Naher & Mittlerer Osten / Nordafrika

Artikel

Hakenkreuz über Palästina
1. November 2006 - 0:00 | von Martin Riexinger
Internationale Politik 11, November 2006, S.132-134
Die Stuttgarter Historiker Klaus-Michael Mallmann und Martin Cüppers schildern, wie das „Dritte Reich“ auch im arabischen Nahen Osten willige Vollstrecker fand.
Kategorie History, Religion, War/Warfare, Near and Middle East/North Africa, Germany, Arab countries
Keine Angst vor Hamas!
Die Fundamentalisten haben sich zur politischen Kraft entwickelt
14. September 2006 - 0:00 | von Ziad Abu Amr
Internationale Politik 10, Oktober 2005, S. 106 - 107
Internationale und vor allem israelische Beobachter sorgen sich nach dem Abzug der Israelis aus Gaza, dass entweder Chaos ausbrechen oder die islamisch-fundamentalistische Hamas die Oberhand gewinnen könnte. Doch dabei werden wichtige Veränderungen in der palästinensischen politischen Landschaft übersehen.
Kategorie Security, Terrorism, Political Culture, Conflicts and Strategies, War/Warfare, Near and Middle East/North Africa, Palestinian self-rule areas
Gebt dem Nationalstaat eine Chance!
Frieden im Nahen Osten: Neue Barrieren eines alten Konflikts
1. September 2006 - 0:00 | von Volker Perthes
Internationale Politik 9, September 2006, S. 62‑67
Sicherheit ist unteilbar: So lautete das Credo fast aller Parteien des Nahen Ostens. Liegt Israel mit den Palästinensern im Streit, müssen auch die Golf-Staaten an den Tisch. Doch der Krieg im Libanon, Aufstände im Irak und konfessionell-religiöse Spannungen in der Region zeigen: Nur eine subregionale, an nationalen Interessen ausgerichtete Konferenz bietet Aussicht auf Frieden – auch für den arabisch-israelischen Konflikt.
Kategorie Conflicts and Strategies, Conflict-Prevention, Bilateral Conflicts, Near and Middle East/North Africa, Palestine, Israel, Arab countries
Aufgang des schiitischen Halbmonds
Der Krieg im Libanon und der Neue Nahe Osten
1. September 2006 - 0:00 | von Asher Susser
Internationale Politik 9, September 2006, S. 68‑73
Der Krieg zwischen Israel und der Hisbollah ist nicht bloß die nächste Runde im klassischen arabisch-israelischen Konflikt. Vielmehr sind die sunnitischen arabischen Staaten, die ehemaligen Hauptfeinde Israels, zum größten Teil passive Beobachter. Mehr noch: Sie wünschen sich insgeheim, dass Israel gewinnt und den militanten schiitischen Islam zurückdrängt, der durch die Iran-Hisbollah-Allianz repräsentiert wird und seinen Einfluss auf die gesamte Region ausdehnen will.
Kategorie Bilateral Conflicts, Internal Conflicts, Conflicts and Strategies, War/Warfare, Near and Middle East/North Africa, Lebanon, Israel, Iran
Erkennt die wahren Zusammenhänge
Hisbollah, Israel und Libanon – zur Dynamik einer Eskalation
1. September 2006 - 0:00 | von Georges Corm
Internationale Politik 9, September 2006, S. 75‑81
Der Westen misst aus der Perspektive dieses Autors mit zweierlei Maß: Israel darf alles, und alle arabischen Befreiungsbewegungen sind Terrororganisationen. Diese vereinfachte Sichtweise muss korrigiert werden, wollen wir eine dauerhafte Lösung des Nahost-Konflikts. Dabei muss Europa endlich Verantwortung übernehmen, denn seine Geschichte lastet bis heute schwer auf der Region.
Kategorie Conflicts and Strategies, History, Conflict-Prevention, Near and Middle East/North Africa, Western World, Europe
Demokratie? Vielleicht später
US-Außenpolitik im Sog des Nahost-Konflikts
1. September 2006 - 0:00 | von Richard Herzinger
Internationale Politik 9, September 2006, S. 84‑90
Die amerikanische Außenpolitik im Nahen Osten steht vor den Scherben ihrer hehren Ansprüche. Die unvermeidliche weitere Präsenz von US-Truppen im Irak bindet Kräfte, die zur Lösung des Libanon-Konflikts und der Iran-Krise fehlen. Europäische Häme über das Scheitern der neokonservativen Strategie ist so lange fehl am Platz, wie keine besseren Konzepte zur Befriedung der Region vorliegen. Doch die sind nirgends in Sicht.
Kategorie Conflicts and Strategies, International Policy/Relations, Democratization/System Change, Near and Middle East/North Africa, United States of America
Die USA und der Nahe Osten
Fünf Jahre nach 9/11: Eine Überprüfung der Bush-Doktrin
1. September 2006 - 0:00 | von Robert J. Lieber
Internationale Politik 9, September 2006, S. 91‑97
Ist Washingtons Politik im Nahen Osten katastrophal gescheitert? Führen die Neocons und die „Israel-Lobby“ die Regierung von Präsident George W. Bush am Nasenring von einem Fehlschlag zum nächsten? Nein, sagt der bedeutende US-Politologe Robert Lieber: Bedrohungsanalyse, Logik und Strategie der Nahost-Politik unter Bush jr. sind nach wie vor prinzipiell richtig. Der Kampf gegen den Dschihadismus ist eine Langzeitaufgabe.
Kategorie International Policy/Relations, Conflicts and Strategies, Near and Middle East/North Africa, United States of America
Lernen, dem Frieden zu vertrauen
Wider die allzu simple Schwarz-Weiß-Malerei in Nahost
1. September 2006 - 0:00 | von Ron Pundak
Internationale Politik 9, September 2006, S. 98‑101
Der israelisch-arabische Konflikt hat die Welt erneut in zwei zutiefst verfeindete Lager gespalten: auf der einen Seite „wir“, der Westen, auf der anderen Seite „sie“, die Islamisten. Ohne die reale Bedrohung Israels in Frage zu stellen: Wir werden mit unseren Nachbarn erst dann zusammen leben können, wenn wir wieder bedingungslos miteinander reden – mit allen. Für Frieden mit Syrien muss Israel auf die Golan-Höhen verzichten.
Kategorie Conflicts and Strategies, International Policy/Relations, Near and Middle East/North Africa, Israel, Arab countries, Syria
Wie weiter nach der Waffenruhe?
„UNIFIL plus“ muss in einen Friedensprozess eingebunden sein
1. September 2006 - 0:00 | von Muriel Asseburg
Internationale Politik 9, September 2006, S. 102‑106
Das Ziel ist klar, der Weg dahin nicht: die langfristige Stabilisierung des Libanon und der Nahost-Region. Ob der zerbrechliche Waffenstillstand von Dauer ist, hängt nicht nur von Mandat und Legitimität der künftigen Friedenstruppe ab. Ohne Einbindung in einen regionalen politischen Prozess wird ihr Einsatz scheitern – der Anfang wäre eine internationale Friedenskonferenz nach dem Muster von Madrid.
Kategorie Peace-Keeping, Bilateral Conflicts, Conflicts and Strategies, War/Warfare, Near and Middle East/North Africa, Israel, Arab countries, Lebanon
Abenteurer oder Widerstand?
Arabische Medien über die Hisbollah und den Krieg im Libanon
1. September 2006 - 0:00 | von Jochen Müller
Internationale Politik 9, September 2006, S. 124‑127
Kategorie Conflicts and Strategies, Religion, Media/Information, Near and Middle East/North Africa, Arab countries, Lebanon, Israel
Zunehmende Krisenverflechtung
Der Nahe Osten im Gesamtzusammenhang der Weltpolitik
1. September 2006 - 0:00 | von Maximilian Terhalle
Internationale Politik 9, September 2006, S. 128-132
Der Nahe und Mittlere Osten bestimmt mit seinen Krisenherden Irak, Iran, Libanon und Afghanistan gegenwärtig die Weltnachrichten. Fundierte historische Erklärungen sind jedoch rar. Der renommierte Politologe Fred Halliday hat nun ein Standardwerk veröffentlicht.
Kategorie Conflicts and Strategies, War/Warfare, Culture, Terrorism, History, Near and Middle East/North Africa
Eine Plattform für Iran und Syrien
Der Libanon wird erneut zum Epizentrum des Nahost-Konflikts
1. August 2006 - 0:00 | von Maximilian Felsch
Internationale Politik 8, August 2006, S. 73‑78
Im März 2005 zog sich die syrische Armee nach drei Jahrzehnten aus dem Libanon zurück – Folge der Zedernrevolution. Dennoch übt Syrien weiterhin Einfluss aus. Gemeinsam mit dem Iran nutzt Damaskus das Land nach wie vor als Plattform für den Kampf gegen Israel. Gegen die Eskalationsstrategie der Hisbollah war die Regierung machtlos.
Kategorie Conflicts and Strategies, Bilateral Conflicts, Terrorism, Security, Near and Middle East/North Africa, Lebanon, Israel, Syria, Iran, Western World
„Absolut kein Konsens“
Wie die Iraner zum staatlichen Atomprogramm stehen
1. August 2006 - 0:00 | von Wahied Wahdat-Hagh
Internationale Politik 8, August 2006, S. 36‑41
Die so genannten Reformislamisten sind kein Bollwerk gegen Achmadinedschads Atomprogramm: In dieser Frage herrscht Einigkeit zwischen Hardlinern und Reformern. Und die Bevölkerung? Demonstrationen, Diskussionen in Weblogs und der Umstand, dass die Bürger durch soziale Wohltaten geradezu bestochen werden müssen, deuten darauf hin, dass die Iraner den Kurs ihres Präsidenten nicht geschlossen billigen.
Kategorie Arms Control and WMD, Government and Society, Political Culture, International Policy/Relations, Iran, Near and Middle East/North Africa
Israel in die NATO? Was dagegen spricht
Eine Replik auf Ralf Fücks’ Vorschlag in der IP 6/2006
1. July 2006 - 0:00 | von Helga Haftendorn
Internationale Politik 7, Juli 2006, S. 83‑83
Kategorie Security, NATO, Global Institutions, International Policy/Relations, Israel, Near and Middle East/North Africa
Reform bleibt gefordert
Der Westen kann den politischen Wandel in der arabischen Welt fördern – oder behindern
1. June 2006 - 0:00 | von Volker Perthes
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 6‑13
EU und USA sollten den politischen Wandel in der arabischen Welt fördern, sollten sich aber bewusst bleiben, dass die Ergebnisse nicht immer die gewünschten sind
Kategorie International Policy/Relations, Democratization/System Change, Government and Society, Terrorism, Near and Middle East/North Africa, North America, Europe
Wenn das Volk die Falschen wählt
Externe Demokratisierung in Nahost ist ein schwieriges Geschäft
1. June 2006 - 0:00 | von Udo Steinbach
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 14‑20
Die Erwartung, dass nach dem 11. September 2001 im Nahen und Mittleren Osten „nichts mehr so sein würde wie vorher“, hat sich nicht bewahrheitet. Tatsächlich haben seither nur im Irak und in Afghanistan tiefgreifende Veränderungen stattgefunden – allerdings keine, die Euphorie aufkommen ließen. Der Irak-Krieg als Teil eines „war on terrorism“ hat im Gegenteil viele Ansätze zum Wandel eher blockiert.
Kategorie Political Participation, Political Culture, Democratization/System Change, International Policy/Relations, Near and Middle East/North Africa
Das Dilemma des Dschihad
Politische Teilhabe zerstört den Nimbus des Märtyrertums
1. June 2006 - 0:00 | von Christoph Reuter
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 22‑27
Die islamistische Bewegung hat sich in zwei Strömungen aufgespalten: Zwischen Gruppen wie der Hamas und den Muslimbrüdern, die – erfolgreich – an Wahlen teilnehmen, und Dschihadisten wie Al-Qaida, die einen Radikalislam herbeibomben wollen, tut sich eine tiefe Kluft auf. Die einen werden zu politischen Parteien, die anderen sprengen sich ins Abseits.
Kategorie Government and Society, Political Participation, Terrorism, Democratization/System Change, Near and Middle East/North Africa
Ein Sieger, mit dem keiner rechnete
Paradoxerweise ist der größte Gewinner des Irak-Kriegs der Iran
1. June 2006 - 0:00 | von Khaled Hroub
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 28‑33
Auf regionaler Ebene entwickelt sich Teheran immer mehr zum größten Nutznießer der amerikanischen Invasion im Irak. Das Regime arbeitet daran, die dominante Regionalmacht im Mittleren Osten zu werden. Dabei ist es die treibende Kraft eines schiitischen „Widerstandsbogens“, der Staaten und Bewegungen mit einer antiamerikanischen Haltung verbindet. Nicht nur Amerikaner und Israelis betrachten den wachsenden Einfluss des Irans mit Sorge. Auch in arabischen Staaten wächst die Skepsis.
Kategorie Security, Conflicts and Strategies, International Policy/Relations, United States of America, Iran, Iraq, Near and Middle East/North Africa
Partizipation statt Tyrannei der Stämme
Im Irak droht trotz Demokratie ein Rückfall in Klanstrukturen
1. June 2006 - 0:00 | von Thomas Uwer, Thomas von der Osten-Sacken
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 38‑44
Dass die Demokratisierung des Iraks schleppend vorangeht, ist keine Frage der Kultur, sondern Folge der Diktatur. Statt Demokratie und Rechtsstaat setzen sich nun wieder alte Stammes- und Klientelstrukturen durch, die jeden Individualismus verhindern. Neben wirtschaftlicher Liberalisierung ist die Stärkung eines zivilgesellschaftlichen Bewusstseins im Irak vonnöten.
Kategorie Democratization/System Change, Government and Society, Political Participation, Culture, Near and Middle East/North Africa, Iraq
Das Überleben sichern
Jordanien sucht seinen Platz zwischen Orient und Okzident
1. June 2006 - 0:00 | von Alfred Schlicht
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 52‑57
Mit der „Botschaft aus Amman“ hat die haschemitische Dynastie im Jahr 2004 ein einzigartiges Dokument vorgelegt, das sich einerseits an das islamische Umfeld, andererseits an Europa und die USA richtet. Auch in dem bisher so sicher eingeschätzten Jordanien ist der Terror angekommen, und bestimmte Gruppen, darunter die Terroristen, haben ein Interesse an Destabilisierung.
Kategorie Government and Society, Political System, Political Culture, Terrorism, International Policy/Relations, Near and Middle East/North Africa, Jordan, United States of America
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