Iran

IP - die Zeitschrift

„Der Hybrid ist das Modell der Zukunft“

Es gibt keinen „reinen“ islamischen Staat – er braucht Elemente der Moderne

28.02.2014 | von Shaul Bakash | Islamische Welt, Politisches System

Die Errichtung eines „islamischen Staates“ ist eine der zentralen Forderungen des politischen Islam. Nur haben es dessen Denker versäumt, tiefer über fundamentale Fragen wie Religion und Staat oder die Rechte des Individuums nachzudenken. Will der politische Islam Probleme der modernen Welt lösen, muss er aber Anleihen bei der westlichen Moderne nehmen.

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Neues Abkommen, altes Misstrauen Is purchaseable

Israels Regierung verurteilt das Abkommen mit dem Iran – zu Unrecht

01.01.2014 | von Meir Javedanfar | Iran, Kernenergie

In Israel stieß die mit dem Iran ausgehandelte Interimsvereinbarung auf scharfe Kritik. Teheran, so die Vermutung, werde weiter an seinem Atomprogramm festhalten. Dabei sind dem Iran alle Wege zur Bombe für sechs Monate versperrt. Diplomatie, Sanktionen und die Genfer Vereinbarung könnten dazu beitragen, dass dies auch so bleibt.

Artikel

Verlässlicher Verbündeter Is purchaseable
Warum Teheran das Assad-Regime auch künftig nicht fallen lassen wird
01.11.2013 | von Karim Sadjadpour
Internationale Politik 6, November/Dezember 2013, S. 42-47
Das Bündnis des Iran mit dem Assad-Regime hält seit mehr als 30 Jahren. Wird sich das unter dem gemäßigten Präsidenten -Hassan Rohani ändern? Nein. Das hat mit gemeinsamen Feindbildern zu tun, mit geostrategischen Überlegungen – aber auch mit der Angst Teherans vor den möglichen Alternativen zu Assad.
Kategorie Bilaterale Beziehungen, Konflikte und Strategien, Waffenhandel, Syrien, Iran
USA: Alte Debatten in neuen Kleidern Is purchaseable
Über den Umgang mit dem Iran gibt es ganz unterschiedliche Meinungen
01.11.2013 | von Marcus Pindur
Internationale Politik 6, November/Dezember 2013, S. 130-133
Kategorie Internationale Politik/Beziehungen, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Bilaterale Konflikte, Iran, Vereinigte Staaten von Amerika
Überraschung garantiert
Konservative, Linke, Reformer: der Iran vor den Präsidentschaftswahlen
01.05.2013 | von Walter Posch
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2013, S. 60-67
Der Iran ist (noch) keine straff zentralistische Diktatur. Das Lager der Regimetreuen ist in konkurrierende Fraktionen zersplittert, das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen dürfte wieder überraschen. Doch wer auch immer Präsident wird, muss sich mit einem Erbe Mahmud Ahmadineschads auseinandersetzen: Gespräche mit den USA sind kein Tabu mehr.
Kategorie Politisches System, Politische Kultur, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran
„Die Sanktionen wirken“
Interview mit dem iranisch-israelischen Sicherheitsexperten Meir Javedanfar
01.05.2013 | von Meir Javedanfar
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2013, S. 68-73
Auch die jüngste Runde der Atomverhandlungen hat keine Fortschritte gebracht. Wie der Westen Teheran zum Einlenken bewegen kann, erklärt der in Tel Aviv lebende Meir Javedanfar im Gespräch mit der IP: Kriegsdrohungen werden nicht zu einer Lösung beitragen, Sanktionen schon eher. Wer das Regime wirklich schwächen wolle, dem rät er zu einer Umarmungsstrategie.
Kategorie Konflikte und Strategien, Kernenergie, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran
„Ich habe wenig Hoffnung“
Iran-Experte Meir Javedanfar zu der Gesprächsrunde über das iranische Nuklearprogramm
24.02.2013
IP Online Exclusive
Das Treffen sei „eine Chance, von der ich mir wünsche, dass Iran sie ergreift”, erklärte Bundesaußenminister Guido Westerwelle am Wochenende. Zu Optimismus gibt es allerdings wenig Anlass, erklärt der in Tel Aviv lebende Javedanfar im Gespräch mit der INTERNATIONALEN POLITIK. Der Westen könne das Regime in Teheran aber mit einer Umarmungstaktik schwächen.
Kategorie Kernenergie, Iran
Der Machtkampf geht weiter
Denn ohne den Iran gibt es keine Lösung des Syrien-Konflikts
01.09.2012 | von Michael Thumann
Internationale Politik 5, September/ Oktober 2012, S. 76-79
Syrien ist zum Schlachtfeld zweier großer Mächte in der Region geworden: Saudi-Arabien und Iran. Beide Länder sind militärisch engagiert, um ihre Vormachtstellung zu sichern. Deshalb wird der Sturz Assads den Krieg nicht beenden: Wer Syrien dauerhaft befrieden will, muss Riad und auch Teheran mit an den Verhandlungstisch bringen.
Kategorie Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Staat und Gesellschaft, Syrien, Iran, Arabischer Osten/Israel
IP-Forsa-Frage
Cyberwar
01.07.2012
Internationale Politik 4, Juli/ August 2012, S. 4
In den vergangenen Monaten wurden gezielt Computerviren gegen iranische Atomanlagen eingesetzt, um die Entwicklung des Atomprogramms zu behindern. Halten Sie ein solches Vorgehen grundsätzlich für gerechtfertigt oder nicht?
Kategorie Cyber Security, Neue Risiken, Sicherheitspolitik, Weltweit, Iran, Westasien
Russlands rätselhafte Iran-Politik
Warum der Kreml seine Haltung im Atomstreit überdenken sollte
01.05.2012 | von Elkhan Nuriyev
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2012, S. 60-65
Die engen Handels- und Rüstungsbeziehungen zum Iran haben die russische Außenpolitik bislang verleitet, die internationale Sanktionspolitik gegen Teheran zu verschleppen oder zu blockieren. Dabei übersieht Moskau die schwerwiegenden Gefahren, die dem Land an seiner postsowjetischen Südflanke erwüchsen, sollte der Iran Atommacht werden.
Kategorie Sicherheitspolitik, Bilaterale Beziehungen, Internationale Politik/Beziehungen, Russische Föderation, Iran, Osteuropa, Westasien, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Finale im Atomstreit?
Ein Scheitern der Gespräche hätte schwerwiegende Folgen
17.04.2012 | von Oliver Schmidt
Internationale Politik Nr. 3, Mai/ Juni 2012, S. 46-51
Die Chancen für eine Lösung im Streit um das iranische Atomprogramm stehen nicht schlecht. Doch das Zeitfenster für eine Einigung schließt sich. Und die Festlegung der amerikanischen Regierung, eine „Atommacht Iran“ nicht hinnehmen zu wollen, ließe bei einem Scheitern der Gespräche kaum etwas anderes zu als ein militärisches Vorgehen.
Kategorie Kernenergie, Konflikte und Strategien, Wehrpotential, Sicherheitspolitik, Iran, Westasien, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Chronologie der Verhandlungen um das iranische Atomprogramm
17.04.2012
Internationale Politik 3, Mai/ Juni 2012, S. 52-54
Kategorie Konfliktprävention/-management, Rüstung, Sicherheitspolitik, Kernenergie, Internationale Politik/Beziehungen, Iran, Westasien, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Funke der Hoffnung
Wie sich der Iran und der Westen trotz aller Hindernisse einigen könnten
17.04.2012 | von Geneive Abdo
Internationale Politik 3, Mai/ Juni 2012, S. 55-59
Eine Übereinkunft mit dem Iran, wo der Oberste Religionsführer Ali Khamenei alle Macht an sich gezogen hat, wird schwierig. Unmöglich ist sie nicht. Der Westen wird sich bewegen müssen, um das Regime von seinem Konfrontationskurs in Sachen Atomprogramm abzubringen. Doch auch auf iranischer Seite gibt es „Stimmen der Vernunft“.
Kategorie Rüstung, Konfliktprävention/-management, Konflikte und Strategien, Sicherheitspolitik, Iran, Westasien
Atommacht Iran?
01.03.2012
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 4
Kategorie Konfliktprävention/-management, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Sicherheitspolitik, Iran, Westasien, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Die Zeit ist noch nicht reif
Aber glaubwürdige Planungen eines Militärschlags gegen Iran sollten beginnen
01.03.2012 | von Jean-Loup Samaan
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 108-113
2012 ist die Debatte über das Für und Wider eines militärischen Vorgehens gegen Irans Nuklearprogramm zurückgekehrt. Befürworter reden die enormen Schwierigkeiten einer solchen Operation klein. Auf sie vorbereiten muss sich der Westen dennoch. Nur vor einer glaubhaften Drohkulisse ließe sich am Verhandlungstisch noch etwas erreichen.
Kategorie Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Iran, Westasien, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Spiel mit dem Feuer
Deutschland braucht eine konsequente Politik gegenüber dem Iran
01.01.2012 | von Joachim Krause
Internationale Politik 1, Januar/ Februar 2012, S. 97-102
Nach dem Ende der Verhandlungen mit dem Iran über dessen Urananreicherung scheint die deutsche Politik sich darauf zu beschränken, vor militärischen Abenteuern der USA zu warnen und ansonsten auf bessere Zeiten zu hoffen. Tatsächlich wird die Lage immer ernster und erfordert wirkungsvolle Schritte, um den Iran vom Bau von Kernwaffen abzuhalten.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Mitteleuropa, Deutschland, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran
Abschreckung zwecklos?
Was ist, wenn der Iran die Bombe hat: Skizze einer überfälligen Debatte
01.09.2011 | von Thomas Rid
Internationale Politik 5, September/Oktober 2011, S. 80-88
An den Absichten des Iran besteht heute kein Zweifel mehr: Teheran greift nach der Atombombe. Wer gegen das Nuklearprogramm nicht militärisch vorgehen will, bevor es zu spät ist, muss dringend über eine neue Abschreckungspolitik nachdenken. Die Möglichkeit eines stabilen „Gleichgewichts des Schreckens“ scheidet dabei aus.
Kategorie Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Internationale Politik/Beziehungen, Iran
Las Vegas für Mullah-Müde
Warum das christliche Armenien so viele Iraner anzieht
01.09.2011 | von Alan Posener
Internationale Politik 5, September/Oktober 2011, S. 128-129
Kategorie Politische Kultur, Religion, Armenien, Iran
Der schiitische Halbmond wird rund
Und der Westen verliert seine ehemaligen Verbündeten
28.02.2011 | von Gil Yaron
Internationale Politik 2, April 2011, S. 38-43
Endlich findet Geschichte statt im Nahen Osten. Aber wer könnte zu den Gewinnern der Umbrüche in der arabischen Welt zählen? Die USA und ihre Verbündeten wohl nicht, denn gleich, welche Regierung in Ägypten an die Macht kommt: Das feste Bündnis mit dem Westen wird bröckeln. Die Gewichte verschieben sich in Richtung Teheran.
Kategorie Internationale Politik/Beziehungen, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Ägypten, Israel, Iran, Nordamerika, Vereinigte Staaten von Amerika
Knappheit trotz Überfluss
Die Energieprobleme des Iran
01.09.2010 | von Kirsten Wiegand
Internationale Politik 5, September/Oktober 2010, S. 86 - 93
Trotz riesiger Erdöl- und Erdgasreserven gerät der Iran immer weiter in die Energiekrise. Infolge einer über Jahre verfehlten Politik ist die Islamische Republik bereits auf Gasimporte angewiesen, droht langfristig zum Ölimporteur zu werden und so auch für den internationalen Energiemarkt auszufallen. Auch die Sanktionen zeigen Wirkung.
Kategorie Rohstoffe & Energie, Nicht-erneuerbare Energien, Internationale Politik/Beziehungen, Welthandel, Iran

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