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Steiniger Weg
Ein Fahrplan für verbesserte deutsch-amerikanische Beziehungen
1. June 2003 - 0:00 | von Robert G. Livingston
Internationale Politik 6, Juni 2003, S. 35 - 40
Auch wenn die deutsch-amerikanischen Beziehungen wohl nie mehr so eng sein werden wie in früheren Zeiten, gibt es Wege, sie neu zu gestalten. Der amerikanische Publizist entwirft eine pragmatische Tagesordnung, an Hand derer beide Länder ihre Probleme abarbeiten können.
Kategorie Security, German Foreign Policy, Economy and Finance, European Union, Terrorism, Arms Control and WMD, Transatlantic Relations, Germany - USA, War/Warfare, Europe, North America, Near and Middle East/North Africa, Germany, Iraq
Who’s next?
Die USA, Iran und die Präemption
1. June 2003 - 0:00 | von Benjamin Schreer
Internationale Politik 6, Juni 2003, S. 55 - 58
Steht jetzt Iran mit seinem offensichtlichen Streben nach Atomwaffen ganz oben auf der Liste der „Schurkenstaaten“, die die USA und die Welt bedrohen und somit bekämpft werden müssen? Nein: Iran wird nicht das nächste Opfer einer amerikanischen „Präemptionsdoktrin“ sein, so Benjamin Schreer. Aber es sei höchste Zeit, sich im Rahmen eines „neuen strategischen Dialogs“ solcher Problemstaaten wie Iran anzunehmen.
Kategorie Security, War/Warfare, Arms Control and WMD, Conflicts and Strategies, North America, Near and Middle East/North Africa, Iran, Iraq, United States of America
Zukunftsgedanken
Aufstieg oder Niedergang amerikanischer Macht?
1. June 2003 - 0:00 | von Stephan Bierling
Internationale Politik 6, Juni 2003, S. 59 - 61
Der militärische Sieg über Irak hat die Sonderrolle der Vereinigten Staaten in der Weltpolitik demonstriert. Werden in Zukunft die USA ihre Macht fast uneingeschränkt zu einer Neuordnung der gefährlichsten Krisenherde der Welt einsetzen können? Stephan Bierling stellt zwei Bücher vor, in denen zwei führende Köpfe der neokonservativen bzw. neoliberalen Denkschule in den USA versuchen, auf diese Frage eine Antwort zu geben.
Kategorie Security, European Union, Terrorism, Transatlantic Relations, Conflicts and Strategies, International Policy/Relations, War/Warfare, Europe, North America, Near and Middle East/North Africa, United States of America, Iraq
Der selbstverliebte Hegemon
Die USA und der Traum von einer unipolaren Welt
1. May 2003 - 0:00 | von Christian Tomuschat
Internationale Politik 5, Mai 2003, S. 39 - 47
Der von den Vereinigten Staaten, Großbritannien und anderen ohne Legitimierung durch das UN-System gegen Irak geführte Krieg hat auch die Grundfesten der bisher geltenden Völkerrechtsordnung erschüttert. Für den Berliner Völkerrechtler Christian Tomuschat manifestiert sich darin das Bestreben der USA, „aus dem internationalen Kooperationsverbund auszuscheiden und das außenpolitische Handeln nach eigenem Gutdünken zu gestalten“.
Kategorie Security, Law, United Nations, Defence Policy, Military Capacity, Conflict-Prevention, NATO, Law & Institutions, War/Warfare, European Union, North America, Near and Middle East/North Africa, Europe, Worldwide
Imperialer oder pluralistischer Frieden?
Plädoyer für eine Politik der kooperativen Balance
1. May 2003 - 0:00 | von Werner Link
Internationale Politik 5, Mai 2003, S. 48 - 56
Folgt aus der herausragenden Weltmachtposition der USA langfristig eine reine Unipolarität? Nach Ansicht des Autors dürfte eine imperiale US-Politik auf Dauer weder im demokratischen Europa noch in der demokratischen Gesellschaft Amerikas hinreichende Akzeptanz finden. Die konkurrierenden Staaten sollten eine kooperative Balancepolitik betreiben, um eine multipolare Weltordnung zu fördern.
Kategorie Security, Terrorism, Law, United Nations, Transatlantic Relations, Europe-USA, Military Capacity, War/Warfare, Europe, North America, United States of America, Iraq
Scheidung oder Neubeginn
Die transatlantischen Beziehungen sind an einem Wendepunkt angelangt
1. May 2003 - 0:00 | von Ivo H. Daalder, James M. Lindsay
Internationale Politik 5, Mai 2003, S. 9 - 20
Im globalen Zeitalter, geprägt von amerikanischer Vorherrschaft und Globalisierung, muss die europäisch-amerikanische Partnerschaft neu definiert werden. Wenn sie noch gerettet werden soll, müssen beide Seiten lernen, aufeinander zuzugehen. Das verlangt mehr „hard power“ auf europäischer Seite und mehr Vertrauen in Bündnisse und Verbündete auf amerikanischer Seite. Noch ist es nicht zu spät, aber Nichtstun kann der Partnerschaft ein langsames Ende bereiten.
Kategorie Security, Economy and Finance, Terrorism, Government and Society, Transatlantic Relations, European Union, Globalization, War/Warfare, North America, United States of America, Europe
Von Elefanten und Bibern
Die Gleichgewichtsstörung deutscher Außenpolitik
1. May 2003 - 0:00 | von Hans-Peter Schwarz
Internationale Politik 5, Mai 2003, S. 21 - 30
Die „Einbettung in multilaterale Bezugskreise“, lange Zeit ein Kernelement deutscher Außenpolitik, scheint angesichts des Irak-Krieges und seiner Folgen hinfällig geworden zu sein. Hans- Peter Schwarz nimmt eine „Schadensbesichtigung“ vor und stellt Überlegungen an, wo die Versuche zur Schadensbegrenzung und zur Neujustierung anzusetzen hätten. Angesichts des zwischen Deutschland und Amerika aufgetürmten Scherbenhaufens sieht er der Zukunft allerdings skeptisch entgegen.
Kategorie Security, German Foreign Policy, European Union, United Nations, War/Warfare, Transatlantic Relations, Europe, North America, Germany, Worldwide
Irak-Krise und Ölverbrauch
1. March 2003 - 0:00 | von Bernhard May
Internationale Politik 3, März 2003, S. 23 - 24
Die Angst vor einer neuen Ölkrise als Folge eines Krieges gegen Irak, so der stellvertretende Direktor des Forschungsinstituts und Leiter der Arbeitsstelle USA/Transatlantische Beziehungen der DGAP, ist unbegründet. Ein teilweiser Ausfall der Ölexporte aus Irak oder auch aus Saudi-Arabien stelle für den Weltölmarkt kein Problem dar.
Kategorie Climate & Energy Policy, Resources and Energy, Non-Renewables, Economy and Finance, Trade, War/Warfare, Near and Middle East/North Africa, Western World, Europe, North America, Worldwide
Kein Blut für Wasser
Wasserknappheit muss nicht zu Kriegen führen
1. March 2003 - 0:00 | von Susanne Neubert, Waltina Scheumann
Internationale Politik 3, März 2003, S.31 - 38
Viele Regionen und Länder der Welt leiden heute unter Wasserknappheit; der strategische Wert von Wasser ist deshalb gestiegen. Die Autorinnen untersuchen mögliche Verteilungskonflikte und Abhängigkeiten und fordern von den Politikern ein „effizientes und nachhaltiges Wassermanagement“.
Kategorie Water, Security, Development Policy, Conflict-Prevention, War/Warfare, Worldwide, Africa, Near and Middle East/North Africa, Europe
Strategische Ressourcen in Subsahara-Afrika
Konfliktpotenziale oder Friedensgrundlagen?
1. March 2003 - 0:00 | von Matthias Basedau, Andreas Mehler
Internationale Politik 3, März 2003, S. 39 - 46
Die Frage, ob das Vorhandensein von strategischen Ressourcen in den Ländern südlich der Sahara Konflikte fördert oder beilegt, muss differenziert beantwortet werden – ein klares Ja oder Nein kann nicht die komplexe Realität dieser Länder widerspiegeln. Anhand zahlreicher Beispiele werden die Auswirkungen von Ressourcenreichtum bzw. -knappheit untersucht.
Kategorie Resources and Energy, Economy and Finance, Government and Society, Development Policy, Climate & Energy Policy, War/Warfare, Africa, Africa South Of Sahara
Ressourcenkriege
Droht ein Weltkrieg gegen die Natur und ums Öl?
1. March 2003 - 0:00 | von Jürgen Turek
Internationale Politik 3, März 2003, S. 61 - 63
Die Anschläge vom 11. September 2001 und der Irak-Konflikt haben vielerorts die Abhängigkeit der Weltwirtschaft von den Erdölvorkommen in Zentralasien, in Saudi-Arabien und in Irak besonders deutlich gemacht. Jürgen Turek stellt drei Neuerscheinungen vor, die sich vor diesem Hintergrund mit der Frage einer „Energiewende“, mit der Reduzierung von Abhängigkeiten und der Sicherstellung von Nachhaltigkeit befassen.
Kategorie Security, Climate & Energy Policy, Resources and Energy, Conflict-Prevention, War/Warfare, Europe, North America, Near and Middle East/North Africa, Russia
Eine Allianz für Amerika?
Die NATO nach Prag
1. March 2003 - 0:00 | von Wolfgang Bücherl
Internationale Politik 3, März 2003, S. 55 - 60
Die NATO-Mitglieder Polen, Ungarn und Tschechien sowie die sieben Kandidaten betrachten die USA – nicht die EU – als Garanten für ihre territoriale Sicherheit. Mit der Osterweiterung wird die NATO nicht nur „osteuropäischer“, sondern auch ein Stück weit „amerikanischer“. Die Ergebnisse des Prager Gipfels vom Dezember 2002 kommen den amerikanischen Interessen entgegen, auch weil die Europäer sich nur auf den kleinsten gemeinsamen Nenner einigen.
Kategorie NATO, Security, War/Warfare, Transatlantic Relations, European Union, Terrorism, Arms Control and WMD, Europe, North America, Poland, Hungary, Czech Republic, Central and Eastern European countries
Asiens drei Horizonte
1. February 2003 - 0:00 | von Michèle Schmiegelow
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 1 - 9
Die neue Balance-of-Power-Politik der USA gegenüber Asien, die Bemühungen Japans in Richtung einer wirtschaftlichen Integration der Region und die unkalkulierbare Gefahr des transnationalen Terrorismus sind die Herausforderungen, vor denen Asien steht. Wenn es diesen Herausforderungen erfolgreich begegnet, könnte das 21. Jahrhundert noch zu einem „pazifischen“ Jahrhundert werden.
Kategorie Security, Economy and Finance, Terrorism, War/Warfare, North America, Asia, China, Japan
Keine Lösung in Sicht
Der Kaschmir-Konflikt und seine Auswirkungen
1. February 2003 - 0:00 | von Dietmar Rothermund
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 55 - 58
Kaschmir, das an Indien, Pakistan und China grenzt und dessen Bevölkerungsmehrheit aus Muslimen besteht, ist insbesondere seit dem 11. September zu einem Brennpunkt terroristischer Aktivitäten geworden. Die Spirale der Gewalt besonders zwischen Pakistan und Indien, zwei Ländern, die über Nuklearwaffen (und enge Verbindungen zu den Vereinigten Staaten) verfügen, scheint kein Ende zu nehmen.
Kategorie Security, Terrorism, Arms Control and WMD, Bilateral Conflicts, Conflict-Prevention, Fragile States, War/Warfare, Asia, Kashmir, India, Pakistan
Nordkorea und Irak
Unterschiedliche Maßstäbe in der Bewertung
1. February 2003 - 0:00 | von Joachim Krause
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 43 - 48
Irak und Nordkorea stehen im Mittelpunkt der internationalen Diskussion, weil diese diktatorisch regierten Staaten nach dem Besitz von Massenvernichtungswaffen streben. Doch zeichnet sich eine ganz unterschiedliche Behandlung der beiden Staaten ab: ein möglicher Krieg im Fall von Irak, nur diplomatische Mittel bei Nordkorea. Joachim Krause untersucht die Gründe dafür sowie die Konsequenzen, die die internationale Gemeinschaft daraus ziehen muss.
Kategorie Security, Law, United Nations, War/Warfare, Arms Control and WMD, Conflict-Prevention, Iraq, Europe, North America, Asia, Near and Middle East/North Africa, North Korea
Partner oder Gegner China?
Unilateralismus kontra Multilateralismus in den USA
1. February 2003 - 0:00 | von Marsha Vande Berg
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 17 - 22
Die amerikanische China-Politik ist ein Balanceakt zwischen strategischen Interessen wie der Sicherheit Taiwans und Japans, und der Notwendigkeit, mit China zusammenzuarbeiten. Die anfänglich härtere Haltung der neuen Bush-Regierung machte nach dem 11. September dieser Einsicht Platz. Die China-Expertin untersucht, welche Tendenzen es in der amerikanischen China- Politik gibt und welche davon in der nächsten Zukunft die Oberhand behalten werden.
Kategorie Security, Terrorism, Economy and Finance, International Policy/Relations, War/Warfare, North America, Asia, China
Südostasien als Operationsgebiet von Al Khaïda
1. February 2003 - 0:00 | von Martin Wagener
Internationale Politik 2, Februar 2003, S. 35 - 42
Die Terrorgruppe von Al Khaïda hat zu regionalen islamistischen Gruppierungen besonders in Indonesien, Malaysia und auf den Philippinen ein enges Netzwerk aufgebaut. Die gemeinsam mit den USA durchgeführten Antiterrormaßnahmen führen allerdings auf lange Zeit nur zur Eindämmung, nicht aber zum Sieg über den islamistischen Terrorismus.
Kategorie Security, Terrorism, War/Warfare, Conflict-Prevention, South-East Asia, North America, Asia, Near and Middle East/North Africa
Reaktionsstreitmacht der NATO
Eine Herausforderung für Europas Eingreiftruppe
1. January 2003 - 0:00 | von Alyson Bailes
Internationale Politik 1, Januar 2003, S. 49 - 54
Die Direktorin des Stockholmer Friedensforschungsinstituts geht der Frage nach, ob die auf dem NATO-Gipfel in Prag Ende 2002 beschlossene NATO-Reaktionsstreitmacht eine direkte Alternative oder gar Rivalin zu der in Helsinki 1999 verabschiedeten „Europäischen Eingreiftruppe“ ist. Sie gibt konkrete Hinweise, wie die EU ihre vorhandenen Schwächen überwinden kann.
Kategorie Security, European Union, Transatlantic Relations, NATO, Defence Policy, Military Capacity, War/Warfare, Europe, North America
Es gibt keine Alternative!
USA und EU müssen ihre Beziehungen neu justieren
1. June 2002 - 0:00 | von Thomas Risse
Internationale Politik 6, Juni 2003, S. 9 - 18
Der Bruch im Gefolge des Irak-Kriegs ist nicht nur transatlantisch, sondern zieht sich auch quer durch Europa. Bei der Analyse dieser Krise stellt der Politikwissenschaftler Thomas Risse fest, dass es hierbei im Kern um Weltordnungsfragen geht, die die Sicherheitsgemeinschaft gefährden können. Europa solle gemeinsame Ziele formulieren und diese – unterstützt von positiven Tendenzen in den USA – dort einbringen.
Kategorie Security, Economy and Finance, European Union, Law, United Nations, Government and Society, Transatlantic Relations, Conflict-Prevention, Europe-USA, War/Warfare, Europe, North America, Near and Middle East/North Africa, United States of America
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