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Ausgewählte Publikationen
- „Rohani ist aus anderem Holz geschnitzt“
Paul Freiherr von Maltzahn, Generalsekretär der DGAP, über den neuen iranischen Präsidenten und die Nuklearverhandlungen- Mit Hassan Rohani haben die Iraner einen Präsidenten gewählt, der als reformorientiert und gemäßigt gilt. Was kann der Westen vom ihm erwarten, was bedeutet seine Wahl für die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und welchen politischen Spielraum hat er? „Rohani will nicht die bestehende Ordnung in Frage stellen. Aber er wird aktiv die Grenzen des Systems testen“, urteilt Paul Freiherr von Maltzahn, von 2003 bis 2006 deutscher Botschafter im Iran.
- Obamas Berlin-Besuch
In der Sicherheitspolitik gibt es eine Annäherung, in der Wirtschaftspolitik sind die Gegensätze groß- "Während wir nach wie vor auf die westliche Führungsmacht fixiert sind, haben die USA ihre Aufmerksamkeit nach Asien verschoben", konstatiert Josef Braml, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Programms USA / Transatlantische Beziehungen. Der DGAP-Experte über die aktuelle sicherheitspolitische Annäherung, Streitpunkte in der Wirtschafts- und Handelspolitik und die Bedeutung von Obamas Deutschland-Besuch.
- Iran-Politik der EU
Nach der Präsidentschaftswahl muss sich Europa auf Veränderungen einstellen- Die Präsidentschaftswahl im Iran deutet auf Veränderungen hin: Der überraschende Sieg des gemäßigten Kandidaten Hassan Rohani lässt auf eine Lösung im Nuklearkonflikt hoffen. Die Neubesetzung des Amtes bietet der EU gleichzeitig Gelegenheit, ihre Politik gegenüber Teheran breiter aufzustellen. Über die Nuklearverhandlungen hinaus sollte die EU eigenes Personal in den Iran entsenden und, beispielsweise via Internet, die dortige Bevölkerung direkt ansprechen.
- Abkommen mit Nebenwirkungen?
EU und USA stehen vor Verhandlungen über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft- Verhandlungen über eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft sind in greifbare Nähe gerückt, Ziel ist der Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen. Doch eine solches Abkommen birgt für das globale Handelssystem auch Risiken: Die Doha-Runde der WTO könnte geschwächt werden, anderen Handelspartnern der EU und USA drohen Wohlfahrtsverluste. Solche Nebenwirkungen gilt es zu vermeiden. Empfehlungen für eine Handelspartnerschaft, die allen Seiten nützt.
- Frankreich, das gelähmte Land
Claire Demesmay über die Wirtschaftskrise im Nachbarland und das angespannte deutsch-französische Verhältnis- Der Schuldenberg wächst, die Arbeitslosigkeit steigt, die Wettbewerbsfähigkeit bleibt ein Schwachpunkt: Deutschlands wichtigster EU-Partner steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Staatspräsident François Hollande ist erst ein Jahr im Amt, in der Gunst seiner Bürger ist er jedoch tief gefallen. Sorge bereiten den Deutschen aber nicht nur die bislang wenig erfolgreichen Reformmaßnahmen der französischen Regierung, sondern auch antideutsche Äußerungen aus Hollandes Sozialistischer Partei.
- Paris und Berlin: Zurück in die Zukunft?
Die Partnerschaft steht an einem kritischen Wendepunkt- Die europäische Wirtschaftskrise und der deutsch-französische Zwist über einen Ausweg aus der Misere bescheren den Rechtsextremisten im Nachbarland erheblichen Zulauf – eine ernsthafte Bedrohung nicht nur für die französische Demokratie, sondern auch für die Partnerschaft mit Deutschland und den Bestand der Europäischen Union, warnen Claire Demesmay und Hans Stark.
- Die USA: Zwischen Durchregieren und Systemblockade
- Über die Machtfülle des Präsidenten im politischen System der checks and balances
- Die Machtstellung des Präsidenten ist je nach Politikfeld unterschiedlich: Wird in der Sicherheitspolitik eine fehlende Kontrolle durch den Kongress bemängelt, sind dem Präsidenten in der Wirtschafts- und Handelspolitik die Hände gebunden. Die sich gegenseitig blockierenden staatlichen Gewalten zwingen die US-Notenbank zum Noteinsatz. Sie versucht, mit Liquiditätsspritzen die Wirtschaft wiederzubeleben. Erfolg oder Misserfolg werden auch das Wirtschaftswachstum in Europa beeinflussen.
- Chinas Rolle in Zentralasien
Mit seiner Status Quo-Politik verschärft Peking die Instabilität der Region - China konnte seinen Einfluss in Zentralasien in den vergangenen 20 Jahren deutlich ausbauen. Pekings Hauptinteresse besteht darin, die separatistischen Kräfte im eigenen Land einzudämmen. Um den Status Quo in der Region zu wahren, unterstützt China die dortigen autoritären Regime. Damit jedoch wird Zentralasien weiter destabilisiert. Die Bevölkerung ist über das politische Versagen ihrer Regierungen frustriert, in den bislang säkularen Gesellschaften gewinnen islamistische Kräfte an Boden.
- Ukraine: EU-Diplomatie in der Sackgasse
Mit ihrer Blockadepolitik wegen des Falls Timoschenko haben die Europäer ihre Handlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt- Statt dessen hätte man das lange verhandelte Assoziierungsabkommen mit Kiew unterzeichnen sollen. Das wäre ein starkes Signal an das zwischen Moskau und Brüssel schwankende Land gewesen und hätte die proeuropäischen Kräfte in der Ukraine gestärkt, die bei der Parlamentswahl im Oktober Zugewinne verzeichnen konnten. Der Reformeifer der Regierung hingegen ist erlahmt, die wirtschaftliche Entwicklung stockt und nun drohen der Ukraine auch noch Clankämpfe rivalisierender Oligarchen.
- Frankreich, der unverzichtbare Nachbar
Dossier über Deutschlands wichtigsten EU-Partner und das deutsch-französische Verhältnis- Nur gemeinsam mit Frankreich kann Deutschland die Eurozone aus der Krise führen. Immer wieder haben Berlin und Paris in den vergangenen Jahrzehnten der EU den Weg gewiesen. Nun aber leidet die zweitgrößte Volkswirtschaft Europas unter hoher Staatsverschuldung und strukturellen Problemen. Ausgewiesene Kenner analysieren in dem vom Frankreich-Programm der DGAP konzipierten Dossier, in welcher wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Verfassung sich das Nachbarland befindet.







