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Ausgewählte Publikationen

Europe and Iran
The Nuclear Deal and Beyond
von Cornelius Adebahr
Europe and Iran The Nuclear Deal and Beyond, by Cornelius Adebahr, 2017 Routledge, 196 pages
The EU’s approach to Iran has emerged as one of the few successes of European foreign policy. Still, its role in international negotiations from 2003, as much as its broader approach to Iran, are generally poorly appreciated by policy-makers in Europe, the United States, and around the world.
„Rohani ist aus anderem Holz geschnitzt“
„Rohani ist aus anderem Holz geschnitzt“Paul Freiherr von Maltzahn, Generalsekretär der DGAP, über den neuen iranischen Präsidenten und die Nuklearverhandlungen
von Paul Freiherr von Maltzahn
Fünf Fragen, 19. Juni 2013
Mit Hassan Rohani haben die Iraner einen Präsidenten gewählt, der als reformorientiert und gemäßigt gilt. Was kann der Westen vom ihm erwarten, was bedeutet seine Wahl für die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und welchen politischen Spielraum hat er? „Rohani will nicht die bestehende Ordnung in Frage stellen. Aber er wird aktiv die Grenzen des Systems testen“, urteilt Paul Freiherr von Maltzahn, von 2003 bis 2006 deutscher Botschafter im Iran.
Obamas Berlin-Besuch
Obamas Berlin-BesuchIn der Sicherheitspolitik gibt es eine Annäherung, in der Wirtschaftspolitik sind die Gegensätze groß
von Josef Braml
Fünf Fragen, 17. Juni 2013
"Während wir nach wie vor auf die westliche Führungsmacht fixiert sind, haben die USA ihre Aufmerksamkeit nach Asien verschoben", konstatiert Josef Braml, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Programms USA / Transatlantische Beziehungen. Der DGAP-Experte über die aktuelle sicherheitspolitische Annäherung, Streitpunkte in der Wirtschafts- und Handelspolitik und die Bedeutung von Obamas Deutschland-Besuch.
Iran-Politik der EU
Iran-Politik der EUNach der Präsidentschaftswahl muss sich Europa auf Veränderungen einstellen
von Cornelius Adebahr
European Policy Centre, Policy Brief, 10. Juni 2013, 4 S.
Die Präsidentschaftswahl im Iran deutet auf Veränderungen hin: Der überraschende Sieg des gemäßigten Kandidaten Hassan Rohani lässt auf eine Lösung im Nuklearkonflikt hoffen. Die Neubesetzung des Amtes bietet der EU gleichzeitig Gelegenheit, ihre Politik gegenüber Teheran breiter aufzustellen. Über die Nuklearverhandlungen hinaus sollte die EU eigenes Personal in den Iran entsenden und, beispielsweise via Internet, die dortige Bevölkerung direkt ansprechen.
Abkommen mit Nebenwirkungen?
Abkommen mit Nebenwirkungen?EU und USA stehen vor Verhandlungen über eine Transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft
von Stormy-Annika Mildner, Claudia Schmucker
SWP-Aktuell 26, 2. Mai 2013, 8 S.
Verhandlungen über eine transatlantische Handels- und Investitionspartnerschaft sind in greifbare Nähe gerückt, Ziel ist der Abbau von Zöllen und anderen Handelshemmnissen. Doch eine solches Abkommen birgt für das globale Handelssystem auch Risiken: Die Doha-Runde der WTO könnte geschwächt werden, anderen Handelspartnern der EU und USA drohen Wohlfahrtsverluste. Solche Nebenwirkungen gilt es zu vermeiden. Empfehlungen für eine Handelspartnerschaft, die allen Seiten nützt.
Frankreich, das gelähmte Land
Frankreich, das gelähmte LandClaire Demesmay über die Wirtschaftskrise im Nachbarland und das angespannte deutsch-französische Verhältnis
von Claire Demesmay
Fünf Fragen, 6. Mai 2013
Der Schuldenberg wächst, die Arbeitslosigkeit steigt, die Wettbewerbsfähigkeit bleibt ein Schwachpunkt: Deutschlands wichtigster EU-Partner steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Staatspräsident François Hollande ist erst ein Jahr im Amt, in der Gunst seiner Bürger ist er jedoch tief gefallen. Sorge bereiten den Deutschen aber nicht nur die bislang wenig erfolgreichen Reformmaßnahmen der französischen Regierung, sondern auch antideutsche Äußerungen aus Hollandes Sozialistischer Partei.
Paris und Berlin: Zurück in die Zukunft?
Paris und Berlin: Zurück in die Zukunft?Die Partnerschaft steht an einem kritischen Wendepunkt
von Claire Demesmay, Hans Stark
Cicero Online, 6. Mai 2013
Die europäische Wirtschaftskrise und der deutsch-französische Zwist über einen Ausweg aus der Misere bescheren den Rechtsextremisten im Nachbarland erheblichen Zulauf – eine ernsthafte Bedrohung nicht nur für die französische Demokratie, sondern auch für die Partnerschaft mit Deutschland und den Bestand der Europäischen Union, warnen Claire Demesmay und Hans Stark.
Die USA: Zwischen Durchregieren und Systemblockade
Über die Machtfülle des Präsidenten im politischen System der checks and balances
von Josef Braml
Heinrich Oberreuter (Hrsg.): Macht und Ohnmacht der Parlamente, NOMOS-Verlag, Mai 2013, S. 131-154
Die Machtstellung des Präsidenten ist je nach Politikfeld unterschiedlich: Wird in der Sicherheitspolitik eine fehlende Kontrolle durch den Kongress bemängelt, sind dem Präsidenten in der Wirtschafts- und Handelspolitik die Hände gebunden. Die sich gegenseitig blockierenden staatlichen Gewalten zwingen die US-Notenbank zum Noteinsatz. Sie versucht, mit Liquiditätsspritzen die Wirtschaft wiederzubeleben. Erfolg oder Misserfolg werden auch das Wirtschaftswachstum in Europa beeinflussen.
Chinas Rolle in Zentralasien
Chinas Rolle in ZentralasienMit seiner Status Quo-Politik verschärft Peking die Instabilität der Region
von Luba von Hauff
DGAPanalyse 3, 12. April 2013, 22 S.
China konnte seinen Einfluss in Zentralasien in den vergangenen 20 Jahren deutlich ausbauen. Pekings Hauptinteresse besteht darin, die separatistischen Kräfte im eigenen Land einzudämmen. Um den Status Quo in der Region zu wahren, unterstützt China die dortigen autoritären Regime. Damit jedoch wird Zentralasien weiter destabilisiert. Die Bevölkerung ist über das politische Versagen ihrer Regierungen frustriert, in den bislang säkularen Gesellschaften gewinnen islamistische Kräfte an Boden.
Ukraine: EU-Diplomatie in der Sackgasse
Ukraine: EU-Diplomatie in der SackgasseMit ihrer Blockadepolitik wegen des Falls Timoschenko haben die Europäer ihre Handlungsmöglichkeiten stark eingeschränkt
von Stefan Meister
Deutsche Beratergruppe, Newsletter 55, 22. März 2013, 2 S.
Statt dessen hätte man das lange verhandelte Assoziierungsabkommen mit Kiew unterzeichnen sollen. Das wäre ein starkes Signal an das zwischen Moskau und Brüssel schwankende Land gewesen und hätte die proeuropäischen Kräfte in der Ukraine gestärkt, die bei der Parlamentswahl im Oktober Zugewinne verzeichnen konnten. Der Reformeifer der Regierung hingegen ist erlahmt, die wirtschaftliche Entwicklung stockt und nun drohen der Ukraine auch noch Clankämpfe rivalisierender Oligarchen.
DGAP in den Medien