Volksrepublik China

Artikel

China und die USA
Eine Partnerschaft sucht ein strategisches Fundament
1. February 2002 - 0:00 | von Xuewu Gu
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 7 - 16.
Nach dem Ende des Kalten Krieges, in dem China und die Vereinigten Staaten Verbündete waren, suchen beide nach einem neuen Fundament für ihre Beziehungen. Raketenabwehr und die Rolle Taiwans sind potenzielle Streitpunkte; die Antiterrorallianz nach dem 11. September bietet jedoch die Möglichkeit zu einem neuen Schulterschluss.
Kategorie Volksrepublik China, Vereinigte Staaten von Amerika
Chinas Beitritt zur WTO
Herausforderungen für China und die Weltwirtschaft
1. February 2002 - 0:00 | von Franco Algieri, Markus Taube
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 33 - 38.
Seit Ende 2001 ist China Mitglied der Welthandelsorganisation. Dieser wichtige Schritt hat nicht nur Auswirkungen auf die Lebenssituation der 1,3 Milliarden Chinesen und die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Volksrepublik, sondern wird durch das enorme Marktpotenzial und wirtschaftspolitische Gewicht Chinas das globale System insgesamt neu strukturieren.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, WTO, Welthandel, Volksrepublik China, Weltweit
Chinas Politik der „guten Nachbarschaft“
Die Modernisierung des Landes hat Vorrang
1. February 2002 - 0:00 | von Wang Guangcheng
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 51 - 57.
Chinas innere Stabilität und damit seine Modernisierungsbemühungen hängen maßgeblich von den Beziehungen zu seinen Nachbarn ab. Von den 14 direkten Nachbarstaaten sind Russland, Japan, Indien und Pakistan von besonderer Bedeutung. Zu keinem von ihnen ist das Verhältnis unbelastet, aber China scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und setzt seit dem 11. September mehr denn je auf „gute Nachbarschaft“.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Internationale Politik/Beziehungen, Volksrepublik China, Asien
Europa und China Is purchaseable
Eine schwierige Beziehung
1. February 2002 - 0:00 | von Xinning Song
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 39 - 44.
Ein großes Dilemma in den Beziehungen zwischen China und der EU liegt in Chinas Bevorzugung des Bilateralismus statt des Multilateralismus. Es ist für China schwierig, eine gemeinsame Politik gegenüber allen EU-Mitgliedstaaten zu entwickeln, und genauso umgekehrt, so der Wissenschaftler aus Beijing.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Europäische Union, Internationale Politik/Beziehungen, Europa, Volksrepublik China
Machtrivalitäten in der zentralasiatischen Region
Chinas Einfluss bleibt begrenzt
1. February 2002 - 0:00 | von Birgit Brauer
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 19 - 24.
China versucht, im „Great Game“ um die Vorherrschaft im Zentralasien mitzumischen. Aber weder der Ausbau der Handelsbeziehungen war bislang von Erfolg gekrönt, noch konnte China seine strategische Position behaupten. Russland und die USA haben derweil nach dem 11. September die „Gunst der Stunde“ zu nutzen gewusst, um ihren Einflussbereich auszudehnen. China bleibt außen vor.
Kategorie Welthandel, Wirtschaft & Finanzen, Internationale Politik/Beziehungen, Volksrepublik China, Russische Föderation, Zentralasiatische Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Vereinigte Staaten von Amerika
Politikwechsel in Taiwan
Neue Perspektiven für die Beziehungen zu Beijing
1. February 2002 - 0:00 | von Urs Schoettli
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 45 - 50.
Nach den Wahlen vom Dezember 2001 hat die Kuomintang in Taiwan ihre langjährige Machtposition eingebüßt. Dies hat Auswirkungen auf die künftigen Beziehungen Taiwans zur Volksrepublik China: Provokationen Beijings sollen vermieden werden; der bevorstehende Führungswechsel in der Volksrepublik könnte vielleicht zu einem nachhaltigen Abbau der Spannungen führen.
Kategorie Taiwan, Volksrepublik China
Spielerischer Wandel?
Menschenrechte und Olympia 2008 in China
1. February 2002 - 0:00 | von Petra Kolonko
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 31 - 32.
Bei den Olympischen Spielen in Beijing will die chinesische Führung als moderne, weltoffene Regierung erscheinen und sich von ihrer besten Seite zeigen. Dies bietet allen Kräften, die sich für einen Wandel in Richtung Demokratie einsetzen, einen Erfolg versprechenden Ansatzpunkt. Bis 2008 könnten tatsächlich Fortschritte erzielt werden.
Kategorie Menschenrechte, Staat und Gesellschaft, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Volksrepublik China
Strategischer Partner China
1. February 2002 - 0:00 | von Karl Kaiser
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 17 - 18.
Multilaterale Foren werden für die Behandlung globaler Probleme immer wichtiger. Über die Bekämpfung des Terrorismus hinaus sollte China als strategischer Partner akzeptiert werden, der auch in die G-8 aufgenommen werden könnte, die sich dann zu einer G-9 wandeln würde.
Kategorie Internationale Politik/Beziehungen, Volksrepublik China, Weltweit
Wende im internationalen Verhalten Chinas?
Nationale Interessen in der globalen Antiterrorallianz
1. February 2002 - 0:00 | von Heike Holbig
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 1 - 6.
China verfolgt bei der internationalen Kooperation im Rahmen der Antiterrorallianz auch eigene Interessen. Dass dies als ein inhärenter Widerspruch gedeutet wird, liegt zum einen an den ambivalenten außen- und innenpolitischen Motiven Beijings, zum andern verweist es auf definitorische und institutionelle Schwächen des internationalen „Kampfes gegen den Terrorismus“.
Kategorie Sicherheitspolitik, Terrorismus, Volksrepublik China, Vereinigte Staaten von Amerika
Wenig Anlass zu Euphorie
Politische Folgen des Wirtschaftswandels in China
1. February 2002 - 0:00 | von Sebastian Heilmann
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 25 - 30.
Trotz zahlreicher Strukturreformen in Richtung „autoritärer Pluralismus“ sind die zunehmenden sozialen und regionalen Disparitäten im Land keine günstigen Vorboten für eine Demokratisierung Chinas. Auch das Internet darf in seiner demokratisierenden Wirkung nicht überschätzt werden.
Kategorie Politisches System, Wirtschaft & Finanzen, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Volksrepublik China
Der Riese erwacht
Buchkritik
1. February 2002 - 0:00 | von Dirk Nabers
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 63 - 66.
Die Bedeutung Chinas auf der Weltbühne wächst; ihre Größe, Bevölkerungszahl und wirtschaftliche Dynamik machen die Volksrepublik zu einem Schlüsselakteur in den internationalen Beziehungen. Dirk Nabers vom Hamburger Institut für Asienkunde stellt drei Neuerscheinungen vor, in denen die Geschichte und das Wiedererstarken des asiatischen Riesenreichs analysiert werden.
Kategorie Internationale Politik/Beziehungen, Volksrepublik China, Weltweit
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