Sicherheitspolitik

Artikel

Baltische Brückenfunktion?
1. January 2003 - 0:00 | von Peer H. Lange
Internationale Politik 1, Januar 2003, S. 21 - 22
Die Entscheidungen sind gefallen: die baltischen Länder werden in die NATO und in die EU aufgenommen. Peer Lange untersucht, mit welchen Hoffnungen die Balten in diese Organisationen gehen und welche Aufgaben sie dort an der Nahtstelle zu Russland wahrnehmen können.
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, Transatlantische Beziehungen, NATO, Erweiterungsprozess, Wirtschaft & Finanzen, Internationale Politik/Beziehungen, Baltische Staaten, Europa, Nordamerika, Russische Föderation, Litauen, Lettland, Estland
Die erweiterte EU als internationaler Akteur
Für eine gemeinschaftsorientierte Flexibilitätsstrategie
1. January 2003 - 0:00 | von Udo Diedrichs, Wolfgang Wessels
Internationale Politik 1, Januar 2003, S. 11 - 18
Die Erweiterung der Europäischen Union um weitere zehn Staaten, einst eine kaum denkbare Utopie und kühne Vision, ist mit dem Gipfel von Kopenhagen im Dezember 2002 Wirklichkeit geworden. Die beiden Autoren von der Universität Köln untersuchen die Außen- und Sicherheitspolitik der erweiterten EU und ihre künftigen Aufgaben als internationaler Akteur.
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, Erweiterungsprozess, GASP/GSVP, Europa, Weltweit
Kann Europa den Krieg gegen Irak verhindern?
1. December 2002 - 0:00 | von Michael Quinlan
Internationale Politik 12, Dezember 2002, S. 31 - 32.
Zum Krieg in Irak hat Europa divergierende Ansichten, weshalb auch seine Stimme kaum zu vernehmen ist. Der ehemalige Unterstaatssekretär im britischen Verteidigungsministerium fordert von den Europäern Ideen für andere militärische Optionen als Krieg, die den Drohungen gegen Saddam Hussein mehr Nachdruck verleihen können.
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, Transatlantische Beziehungen, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika, Irak
Konfliktverhütung und Friedenssicherung
Für eine Bündelung der Interessen von EU und UN
1. December 2002 - 0:00 | von Jean-Marie Guéhenno
Internationale Politik 12, Dezember 2002, S. 11 - 18.
Somalia, Srebrenica und Ruanda stehen für die tragischsten Fehlschläge der Friedenssicherung durch die Vereinten Nationen in den neunziger Jahren. Der UN-Untergeneralsekretär für Friedenssicherung appelliert eindringlich an die EU-Staaten, die Friedenssicherung nicht zum Nullsummenspiel werden zu lassen und auch weiterhin den Vereinten Nationen EU-Kontingente für UN-Friedenseinsätze zur Verfügung zu stellen.
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, Vereinte Nationen, Konfliktprävention/-management, Peace-Keeping, Europa, Weltweit
Stabilität im Nahen Osten?
Der Beitrag der Geheimdienste zur Konfliktprävention
1. December 2002 - 0:00 | von Shlomo Shpiro
Internationale Politik 12, Dezember 2002, S. 39 - 44.
Abgeschirmt von Öffentlichkeit und Medieninteresse firmieren die internationalen Geheimdienste als Kanäle für eine verdeckte Diplomatie im Nahen Osten. Ihre Arbeit dient der Vorbeugung der Konflikteskalation und schafft in schwieriger politischer Lage Kontaktmöglichkeiten zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde.
Kategorie Sicherheitspolitik, Konflikte und Strategien, Konfliktprävention/-management, Arabischer Osten/Israel
Von der Prävention zur Präemption?
Die neue amerkanische Sicherheitsstrategie
1. December 2002 - 0:00 | von Karl-Heinz Kamp
Internationale Politik 12, Dezember 2002, S. 19 - 24.
Die erste amerikanische „Sicherheitsdoktrin“ nach dem 11.9.2001 wurde von Präsident George W. Bush ein Jahr später dem Kongress vorgelegt. Angesichts der amerikanischen Drohungen gegenüber dem Regime in Irak erregte diese größte Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit. Der Leiter der Abteilung Planung und Grundsatzfragen der Konrad-Adenauer-Stiftung untersucht, was an dieser Strategie wirklich neu ist und welche Bedeutung sie für die Europäer hat.
Kategorie Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Vereinigte Staaten von Amerika
Kriegsverhinderung und Friedenswahrung
Suche nach umfassender Prävention
1. December 2002 - 0:00 | von Johannes Varwick
Internationale Politik 12, Dezember 2002, S. 1 - 10.
Ein zentrales Hindernis für die Verhütung von Konflikten und deren Eskalation liegt weniger in einem Mangel an Wissen über potenzielle Krisen und Konflikte, sondern vielmehr in einem Mangel an politischem Handlungswillen zur frühzeitigen Abwendung von Krisen. Johannes Varwick von der Universität der Bundeswehr in Hamburg fordert deshalb, den Präventionsgedanken an die Spitze der außen- und sicherheitspolitischen Prioritätenliste zu setzen.
Kategorie Sicherheitspolitik, Konfliktprävention/-management, Peace-Keeping, Weltweit
Simbabwe auf Abwegen
1. November 2002 - 0:00 | von Shannon Field
Internationale Politik 11, November 2002, S. 43 - 44.
Die südafrikanische Autorin erläutert, dass Simbabwe unter Präsident Robert Mugabe eine Bedrohung für die Stabilität der Region darstellt. Deshalb seien vor allem die Nachbarländer – und nicht westliche Rhetorik – gefragt, Wege aus der Krise aufzuzeigen. Wahrscheinlichkeit könnten aber nur die Simbabwer selbst in einer „samtenen Revolution“ den Regimewechsel herbeiführen.
Kategorie Staat und Gesellschaft, Sicherheitspolitik, Internationale Politik/Beziehungen, Simbabwe
Krisenzone Kaukasus
1. October 2002 - 0:00 | von Dieter Boden
Internationale Politik 10, Oktober 2002, S. 41 - 46.
Negativschlagzeilen bestimmen das Bild vom Kaukasus als Krisenherd mit mehreren ungelösten Konflikten sowie als Korridor für illegale Drogen- und Waffengeschäfte. Russland, über zwei Jahrhunderte lang Kolonial- und Führungsmacht in der Region, könnte – so der ehemalige Leiter der OSZE-Mission in Georgien – im Zusammenspiel mit UN, OSZE, EU und Europarat entscheidend zu einer politischen Lösung und anschließenden Stabilisierung beitragen.
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, OSZE, Innere Konflikte, Konflikte und Strategien, Vereinte Nationen, Europa, Russische Föderation, Kaukasische Staaten der ehemaligen Sowjetunion
Russland und der Westen
Der Preis der Partnerschaft
1. October 2002 - 0:00 | von Heinrich Vogel
Internationale Politik 10, Oktober 2002, S. 47 - 48.
Das Ziel einer sicherheitspolitischen „Einbindung“ Russlands, so der Autor, wird sich nur realisieren lassen, wenn die Erwartungen an den Erfolg des „westorientierten Autokraten“ Wladimir Putin auf ein realistisches Maß gebracht und laufend überprüft werden. Auf Kritik an Menschenrechtsverletzungen und Mängeln im Rechtssystem sollte nicht verzichtet werden.
Kategorie Sicherheitspolitik, Internationale Politik/Beziehungen, Russische Föderation, Westliche Welt
Veränderte Bedrohungsperzeptionen in Russland
Die Normalisierung der strategischen Beziehungen
1. October 2002 - 0:00 | von Frank Umbach
Internationale Politik 10, Oktober 2002, S. 19 - 24.
Der neue Vertrag über die Reduzierung strategischer Offensivwaffen, den die USA und Russland im Mai 2002 unterzeichnet haben, markiert einen Wendepunkt im strategischen Verhältnis zwischen den beiden Atommächten. Beide fühlen sich durch die jeweils andere Seite nicht mehr existenziell bedroht. Der SORT-Vertrag unterstreicht somit die seit August 2000 von Präsident Wladimir Putin eingeleitete Neuausrichtung der Außen- und Sicherheitspolitik.
Kategorie Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Russische Föderation, Vereinigte Staaten von Amerika
Russland als Partner
Sicherheitspolitische Kooperation zwischen Ost und West
1. October 2002 - 0:00 | von Henning Schröder
Internationale Politik 10, Oktober 2002, S. 61 - 65.
Das Russland Wladimir Putins ist nach Meinung vieler Beobachter in die internationale Politik zurückgekehrt; es wird als wichtiger politischer und sicherheitspolitischer Partner wahrgenommen. Henning Schröder stellt fünf Bücher vor, die über die Potenziale Russlands, seine Entwicklungsaussichten, seine Interessen und seine außenpolitischen Optionen Auskunft geben.
Kategorie Sicherheitspolitik, Internationale Politik/Beziehungen, Russische Föderation, Westliche Welt
Der „deutsche Weg“
Eine außenpolitische Gratwanderung
1. September 2002 - 0:00 | von Gunther Hellmann
Internationale Politik 9, September 2002, S. 1 - 8.
Ein über alle Parteigrenzen hinweg gemeinsames Ziel deutscher Außenpolitik ist die Zivilisierung der internationalen Beziehungen. Machtbewusste Zielstrebigkeit auf der einen Seite und bescheidene Zurückhaltung auf der anderen markieren dabei zwei Abgründe, auf deren Grat deutsche Außenpolitik Standfestigkeit beweisen muss.
Kategorie Sicherheitspolitik, Deutsche Außenpolitik, Europäische Union, Vereinte Nationen, Europa, Deutschland
Lange Wege, kurzer Sinn?
Eine außenpolitische Bilanz von Rot-Grün
1. September 2002 - 0:00 | von Josef Janning
Internationale Politik 9, September 2002, S. 9 - 18.
Nach vier Jahren rot-grüner Bundesregierung, mit Spitzenpolitikern aus der Nachkriegsgeneration, ohne internationale Regierungserfahrung, geprägt von antimilitärischen und auch antiwestlichen Strömungen lautet das Fazit des Autors: europapolitische Integrationsimpulse; aktive Beteiligung am Jugoslawien-Krisenmanagement im westlichen Verbund; Schwachpunkt vor allem die Verteidigungspolitik, besonders ihr Kernstück, die Bundeswehrreform.
Kategorie Deutsche Außenpolitik, Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Deutschland
Ein Jahr danach
Vier Reaktionen auf den 11. September
1. September 2002 - 0:00 | von Thérèse Delpech
Internationale Politik 9, September 2002, S. 39 - 46.
Die internationale Übereinstimmung hinsichtlich der Reaktion auf den 11. September 2001 existiert nicht mehr: Die USA scheinen durch das Unglück stärker geworden zu sein. Europa hat seine Sicherheits- und Verteidigungspolitik nicht an die neuen Gegebenheiten angepasst und ist amerikakritischer geworden. Russland hat einen Schwenk zum Westen vorgenommen. Für China ist das zunehmende Engagement der USA in „seiner Einflusszone“ besonders unangenehm.
Kategorie Terrorismus, Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Weltweit, Vereinigte Staaten von Amerika, Russische Föderation, Europa, Volksrepublik China
Die Sicherheit Europas
Buchkritik
1. July 2002 - 0:00 | von Johannes Varwick
Internationale Politik 7, Juli 2002, S. 69 - 70.
Kategorie Sicherheitspolitik, Europäische Union, Verteidigungspolitik, GASP/GSVP, Europa
Eine „neue“ Nuklearstrategie der USA?
Die Nuclear Posture Review
1. July 2002 - 0:00 | von Joachim Krause, Benjamin Schreer
Internationale Politik 7, Juli 2002, S. 35 - 42.
Die Aufregung über eine mögliche Senkung der nuklearen Hemmschwelle, die in der neuesten Einschätzung des Pentagons zum Ausdruck komme, halten die Autoren für unbegründet. Es handele sich hierbei nicht um einen Paradigmenwechsel von der nuklearen Abschreckungsdoktrin zu einer Mischung aus nuklearer Abrüstung, Raketenabwehrschirm und moderner konventioneller Kriegführung.
Kategorie Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Vereinigte Staaten von Amerika
Eiserne Faust und ausgestreckte Hand
Für einen Harmel-II-Bericht der NATO
1. July 2002 - 0:00 | von Friedbert Pflüger
Internationale Politik 7, Juli 2002, S. 57 - 59.
Drei große Aufgaben stehen auf der Tagesordnung der NATO: der Ausbau der strategischen Zusammenarbeit mit Russland, die „zweite Runde“ der Osterweiterung und die Ausarbeitung einer gemeinsamen Strategie für die künftigen Aufgaben der Allianz. Der Prager Gipfel im November 2002 wird zeigen, ob man sich auf eine Doppelstrategie für den Kampf gegen Terrorismus und Massenvernichtungswaffen – auf einen Harmel-II-Bericht – verständigen kann.
Kategorie NATO, Wehrpotential, Sicherheitspolitik, Europa, Nordamerika, Westliche Welt
Höchste Zeit für Reformen
Die Bundeswehr vor wichtigen Entscheidungen
1. July 2002 - 0:00 | von Henning Riecke
Internationale Politik 7, Juli 2002, S. 29 - 34.
Die Führung der Bundeswehr steht vor der schwierigen Aufgabe, einerseits eine grundlegende Reform der deutschen Streitkräfte durchführen und andererseits ihre gleichberechtigte Beteiligung an den zunehmenden internationalen Kriseneinsätzen ermöglichen zu müssen. Der Sicherheitsexperte der DGAP stellt kritische Überlegungen zur Zukunft der Bundeswehr an.
Kategorie Bundeswehr, Sicherheitspolitik, Verteidigungspolitik, Deutschland
Von der Landesverteidigung zur Interventionsmacht
Die Wandlung der europäischen Seestreitkräfte
1. July 2002 - 0:00 | von Lothar Rühl
Internationale Politik 7, Juli 2002, S. 21 - 28.
Das militärische Eingreifen bei Konflikten auf fremden Kontinenten stellt hohe Ansprüche vor allem an die Seestreitkräfte der beteiligten Nationen bzw. Koalitionen. Der Autor untersucht am Beispiel verschiedener Konflikte den Wandel der europäischen Seestreitkräfte, deren Aufgaben sich immer mehr von der Landesverteidigung zur Interventionsmacht verlagert haben.
Kategorie Streitkräfte, Sicherheitspolitik, Europäische Union, Europa
Aktuelle Ausgabe

IP Wirtschaft

 

ip archiv
Meistgelesen