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„Rohani ist aus anderem Holz geschnitzt“
„Rohani ist aus anderem Holz geschnitzt“Paul Freiherr von Maltzahn, Generalsekretär der DGAP, über den neuen iranischen Präsidenten und die Nuklearverhandlungen
von Paul Freiherr von Maltzahn
Fünf Fragen, 19. Juni 2013
Mit Hassan Rohani haben die Iraner einen Präsidenten gewählt, der als reformorientiert und gemäßigt gilt. Was kann der Westen vom ihm erwarten, was bedeutet seine Wahl für die Verhandlungen über das iranische Atomprogramm und welchen politischen Spielraum hat er? „Rohani will nicht die bestehende Ordnung in Frage stellen. Aber er wird aktiv die Grenzen des Systems testen“, urteilt Paul Freiherr von Maltzahn, von 2003 bis 2006 deutscher Botschafter im Iran.
Obamas Berlin-Besuch
Obamas Berlin-BesuchIn der Sicherheitspolitik gibt es eine Annäherung, in der Wirtschaftspolitik sind die Gegensätze groß
von Josef Braml
Fünf Fragen, 17. Juni 2013
"Während wir nach wie vor auf die westliche Führungsmacht fixiert sind, haben die USA ihre Aufmerksamkeit nach Asien verschoben", konstatiert Josef Braml, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Programms USA / Transatlantische Beziehungen. Der DGAP-Experte über die aktuelle sicherheitspolitische Annäherung, Streitpunkte in der Wirtschafts- und Handelspolitik und die Bedeutung von Obamas Deutschland-Besuch.
Frankreich, das gelähmte Land
Frankreich, das gelähmte LandClaire Demesmay über die Wirtschaftskrise im Nachbarland und das angespannte deutsch-französische Verhältnis
von Claire Demesmay
Fünf Fragen, 6. Mai 2013
Der Schuldenberg wächst, die Arbeitslosigkeit steigt, die Wettbewerbsfähigkeit bleibt ein Schwachpunkt: Deutschlands wichtigster EU-Partner steckt in einer schweren Wirtschaftskrise. Staatspräsident François Hollande ist erst ein Jahr im Amt, in der Gunst seiner Bürger ist er jedoch tief gefallen. Sorge bereiten den Deutschen aber nicht nur die bislang wenig erfolgreichen Reformmaßnahmen der französischen Regierung, sondern auch antideutsche Äußerungen aus Hollandes Sozialistischer Partei.
Ägypten: Kein Kompromiss in Sicht
Ägypten: Kein Kompromiss in SichtNach dem Verfassungsreferendum stehen sich Islamisten und Oppositionskräfte weiter unversöhnlich gegenüber
von Christian Achrainer
Fünf Fragen, 19. Dezember 2012
Die Muslimbrüder haben das Verfassungsreferendum für sich entschieden – doch der Machtkampf in Ägypten geht in eine neue Runde. Was sind die Ziele der Islamisten, wofür stehen die oppositionellen Kräfte? Wie mächtig ist das Militär? Welche Chancen gibt es auf eine Lösung? Fünf Fragen an DGAP-Mitarbeiter Christian Achrainer.
Deutschland, der IWF und die Griechenland-Hilfe
Deutschland, der IWF und die Griechenland-HilfeDie jüngste Einigung ist nur eine Zwischenlösung – ein weiterer Schuldenschnitt scheint unvermeidbar
von Claudia Schmucker
Fünf Fragen, 29. November 2012
Auch die öffentlichen Gläubiger werden wohl auf einen Teil ihrer Forderungen verzichten müssen. Anders sei das Ziel, auf das die Euro-Finanzminister und der IWF sich nun geeinigt haben – die griechische Staatsschuld bis 2020 auf 124 Prozent zu senken – kaum zu erreichen, sagt DGAP-Wirtschaftsexpertin Claudia Schmucker. Zunächst aber konnte die Bundesregierung einen unpopulären Forderungsverzicht noch vor der Bundestagswahl 2013 abwenden.
Krise in Mali: Frankreich treibt internationalen Einsatz voran
Krise in Mali: Frankreich treibt internationalen Einsatz voranGratwanderung zwischen sicherheitspolitischem Interesse und kolonialer Vergangenheit
von Katrin Sold
Fünf Fragen, 15. November 2012
Islamistische Rebellen haben den Norden Malis unter ihre Kontrolle gebracht. Das Land droht zu einem Rückzugsraum für Terroristen zu werden, tausende Menschen sind auf der Flucht. Frankreich pflegt traditionell enge Beziehungen zu den westafrikanischen Staaten und setzt sich für eine internationale Intervention in Mali ein. Ein eigenes militärisches Engagement wie in Libyen kann sich Frankreichs Präsident François Hollande jedoch nicht leisten. Fünf Fragen an DGAP-Expertin Katrin Sold.
Die EU-Politik im Kaukasus muss auf den Prüfstand
Die EU-Politik im Kaukasus muss auf den PrüfstandEuropa misst der Lösung der Sezessionskonflikte zu wenig Bedeutung bei
von Stefan Meister
Fünf Fragen 24. Oktober 2012
Nur wenn die EU ihre Entwicklungshilfe um einen sicherheitspolitischen Ansatz ergänzt, können politische und wirtschaftliche Reformen in Armenien, Aserbaidschan und Georgien gelingen. Und nur mit einer eigenen Energiepolitik kann die EU sich erfolgreich an der Erschließung der kaspischen Rohstoffe beteiligen. Bislang sind die Europäer in ihrer östlichen Nachbarschaft kein relevanter Akteur, sagt Stefan Meister. Fünf Fragen an den Kaukasus-Kenner nach der Georgien-Wahl.
Romneys zweiter Mann
Romneys zweiter MannPaul Ryan verleiht dem republikanischen Wahlkampf mehr Profil ― doch seine Sparpläne bieten viel Angriffsfläche
von Rachel Herp Tausendfreund
Die Nominierung der Vizepräsidentschaftskandidaten wird stets mit Spannung erwartet, sie sind ein wichtiges Element im Kampf um den Wahlsieg. Mit der Entscheidung für den radikalkonservativen Finanzpolitiker Paul Ryan hat sich Romney jemanden ins Boot geholt, der den Wahlkampf entscheidend mitprägen dürfte. Doch Ryan sieht drastische Kürzungen im Sozialhaushalt vor, vor allem bei Medicare, der staatlichen Krankenversicherung für Rentner – das könnte die Republikaner entscheidende Wählerstimmen kosten.
Prozess gegen die Band Pussy Riot
Prozess gegen die Band Pussy RiotDas harte Vorgehen der russischen Behörden gegen die Musikerinnen zeigt die Hilflosigkeit des Regimes
von Stefan Meister
Der Protest gegen das russische Regime nimmt immer kreativere Formen an. Gegenüber der Kirchen-Performance der Punkrockerinnen im Februar zeigt sich der Staat nun unerbittlich. Die drei Frauen wurden wegen Rowdytums angeklagt, ein Delikt, auf das bis zu sieben Jahre Haft stehen. Russland-Experte Stefan Meister über die Bedeutung des Falls für die Protestbewegung und die Verflechtung von Politik, Justiz und Kirche in Russland.
Regierungswechsel in Serbien
Regierungswechsel in Serbien Die Zeichen stehen auf Kontinuität, Belgrad gibt sich weiter proeuropäisch
von Theresia Töglhofer
Fünf Fragen, 30. Juli 2012
Serbien hat eine neue Führung. Zum Staatsoberhaupt wurde der frühere Ultranationalist Tomislav Nikolić gewählt. Seine Fortschrittspartei ist auch stärkste Kraft im Parlament geworden und bildet nun mit den Sozialisten eine Koalition. Mit Ivica Dačić stellen die Sozialisten erstmals seit dem Fall des Milošević-Regimes den Regierungschef. Gerät die serbische Politik damit wieder in nationalistisches Fahrwasser? Bleibt das größte Land des Westlichen Balkans auf EU-Kurs?
DGAP in den Medien
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