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Ausgewählte Publikationen

Der weltweite Westen
Perspektiven amerikanischer NATO-Politik unter Präsident Obama
von Josef Braml
Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik (ZfAS), 2/2009, 15 S.
Die personelle und inhaltliche Ausrichtung der neuen US-Regierung unter Präsident Barack Obama lässt keinen Kurswechsel, sondern vielmehr Kontinuität in der amerikanischen NATO-Politik erwarten. Mit dem Instrument einer „globalen NATO“ wollen die USA ihren Werten und Interessen weltweit Geltung verschaffen. Neben den transatlantischen Verbündeten werden künftig auch Demokratien in Asien stärker in die Pflicht genommen, ihren finanziellen und militärischen Beitrag für eine liberale Weltordnung zu leisten.
Außenpolitisches Debakel – innenpolitische Chance
Die Übergangsregierung in Prag während der EU-Ratspräsidentschaft Tschechiens
von Gereon Schuch, Marie-Lena May
DGAPstandpunkt 5, 15. Mai 2009, 4 S.
In der Tschechischen Republik ist die Koalitionsregierung aus Konservativen, Christdemokraten und Grünen Ende März durch ein Misstrauensvotum der sozialdemokratischen Opposition gestürzt worden. Ein »Beamtenkabinett« leitet seit dem 8. Mai bis zu den vorgezogenen Neuwahlen Mitte Oktober die Amtsgeschäfte – und das ausgerechnet während der tschechischen EU-Ratspräsidentschaft.
Die Grundlagen des politischen Systems der USA
von Josef Braml
Bundeszentrale für Politische Bildung, Online-Dossier, Oktober 2008
Als älteste Demokratie der Neuzeit leisten sich die USA ein politisches System, das weitgehend auf Parlamentarismus verzichtet. Der Präsident wird direkt vom Volke gewählt, er ist die Exekutive. Die beiden Kammern des Kongresses sind so organisiert, dass sie die präsidiale Macht in einem System der Checks and Balances in Konkurrenz kontrollieren. Parteien spielen eine schwache Rolle.
Koalition der Zahlungswilligen
Lastenteilung nach den US-Wahlen: Auch Europa wird gefordert sein
von Josef Braml
Internationale Politik, September 2008, S. 92-97
Wirtschaftliche Probleme und wachsendes Haushaltsdefizit werden Amerika veranlassen, die Kosten seines internationalen Engagements mittels multilateraler Instrumente auf Alliierte abzuwälzen. Wenn Deutschland nicht bereit ist, sich in Krisengebieten stärker finanziell und militärisch zu engagieren, ist der nächste transatlantische Streit vorprogrammiert.
Gegenwart der Vergangenheit
Die politische Aktualität historischer Erinnerungen in Mitteleuropa
von
DGAP-Schriften zur Internationalen Politik, Nomos, 2006, S. 53-100
Die Debatten um die Ostsee-Pipeline oder das Zentrum gegen Vertreibungen zeigen, wie stark Geschichte aktuelle Tagespolitik beeinflussen kann. Wie wirken historische Erinnerungen in den heutigen Außenpolitiken mitteleuropäischer Staaten? Dienen historische Erinnerung und Hinterlassenschaften am Ende "nur" als Vermarktungsstrategie, hinter der sich rationale Interessen verbergen, oder ist mitteleuropäische Außenpolitik eine "Geisel der Geschichte"?
Amerika, Gott und die Welt
George W. Bushs Außenpolitik auf christlich-rechter Basis
von Josef Braml
Verlag Matthes und Seitz Berlin, Januar 2005, 159 S.
In den USA wirken sich religiöse Einstellungen der Bürger auf das politische Wahlverhalten aus wie in keiner anderen Demokratie des „Westens“. Das religiös-moralische Engagement Christlich-Rechter polarisiert die USA im Innern und führt zu Divergenzen in den transatlantischen Beziehungen: Bei grundsätzlichen Abwägungen zwischen dem Einsatz militärischer Gewalt und dem diplomatischer Mittel, aber auch bei konkreten Politikvorstellungen zur Regelung von Konflikten, vor allem im Mittleren und Nahen Osten.
Think-Tanks versus „Denkfabriken“?
Strategien, Management und Organisation politikorientierter Forschungsinstitute
von Josef Braml
Baden-Baden: Nomos, 2004, 622 S.
Wissenschaftliche Politikberatung ist in den USA selbstverständlich, aber sie gilt in Deutschland offenbar noch als Luxus. Sind deutsche Politiker etwa in einem stärkeren Maße resistent gegen gute Berater? Welche Faktoren bestimmen die unterschiedlichen Organisationsstrukturen und Arbeitsweisen von Think-Tanks? Das Standardwerk von Josef Braml basiert auf einer empirischen Umfrage unter 430 Think-Tanks sowie ausführlichen Experteninterviews mit den Leitern der 40 einflussreichsten Institute in den USA und der BRD.
DGAP in den Medien