Naher & Mittlerer Osten / Nordafrika

Artikel

Das Überleben sichern
Jordanien sucht seinen Platz zwischen Orient und Okzident
1. June 2006 - 0:00 | von Alfred Schlicht
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 52‑57
Mit der „Botschaft aus Amman“ hat die haschemitische Dynastie im Jahr 2004 ein einzigartiges Dokument vorgelegt, das sich einerseits an das islamische Umfeld, andererseits an Europa und die USA richtet. Auch in dem bisher so sicher eingeschätzten Jordanien ist der Terror angekommen, und bestimmte Gruppen, darunter die Terroristen, haben ein Interesse an Destabilisierung.
Kategorie Government and Society, Political System, Political Culture, Terrorism, International Policy/Relations, Near and Middle East/North Africa, Jordan, United States of America
Gleichheit unter der Scharia?
In arabischen Medien wächst der Unmut über die untergeordnete Stellung der Frauen
1. June 2006 - 0:00 | von Jochen Müller
Internationale Politik 6, Juni 2006, S. 124‑127
Kategorie Government and Society, Culture, Iran, Near and Middle East/North Africa
Cheney nach Teheran!
Ein US-Militärschlag gegen den Iran hätte verheerende Folgen
1. May 2006 - 0:00 | von Henning Hoff
Internationale Politik 5, Mai 2005, S. 96 - 101
Für die Lösung des Konflikts um Irans Atomprogramm gebe es „keine guten Optionen“, heißt es. Während diplomatische Bemühungen bislang keinen Erfolg gehabt haben und die Aussichten auf ein wirksames Sanktionsprogramm eher gering sind, steigt die Kriegsgefahr. Medienberichte häufen sich, dass die USA einen Militärschlag erwägen. Bilaterale Gespräche wären die weitaus bessere Option.
Kategorie Security, Arms Control and WMD, Conflicts and Strategies, International Policy/Relations, United States of America, North America, Iran, Near and Middle East/North Africa
Plädoyer für eine langfristige Iran-Politik
Eine energiepolitische Kooperation könnte moderate Kräfte in Teheran fördern
1. May 2006 - 0:00 | von Volker Perthes
Internationale Politik 5, Mai 2005, S. 102 - 103
Die europäische Debatte über Iran dreht sich heute nur noch um zwei Themen: die Nuklearfrage und die Äußerungen des iranischen Präsidenten Mahmud Ahmadinedschad zu Israel und zum Holocaust. Beide Themen könnten die Fähigkeit der EU-Staaten, gemeinsame Antworten auf außenpolitische Herausforderungen zu finden, auf die Probe stellen. Europas langfristige Interessen im Verhältnis zu Iran, nicht zuletzt die energiepolitische Dimension, dürfen jedoch nicht ignoriert werden.
Kategorie European Union, CFSP/CSDP, Arms Control and WMD, Conflicts and Strategies, Security, Europe, Iran, Israel, Near and Middle East/North Africa
Wieviel Altes im Neuen?
Zum Aufbau neuer Institutionen in Afghanistan
1. May 2006 - 0:00 | von Rudolf Schmidt
Internationale Politik 5, Mai 2005, S. 104 - 111
Afghanistan hat nun ein demokratisch gewähltes Parlament und eine rechtsstaatliche Verfassung. Justiz, Polizei und Armee werden neu aufgebaut. Doch in den neuen Strukturen wirken die alten Herrscher und Kriegsfürsten fort. Noch ist nicht entschieden, ob sie sich in die neue Ordnung einpassen oder ob diese zu einer Fassade verkommt, hinter der sich wieder Willkür, Gewalt und Korruption breit machen.
Kategorie Democratization/System Change, Government and Society, Political Participation, Internal Conflicts, Homeland Security, War/Warfare, International Policy/Relations, Afghanistan, Near and Middle East/North Africa
Der Sündenbock
Amerika streitet über die „Israel-Lobby“ und Irans Atomwaffen
1. May 2006 - 0:00 | von Tim B. Müller
Internationale Politik 5, Mai 2005, S. 124 - 127
Kategorie United States of America, Iran, Israel, Near and Middle East/North Africa
Ein Dogma muss vom Tisch
Die deutsche Angst vor der „militärischen Option“
1. April 2006 - 0:00 | von Richard Herzinger
Internationale Politik 4, April 2006, S. 66 - 74
Die nicht mehr zu leugnende Bedrohung, die die iranischen Nuklearambitionen darstellen, haben endlich auch die Deutschen aus ihrem außenpolitischen Dornröschenschlaf geweckt. Dennoch scheint es schwarz-roter Konsens zu sein, dass die militärische Option unter allen Umständen ausgeschlossen werden muss. Doch gerade die Sozialdemokratie könnte aus einer antitotalitären Tradition schöpfen, die keineswegs immer pazifistisch ist.
Kategorie German Foreign Policy, Terrorism, Conflicts and Strategies, War/Warfare, Government and Society, Political Culture, Iran, Near and Middle East/North Africa, Germany, Europe
Die zweite Spaltung der Welt
Die Holocaust-Leugnung des iranischen Präsidenten hat Methode
1. April 2006 - 0:00 | von Matthias Küntzel
Internationale Politik 4, April 2006, S. 75 - 83
Dass der iranische Präsident Machmud Achmadinedschad den Holocaust für eine Erfindung hält, ist mehr als der Ausrutscher eines verbohrten Ideologen. Schon nach dem Zweiten Weltkrieg tat sich eine Kluft auf: zwischen dem Westen, der sich mit Auschwitz auseinandersetzt und weiten Teilen des iranischen Regimes und der arabischen Welt. Dort sind nationalsozialistisches und antisemitisches Gedankengut fest verwurzelt.
Kategorie Government and Society, International Policy/Relations, Bilateral Conflicts, History, Iran, Israel, Near and Middle East/North Africa, Europe
„Manchmal stehe ich wie in der Luft“
Ein Rückkehrer krempelt die irakisch-kurdische Stadt Erbil um
1. March 2006 - 0:00 | von Susanne Fischer
Internationale Politik 3, März 2006, S. 50 - 57.
23 seiner 48 Lebensjahre hat Nihad Salim als Asylant in Deutschland verbracht. Heute ist er Oberbürgermeister von Erbil, der Hauptstadt Irakisch-Kurdistans, und er hat diese Stadt zu einer der blühendsten des Iraks gemacht. Denn Salim ist furchtlos genug, um vieles über den Haufen zu werfen, was aus seiner „deutschen“ Perspektive keinen Sinn macht. Seine kurdischen Landsleute lernen über ihn neue Ideen und Werte kennen.
Kategorie Government and Society, Migration, Culture, Iraq, Kurdistan, Near and Middle East/North Africa
Wieso will der Iran ein Atomprogramm?
Iranische und westliche Argument beim 132. Bergedorfer Gesprächskreis in Dubai
1. March 2006 - 0:00 | von Thomas Weihe
Internationale Politik 3, März 2006, S. 60 - 66.
Kategorie Arms Control and WMD, Armament, Security, International Policy/Relations, Conflicts and Strategies, Iran, Near and Middle East/North Africa
Europäische Diplomatie in der Sackgasse
Warum der kritische Dialog mit dem Iran scheitern musste
1. March 2006 - 0:00 | von Wahied Wahdat-Hagh
Internationale Politik 3, März 2006, S. 67 - 73.
Der totalitäre Charakter der Islamischen Republik Iran lässt demokratische Reformen innerhalb des bestehenden politischen Systems nicht zu. Die europäische Außenpolitik gegenüber dem Iran nährte jedoch genau diese Illusion, da der Iran ein begehrter Handelspartner ist, der nicht verschreckt werden sollte. Doch nun entwickelt sich der islamistische Staat auch zu einer Gefahr für Europa und den Westen.
Kategorie Political System, Government and Society, International Policy/Relations, Trade, Security, Iran, Near and Middle East/North Africa, Europe
Unheimliche Nachbarn
Islamabad hat kein Interesse an einer Atommacht Iran
1. March 2006 - 0:00 | von Irfan Husain
Internationale Politik 3, März 2006, S. 74 - 75.
Pakistan entwickelt sich unaufhaltsam zum islamischen Staat – aber zu einem sunnitischen. Deshalb verschärfen sich auch die Konflikte mit dem schiitischen Iran. Sollte das iranische Nuklearprogramm gewaltsam beendet werden, würde man das in Islamabad insgeheim begrüßen.
Kategorie Arms Control and WMD, Security, International Policy/Relations, Bilateral Conflicts, Pakistan, Iran, Israel, Near and Middle East/North Africa
Cry for me, Palästina
Nach ihrem Wahlsieg betreibt Hamas eine radikale Islamisierung
1. March 2006 - 0:00 | von Pierre Heumann
Internationale Politik 3, März 2006, S. 86 - 89.
Bei den Parlamentswahlen von Ende Januar verhalfen die Palästinenser den Islamisten der Hamas zu einem Erdrutschsieg. Nun stellen sie mit Schrecken fest, dass die neue Regierung ein Taliban-Regime in der Westbank und Gaza installieren könnte. Deshalb behilft man sich mit schwarzem Humor. Und hofft auf Neuwahlen in nicht allzu ferner Zukunft.
Kategorie Government and Society, Bilateral Conflicts, Security, Palestinian self-rule areas, Near and Middle East/North Africa
Mit Hamas reden!
Die Fundamenstalisten sollten an ihrer Politik gemessen werden
1. March 2006 - 0:00 | von Jamil Hamad
Internationale Politik 3, März 2006, S. 90 - 91.
Ein palästinensischer Publizist über den Umgang mit den gewählten Fundamentalisten
Kategorie Bilateral Conflicts, Conflicts and Strategies, Security, International Policy/Relations, Europe, Palestinian self-rule areas, Israel, Near and Middle East/North Africa
Öl-Junkie Amerika
Was die Abhängigkeit vom Erdöl für die USA politisch bedeutet
1. February 2006 - 0:00 | von Michael T. Klare
Internationale Politik 2, Februar 2006, S. 32 - 42
Schon zu Beginn seiner Amtszeit war es George W. Bush bewusst, dass die USA sich in einer Energiekrise befinden. Folgerichtig setzte er die Politik seines Vorgängers Clinton fort, den amerikanischen Zugriff auf ausländische Energiequellen zu sichern, vor allem im Nahen Osten, am Kaspischen Meer, in Westafrika und Südamerika. Zunehmend vermischen sich dabei amerikanische Außen-, Wirtschafts- und Sicherheitspolitik.
Kategorie Resources and Energy, Security, Conflicts and Strategies, Non-Renewables, United States of America, North America, Near and Middle East/North Africa
Wundersame Ölvermehrung
Über die Reserven Saudi-Arabiens liegen nur dubiose Daten vor
1. February 2006 - 0:00 | von André Salem
Internationale Politik 2, Februar 2006, S. 44 - 49
Von den Ölreserven des größten Produzenten Saudi-Arabien hängt die globale Wirtschaft ab. Seit Jahren aber verweigert das Land eine Überprüfung. Die Reserven dürften weit geringer sein als offiziell angegeben – was fatale Auswirkungen auf Ölpreis und Weltwirtschaft hätte.
Kategorie Resources and Energy, Economy and Finance, Non-Renewables, Media/Information, Saudi Arabia, Near and Middle East/North Africa
Kein Retter in der Not
Das Ende der Ära Scharon
1. February 2006 - 0:00 | von Jakob Hessing
Internationale Politik 2, Februar 2006, S. 80 - 85
Der Rückzug aus Gaza offenbarte eine Lüge: Demokratie in Israel und Besatzung für die Palästinenser ließen sich nicht vereinbaren. Dieser Fehler musste korrigiert werden. Hätte Scharon in der Westbank gehandelt wie in Gaza? Das Programm des Mannes, der in vorweggenommener Trauerarbeit als beinahe mythologische Figur verehrt wurde, bleibt im Dunklen. Jetzt muss die israelische Gesellschaft ohne Übervater auskommen.
Kategorie Security, Terrorism, Religion, Conflicts and Strategies, Political Culture, War/Warfare, Near and Middle East/North Africa, Israel, Palestine
Ein Tandem für Nahost
Deutschlands und Frankreichs Beitrag für eine Konfliktlösung
1. February 2006 - 0:00 | von Isabel Schäfer, Dorothée Schmid
Internationale Politik 2, Februar 2006, S. 88 - 94
Frankreich pflegt seit Jahrzehnten ein intensives Verhältnis zu den Palästinensern. Deutschland verbinden „besondere Beziehungen“ mit Israel. Die Betrachtung des Nahost-Konflikts fällt dementsprechend unterschiedlich aus. Vor Ort arbeiten deutsche und französische Diplomaten kaum zusammen. Trotzdem gelang es den Gründungsnationen der EU, eine für alle EU-Länder akzeptable und zukunftsweisende Nahost-Politik zu formulieren.
Kategorie Security, European Union, Conflicts and Strategies, German Foreign Policy, CFSP/CSDP, Europe, Near and Middle East/North Africa, France, Germany, Israel, Palestine
Protektorate erfolgreich managen
Warum externer Staatsaufbau heute so häufig misslingt
1. February 2006 - 0:00 | von Carlo Masala
Internationale Politik 2, Februar 2006, S. 110 - 115
Externe Staatenbildungsprozesse sind kompliziert und langwierig – wie derzeit im Irak, in Afghanistan, Bosnien und im Kosovo zu beobachten. Sie scheitern auch oft: Die meisten dieser internationalen Protektorate stehen immer noch weit unten auf der Liste fragiler, vom Kollaps bedrohter Staaten. Not tut also eine genaue Analyse: Was unterscheidet gelungene von erfolglosen Nation-Building-Prozessen?
Kategorie Government and Society, State Building, Fragile States, Political System, Development Policy, War/Warfare, Balkans, Near and Middle East/North Africa, Kosovo, Iraq, Afghanistan
Zwischen My Lai und Marshall-Plan
Warum Amerikas "Operation Iraqi Freedom" scheitert
1. January 2006 - 0:00 | von Christoph Reuter
Internationale Politik 1, Januar 2006, S. 36 - 43.
Gigantische Kosten, enormer Truppeneinsatz – und dennoch sieht die US-Armee täglich mehr wie der Verlierer des Irak-Kriegs aus. Was läuft falsch? Christoph Reuter hat als „embedded“ Reporter bei den amerikanischen wie den britischen Verbänden den Kriegsalltag erlebt. Er beschreibt, dass die Amerikaner sich täglich neue Feinde machen, die Briten dagegen nicht. Aber ein Erfolgsrezept haben sie auch nicht.
Kategorie Conflicts and Strategies, War/Warfare, United States of America, Iraq, Near and Middle East/North Africa, North America
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    2020 loben das Netzwerk Women in International Security Deutschland (WIIS) und die Zeitschrift „Internationale Politik“ (IP) zum zweiten Mal  den Sylke-Tempel-Essaypreis aus. Er erinnert an die Journalistin, Publizistin und Mentorin Sylke Tempel (1963 – 2017), Vorsitzende von WIIS und Chefredakteurin der IP, Deutschlands führender Zeitschrift für Außenpolitik. Die Ausschreibung richtet sich an Frauen unter 35 Jahren.

 

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