“ nicht hinnehmen zu wollen, ließe bei einem Scheitern der Gespräche kaum etwas anderes zu als ein militärisches Vorgehen.
Kategorie Kernenergie, Konflikte und Strategien, Wehrpotential, Sicherheitspolitik, Iran, Westasien, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
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