Iran

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Cheney nach Teheran!
Ein US-Militärschlag gegen den Iran hätte verheerende Folgen
1. May 2006 - 0:00 | von Henning Hoff
Internationale Politik 5, Mai 2005, S. 96 - 101
Für die Lösung des Konflikts um Irans Atomprogramm gebe es „keine guten Optionen“, heißt es. Während diplomatische Bemühungen bislang keinen Erfolg gehabt haben und die Aussichten auf ein wirksames Sanktionsprogramm eher gering sind, steigt die Kriegsgefahr. Medienberichte häufen sich, dass die USA einen Militärschlag erwägen. Bilaterale Gespräche wären die weitaus bessere Option.
Kategorie Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Konflikte und Strategien, Internationale Politik/Beziehungen, Vereinigte Staaten von Amerika, Nordamerika, Iran, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Plädoyer für eine langfristige Iran-Politik
Eine energiepolitische Kooperation könnte moderate Kräfte in Teheran fördern
1. May 2006 - 0:00 | von Volker Perthes
Internationale Politik 5, Mai 2005, S. 102 - 103
Die europäische Debatte über Iran dreht sich heute nur noch um zwei Themen: die Nuklearfrage und die Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu Israel und zum Holocaust. Beide Themen könnten die Fähigkeit der EU-Staaten, gemeinsame Antworten auf außenpolitische Herausforderungen zu finden, auf die Probe stellen. Europas langfristige Interessen im Verhältnis zu Iran, nicht zuletzt die energiepolitische Dimension, dürfen jedoch nicht ignoriert werden.
Kategorie Europäische Union, GASP/GSVP, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Konflikte und Strategien, Sicherheitspolitik, Europa, Iran, Israel, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Der Sündenbock
Amerika streitet über die „Israel-Lobby“ und Irans Atomwaffen
1. May 2006 - 0:00 | von Tim B. Müller
Internationale Politik 5, Mai 2005, S. 124 - 127
Kategorie Vereinigte Staaten von Amerika, Iran, Israel, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Ein Dogma muss vom Tisch
Die deutsche Angst vor der „militärischen Option“
1. April 2006 - 0:00 | von Richard Herzinger
Internationale Politik 4, April 2006, S. 66 - 74
Die nicht mehr zu leugnende Bedrohung, die die iranischen Nuklearambitionen darstellen, haben endlich auch die Deutschen aus ihrem außenpolitischen Dornröschenschlaf geweckt. Dennoch scheint es schwarz-roter Konsens zu sein, dass die militärische Option unter allen Umständen ausgeschlossen werden muss. Doch gerade die Sozialdemokratie könnte aus einer antitotalitären Tradition schöpfen, die keineswegs immer pazifistisch ist.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Terrorismus, Konflikte und Strategien, Krieg/Kriegführung, Staat und Gesellschaft, Politische Kultur, Iran, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Deutschland, Europa
Die zweite Spaltung der Welt
Die Holocaust-Leugnung des iranischen Präsidenten hat Methode
1. April 2006 - 0:00 | von Matthias Küntzel
Internationale Politik 4, April 2006, S. 75 - 83
Dass der iranische Präsident Machmud Achmadinedschad den Holocaust für eine Erfindung hält, ist mehr als der Ausrutscher eines verbohrten Ideologen. Schon nach dem Zweiten Weltkrieg tat sich eine Kluft auf: zwischen dem Westen, der sich mit Auschwitz auseinandersetzt und weiten Teilen des iranischen Regimes und der arabischen Welt. Dort sind nationalsozialistisches und antisemitisches Gedankengut fest verwurzelt.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Internationale Politik/Beziehungen, Bilaterale Konflikte, Geschichte, Iran, Israel, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Europa
Wieso will der Iran ein Atomprogramm?
Iranische und westliche Argument beim 132. Bergedorfer Gesprächskreis in Dubai
1. March 2006 - 0:00 | von Thomas Weihe
Internationale Politik 3, März 2006, S. 60 - 66.
Kategorie Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Rüstung, Sicherheitspolitik, Internationale Politik/Beziehungen, Konflikte und Strategien, Iran, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Europäische Diplomatie in der Sackgasse
Warum der kritische Dialog mit dem Iran scheitern musste
1. March 2006 - 0:00 | von Wahied Wahdat-Hagh
Internationale Politik 3, März 2006, S. 67 - 73.
Der totalitäre Charakter der Islamischen Republik Iran lässt demokratische Reformen innerhalb des bestehenden politischen Systems nicht zu. Die europäische Außenpolitik gegenüber dem Iran nährte jedoch genau diese Illusion, da der Iran ein begehrter Handelspartner ist, der nicht verschreckt werden sollte. Doch nun entwickelt sich der islamistische Staat auch zu einer Gefahr für Europa und den Westen.
Kategorie Politisches System, Staat und Gesellschaft, Internationale Politik/Beziehungen, Welthandel, Sicherheitspolitik, Iran, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Europa
Unheimliche Nachbarn
Islamabad hat kein Interesse an einer Atommacht Iran
1. March 2006 - 0:00 | von Irfan Husain
Internationale Politik 3, März 2006, S. 74 - 75.
Pakistan entwickelt sich unaufhaltsam zum islamischen Staat – aber zu einem sunnitischen. Deshalb verschärfen sich auch die Konflikte mit dem schiitischen Iran. Sollte das iranische Nuklearprogramm gewaltsam beendet werden, würde man das in Islamabad insgeheim begrüßen.
Kategorie Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Sicherheitspolitik, Internationale Politik/Beziehungen, Bilaterale Konflikte, Pakistan, Iran, Israel, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Gegen die Vernachlässigung
Buchkritik
1. December 2005 - 0:00 | von Tim B. Müller
Internationale Politik 12, Dezember 2005, S. 134 - 135.
Bücher des Jahres, die wir gerne ausführlicher rezensiert hätten
Kategorie Geschichte, Staat und Gesellschaft, Weltweit, Deutschland, Russische Föderation, Vereinigtes Königreich, Frankreich, Vereinigte Staaten von Amerika, Iran, Israel, Palästina
Gehörnter Ehemann
Der Iran treibt ein doppeltes Spiel. Deutschland nimmt es dröge hin
1. September 2005 - 0:00 | von Mariam Lau
Internationale Politik 9, September 2005, S. 100 - 101
Deutlicher kann man nicht werden. „Dank der Verhandlungen mit den Europäern“, hatte der iranische Chefunterhändler Hussein Musavian kürzlich in einem TV-Interview zum Nuklearprogramm erklärt, „haben wir ein weiteres Jahr gewonnen, in dem wir die Anlage in Isfahan fertigstellen konnten.“ Diese Verhandlungen hätten den Iran in den Augen der Weltgemeinschaft erst hoffähig gemacht für den Kreis der Staaten mit eigenem Brennstoffkreislauf.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Europäische Union, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Sicherheitspolitik, Internationale Politik/Beziehungen, Europa, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran, Deutschland
Erst kommt das Fressen und dann die Moral
Auch der neue Präsident des Irans muss alte Probleme lösen
1. August 2005 - 0:00 | von David Menashri
Internationale Politik 8, August 2005, S. 84 - 89
Anstatt sich in intellektuellen Plänkeleien zu verlieren, so der Geistige Führer Ali Khamenei an die Adresse der Reformer, sollten sie sich lieber der Wirtschaft widmen. Denn ohne Auskommen gäbe es keine Religion, Moral oder Hoffnung. Nach den Wahlen üben die Konservativen alle Macht aus. Nun sind sie auch allein dafür verantwortlich, die großen Versprechen einzulösen und für soziale Gerechtigkeit zu sorgen.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Wirtschaft & Finanzen, Religion, Sozialpolitik, Politisches System, Politische Partizipation, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran
Atomwaffen militärisch verhindern
Nicht nur gegen den Iran halten sich die USA die Option für Angriffe offen
1. March 2005 - 0:00 | von Lothar Rühl
Internationale Politik 3, März 2005, S. 108 - 111.
Im Irak konnte das US-Militär auch nach der Invasion keine Anzeichen für Aktivitäten zur Beschaffung von Atomwaffen nach 1998 finden. Dennoch halten sich die Vereinigten Staaten die Option für Angriffe nicht nur auf den Iran offen. Die militärische „Gegenproliferation“ wird deshalb zu einem dominanten Thema der internationalen Politik.
Kategorie Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Verteidigungspolitik, Vereinigte Staaten von Amerika, Iran
Stolz und Misstrauen
Wie der Konflikt mit dem Westen im Iran gesehen wird
1. February 2005 - 0:00 | von Volker Perthes
Internationale Politik 2, Februar 2005, S. 56 - 65.
Die jüngsten Drohungen aus Washington bestärken Teheran darin, sich von Feinden umzingelt zu fühlen. Dabei orientiert man sich viel stärker an den USA als an Europa und möchte vor allem als gleichberechtigte Regionalmacht anerkannt werden. Mittelfristig wird es ein regionales Sicherheitsarrangement in der Golf-Region geben müssen, deren Teilnehmer explizit darauf verzichten, einander militärisch zu bedrohen.
Kategorie Sicherheitspolitik, Staat und Gesellschaft, Iran, Vereinigte Staaten von Amerika
Verhandeln, drohen, belohnen
Wie der Iran vom Atomwaffenkurs abgebracht werden kann
1. February 2005 - 0:00 | von Jospeh Cirincione
Internationale Politik 2, Februar 2005, S. 65 - 69.
Beschafft sich der Iran Atomwaffen, bedeutet dies das sichere Ende des nuklearen Nichtverbreitungsregimes. Doch solange die USA mit einem gewaltsamen Umsturz im Iran drohen, wird Teheran seine Ambitionen nicht aufgeben. Die Verhandlungen der EU mit dem Iran bieten die beste Chance, um eine Eskalation abzuwenden. Das Ergebnis sollte der UN-Sicherheitsrat durch eine Resolution international absichern.
Kategorie Rüstung, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Europäische Union, Iran, Vereinigte Staaten von Amerika, Europa
»Die Bedrohungsanalyse wird politisiert«
Der US-Rüstungsexperte Joseph Cirincione über Nordkorea, den Iran und die Verbreitung von Atomwaffen
1. February 2005 - 0:00 | von Jospeh Cirincione
Internationale Politik 3, März 2005, S. 98 - 103.
Kategorie Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Verteidigungspolitik, Nordkorea, Vereinigte Staaten von Amerika, Iran
Die Revolution frisst ihre Kinder
Vorteil für den Iran: Amerikas Strategen in der Identitätskrise
1. January 2005 - 0:00 | von Tim B. Müller
Internationale Politik 1, Januar 2005, S. 116 - 119.
Braut sich erneut ein Sturm zusammen, sobald der Winter zu Ende geht? In wenigen Tagen wird Präsident George W. Bush zum zweiten Mal in sein Amt eingeführt. Ein eingespieltes und verschworenes Team lenkt weiter die Staatsgeschäfte. Auf seiner Liste der Bedrohungen steht der Iran ganz oben. Amerika muss handeln. Doch dieses Mal ist nichts mehr so, wie es vor zwei Jahren war.
Kategorie Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Staat und Gesellschaft, Internationale Politik/Beziehungen, Vereinigte Staaten von Amerika, Iran
Iran: Der Atomkonflikt ist nur die Spitze des Eisbergs Is purchaseable
1. November 2004 - 0:00 | von Thomas Weihe
Internationale Politik 11-12, November/Dezember 2004, S. 25‑26
Wie schwierig der Dialog zwischen Iran und den westlichen Staaten nach wie vor ist, zeigt Thomas Weihe in seinem Bericht über den 127. Bergedorfer Gesprächskreis in Isfahan (Iran). Iran lehnt jede Einmischung ab und fordert Verständnis für seine sicherheitspolitischen Interessen und politisch- normativen Traditionen, während der Westen den Verzicht auf iranische Kernwaffen sowie eine Demokratisierung verlangt.
Kategorie Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Konflikte und Strategien, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Iran, Westliche Welt
Warum die Bombe? Is purchaseable
Die nuklearen Möchtegerne Iran und Nordkorea
1. January 2004 - 0:00 | von Harald Müller
Internationale Politik 1, Januar 2004, S. 12‑18
Für die beiden „Hauptsorgenkinder“ der nuklearen Proliferation, so der renommierte Friedensforscher und Professor für Internationale Politik in Frankfurt, steht die eigene nationale Sicherheit im Vordergrund: Nicht zuletzt durch die Einordnung auf die „Achse des Bösen“ durch den amerikanischen Präsidenten, George W. Bush, fühlen sie sich bedroht. Da das internationale Nichtverbreitungsregime ihre Ängste nicht beruhigen kann, liegt es in der Hand der amerikanischen Regierung, durch sicherheitspolitische Zugeständnisse die Lage zu stabilisieren.
Kategorie Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Nordkorea, Iran
Atommacht Iran – was tun?
1. August 2003 - 0:00 | von Oliver Thränert
Internationale Politik 8, August 2003, S. 67 - 72
Der Sicherheitsexperte der Stiftung Wissenschaft und Politik beschreibt den Stand des iranischen Nuklearprogramms, beleuchtet die Motive Teherans für den forcierten Ausbau des Programms und wägt die Handlungsoptionen des Westens ab: Welche Strategie ist die beste, um Iran vom Bau der Bombe abzuhalten?
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, Vereinte Nationen, Krieg/Kriegführung, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Internationale Politik/Beziehungen, Iran, Europa, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Vereinigte Staaten von Amerika, Weltweit
Ukraine, Kaukasus und Zentralasien
Wie die Europäer das „Great Game“ verschlafen
1. July 2003 - 0:00 | von Alexander Rahr
Internationale Politik 7, Juli 2003, S. 53 - 55
Strukturdefizite und Uneinigkeit der EU-Staaten überlassen das Feld vom Kaukasus bis nach Zentralasien fast ganz den USA und Russland. Es ist daher nicht verwunderlich, so der Leiter der Körber-Arbeitsstelle Russland/GUS im Forschungsinstitut der DGAP, dass die Stimme Europas in Zentralasien oder bei einem möglicherweise drohenden Iran-Konflikt kaum gehört wird.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Europäische Union, Terrorismus, Krieg/Kriegführung, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Wirtschaft & Finanzen, Rohstoffe & Energie, Osteuropa, Ukraine, Kaukasische Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Zentralasiatische Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Europa, Nordamerika, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Russische Föderation, Iran
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