Europa

Artikel

Stabilität im größeren Europa
Wege zur Demokratie und Marktwirtschaft
1. May 2002 - 0:00 | von Henning Schröder
Internationale Politik 5, Mai 2002, S. 51 - 54.
Europa ist mit dem Ende des Kommunismus in Mittel- und Osteuropa nicht nur größer geworden, es hat damit auch eine Vielzahl neuer Probleme hinzubekommen. Vor welchen Schwierigkeiten sowohl die Europäische Union als auch die Kandidatenländer bei der Osterweiterung stehen und welche Lösungsmöglichkeiten es gibt, ist Gegenstand fünf neu erschienener Sammelbände, die hier vorgestellt werden.
Kategorie European Union, Enlargement Process, Democratization/System Change, Europe
Eine Würdigung herausragenden außenpolitischen Wirkens
Buchkritik
1. May 2002 - 0:00 | von Karl Kaiser
Internationale Politik 5, Mai 2002, S. 55 - 56.
Kategorie German Foreign Policy, European Union, Europe, Germany
Lektion Kosovo
Buchkritik
1. May 2002 - 0:00 | von Martin Mantzke
Internationale Politik 5, Mai 2002, S. 56 - 58.
Kategorie Security, German Foreign Policy, European Union, German Armed Forces, Europe, Germany, Kosovo
Aussöhnung und Neubeginn
Das Haager Tribunal und seine Folgen
1. May 2002 - 0:00 | von Rafael Biermann
Internationale Politik 5, Mai 2002, S. 21 - 24.
Die erste Runde in Den Haag ist an Slobodan Milosevic gegangen, so der Balkan-Experte Biermann: Der Meister medialer Dramaturgie und populistischer Selbstinszenierung nutzt das Tribunal als politische Bühne. Ohne die Aufdeckung der historischen Wahrheit ist Aussöhnung auf dem Balkan allerdings nicht möglich, doch diese braucht viel Zeit.
Kategorie United Nations, Law, Europe, Successsor states of Yugoslavia, Serbia
Neue EU-Nachbarn
Strategien gegenüber Südost- und Osteuropa jenseits der Erweiterung
1. May 2002 - 0:00 | von Iris Kempe, Wim van Meurs
Internationale Politik 5, Mai 2002, S. 27 - 34.
Die Osterweiterung der EU beschert ihr neue Außengrenzen und damit neue Nachbarn. Nach dem Vorbild der Osterweiterung ist die Union beim Aufbau einer engeren Zusammenarbeit mit den Ländern Ost- und Südosteuropas bereits sehr aktiv. Dass Südosteuropa mittelfristig der EU beitreten wird, scheint dabei fast schon beschlossene Sache zu sein.
Kategorie European Union, Neighbourhood Policy, Development Policy, International Policy/Relations, Europe, South-East Europe, Eastern Europe, Mediterranean Sea/Mediterranean area
Testfall Balkan
Die ESVP und die transatlantischen Beziehungen
1. May 2002 - 0:00 | von Hans-Georg Ehrhart
Internationale Politik 5, Mai 2002, S. 15 - 21.
Wenn die EU ab 1. Januar 2003 die Internationale Polizeieinsatztruppe in Bosnien-Herzegowina und vielleicht auch die Mission in Mazedonien übernimmt, tut sie dies vor allem, um der bisher erst an ihrem Anfang stehenden Europäischen Sicherheits- und Verteidigungspolitik Leben einzuhauchen. Mit den beiden Einsätzen kann die EU zu einer besseren Lastenteilung mit den USA beitragen und die ESVP in einem überschaubaren Rahmen in der Praxis erproben.
Kategorie Conflicts and Strategies, Transatlantic Relations, European Union, CFSP/CSDP, Europe, United States of America, Balkans
Zukunft des Stabilitätspakts
Das Engagement der Europäer in Südosteuropa
1. May 2002 - 0:00 | von Erhard Busek
Internationale Politik 5, Mai 2002, S. 25 - 26.
Der Koordinator des Stabilitätspakts für Südosteuropa identifiziert drei Dreiecksverhältnisse, die eine besondere Sprengkraft entwickeln können und wo die Stabilität jederzeit akut gefährdet sein kann. Über wirtschaftliche Investitionen hinaus muss der Stabilitätspakt die Entwicklung von Demokratie und „good governance“ im Auge behalten.
Kategorie European Union, Development Policy, Europe, Balkans
Das Ende der alten NATO
1. April 2002 - 0:00 | von Helga Haftendorn
Internationale Politik 4, April 2002, S. 49 - 54.
Der Bedeutungsverlust der NATO seit den Terrorakten des 11. September ist evident. Wenn Europa weder von den USA abgekoppelt werden noch die von ihnen zugedachte Rolle eines Juniorpartners übernehmen will, muss die EU mit einer handlungsfähigen ESVP auftreten. Die NATO sollte sich dieser Entwicklung funktional und institutionell anpassen.
Kategorie NATO, European Union, Western World, Europe, United States of America
Die transatlantische Wirtschaftsgemeinschaft
Partner auf Gedeih und Verderb
1. April 2002 - 0:00 | von Stefan Fröhlich
Internationale Politik 4, April 2002, S.31 - 36.
Die USA und Europa haben unterschiedliche Ansichten über die Chancen der Globalisierung. Während Amerikaner die Globalisierung überwiegend positiv betrachten, sehen die meisten Europäer in ihr eine Bedrohung. Die enge Verflechtung beider Wirtschaftsräume erfordert aber eine Annäherung an die jeweilig andere Position, was beiden Seiten Zugeständnisse abverlangt.
Kategorie Economy and Finance, European Union, Transatlantic Relations, Globalization, Europe, United States of America
Skepsis der Alten Welt
Ein europäischer Blick auf die amerikanische Außenpolitik
1. April 2002 - 0:00 | von Quentin Peel
Internationale Politik 4, April 2002, S.11 - 18.
Europa und Amerika haben unterschiedliche Einschätzungen der Risiken und Ursachen des Terrorismus. Während die USA vor allem die Symptome und Erscheinungsformen bekämpfen, wollen die Europäer bei den Ursachen ansetzen. Politisch und militärisch kann Europa nicht mit den USA mithalten, aber es kann danach streben, eine Stimme der Zurückhaltung und der Vernunft zu sein, um die schlimmsten Auswüchse des amerikanischen Unilateralismus zu verhindern.
Kategorie Europe-USA, European Union, Transatlantic Relations, Terrorism, NATO, International Policy/Relations, Europe, United States of America
Übermilitarisierung amerikanischer Außenpolitik
Unilateralismus als Folge europäischer Schwäche?
1. April 2002 - 0:00 | von Nicole Gnesotto
Internationale Politik 4, April 2002, S.43 - 48.
Europäische Militärschwäche und amerikanischer Unilateralismus sind zwei Seiten derselben Medaille. Wenn in den USA davon ausgegangen wird, dass die Europäer keine ausreichenden Fähigkeiten haben, handeln sie unilateral. Wenn in Europa der Gedanke vorherrscht, die USA handelten eh unilateral, wieso sollte es dann aufrüsten? Um aus diesem Dilemma herauszukommen, muss die EU ihre strategischen Interessen unabhängig von den USA neu definieren.
Kategorie Security, European Union, Terrorism, Defence Policy, Europe, United States of America
Euro-amerikanische Partnerschaft im atlantischen Bündnis
Buchkritik
1. April 2002 - 0:00 | von Helga Haftendorn
Internationale Politik 4, April 2002, S. 74 - 75.
Kategorie Transatlantic Relations, Security, NATO, Europe, Western World
Die Türkei und der Islam
Hürde auf dem Weg nach Europa?
1. March 2002 - 0:00 | von Giacorno Luciani
Internationale Politik 3, März 2002, S. 27 - 31.
Zweifelsohne ist die Türkei, spätestens seit der Revolution ihres Gründers Kemal Atatürk, ein säkularer Staat. Es gibt in ihr gleichwohl Strömungen und Bewegungen, die dem politischen Islam zugerechnet werden müssen und die einer engeren Bindung des Landes an die Europäische Union ablehnend gegenüber stehen. Der Verfasser untersucht, welche Bedeutung der Islam für die Türkei auf ihrem Weg in die EU hat.
Kategorie Religion, European Union, Political System, Government and Society, International Policy/Relations, Europe, Turkey
Europa und China Is purchaseable
Eine schwierige Beziehung
1. February 2002 - 0:00 | von Xinning Song
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 39 - 44.
Ein großes Dilemma in den Beziehungen zwischen China und der EU liegt in Chinas Bevorzugung des Bilateralismus statt des Multilateralismus. Es ist für China schwierig, eine gemeinsame Politik gegenüber allen EU-Mitgliedstaaten zu entwickeln, und genauso umgekehrt, so der Wissenschaftler aus Beijing.
Kategorie Economy and Finance, European Union, International Policy/Relations, Europe, People's Republic of China
Russland und die EU
Buchkritik
1. February 2002 - 0:00 | von Henning Schröder
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 67 - 69.
Kategorie European Union, International Policy/Relations, Europe, Russia
Akteur oder Statist?
Die Rolle der Europäischen Union auf der Weltbühne
1. January 2002 - 0:00 | von David C. Gompert
Internationale Politik 1, Januar 2002, S. 17 - 22.
Der Präsident von RAND Europe begutachtet aus amerikanischer Sicht die EU als etablierten wirtschaftlichen Akteur und strategischen Novizen. Seine Empfehlung lautet: Eine gleichwertigere und globalere Partnerschaft zwischen Amerikanern und Europäern ist der beste Weg.
Kategorie Security, European Union, International Policy/Relations, Europe, United States of America
Der Balkan nach dem 11. September
Eine europäische Führung ist gefragt
1. January 2002 - 0:00 | von Carl Bildt
Internationale Politik 1, Januar 2002, S. 54 - 56.
Bemühungen um eine politische Stabilisierung des Balkans, des „Hinterhofs Europas“, müssen von der Europäischen Union angeführt werden. Entscheidungen über Integration oder Zerfall der Region sind nötig; sie werden die Außen- und Sicherheitspolitik der EU auf die Probe stellen.
Kategorie European Union, Terrorism, Conflicts and Strategies, Europe, Balkans, Kosovo
Die Krise als Durchbruch
Die EU zwischen Vertragsreform und Verfassungsentwurf
1. January 2002 - 0:00 | von Beate Neuss
Internationale Politik 1, Januar 2002, S. 9 - 16.
Der Gipfel von Laeken hat den weitreichenden Umbau der Union ermöglicht: Er hat die EU auf den Weg zu einer europäischen Verfassung geschickt; die Konstitutionalisierung der Union hat begonnen. Ein öffentlich tagender Konvent wird Empfehlungen für die Regierungskonferenz 2004 ausarbeiten, die in einen „Verfassungsvertrag“ münden könnten.
Kategorie European Union, EU-Treaties, Europe
Die WTO nach Doha
Eine europäische Perspektive
1. January 2002 - 0:00 | von Pascal Lamy
Internationale Politik 1, Januar 2002, S. 59 - 60.
EU-Handelskommissar Pascal Lamynennt das Ergebnis von Doha „einen vollen Erfolg“, es habe die EU-Staaten einer nachhaltigen Gestaltung des Wellthandelssystems ein großes Stück näher gebracht. Er führt dies zurück auf die gründliche Vorbereitung nach dem 11. September.
Kategorie WTO, European Union, Trade, Europe, Worldwide
Droht der „Big Bang“?
Die Erweiterungsstrategie ist ungenügend durchdacht
1. January 2002 - 0:00 | von András Inotai
Internationale Politik 1, Januar 2002, S. 27 - 32.
Falls es in der Tat zu einer großen, bis zu zehn Staaten einschließenden Erweiterung kommen sollte, befürchtet der Autor große Probleme hinsichtlich der europäischen Stabilität. Er befürwortet eine graduell durchgeführte Erweiterung; allerdings müssen die dadurch voraussichtlich entstehenden Trennlinien zwischen Mitgliedern und Nichtmitgliedern überwunden werden.
Kategorie European Union, Enlargement Process, Europe, Central and Eastern European countries
Aktuelle Ausgabe

Sylke-Tempel-Essaypreis

  • Essaypreis

    Ausschreibung

    2020 loben das Netzwerk Women in International Security Deutschland (WIIS) und die Zeitschrift „Internationale Politik“ (IP) zum zweiten Mal  den Sylke-Tempel-Essaypreis aus. Er erinnert an die Journalistin, Publizistin und Mentorin Sylke Tempel (1963 – 2017), Vorsitzende von WIIS und Chefredakteurin der IP, Deutschlands führender Zeitschrift für Außenpolitik. Die Ausschreibung richtet sich an Frauen unter 35 Jahren.

 

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