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Irak-Krise und Ölverbrauch
1. March 2003 - 0:00 | von Bernhard May
Internationale Politik 3, März 2003, S. 23 - 24
Die Angst vor einer neuen Ölkrise als Folge eines Krieges gegen Irak, so der stellvertretende Direktor des Forschungsinstituts und Leiter der Arbeitsstelle USA/Transatlantische Beziehungen der DGAP, ist unbegründet. Ein teilweiser Ausfall der Ölexporte aus Irak oder auch aus Saudi-Arabien stelle für den Weltölmarkt kein Problem dar.
Kategorie Klima- und Energiepolitik, Rohstoffe & Energie, Nicht-erneuerbare Energien, Wirtschaft & Finanzen, Welthandel, Krieg/Kriegführung, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Westliche Welt, Europa, Nordamerika, Weltweit
Strategische Ressourcen in Subsahara-Afrika
Konfliktpotenziale oder Friedensgrundlagen?
1. March 2003 - 0:00 | von Matthias Basedau, Andreas Mehler
Internationale Politik 3, März 2003, S. 39 - 46
Die Frage, ob das Vorhandensein von strategischen Ressourcen in den Ländern südlich der Sahara Konflikte fördert oder beilegt, muss differenziert beantwortet werden – ein klares Ja oder Nein kann nicht die komplexe Realität dieser Länder widerspiegeln. Anhand zahlreicher Beispiele werden die Auswirkungen von Ressourcenreichtum bzw. -knappheit untersucht.
Kategorie Rohstoffe & Energie, Wirtschaft & Finanzen, Staat und Gesellschaft, Entwicklungspolitik, Klima- und Energiepolitik, Krieg/Kriegführung, Afrika, Afrika südlich der Sahara
Asiens drei Horizonte
1. February 2003 - 0:00 | von Michèle Schmiegelow
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 1 - 9
Die neue Balance-of-Power-Politik der USA gegenüber Asien, die Bemühungen Japans in Richtung einer wirtschaftlichen Integration der Region und die unkalkulierbare Gefahr des transnationalen Terrorismus sind die Herausforderungen, vor denen Asien steht. Wenn es diesen Herausforderungen erfolgreich begegnet, könnte das 21. Jahrhundert noch zu einem „pazifischen“ Jahrhundert werden.
Kategorie Sicherheitspolitik, Wirtschaft & Finanzen, Terrorismus, Krieg/Kriegführung, Nordamerika, Asien, China, Japan
Chinas Zukunft
Projektion und Wirklichkeit
1. February 2003 - 0:00 | von Eberhard Sandschneider
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 10 - 16
Die Wahrnehmung der Volksrepublik China durch den Westen ist teils geprägt vom Bild der boomenden Küstenregion und ihren glitzernden Metropolen, teils durch falsche Daten und Zahlen, die keine verlässlichen Prognosen erlauben. Die Instabilitäten des Landes können, so der künftige Direktor des Forschungsinstituts der DGAP, Voraussetzung für Reformen und den daraus erwachsenden politischen Fortschritt sein.
Kategorie Sicherheitspolitik, Wirtschaft & Finanzen, Staat und Gesellschaft, Politisches System, China, Asien
Hat der Yen eine Zukunft?
Japans Wirtschaft braucht dringend Reformen
1. February 2003 - 0:00 | von Madeleine Preisinger-Monloup
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 29 - 34
Allen Unkenrufen zum Trotz ist Japans Währung noch nicht in den Abgrund gestürzt. Die Frage aber, ob der Yen jemals wieder eine regionale oder gar globale Rolle spielen wird, hängt davon ab, wie erfolgreich Japan die begonnene Reform seines Wirtschaftssystems und vor allem des Bankenwesens fortsetzt. Die Aussichten dafür sind nicht schlecht.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Währungssystem, Konjunkturpolitik, Asien, Japan
Partner oder Gegner China?
Unilateralismus kontra Multilateralismus in den USA
1. February 2003 - 0:00 | von Marsha Vande Berg
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 17 - 22
Die amerikanische China-Politik ist ein Balanceakt zwischen strategischen Interessen wie der Sicherheit Taiwans und Japans, und der Notwendigkeit, mit China zusammenzuarbeiten. Die anfänglich härtere Haltung der neuen Bush-Regierung machte nach dem 11. September dieser Einsicht Platz. Die China-Expertin untersucht, welche Tendenzen es in der amerikanischen China- Politik gibt und welche davon in der nächsten Zukunft die Oberhand behalten werden.
Kategorie Sicherheitspolitik, Terrorismus, Wirtschaft & Finanzen, Internationale Politik/Beziehungen, Krieg/Kriegführung, Nordamerika, Asien, China
Wege aus der Krise
Die Asien-Krise begründete neue Kooperationsmechanismen in Ostasien
1. February 2003 - 0:00 | von Dirk Nabers
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 67 - 69
Die Asien-Krise zwischen 1997 und 1999 war Anlass, die zwischenstaatliche Zusammenarbeit in Ostasien durch neue Initiativen regionaler Kooperation auf eine breitere und solidere Basis zu stellen. Dirk Nabers stellt drei Neuerscheinungen vor, die sich mit den Auswirkungen der Asien- Krise und mit der Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Japan befassen.
Kategorie Sicherheitspolitik, Wirtschaft & Finanzen, Staat und Gesellschaft, Bilaterale und multilaterale Abkommen, Asien, China, Japan
Der Euro in der Bewährung
Bilanz und Aussichten nach einem Jahr Erprobung
1. January 2003 - 0:00 | von Elke Thiel
Internationale Politik 1, Januar 2003, S. 39 - 44
Der Aufstieg des Euro zu einer internationalen Währung verlief weit weniger spektakulär als erwartet. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, dem Euro-Raum im globalen Finanzsystem durch eine gemeinsame Stimme – einem „Mr. Euro“ – und durch eine „Euro-Außenpolitik“ die ihm gebührende Geltung zu verschaffen.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Europäische Union, Wirtschaft und Währung, Währungssystem, Haushalt, Europa
Multilateralismus als Chance
Lateinamerika braucht Zusammenarbeit mehr denn je
1. January 2003 - 0:00 | von Diego Arria
Internationale Politik 1, Januar 2003, S. 55 - 60
Die Probleme der lateinamerikanischen Länder – politische und finanzielle Instabilität, Armut, Korruption, Terrorismus – müssen von den Staaten der Region selbst auf die Agenden der multilateralen Institutionen gesetzt werden. Besondere Verantwortung tragen aber auch die USA: Wenn sie, wie damals mit dem Marshall-Plan in Europa, die Bekämpfung der Probleme Lateinamerikas unterstützen würden, wären die Aussichten der Region weitaus besser.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Terrorismus, Staat und Gesellschaft, Entwicklungspolitik, Internationale Politik/Beziehungen, Nordamerika, Lateinamerika, Weltweit
Baltische Brückenfunktion?
1. January 2003 - 0:00 | von Peer H. Lange
Internationale Politik 1, Januar 2003, S. 21 - 22
Die Entscheidungen sind gefallen: die baltischen Länder werden in die NATO und in die EU aufgenommen. Peer Lange untersucht, mit welchen Hoffnungen die Balten in diese Organisationen gehen und welche Aufgaben sie dort an der Nahtstelle zu Russland wahrnehmen können.
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, Transatlantische Beziehungen, NATO, Erweiterungsprozess, Wirtschaft & Finanzen, Internationale Politik/Beziehungen, Baltische Staaten, Europa, Nordamerika, Russische Föderation, Litauen, Lettland, Estland
NEPAD auf dem Prüfstand
Ein erfolgreiches Instrument zur Entwicklung Afrikas?
1. November 2002 - 0:00 | von Aiko Bode, Stefan Römer-Blum
Internationale Politik 11, November 2002, S. 37 - 42.
Erst in jüngster Zeit ist die Entwicklungsthematik wieder vermehrt ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit geraten; vor allem Lösungswege für den afrikanischen Kontinent werden zunehmend diskutiert. Die Autoren untersuchen, ob die im Jahr 2001 eingeleitete NEPAD-Initiative ein wirksames Instrument zur Entwicklung Afrikas darstellt.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Entwicklungspolitik, Entwicklungsländer, Afrika
Überforderte Entwicklungspolitik
Veränderungen nach dem 11. September
1. November 2002 - 0:00 | von Franz Nuscheler
Internationale Politik 11, November 2002, S. 1 - 8.
Rufe nach einer verbesserten, ökologisch verträglichen und politisch stabilisierenden Entwicklungspolitik in den Krisenregionen der Welt nahmen nach dem 11.9. zu. Doch die Schaffung globaler Gerechtigkeit und Sicherheit ist nur mit einer geringfügigen Steigerung der Entwicklungshilfe nicht zu erzielen, vor allem, wenn die „Terrordividende“ ausschließlich die Militärapparate begünstigt.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Entwicklungspolitik, Terrorismus, Armut, Weltweit, Westliche Welt, Entwicklungsländer
Zurück zu nationaler Finanzierung?
Zur Frage von Entwicklung und Verschuldung
1. November 2002 - 0:00 | von Heribert Dieter
Internationale Politik 11, November 2002, S. 25 - 30.
Nach den Finanzkrisen der letzten Jahre besonders in Entwicklungs- und Schwellenländern (der Fall Brasilien wird eingehend behandelt) und angesichts ausbleibender Reformen auf globaler Ebene gibt der Autor drei Empfehlungen, um Entwicklung zu finanzieren: den internationalen Kapitalverkehr teilweise oder umfassend zu beschränken, die inländischen Finanzsektoren mit Nachdruck zu fördern und auf regionaler Ebene Sicherungssysteme zu entwickeln.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Schwellenländer, Entwicklungsländer, Brasilien
Das neue Russland
Buchkritik
1. July 2002 - 0:00 | von Iris Kempe
Internationale Politik 7, Juli 2002, S. 66 - 68.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Wirtschaft & Finanzen, Politische Kultur, Russische Föderation
Ende der globalen Rezession?
1. June 2002 - 0:00 | von Norbert Walter
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 23 - 28.
Die Frage, ob im Jahr 2002 die globale Rezession zu Ende gehen wird, beantwortet der Chefvolkswirt der Deutschen Bank mit einem deutlichen „Ja“. Skeptischer sieht er hingegen die Aussichten dafür, dass der Aufwärtstrend des Jahres 2002 in den nächsten Jahren einen nachhaltligen Aufschwung nach sich ziehen wird. Dies, so Walter, sei noch nicht ausgemacht und liege zu einem guten Teil in der Hand der Europäer.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Weltweit, Westliche Welt
Handel und Politik
Der Einfluss globaler Märkte auf nationale Interessen
1. June 2002 - 0:00 | von Stefan A. Schirm
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 1 - 10.
Oft kann man hören, dass die sozialen und wirtschaftlichen Nationalinteressen durch die fortschreitende Globalisierung geschädigt werden. Professor Stefan A. Schirm vertritt die gegenteilige Auffassung: es sei empirisch nachweisbar, dass die Länder, die sich der Globalisierung öffneten, wirtschaftlich besser dastehen als jene, die sich vom Weltmarkt abschotten.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Welthandel, Globalisierung, Staat und Gesellschaft, Westliche Welt
Kurzer Winter der Vernunft im Welthandel
Ein Erfolg der neuen WTO-Runde ist ungewiss
1. June 2002 - 0:00 | von Marc Beise
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 11 - 16.
Die größte Gefahr für den Erfolg der neuen Handelsrunde ist nicht die weltweite Konjunkturflaute, sondern die beängstigende Tendenz zu protektionistischen Maßnahmen vor allem seitens der USA und der EU. Statt durch immer mehr Zölle die Ziele der WTO zu konterkarieren, sollten die beiden größten Handelsblöcke ihre Streitigkeiten beilegen und eine Vorreiterrolle bei der Liberalisierung der Märkte spielen.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, WTO, Weltweit, Vereinigte Staaten von Amerika
Terrorismus: Bremse des Welthandels
1. June 2002 - 0:00 | von Hermann Simon
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 17 - 22.
Der Terrorismus verfügt über das Potenzial, die Strategien von Unternehmen massiv zu behindern und damit die Entwicklung des Welthandels deutlich zu bremsen. Der Unternehmensberater Hermann Simon untersucht die Auswirkungen des Terrors auf verschiedene wirtschaftliche Aktivitäten und kommt zu dem Schluss, dass die Hoffnung, der Handel werde den Terror besiegen, sich als trügerisch erweisen könnte.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Terrorismus, Welthandel, Weltweit
Welthandel und Entwicklungsländer
Chancen der Doha-Runde für die Dritte Welt?
1. June 2002 - 0:00 | von Stormy-Annika Mildner
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 29 - 36.
Die WTO-Ministerkonferenz von Doha war zwar erfolgreich, aber nur der Beginn eines langen und schwierigen Verhandlungsprozesses. Ob man dem Ziel der Runde, Wachstum und Entwicklung weltweit zu fördern, näher kommen wird, hängt in erster Linie von der Bereitschaft der Industrieländer ab, ihre Märkte für Produkte und Dienstleistungen aus den Entwicklungsländern zu öffnen. Letztere wiederum müssen in ihren Reihen für „good governance“ sorgen.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Entwicklungspolitik, WTO, Weltweit, Entwicklungsländer, Westliche Welt
Die dunkle Seite der Ökonomie
Das Versagen der politischen Steuerung
1. June 2002 - 0:00 | von Jürgen Turek
Internationale Politik 6, Juni 2002, S. 57 - 58.
In seinem jüngsten Buch richtet der amerikanische Ökonom und Nobelpreisträger Joseph Stiglitz einen höchst beunruhigten Blick auf das Gravitationszentrum globaler Macht und konstatiert das völlige Versagen der internationalen politischen Akteure in der Weltwirtschaft. Jürgen Turek stellt das Buch vor und setzt sich mit den Thesen des Verfassers auseinander.
Kategorie Wirtschaft & Finanzen, Staat und Gesellschaft, Westliche Welt
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Sylke-Tempel-Essaypreis

  • Essaypreis

    Ausschreibung

    Erstmals loben das Netzwerk Women in International Security Deutschland (WIIS) und die Zeitschrift „Internationale Politik“ (IP) 2019 den Sylke-Tempel-Essaypreis aus. Er erinnert an die Journalistin, Publizistin und Mentorin Sylke Tempel (1963 – 2017), Vorsitzende von WIIS und Chefredakteurin der IP, Deutschlands führender Zeitschrift für Außenpolitik. Die Ausschreibung richtet sich an Frauen unter 35 Jahren.

 

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