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Migration, Sicherheit, Wirtschaft
Migration, Sicherheit, Wirtschaft

Afrika wird zu einer Priorität der deutschen und europäischen Politik

1. November 2016 - 0:00 | von Andreas Rinke | Africa South Of Sahara, Neighbourhood Policy

Der Blick deutscher Politiker richtet sich immer stärker auf Afrika. Denn die Globalisierung fördert die Sorgen, dass alle Entwicklungen im Süden auch direkte Auswirkungen auf Europa haben werden. ­Afrika rückt ins Zentrum der Regierungspolitik – sowohl für die Bundeskanzlerin als auch für die Europäische Union; es wird Chefthema.

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Nicht nur Durchgangsstation
Nicht nur Durchgangsstation

Der Drogenhandel in Westafrika muss durchdachter bekämpft werden

1. November 2016 - 0:00 | von Olusegun Obasanjo | Africa South Of Sahara, Government and Society

Wohl wird nur ein Bruchteil des weltweit geschmuggelten Kokains in Westafrika umgeschlagen. Die erzielten Umsätze übersteigen aber die Budgets mancher Staaten. Eine intelligentere Antidrogenpolitik müsste sich auf die Bekämpfung der Folgen in den einzelnen Ländern konzentrieren. Dafür braucht Westafrika die Hilfe seiner Partner.

Artikel

Hilfe zur Entwicklung
Europa muss handeln, damit Afrika ein „Kontinent der Zukunft“ werden kann
1. November 2016 - 0:00 | von Prinz Asfa Wossen Asserate
Internationale Politik 6, November/Dezember 2016, S. 17-21
Wer Europa bewahren will, muss Afrika retten. Von außen kann dies niemand tun. Aber Europa sollte und kann jene Staaten unterstützen, die demokratische Strukturen aufbauen und in die Jugend investieren – und endlich seine desaströse Handelspolitik beenden. Ein Auszug aus dem soeben erschienenen Buch „Die neue Völkerwanderung“.
Kategorie Migration, Bilateral and Multilateral Agreements, Government and Society, Africa South Of Sahara
Ground Zero of Rape
Im Osten Kongos und im Norden Nigerias ist Gewalt gegen Frauen endemisch
1. March 2015 - 0:00 | von Thomas Scheen
Internationale Politik 2, März/April 2015, S. 30-34
1994 begannen die aus Ruanda geflüchteten Völkermörder der FDLR damit, Massenvergewaltigungen im Ostkongo „strategisch“ ein- zusetzen – mit unvorstellbarer Brutalität. Der Krieg ist heute abgeflaut, die Verbrechen an Frauen gehen aber unvermindert weiter – und finden im Norden Nigerias in der Terrorkampagne der Boko Haram Nachahmer.
Kategorie Gender Relations, Terrorism, War/Warfare, Nigeria, Congo (Brazzaville), Africa South Of Sahara
„Wir müssen Aids als Katalysator nutzen“
... für Wandel in der Gesundheitspolitik
1. July 2010 - 0:00 | von Michel Sidibé
Internationale Politik 4, Juli/August 2010, S. 53 - 57
In Westeuropa ist der Virus scheinbar besiegt, in Osteuropa erneut auf dem Vormarsch, und selbst in afrikanischen „Musterländern“ wie Uganda steigt die Zahl der Infizierten wieder: Der Kampf gegen HIV ist noch lange nicht vorbei. Ein Gespräch über die richtige Strategie – und darüber, wie die Aids-Bewegung einen Wandel im Gesundheitssektor insgesamt bewirken könnte.
Kategorie Health, Global Institutions, WHO, Financial Crisis, Global Issues, Government and Society, Africa South Of Sahara
Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt
Brief aus… Kapstadt
1. March 2010 - 0:00 | von Marko Martin
Internationale Politik 2, März/April 2010, S. 128 - 129
Kategorie Political System, Political Culture, Economy and Finance, Social Policy, Republic of South Africa, Africa South Of Sahara
Mittler zwischen Nord und Süd Is purchaseable
Südafrikas Position nach dem Klimagipfel in Kopenhagen
1. March 2010 - 0:00 | von Christian von Soest
Internationale Politik 2, März/April 2010, S. 114 - 118
Südafrika hat an dem in letzter Minute ausgehandelten „Copenhagen Accord“ maßgeblich mitgewirkt. Das zeigt die wachsende Bedeutung von informellen oder Ad-hoc-Gruppen in der multipolaren Weltordnung. In weiteren Klimaverhandlungen wird Pretoria gebraucht – und auf weitere Geld- und Technologietransfers drängen.
Kategorie Climate & Energy Policy, Climate and Environment, Pollution, Environmental Technology, Global Institutions, Republic of South Africa, Africa South Of Sahara
„Kopfgelder haben funktioniert“
Vorschläge für eine Völkermordprävention
1. January 2010 - 0:00 | von Daniel Jonah Goldhagen
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2011, S. 28 - 31
Interventionen kosten Geld, verschlingen Ressourcen und liegen selten im Interesse selbst demokratischer Staaten. Auch die Vereinten Nationen haben sich bislang nicht als fähig erwiesen, Völkermord zu verhindern. Der Historiker Daniel Jonah Goldhagen fordert deshalb ein Präventionsregime, das auch mit recht ungewöhnlichen Mitteln potenzielle Täter abschrecken soll.
Kategorie Government and Society, Law & Institutions, United Nations, Humanitarian Intervention, Rwanda, Balkans, Central and Eastern European countries, Near and Middle East/North Africa, Africa South Of Sahara
Der Traum von der Regenbogennation
Konfliktbewältigung in Südafrika
1. January 2010 - 0:00 | von Hans Brandt
Südafrika gilt als Musterbeispiel für einen ethnischen Konflikt, der ohne Blutvergießen bewältigt wurde. Doch ein Streifzug durch das Land am Kap der guten Hoffnung zeigt: Von Nelson Mandelas Vision einer Gesellschaft, „in der alle Südafrikaner, schwarze wie weiße, mit erhobenem Haupt leben können“, ist man noch weit entfernt.
Kategorie Law, Development Policy, Internal Conflicts, Conflict-Prevention, Law & Institutions, Africa, Republic of South Africa, Africa South Of Sahara
Wahrheit, Gerechtigkeit, Heilung
Was für eine Aufarbeitung nötig ist
1. January 2010 - 0:00 | von Phil Clark
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2011, S. 17 - 22
In den meisten Ländern, die schwerste Menschenrechtsverletzungen oder gar einen Völkermord erlebt haben, müssen Täter und Opfer wieder einen Modus des Zusammenlebens finden. Wie aber lässt sich ein gesellschaftlicher Frieden herstellen und eine Fortsetzung des Konflikts vermeiden? Eine Handreichung in sechs Kategorien.
Kategorie Law, United Nations, Law of War, Conflict-Prevention, Law & Institutions, Republic of South Africa, Rwanda, Africa South Of Sahara
Verordnete Versöhnung
Ohne ein Minimum an Wahrheit ist keine tragfähige Aussöhnung möglich
1. January 2010 - 0:00 | von Gerd Hankel
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2011, S. 43 - 47
Nicht Schuldzuweisung, Aussöhnung war das Ziel der traditionellen Gacaca-Gerichte, auf die man in Ruanda zurückgriff, um den sozialen Frieden nach den Schrecken des Völkermords wiederherzustellen. Doch die Bilanz ist ernüchternd und macht eines deutlich: Ohne ein Mindestmaß an konsensfähiger Wahrheit ist keine tragfähige Versöhnung möglich.
Kategorie Law, Government and Society, Law & Institutions, Internal Conflicts, Conflict-Prevention, Africa South Of Sahara
Ausweitung der Kampfzone
Zur Geschichte des Genozid-Begriffs
31. December 2009 - 0:00 | von William A. Schabas
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2011, S. 23 - 27
Nach dem Zweiten Weltkrieg fanden zwei Begriffe Eingang in das internationale Strafrecht: Genozid und Verbrechen gegen die Menschheit. Ihre Auslegung ist bis zum heutigen Tag umstritten. Besonders der Genozid-Begriff birgt riesiges Mobilisierungspotenzial und dient der Rechtfertigung zweifelhafter Militärinterventionen.
Kategorie Government and Society, Law, United Nations, Humanitarian Intervention, Human Rights, Law & Institutions, Rwanda, Balkans, Sri Lanka, Sudan, Africa South Of Sahara
Die G-8 und die „Bottom Billion“
Die Ärmsten der Erde brauchen Anschluss an die Globalisierung
1. June 2007 - 0:00 | von Paul Collier
Internationale Politik 6, Juni 2007, S. 78 - 83.
Es ist nicht die Globalisierung, sondern gerade die Abkoppelung von ihr, die der ärmsten Milliarde Menschen ein Leben in Elend beschert. Diese Kluft wird stetig tiefer. Sie ist mit Entwicklungshilfe allein nicht zu schließen. Gebraucht werden 1. eine aktive Handelspolitik, 2. internationale Standards und Regeln sowie 3. externe Sicherheitsgewährleistung.
Kategorie Global Imbalances, Development Policy, Resources and Energy, Poverty, G8/G20, Developing Countries, Africa South Of Sahara
Afrika südlich der Sahara – ein hoffnungsloser Fall?
Warum staatliche Strukturen versagen
1. November 2003 - 0:00 | von Helmut Strizek
Internationale Politik 11, November 2003, S. 45 - 52
Der heute vorherrschende „neopatrimoniale Staat“ im Afrika südlich der Sahara, in dem die „Chefs“ zusammen mit einer kleinen Klientel über die Ressourcen verfügen, sowie die teilweise ineffiziente und Korruption fördernde internationale Unterstützung haben verhindert, dass sich wirtschaftskonforme Rahmenbedingungen herausbilden konnten. Veränderung ist möglich, doch die Weltgemeinschaft darf keine falschen Versprechungen machen.
Kategorie Fragile States, Economy and Finance, Government and Society, Development Policy, State Building, Democratization/System Change, Africa South Of Sahara, Africa, Worldwide
Strategische Ressourcen in Subsahara-Afrika
Konfliktpotenziale oder Friedensgrundlagen?
1. March 2003 - 0:00 | von Matthias Basedau, Andreas Mehler
Internationale Politik 3, März 2003, S. 39 - 46
Die Frage, ob das Vorhandensein von strategischen Ressourcen in den Ländern südlich der Sahara Konflikte fördert oder beilegt, muss differenziert beantwortet werden – ein klares Ja oder Nein kann nicht die komplexe Realität dieser Länder widerspiegeln. Anhand zahlreicher Beispiele werden die Auswirkungen von Ressourcenreichtum bzw. -knappheit untersucht.
Kategorie Resources and Energy, Economy and Finance, Government and Society, Development Policy, Climate & Energy Policy, War/Warfare, Africa, Africa South Of Sahara
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