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Ausgewählte Publikationen

Chinas Rolle in Zentralasien
Chinas Rolle in ZentralasienMit seiner Status Quo-Politik verschärft Peking die Instabilität der Region
von Luba von Hauff
DGAPanalyse 3, 12. April 2013, 22 S.
China konnte seinen Einfluss in Zentralasien in den vergangenen 20 Jahren deutlich ausbauen. Pekings Hauptinteresse besteht darin, die separatistischen Kräfte im eigenen Land einzudämmen. Um den Status Quo in der Region zu wahren, unterstützt China die dortigen autoritären Regime. Damit jedoch wird Zentralasien weiter destabilisiert. Die Bevölkerung ist über das politische Versagen ihrer Regierungen frustriert, in den bislang säkularen Gesellschaften gewinnen islamistische Kräfte an Boden.
Sicherheitspolitische Stagnation im Südkaukasus
Sicherheitspolitische Stagnation im SüdkaukasusBerg-Karabach im Spannungsfeld regionaler und internationaler Akteure
von Stefan Meister
DGAPanalyse 2, 8. März 2013, 12 S.
20 Jahre internationaler Vermittlungsbemühungen zum Trotz – der Berg-Karabach-Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan schwelt weiter. Massive militärische Aufrüstung und Kriegsrhetorik bergen eine hohe Eskalationsgefahr. Russland, EU und USA engagieren sich nur halbherzig für eine Lösung. Moskau nutzt die kaukasischen Konflikte, um seinen Einfluss dort zu wahren. Statt in die bestehenden Verhandlungsformate müsste mehr in vertrauensbildende Maßnahmen vor Ort investiert werden.
Nordafrika-Politik zwischen Idealen und Interessen
Nordafrika-Politik zwischen Idealen und InteressenDeutschland und Frankreich müssen ihre Unterstützung für die Maghreb-Länder besser aufeinander abstimmen
von Isabel Schäfer
DGAPanalyse 1, 25. Februar 2013, 20 S.
Nach den politischen Umbrüchen in Nordafrika verstärken die Europäer ihr Engagement für die Region. Die ehemalige Kolonialmacht Frankreich und Deutschland verfolgen dabei ganz ähnliche Interessen: Handel, Energie- und Sicherheitspolitik stehen im Vordergrund. Sie setzten allerdings zu sehr auf nationale Alleingänge, in vielen Bereichen droht eine Doppelung. Es wäre wichtig, dass sich Berlin und Paris besser abstimmen und ihre Mittelmeerpolitik in den EU-Rahmen stellen.
Transpazifische Partnerschaft
Transpazifische PartnerschaftDie asiatisch-amerikanischen Verhandlungen kommen nur mühsam voran – und sind keine Gefahr für die EU-Handelspolitik
von Claudia Schmucker, Stormy-Annika Mildner, Marius Kokert
DGAPanalyse 15, 10. Oktober 2012, 24 S.
Für die USA ist es das wichtigste handelspolitische Vorhaben. Die Transpazifische Partnerschaft soll helfen, die US-Exporte anzukurbeln und Arbeitsplätze zu schaffen. Gemeinsam mit weiteren asiatischen und amerikanischen Ländern strebt Washington eine umfassende Liberalisierung an. Europäische Sorgen, durch die Hinwendung der USA nach Asien Nachteile zu erleiden, sind dabei unbegründet. Die EU sollte allerdings ihre eigenen Partnerschaften in Asien pflegen, um nicht den Anschluss zu verlieren.
Energiewende in Frankreich?
Energiewende in Frankreich?Paris prüft Alternativen zur Kernenergie, will dabei aber seine führende Position in der Nukleartechnologie halten
von Maïté Jauréguy-Naudin
DGAPanalyse 14, 4. Oktober 2012, 16 S.
Frankreich ist Europas größter Kernenergieproduzent, die Nuklearindustrie hat für das Land strategische Bedeutung. Aber in der Gesellschaft wächst die Kritik am „Atomdogma“, vor allem nach Fukushima und den deutschen Ausstiegsplänen. Paris will nun zu einem ausgewogeneren Energiemix kommen und bis 2022 den Anteil der Kernenergie auf 50 Prozent reduzieren. Sollte sich die Politik durchsetzen, steht die französische Energiewirtschaft vor einem ähnlichen Kraftakt wie die deutsche.
Politikberatung in der jungen Bundesrepublik
Politikberatung in der jungen BundesrepublikWelche Rolle spielte die DGAP bei der westdeutsch-polnischen Annäherung?
von Estelle Bunout
DGAPanalyse 13, 25. September 2012, 18 S.
Was ist Politikberatung, und was kann sie leisten? Ein Blick in das Archiv der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP) bietet hierzu interessante Erkenntnisse. Am Beispiel der Entwicklung der „Neuen Ostpolitik“ ab Mitte der 1960er Jahre geht Estelle Bunout der Frage nach, welche Rolle die DGAP im politischen Austausch- und Meinungsbildungsprozess in den deutsch-polnischen Beziehungen gespielt hat.
Deutschland und der Europäische Auswärtige Dienst
Deutschland und der Europäische Auswärtige DienstPerspektiven einer Europäisierung der Außenpolitik
von Almut Möller, Julian Rappold
DGAPanalyse 12, 17. September 2012, 21 S.
Mehr Gemeinsamkeit in der EU-Außenpolitik wäre ein wichtiges Signal angesichts der Debatten über eine Erosion von Euroland. Vor zwei Jahren wurde dazu der Europäische Auswärtige Dienst gegründet. Es liegt nun bei den Mitgliedstaaten, sich viel stärker als bisher an dessen Aufbau zu beteiligen. Gerade Deutschland ist als Vorbild gefordert. Für das Auswärtige Amt als Teilhaber würde sich ein funktionierender EU-Dienst auszahlen, vor allem im Hinblick auf seine Position im Berliner Machtgefüge.
Albaniens langer Weg in die Europäische Union
Albaniens langer Weg in die Europäische UnionInnenpolitischer Machtkampf blockiert zentrale Reformen
von Ulrike Stern, Sarah Wohlfeld
DGAPanalyse 11, 13. September 2012, 21 S.
Albanien will in die EU. Pünktlich zum 100jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit hofft das Land nun auf eine positive Einschätzung durch die EU-Kommission, die im Oktober ihren Fortschrittsbericht vorlegt, und auf die Verleihung des EU-Kandidatenstatus. Dies erscheint jedoch fraglich. Die scharfe Polarisierung zwischen der regierenden Demokratischen Partei und den oppositionellen Sozialisten verhindert bislang ein rasches Vorankommen im Reformprozess.
Entente Cordiale
Entente CordialeEine erste Bilanz französisch-britischer Zusammenarbeit in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik
von Ronja Kempin, Jocelyn Mawdsley, Stefan Steinicke
DGAPanalyse 10, 27. August 2012, 20 S.
Mit der Kooperation wollen Paris und London sich eine konkurrenzfähige Rüstungsindustrie und die Fähigkeit zur militärischen Intervention bewahren. Seit der Unterzeichnung der Verträge vom November 2010 sind bereits einige Erfolge vorzuweisen. Um eine sicherheitspolitische Spaltung Europas zu vermeiden, muss sich allerdings Deutschland der Zusammenarbeit anschließen und auf eine Abstimmung der französisch-britischen und deutsch-französischen Vorhaben hinwirken.
Kurswechsel für Europa
Kurswechsel für EuropaKlaus von Dohnanyi über eine Europapolitik, die die Unterschiedlichkeit der EU-Mitglieder als Vorteil entdecken muss
von Klaus von Dohnanyi
DGAPanalyse 9, 30. Juli 2012, 16 S.
Europa leidet unter drei schweren Krisen: Einer Krise internationaler Wettbewerbsfähigkeit; einer gefährlichen öffentlichen und vielerorts privaten Verschuldung; und einer Vertrauenskrise. Alle drei wurzeln in einer verfehlten Politik, denn europäische Institutionen missachten seit Jahrzehnten die Unterschiedlichkeiten und nationalen Verantwortungen der Mitgliedstaaten. Wir brauchen „mehr“ Europa – aber eine Europapolitik, die den demokratischen Willen der Menschen berücksichtigt und nutzt.
DGAP in den Medien
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