Europa

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Anwalt der Globalisierung
Wenn Deutschland führen will, muss es Werte stärker vertreten
1. May 2012 - 0:00 | von Gideon Rachman
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2012, S. 14-20
Die Forderung, Berlin solle „Leadership“ zeigen, war zuletzt allgegenwärtig. Um aus seiner prekären internationalen Lage herauszukommen, sollte Deutschland einen Führungsstil entwickeln, der seiner politischen Kultur entspricht: skeptisch gegenüber Militäreinsätzen, wohlwollend gegenüber dem Freihandel, zur Stabilität mahnend, ohne zu bevormunden.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Europäische Nachbarschaftspolitik, Europäische Union, Deutschland, Europa
Jeder spart, streikt oder schmollt für sich
Portugal ein Jahr nach dem Rettungsschirm
17. April 2012 - 0:00 | von Thomas Fischer
Wer als Tourist zum ersten Mal in Lissabon weilt, sieht an den Indizien der schweren Krise im Land leicht vorbei. Während Heere von Analysten debattieren, ob das Land ein zweites Hilfspaket braucht, scheint das Leben vor Ort mit seltsamer Normalität weiterzugehen – weitgehend ohne Proteste.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Wirtschaft und Währung, Europa, Portugal
Gefährdet oder gefährlich?
Politische Stiftungen und der arabische Frühling
20. March 2012 - 0:00 | von Nicole Renvert
Internationale Politik, Online-Exklusiv, Januar 2012
Der Prozess gegen zwei Mitarbeiter des Kairoer Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung und 43 Angehörige amerikanischer NGOs zeugt nicht nur von der Nervosität ägyptischer Behörden in der Umbruchszeit, sondern auch von tief verwurzeltem Misstrauen gegenüber „äußeren Einflüssen“. Deutschlands politischen Stiftungen kommt bei der Begleitung der Umbrüche in Arabien eine Schlüsselrolle zu. Sie müssen Vertrauen aufbauen und ihre Rolle erklären.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Staat und Gesellschaft, Institutionen und Akteure, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Nordafrika, Ägypten, Europa, Deutschland
Unerlässliche Europäer
Warum die EU auf Großbritannien nicht verzichten kann
19. March 2012 - 0:00 | von Alan Posener
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 100-106
Brauchen wir die Briten noch? Eine Frage, die sich seit dem britischen Veto gegen das Ergebnis des EU-Gipfels so mancher in Frankreich und Deutschland stellt. Doch ist es kein Gebot der wirtschaftlichen, politischen und militärischen Vernunft, Großbritanniens Potenzen für die EU zu nutzen? Wollen wir etwa Europa von der Welt abschneiden?
Kategorie Europäische Union, Wirtschaft & Finanzen, Finanzkrise, Internationale Politik/Beziehungen, Vereinigtes Königreich, West Europa, Europa
„Gefällt mir“ – nicht mehr
Das politische Erwachen der russischen Generation Facebook
1. March 2012 - 0:00 | von Simon Shuster
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 68-75
Den Musikerinnen der Punkband "Pussy Riot" wird ein absurder Prozess gemacht, der Antikorruptionskämpfer Alexei Nawalny ebenfalls vor Gericht gezerrt: Nach der Ämterrochade mit Dmitri Medwedew versucht Russlands Präsident Wladimir Putin, die Opposition einzuschüchtern und mundtot zu machen. Doch die Generation der Hightech-Unternehmer, IT-Ingenieure und Netzaktivisten wird sich nicht in Luft auflösen. Sie spricht für eine neue Mittelschicht, die ein anderes Russland will.
Kategorie Politische Kultur, Staat und Gesellschaft, Russische Föderation, Osteuropa, Europa
Zivilmacht mit Zähnen
Deutsche Vorschläge für eine Neubelebung der GSVP
1. March 2012 - 0:00 | von Patrick Keller, Almut Möller, Svenja Sinjen, Johannes Varwick
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 80-87
Angesichts der Schuldenkrise in der EU spielt die Sicherheitspolitik derzeit nur eine untergeordnete Rolle. Dabei wird Europa künftig stärker für seine eigene Sicherheit verantwortlich sein. Deutschland sollte die Initiative für eine Revitalisierung ergreifen. Diese Arbeit fängt für Berlin vor allem zuhause an.
Kategorie Verteidigungspolitik, Wehrpotential, Sicherheitspolitik, NATO, Europäische Nachbarschaftspolitik, Deutschland, Europa
Zwischen Schweiß und Träumen
Die Franzosen hadern mit der Krise, ihren Politikern und sich selbst
1. March 2012 - 0:00 | von Christian Schubert
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 94-99
Es sind schwere Zeiten, die die Grande Nation durchlebt. Die meisten Franzosen fühlen sich heute ärmer als zum Amtsantritt von Nicolas Sarkozy vor fünf Jahren. Und dieser legt noch einen drauf: Selten hat ein Präsident so viele unbeliebte Maßnahmen kurz vor den Wahlen angekündigt. Kann er so seinen Herausforderer François Hollande überholen?
Kategorie Sozialpolitik, Staat und Gesellschaft, Frankreich, West Europa, Europa
Mare nostrum
Das Mittelmeer – die Agora für Europa und Nordafrika
1. March 2012 - 0:00 | von Thomas Schmid
Internatiopnale Politik 2, März/ April 2012, S. 120-127
Nach langer Schreckstunde begannen europäische Politiker wohl, nach Nordafrika zu reisen – doch ganz so, als trenne den Norden und den Süden des Mittelmeers eine scharfe Kante. Dabei gälte es, das Bindende des Mittelmeers zu entdecken; zu erkennen, dass Europa ohne Sinn für das ganze Rund des Meeres von seinen stärksten Wurzeln abgeschnitten wäre.
Kategorie Europäische Nachbarschaftspolitik, Südeuropa, Europa, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Merkel for President?
Sieben Versuche, Europa zu retten
1. March 2012 - 0:00 | von Gunter Hofmann
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 134-138
Europa ist Dauerthema – in Mode ist die EU nicht. Populärer sind Vorschläge, aus dem Euro zu flüchten, oder Brandreden gegen das „sanfte Monster Brüssel“. Immerhin, an Versuchen, gegen die verbreitete Stimmung anzuschreiben, mangelt es nicht. Ein Blick auf Publikationen, die den Ursachen der Krise nachspüren und nach Pfaden aus dem Chaos suchen.
Kategorie Europäische Union, Europa
Merkels ungehaltene Rede
Was die Bundeskanzlerin zur europäischen Finanzkrise eigentlich sagen wollte
1. March 2012 - 0:00 | von Derek Scally
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 144
Kategorie Finanzkrise, Finanzmärkte, Wirtschaft & Finanzen, Europa
„Putin ist der Revolutionär Nummer eins in Russland“
Interview mit dem Duma-Abgeordneten Ilja Ponomarew
30. January 2012 - 0:00
Internationale Politik 2, März/ April 2012, S. 76-79
Es gärt in Russland. Im Westen wurden die Demonstrationen in Moskau und anderen Städten des Landes schon mit denen des arabischen Frühlings verglichen. Sollte es bei den Präsidentschaftswahlen Anfang März erneut zu Unregelmäßigkeiten kommen, dürfte sich die Protestbewegung noch ausweiten. Doch wie homogen ist die Bewegung? Welche politischen Ziele verfolgt sie? Ilja Ponomarew, einer der führenden Vertreter der Opposition, über die dramatischen Veränderungen in der russischen Politik.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Russische Föderation, Osteuropa, Europa
Mit Konkurrenz aus der Krise
Warum Europa endlich anfangen muss, seinen Bürgern zu vertrauen
10. January 2012 - 0:00 | von Jan Techau
Internationale Politik 1, Januar/ Februar 2012, S. 26-30
Europa wird nicht etwa an der Euro-Krise scheitern. Wenn es scheitert, dann daran, dass es seine Legitimation nie direkt von den Bürgern bezogen hat, für die es da ist. Was wir jetzt brauchen, ist ein politischer Wettbewerb auf gesamteuropäischer Ebene. Die Konstituierung eines europäischen Demos wäre ein großer Schritt Richtung Staatswerdung Europas.
Kategorie Europäische Union, Europa
Wir gehen dann schon mal vor
Wie viel Ungleichzeitigkeit verträgt Europa?
1. January 2012 - 0:00 | von Almut Möller
Internationale Politik 1, Januar/ Februar 2012, S. 20-26
Krisen begleiten die Entwicklung der Europäischen Union seit jeher. Doch die jüngsten Ereignisse stellen das Projekt Europa ernsthaft auf die Probe. Die Union erfindet sich in der Krise neu. Sie hat keine andere Wahl. Ihr Gesicht wird am Ende dieses Prozesses ein anderes sein: Kerneuropa nimmt Gestalt an.
Kategorie Europäische Union, Europa
Modell für Milliarden
Das Friedensprojekt Europäische Union hat eine globale Dimension
1. January 2012 - 0:00 | von Thomas Klau
Internationale Politik 1, Januar/ Februar 2012, S. 31-35
Scheitert das Modell Europa? Diese Frage ist nicht nur für die EU selbst von Belang. Europas stärkstes außenpolitisches Pfund bleibt die Strahlkraft des eigenen Integrationsmodells. Wenn die Union zerbricht, wird der Nationalstaat als Ordungsmodell der Zukunft relegitimiert – eine gefährliche Entwicklung im Zeitalter auf- und absteigender Großmächte.
Kategorie Europäische Union, Europa
Stunde der Entscheidung
Wie „Merkozy“ die Grundlagen eines neuen Europas schufen
20. December 2011 - 0:00 | von Andreas Rinke
Die Länder der Euro-Zone haben die dramatischsten Monate seit der Gründung der Gemeinschaftswährung durchlebt. Deutschland als größte Volkswirtschaft spielte bei der Stabilisierung eine Schlüsselrolle – und war zusammen mit Frankreich treibende Kraft einer völlig neuen Architektur der EU. Eine Rekonstruktion.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Europa
Deutsches Europa
Vom „europäischen Deutschland“ zur neuen Unsicherheit – eine Zeitdiagnose
9. December 2011 - 0:00 | von Gunter Hofmann
Gilt das Versprechen eines „europäischen Deutschlands“ von 1989 noch? Nicht nur der laute Chor besorgter Nachbarn und internationaler Kommentatoren berechtigen zur Frage, ob die Berliner Politik mit ihrer Starrköpfigkeit und Überheblichkeit nicht auf ein deutsches Europa steuert – oder vielmehr aus Schwäche in es hineinschliddert.
Kategorie Europäische Union, Deutsche Außenpolitik, Europa, Deutschland
Griechenland und die verlorene Ehre der Demokratie
Eine Antwort auf Jürgen Habermas und Frank Schirrmacher
21. November 2011 - 0:00 | von Joachim Krause
Bei der Griechenlandrettung sei die Demokratie „verramscht" worden, Angela Merkel und Nicolas Sarkozy seien „an den Drähten der Finanzindustrie“ zappelnde Marionetten, die die „Post-Demokratie“ einläuteten, lautete die Kritik. Sie geht am Kern vorbei. In der Tat steht die Souveränität des griechischen Volkes auf dem Spiel; verspielt aber wurde sie vom griechischen Volk und von Politikern aller Parteien.
Kategorie Finanzkrise, Wirtschaft & Finanzen, Europäische Union, Europa, Griechenland
Erklären, ausbauen, forschen
Wie aus einer deutschen eine europäische Energiewende werden kann
12. September 2011 - 23:00 | von Sascha Müller-Kraenner
Im Lissabonner Vertrag wird erstmals eine gemeinsame europäische Energiepolitik gefordert. Allen Lippenbekenntnissen der vergangenen Jahre zum Trotz hat Deutschland seine Energiewende jedoch im nationalen Alleingang beschlossen. Der deutsche Atomausstieg bei gleichzeitigem beschleunigten Einstieg in die erneuerbaren Energien ist notwendig und richtig. Trotzdem wird er von zahlreichen Beobachtern bei unseren europäischen Nachbarn als deutscher Sonderweg betrachtet. Die Aufgabe der kommenden Monate wird es deswegen sein, die deutsche Energiewende nicht nur zu erklären, sondern europaweit anschlussfähig zu machen.
Kategorie Klima- und Energiepolitik, Deutschland, Europa
Politik ohne Projekt
Gedanken über Deutschland, Libyen und Europa
1. September 2011 - 0:00 | von Heinrich August Winkler
Internationale Politik 5, September/Oktober 2011, S. 28-37
Der EU ist das Projekt abhanden gekommen, an dem sie sich orientieren kann – und Deutschland jede Vorstellung von dem, was aus Europa werden soll. Dabei gilt: Die Zugehörigkeit zum Westen ist außen- und innenpolitischer Imperativ für Deutschland. Und das bedeutet, Europa von der Währungsunion in eine Politische Union zu steuern.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Transatlantische Beziehungen, Europäische Union, Deutschland, Europa
Ein Augenblick der Formbarkeit
Im Nahen Osten besteht die Chance auf einen kreativen Lösungsansatz
1. September 2011 - 0:00 | von Tommy Steiner, Danny Rothschild
Internationale Politik 5, September/Oktober 2011, S. 74-79
Die USA und Europa verkennen die großen Gefahren, die die Umbrüche in der arabischen Welt bergen. Schon aus wohlverstandenem Eigeninteresse muss sich der Westen viel stärker und einfallsreicher in Nahost engagieren – in einer Sicherheitskoalition mit seinen Verbündeten, die zugleich den Iran und radikale Kräfte stoppt.
Kategorie Internationale Politik/Beziehungen, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika
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