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Überforderte Entwicklungspolitik
Veränderungen nach dem 11. September
1. November 2002 - 0:00 | von Franz Nuscheler
Internationale Politik 11, November 2002, S. 1 - 8.
Rufe nach einer verbesserten, ökologisch verträglichen und politisch stabilisierenden Entwicklungspolitik in den Krisenregionen der Welt nahmen nach dem 11.9. zu. Doch die Schaffung globaler Gerechtigkeit und Sicherheit ist nur mit einer geringfügigen Steigerung der Entwicklungshilfe nicht zu erzielen, vor allem, wenn die „Terrordividende“ ausschließlich die Militärapparate begünstigt.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Entwicklungspolitik, Terrorismus, Armut, Weltweit, Westliche Welt, Entwicklungsländer
Zurück zu nationaler Finanzierung?
Zur Frage von Entwicklung und Verschuldung
1. November 2002 - 0:00 | von Heribert Dieter
Internationale Politik 11, November 2002, S. 25 - 30.
Nach den Finanzkrisen der letzten Jahre besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern (der Fall Brasilien wird eingehend behandelt) und angesichts ausbleibender Reformen auf globaler Ebene gibt der Autor drei Empfehlungen, um Entwicklung zu finanzieren: den internationalen Kapitalverkehr teilweise oder umfassend zu beschränken, die inländischen Finanzsektoren mit Nachdruck zu fördern und auf regionaler Ebene Sicherungssysteme zu entwickeln.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Schwellenländer, Entwicklungsländer, Brasilien
Das neue Russland
Buchkritik
1. July 2002 - 0:00 | von Iris Kempe
Internationale Politik 7, Juli 2002, S. 66 - 68.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Wirtschaft & Finanzen, Politische Kultur, Russische Föderation
Ende der globalen Rezession?
1. June 2002 - 0:00 | von Norbert Walter
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 23 - 28.
Die Frage, ob im Jahr 2002 die globale Rezession zu Ende gehen wird, beantwortet der Chefvolkswirt der Deutschen Bank mit einem deutlichen „Ja“. Skeptischer sieht er hingegen die Aussichten dafür, dass der Aufwärtstrend des Jahres 2002 in den nächsten Jahren einen nachhaltligen Aufschwung nach sich ziehen wird. Dies, so Walter, sei noch nicht ausgemacht und liege zu einem guten Teil in der Hand der Europäer.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Weltweit, Westliche Welt
Handel und Politik
Der Einfluss globaler Märkte auf nationale Interessen
1. June 2002 - 0:00 | von Stefan A. Schirm
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 1 - 10.
Oft kann man hören, dass die sozialen und wirtschaftlichen Nationalinteressen durch die fortschreitende Globalisierung geschädigt werden. Professor Stefan A. Schirm vertritt die gegenteilige Auffassung: es sei empirisch nachweisbar, dass die Länder, die sich der Globalisierung öffneten, wirtschaftlich besser dastehen als jene, die sich vom Weltmarkt abschotten.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Welthandel, Globalisierung, Staat und Gesellschaft, Westliche Welt
Kurzer Winter der Vernunft im Welthandel
Ein Erfolg der neuen WTO-Runde ist ungewiss
1. June 2002 - 0:00 | von Marc Beise
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 11 - 16.
Die größte Gefahr für den Erfolg der neuen Handelsrunde ist nicht die weltweite Konjunkturflaute, sondern die beängstigende Tendenz zu protektionistischen Maßnahmen vor allem seitens der USA und der EU. Statt durch immer mehr Zölle die Ziele der WTO zu konterkarieren, sollten die beiden größten Handelsblöcke ihre Streitigkeiten beilegen und eine Vorreiterrolle bei der Liberalisierung der Märkte spielen.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, WTO, Weltweit, Vereinigte Staaten von Amerika
Terrorismus: Bremse des Welthandels
1. June 2002 - 0:00 | von Hermann Simon
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 17 - 22.
Der Terrorismus verfügt über das Potenzial, die Strategien von Unternehmen massiv zu behindern und damit die Entwicklung des Welthandels deutlich zu bremsen. Der Unternehmensberater Hermann Simon untersucht die Auswirkungen des Terrors auf verschiedene wirtschaftliche Aktivitäten und kommt zu dem Schluss, dass die Hoffnung, der Handel werde den Terror besiegen, sich als trügerisch erweisen könnte.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Terrorismus, Welthandel, Weltweit
Welthandel und Entwicklungsländer
Chancen der Doha-Runde für die Dritte Welt?
1. June 2002 - 0:00 | von Stormy-Annika Mildner
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 29 - 36.
Die WTO-Ministerkonferenz von Doha war zwar erfolgreich, aber nur der Beginn eines langen und schwierigen Verhandlungsprozesses. Ob man dem Ziel der Runde, Wachstum und Entwicklung weltweit zu fördern, näher kommen wird, hängt in erster Linie von der Bereitschaft der Industrieländer ab, ihre Märkte für Produkte und Dienstleistungen aus den Entwicklungsländern zu öffnen. Letztere wiederum müssen in ihren Reihen für „good governance“ sorgen.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Entwicklungspolitik, WTO, Weltweit, Entwicklungsländer, Westliche Welt
Die dunkle Seite der Ökonomie
Das Versagen der politischen Steuerung
1. June 2002 - 0:00 | von Jürgen Turek
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 57 - 58.
In seinem jüngsten Buch richtet der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz einen höchst beunruhigten Blick auf das Gravitationszentrum globaler Macht und konstatiert das völlige Versagen der internationalen politischen Akteure in der Weltwirtschaft. Jürgen Turek stellt das Buch vor und setzt sich mit den Thesen des Verfassers auseinander.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Staat und Gesellschaft, Westliche Welt
Es gibt keine Alternative!
USA und EU müssen ihre Beziehungen neu justieren
1. June 2002 - 0:00 | von Thomas Risse
Internationale Politik 6, Juni 2003, S. 9 - 18
Der Bruch im Gefolge des Irak-Kriegs ist nicht nur transatlantisch, sondern zieht sich auch quer durch Europa. Bei der Analyse dieser Krise stellt der Politikwissenschaftler Thomas Risse fest, dass es hierbei im Kern um Weltordnungsfragen geht, die die Sicherheitsgemeinschaft gefährden können. Europa solle gemeinsame Ziele formulieren und diese – unterstützt von positiven Tendenzen in den USA – dort einbringen.
Kategorie Sicherheitspolitik, Wirtschaft & Finanzen, Europäische Union, Recht, Vereinte Nationen, Staat und Gesellschaft, Transatlantische Beziehungen, Konfliktprävention/-management, Europa-USA, Krieg/Kriegführung, Europa, Nordamerika, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Vereinigte Staaten von Amerika
Regionalisierung in der Welthandelspolitik
Buchkritik
1. June 2002 - 0:00 | von Dirk Nabers
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 61 - 62.
Kategorie Welthandel, Wirtschaft & Finanzen, Weltweit, Asien
Die transatlantische Wirtschaftsgemeinschaft
Partner auf Gedeih und Verderb
1. April 2002 - 0:00 | von Stefan Fröhlich
Internationale Politik 4, April 2002, S.31 - 36.
Die USA und Europa haben unterschiedliche Ansichten über die Chancen der Globalisierung. Während Amerikaner die Globalisierung überwiegend positiv betrachten, sehen die meisten Europäer in ihr eine Bedrohung. Die enge Verflechtung beider Wirtschaftsräume erfordert aber eine Annäherung an die jeweilig andere Position, was beiden Seiten Zugeständnisse abverlangt.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Europäische Union, Transatlantische Beziehungen, Globalisierung, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika
Islam und Staatlichkeit
Zur Vereinbarkeit von Religion, Demokratie und Marktwirtschaft
1. March 2002 - 0:00 | von Volker Nienhaus
Internationale Politik 3, März 2002, S. 11 - 18.
In den Köpfen vieler westlicher Intellektueller wird der Islam selten mit Demokratie und Marktwirtschaft in Zusammenhang gebracht, vielmehr mit Bevormundung und Technologiefeindlichkeit. Islam, Demokratie und Marktwirtschaft schließen sich jedoch prinzipiell nicht aus, so der Bochumer Wirtschaftswissenschaftler, aber sie bedingen einander auch nicht.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Kultur, Politisches System, Religion, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Islamische Welt
Machtrivalitäten in der zentralasiatischen Region
Chinas Einfluss bleibt begrenzt
1. February 2002 - 0:00 | von Birgit Brauer
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 19 - 24.
China versucht, im „Great Game“ um die Vorherrschaft im Zentralasien mitzumischen. Aber weder der Ausbau der Handelsbeziehungen war bislang von Erfolg gekrönt, noch konnte China seine strategische Position behaupten. Russland und die USA haben derweil nach dem 11. September die „Gunst der Stunde“ zu nutzen gewusst, um ihren Einflussbereich auszudehnen. China bleibt außen vor.
Kategorie Welthandel, Wirtschaft & Finanzen, Internationale Politik/Beziehungen, Volksrepublik China, Russische Föderation, Zentralasiatische Staaten der ehemaligen Sowjetunion, Vereinigte Staaten von Amerika
Wenig Anlass zu Euphorie
Politische Folgen des Wirtschaftswandels in China
1. February 2002 - 0:00 | von Sebastian Heilmann
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 25 - 30.
Trotz zahlreicher Strukturreformen in Richtung „autoritärer Pluralismus“ sind die zunehmenden sozialen und regionalen Disparitäten im Land keine günstigen Vorboten für eine Demokratisierung Chinas. Auch das Internet darf in seiner demokratisierenden Wirkung nicht überschätzt werden.
Kategorie Politisches System, Wirtschaft & Finanzen, Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Volksrepublik China
Chinas Beitritt zur WTO
Herausforderungen für China und die Weltwirtschaft
1. February 2002 - 0:00 | von Franco Algieri, Markus Taube
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 33 - 38.
Seit Ende 2001 ist China Mitglied der Welthandelsorganisation. Dieser wichtige Schritt hat nicht nur Auswirkungen auf die Lebenssituation der 1,3 Milliarden Chinesen und die wirtschaftliche und politische Entwicklung der Volksrepublik, sondern wird durch das enorme Marktpotenzial und wirtschaftspolitische Gewicht Chinas das globale System insgesamt neu strukturieren.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, WTO, Welthandel, Volksrepublik China, Weltweit
Chinas Politik der „guten Nachbarschaft“
Die Modernisierung des Landes hat Vorrang
1. February 2002 - 0:00 | von Wang Guangcheng
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 51 - 57.
Chinas innere Stabilität und damit seine Modernisierungsbemühungen hängen maßgeblich von den Beziehungen zu seinen Nachbarn ab. Von den 14 direkten Nachbarstaaten sind Russland, Japan, Indien und Pakistan von besonderer Bedeutung. Zu keinem von ihnen ist das Verhältnis unbelastet, aber China scheint die Zeichen der Zeit erkannt zu haben und setzt seit dem 11. September mehr denn je auf „gute Nachbarschaft“.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Internationale Politik/Beziehungen, Volksrepublik China, Asien
Europa und China Is purchaseable
Eine schwierige Beziehung
1. February 2002 - 0:00 | von Xinning Song
Internationale Politik 2, Februar 2002, S. 39 - 44.
Ein großes Dilemma in den Beziehungen zwischen China und der EU liegt in Chinas Bevorzugung des Bilateralismus statt des Multilateralismus. Es ist für China schwierig, eine gemeinsame Politik gegenüber allen EU-Mitgliedstaaten zu entwickeln, und genauso umgekehrt, so der Wissenschaftler aus Beijing.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Europäische Union, Internationale Politik/Beziehungen, Europa, Volksrepublik China
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