Vereinte Nationen

Artikel

Internationale des schlechten Gewissens
Zum 10. Jahrestag des serbischen Massakers in Srebrenica
1. August 2005 - 0:00 | von Ralf Fücks
Internationale Politik 8, August 2005, S. 112 - 115
Im Abkommen von Dayton wurde die multiethnische Republik Bosnien-Herzegowina zugunsten einer dreigeteilten Konförderation aufgegeben. Damit wurde das ethnische Prinzip zum Fundament des neuen bosnischen Staates gemacht – ein Konstruktionsfehler, an dem das Land bis heute leidet. Er muss, mit Hilfe der EU, beseitigt werden.
Kategorie War Crimes, Internal Conflicts, State Building, United Nations, Conflicts and Strategies, Global Institutions, European Union, War/Warfare, Europe, Successsor states of Yugoslavia, Bosnia-Herzegovina
Nach dem „annus horribilis“
Das Reformjahr 2005 muss die UN wieder zukunftsfest machen
1. May 2005 - 0:00 | von Alexander Lambsdorff, Graf
Internationale Politik 5, Mai 2005, S. 114 - 121.
In letzter Zeit wurden die Rufe nach einer umfassenden Neuordnung der Vereinten Nationen immer lauter. Mit seinen Vorschlägen zur Reorganisation ging UN-Generalsekretär Kofi Annan jetzt in die Offensive. Insbesondere die Zusammensetzung des Sicherheitsrats und nicht zuletzt die Rolle Deutschlands sind aber keineswegs unstrittig.
Kategorie United Nations, Worldwide
»Robuste Ökosysteme sind kein Luxus«
Der UN-Umweltchef über Tsunamis, Grünhelmeinsätze und den Wert von Korallenriffen
1. February 2005 - 0:00 | von Klaus Töpfer
Internationale Politik 2, Februar 2005, S. 88 - 91.
UNEP-Direktor Klaus Töpfer über umweltpolitische Konsequenzen der Flutkatastrophe
Kategorie Climate and Environment, United Nations, Worldwide, South-East Asia
Klüger geht’s nicht
Das UN-Panel betont die Grenzen des Rechtes auf Selbstverteidigung
1. January 2005 - 0:00 | von Constanze Stelzenmüller
Internationale Politik 1, Januaer 2005, S. 108.
Die UN-Experten haben Kriterien dafür vorgelegt, wann kollektive Gewaltanwendung auch präventiv legitim sein soll. Ist das hilfreich? Oder werden Grenzen verwischt?
Kategorie Security, United Nations, Worldwide
Problematische Grauzone
Das UN-Panel grenzt Präemption und Prävention nicht ausreichend ab
1. January 2005 - 0:00 | von Andreas Zumach
Internationale Politik 1, Januar 2005, S. 109.
Die UN-Experten haben Kriterien dafür vorgelegt, wann kollektive Gewaltanwendung auch präventiv legitim sein soll. Ist das hilfreich? Oder werden Grenzen verwischt?
Kategorie Security, United Nations, Worldwide
50 Milliarden Dollar dringend gesucht!
Ökonomie
1. January 2005 - 0:00 | von Helmut Reisen
Internationale Politik 1, Januar 2005, S. 82 - 83.
Die Millenniumziele müssen verwirklicht werden
Kategorie United Nations, Development Policy, Economy and Finance, Developing Countries, Worldwide
Wieder vereinte Nationen?
Die Weltorganisation steht vor einschneidenden Veränderungen
1. January 2005 - 0:00 | von Ramesh Thakur
Internationale Politik 1, Januar 2005, S. 102 - 107.
Die UN stecken in einer der größten Krisen seit ihrer Gründung. Vor allem die Kontroverse um den Irak-Krieg hat die Spannung zwischen dem ideellen Anspruch und den realen Machtverhältnissen deutlich gemacht. Jetzt liegen die Empfehlungen der Reformkommission vor. 2005 kann zum Schicksalsjahr für die Vereinten Nationen werden.
Kategorie United Nations, Law & Institutions, Security, War/Warfare, Worldwide
Deutschland tut zu wenig Is purchaseable
Die Herausforderung durch globale Instabilität und Armut im Jahr 2005
1. November 2004 - 0:00 | von Jeffrey D. Sachs
Internationale Politik 11-12, November/Dezember 2004, S. 27‑32
Jeffrey Sachs, Professor an der Columbia-Universität in New York, Berater Kofi Annans und einer der weltweit wichtigsten Entwicklungsexperten, nimmt kein Blatt vor den Mund: Einige europäische Länder tun viel, aber Deutschland gibt zu wenig, und es ist viel zu sehr auf die Innenpolitik fixiert. Deutschland wird gebraucht, wenn Europa mit einer Stimme sprechen und die amerikanische Politik ausgleichen soll – und schließlich wollen die Deutschen auch einen Sitz im Sicherheitsrat.
Kategorie German Foreign Policy, United Nations, Development Policy, Germany
Der Sitz im Sicherheitsrat Is purchaseable
Ein richtiges Ziel deutscher Außenpolitik
1. August 2004 - 0:00 | von Karl Kaiser
Internationale Politik 8, August 2004, S. 61‑69
Die Reform des UN-Sicherheitsrats kommt, und nie war der Zeitpunkt besser für Deutschland, darin aufgenommen zu werden. Das Land ist einer der größten Beitragszahler und Truppensteller, und es hat durch sein Auftreten im Vorfeld des Irak-Krieges viele Sympathien gewonnen. Ein europäischer Sitz liegt in weiter Ferne, also sollte sich Deutschland seiner weltpolitischen Verantwortung stellen und als „Garantiemacht des Weltfriedens“ stärker finanziell und militärisch engagieren.
Kategorie German Foreign Policy, United Nations, Global Institutions, Germany
Neuer Spielplan auf der Weltbühne Is purchaseable
Deutschlands Auftritt muss abgesagt werden
1. August 2004 - 0:00 | von Gunther Hellmann, Reinhard Wolf
Internationale Politik 8, August 2004, S. 71‑78
Deutschland sollte besser nicht nach einer internationalen Führungsrolle streben. Angesichts der Strukturkrise fehlt das Geld für außenpolitische Großprojekte. Die entstandene Kluft zwischen Ambition und schrumpfenden Ressourcen steigert die Versuchung, „nationale Interessen“ rücksichtsloser durchzusetzen oder Prestigepolitik zu betreiben wie beim „Pralinengipfel“. Warum besinnt sich Deutschland nicht auf seine Tradition, hinter den Kulissen zu agieren?
Kategorie German Foreign Policy, United Nations, Germany
Wer sind die Verlierer der Vernetzung?
Von der Industrie- zur Informationsgesellschaft
1. December 2003 - 0:00 | von Peter Glotz
Internationale Politik 12, Dezember 2005, S. 1 - 8.
Im Dezember 2003 versammelte sich die Welt zum ersten UN-Gipfeltreffen über die Wissensund Informationsgesellschaft. In diesem Zusammenhang warnt Professor Peter Glotz vor der Illusion, dass es nur eine „digitale Kluft“ zwischen den Industrie- und den Entwicklungsländern gebe. Diese Kluft ziehe sich ebenfalls mitten durch die hoch entwickelten Industrienationen. Deutschland, so Glotz, muss sich anstrengen, um nicht dauerhaft unter die Verlierer der Vernetzung zu geraten.
Kategorie Economy and Finance, Information Technology, United Nations, Government and Society, Worldwide, Germany
Wissen als öffentliches Gut
Die Probleme des Weltgipfels über die Informationsgesellschaft
1. December 2003 - 0:00 | von Ralf Fücks
Internationale Politik 14, Dezember 2003, S. 9 - 12
Der Genfer Weltgipfel über die Informationsgesellschaft ist von weiten Teilen der deutschen Öffentlichkeit nur beiläufig zur Kenntnis genommen worden. Ralf Fücks, Vorstand der den Grünen nahe stehenden Heinrich Böll Stiftung, konstatiert dies mit Bedauern. Das Thema einer fairen Gestaltung der globalen Informations- und Wissensgesellschaft bleibe gleichwohl als zentrale Herausforderung auf der Tagesordnung der internationalen Politik.
Kategorie United Nations, Political Culture, Economy and Finance, Information Technology, Government and Society, Development Policy, Political Participation, Intellectual Property, Emerging Market Economies, Worldwide
Der Balkan als Modell
1. November 2003 - 0:00 | von Karl Kaiser
Internationale Politik 11, November 2003, S. 20 - 28
Auch wenn bei der Krisenbewältigung auf dem Balkan besondere Umstände herrschten, lassen sich doch daraus auch für andere Krisenherde der Welt gültige Lehren ableiten: so muss die Militärmacht der internationalen Gemeinschaft schon in einem frühen Stadium glaubhaft zur Verfügung stehen und eine Streitkraft so lange vor Ort präsent sein, bis die Strukturen gefestigt sind.
Kategorie Security, European Union, United Nations, Government and Society, State Building, Humanitarian Intervention, War/Warfare, Balkans, South-East Europe, Europe, United States of America
Herausforderungen an die Weltordnung
Staatenbildung in einer Zeit des Terrors
1. November 2003 - 0:00 | von Robert. I. Rotberg
Internationale Politik 11, Vovember 2003, S. 1 - 10
In Afghanistan wie in Irak, so der Harvard-Professor und Präsident der World Peace Foundation, haben die Besatzer-Koalitionen unter Führung der USA nach ihrem raschen militärischen Sieg derart schwerwiegende Fehler gemacht, dass im Falle des Irak sogar schon über einen eiligen Rückzug nachgedacht wird. Bessere Planung hätte das verhindern können: Auf der Basis neuer Forschungsergebnisse beschreibt Rotberg die Kriterien für erfolgreiche Staatenbildung.
Kategorie Terrorism, Political System, State Building, Security, United Nations, Worldwide, North America, Near and Middle East/North Africa
Die Zeit drängt
Wie das Quartett die Roadmap retten kann
1. October 2003 - 0:00 | von Felix Neugart
Internationale Politik 10, Oktober 2003, S. 7 - 12
Europa muss sich angesichts eines autokratischen Yasser Arafat und eines intransigenten Ariel Sharon stärker um eine rasche Friedenslösung im Palästina-Konflikt bemühen, so der Münchner Politikwissenschaftler Felix Neugart. Er schlägt konkrete Maßnahmen zur Neubelebung des in der Roadmap angelegten Friedensplans vor; insbesondere sollte über den Einsatz einer internationalen Streitmacht zur Überwachung des Friedensprozesses nachgedacht werden.
Kategorie Conflict-Prevention, Security, European Union, Terrorism, United Nations, War/Warfare, Eastern Arabia/Israel, Europe, North America, Near and Middle East/North Africa, Russia
Rationalität des Krieges?
Nachdenken über die Situation in Irak und die amerikanische Hegemonie in der Region
1. October 2003 - 0:00 | von Dirk Nabers
Internationale Politik 10, Oktober 2003, S. 67 - 69
Obwohl die Kampfhandlungen in weiten Teilen des Landes noch nicht abgeschlossen sind, haben sich bereits Wissenschaftler und Journalisten auf die Suche nach der Rationalität des jüngsten Krieges in Irak begeben. Dirk Nabers stellt zwei Neuerscheinungen vor, in denen sich der Politikwissenschaftler Herfried Münkler und der Fernsehkorrespondent Ulrich Tilgner mit dem bisherigen Verlauf des Krieges und mit der Situation in Irak auseinandersetzen.
Kategorie War/Warfare, Security, Terrorism, United Nations, NATO, Iraq, North America, Near and Middle East/North Africa
Neue Erfahrungen, neue Maßstäbe
Gestalt und Gestaltungskraft deutscher Außenpolitik
1. September 2003 - 0:00 | von Wilfried von Bredow
Internationale Politik 9, September 2003, S. 1 - 12
Die Gestalt der deutschen Außenpolitik hat sich, so der Marburger Politikwissenschaftler Wilfried von Bredow, „definitiv verändert“. Die Anforderungen an ihre Gestaltungskraft sind gewachsen und werden weiter zunehmen. Nun gilt es, die deutsche Außenpolitik, so wie es Waldemar Besson für die sechziger bis achtziger Jahre getan hat, konzeptionell neu zu verankern.
Kategorie Security, German Foreign Policy, European Union, United Nations, Transatlantic Relations, Institutions and Actors, International Policy/Relations, Europe, North America, Germany, Worldwide, United States of America
„Für eine kooperative Weltordnung“
Interview mit Bundeskanzler Gerhard Schröder
1. September 2003 - 0:00 | von Gerhard Schröder
Internationale Politik 9, September 2003, S. 13 - 18
In einem Gespräch mit Internationale Politik beschreibt der Bundeskanzler die strategischen Perspektiven einer veränderten deutschen Außenpolitik. Aus seiner Sicht gibt es keinen Bruch im transatlantischen Verhältnis, die Partnerschaft zwischen Europa und den USA bleibe von „fundamentaler Bedeutung“ für die internationale Sicherheit und Stabilität, Konfliktprävention und internationale Zusammenarbeit bei der Krisenbewältigung seien für die Bundesregierung oberstes Gebot.
Kategorie Security, German Foreign Policy, European Union, Terrorism, Law, United Nations, War/Warfare, Transatlantic Relations, Europe, North America, Africa, Germany
Brüchige Fundamente
Eine Zwischenbilanz rot-grüner Außenpolitik
1. September 2003 - 0:00 | von Manuela Glaab
Internationale Politik 9, September 2003, S. 67 - 69
Zu Beginn ihrer zweiten Amtsperiode befand sich die rot-grüne Bundesregierung in einer außenpolitisch überaus prekären Situation; die Beziehungen zu dem Bündnispartner USA gerieten in eine tiefe Krise. Drängender denn je stellt sich seither die Frage nach den Fundamenten deutscher Außenpolitik. Manuela Glaab stellt einen Sammelband vor, der „vier Jahre und hundert Tage rot-grüner Außenpolitik“ analysiert und zu einem insgesamt überaus kritischen Urteil kommt.
Kategorie Security, German Foreign Policy, United Nations, War/Warfare, Transatlantic Relations, International Policy/Relations, Europe, North America, Germany, Worldwide
Durch Wandel zu Stabilität
Anmerkungen zur Zukunft der transatlantischen Beziehungen
1. September 2003 - 0:00 | von Wolfgang Ischinger
Internationale Politik 9, September 2003, S. 57 - 66
Die transatlantische Irak-Krise ist zwar abgeflaut, aber dennoch ist im europäisch-amerikanischen Verhältnis jetzt nichts mehr so wie es vorher war. Den Weg zurück gibt es nicht. Ischinger empfiehlt beiden Seiten, die strategische Diskussion wiederzubeleben und weitere „road maps“ zu entwerfen. Aber dazu müssten die Amerikaner wieder bereit sein, die Interessen ihrer Partner zu berücksichtigen, und die Europäer, endlich eine kohärente, durchsetzungsfähige Außenpolitik zu entwickeln.
Kategorie Security, German Foreign Policy, War/Warfare, Transatlantic Relations, European Union, United Nations, Europe, North America, Germany
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    Ausschreibung

    2020 loben das Netzwerk Women in International Security Deutschland (WIIS) und die Zeitschrift „Internationale Politik“ (IP) zum zweiten Mal  den Sylke-Tempel-Essaypreis aus. Er erinnert an die Journalistin, Publizistin und Mentorin Sylke Tempel (1963 – 2017), Vorsitzende von WIIS und Chefredakteurin der IP, Deutschlands führender Zeitschrift für Außenpolitik. Die Ausschreibung richtet sich an Frauen unter 35 Jahren.

 

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