Sarah Wohlfeld

Programmmitarbeiterin, Alfred von Oppenheim-Zentrum für Europäische Zukunftsfragen

Fachgebiete

  • EU-Erweiterung
  • Europäische Integration
  • Südosteuropa

Sprachen

Englisch

Kontakt

Tel.: +49 (0)30 25 42 31-44
E-Mail: wohlfeld@dgap.org

Sarah Wohlfeld ist seit Oktober 2014 Programmmitarbeiterin des Alfred von Oppenheim-Zentrums für Europäische Zukunftsfragen. Sie leitet dort ein Programm zur Förderung von Think Tanks im Westlichen Balkan (TRAIN) und beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit der EU-Erweiterungspolitik und den politischen Entwicklungen in Südosteuropa.

Zuvor war sie als Projektkoordinatorin für die Politische Plattform der Humboldt-Viadrina School of Governance tätig. Von 2010 bis 2013 betreute sie als Programmmitarbeiterin des Robert Bosch-Zentrums für Mitteleuropa, Osteuropa und Zentralasien der DGAP das privat-öffentliche Partnerschaftsprojekt „Diplomatenkolleg“ im Auswärtigen Amt. Als freie Mitarbeiterin arbeitete sie 2009 für die Heinrich Böll Stiftung und organisierte im Auswärtigen Amt Lehrgänge für Diplomatinnen und Diplomaten aus Bosnien-Herzegowina und Kosovo.

Sarah Wohlfeld studierte Soziologie, Politikwissenschaft und Medienwissenschaft in Trier (Abschluss: Magister Artium) sowie Internationale Beziehungen und Sozialwissenschaften an der Karlsuniversität in Prag. 

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken
von Josef Braml, Claire Demesmay, Dina Fakoussa, Ali Fathollah-Nejad, Wilfried Jilge, Laura Lale Kabis-Kechrid, Stefan Meister, Christian Mölling, Jana Puglierin, Henning Riecke, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer, Svenja Sinjen, Sebastian Sons, Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 6, 20. Juli 2017, 43 S.
Außenpolitische Herausforderungen für die nächste Bundesregierung
Die neue Bundesregierung wird ab Herbst 2017 im nationalen wie im europäischen Rahmen wichtige Entscheidungen treffen müssen. DGAP-ExpertInnen skizzieren für zwölf Themenfelder, wo Deutschland jeweils außenpolitisch steht, mit welchen Partnern die Bundesregierung welche Interessen verfolgen sollte und mit welchen Zielen anderer Akteure diese kollidieren könnten.
Kategorie: Internationale Politik/Beziehungen, Deutschland
Gerissen destruktiv
Russische Einflussnahme im Westlichen Balkan
von Sarah Wohlfeld
Internationale Politik 4, Juli/August 2017, S. 58 - 64
Gerissen destruktiv
In Bosnien-Herzegowina und im Kosovo schürt russische Propaganda ethnische Spannungen; in Mazedonien und Montenegro werden innenpolitische Konflikte angeheizt, um eine Demokratisierung zu behindern. Dabei kann Russland dem Westlichen Balkan weder Wohlstand noch ein attraktives Gesellschaftsmodell bieten. Das kann nach wie vor nur die EU.
Kategorie: NATO, Europäische Union, Russische Föderation, Serbien und Montenegro, Bosnien-Herzegowina
Mehr vom Gleichen
Die albanische Parlamentswahl wird am politischen Zustand des Landes wohl wenig ändern.
von Sarah Wohlfeld
Gastkommentar, Wiener Zeitung, 21. Juni 2017, S. 2
Kategorie: Albanien
Gerade jetzt: Der Westliche Balkan braucht eine klare EU-Perspektive
von Sarah Wohlfeld
DGAPstandpunkt 7, 2016, 2 S.
Gerade jetzt: Der Westliche Balkan braucht eine klare EU-Perspektive
Nach dem Brexit-Referendum wird die EU in den kommenden Jahren mit inneren Debatten und dem Ringen um die Zukunft der europäischen Einigung beschäftigt sein. Eine Erweiterung um die Staaten des Westlichen Balkans rückt damit in weite Ferne. Ohne eine klare Mitgliedschaftsperspektive drohen jedoch gefährliche Rückschritte in der demokratischen und friedlichen Entwicklung der gesamten Region.
Kategorie: Europäische Union, Integration, Europa, Südosteuropa, Serbien, Montenegro, Bosnien-Herzegowina
Ein uneingelöstes Versprechen
EU-Erweiterungspolitik im Westlichen Balkan
von Sarah Wohlfeld
Neue Gesellschaft/Frankfurter Hefte, April 2016, S. 35-38
Vor mittlerweile über 15 Jahren wurde von der EU für den Westlichen Balkan eine klare Beitrittspersektive ausgesprochen. Nach anfänglichen großen Hoffnungen stock der Erweiterungsprozess seit längerer Zeit. Nicht nur gibt es kaum Fortschritte in der demokratischen Transformation der Länder in der Region, auch innerhalb der EU dominieren interne Konflikte und eine Erweiterungsmüdigkeit.
Ohne Kompass Richtung Brüssel?
Serbien zwischen EU-Annäherung und russischer Vereinnahmung
von Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 14, 24. September 2015, 7 S.
Ohne Kompass Richtung Brüssel?
Serbien strebt einen möglichst baldigen EU-Beitritt an, doch die Vernachlässigung der Erweiterungspolitik seitens der EU hat zu Enttäuschung geführt. Gleichzeitig gelingt es Russland auch in Zeiten der Ukrainekrise, seinen Einfluss in Serbien geltend zu machen, obwohl es ihm keine wirkliche Zukunftsperspektive anzubieten hat. Zeigt Brüssel keine glaubhafte Beitrittsperspektive auf, würde weniger ein Serbien im russischen Orbit drohen als ein fragiler Staat inmitten Europas.
Kategorie: Medien/Information, Serbien
EU-Energiepolitik
Zankapfel oder Integrationsmotor?
von Sarah Wohlfeld
DGAPkompakt 11, 9. Juli 2014, 6 S.
EU-Energiepolitik
Der Gipfel des Europäischen Rates Ende Juni hat erneut gezeigt, wie uneins sich die EU-Mitgliedstaaten in wichtigen Aspekten der Energiepolitik sind – ungeachtet des Potentials dieses Politikfelds, ein neuer Integrationsmotor für Europa zu sein. Obwohl eine erschwingliche, sichere und nachhaltige Energieversorgung auf die strategische Agenda für die kommenden fünf Jahre gesetzt wurde, haben die Staats- und Regierungschefs grundlegende energie- und klimapolitische Entscheidungen vertagt.
Kategorie: Klima- und Energiepolitik
Albanien in der Warteschleife
Zum dritten Mal in Folge hat es die EU abgelehnt, das südosteuropäische Land zum Beitrittskandidaten zu machen
von Ulrike Stern, Sarah Wohlfeld
Fünf Fragen, 20. Dezember 2013
Albanien in der Warteschleife
Die Entscheidung des Europäischen Rates vom 20. Dezember, Albanien den Kandidatenstatus erneut zu verwehren, stellt für Beobachter eine Überraschung und für das Land eine herbe Enttäuschung dar – auch, weil gleichzeitig die Aufnahme von Beitrittsverhandlungen mit Serbien beschlossen wurde. Der Strahlkraft der EU auf dem westlichen Balkan wird die jüngste Ablehnung aber kaum schaden. Für die dortigen Länder ist die europäische Integration nach wie vor attraktiv.
Kategorie: Europäische Union, Erweiterungsprozess, Südosteuropa, Albanien
Parlamentswahlen in Albanien
Demokratietest bestanden?
von Ulrike Stern, Sarah Wohlfeld
Euractiv.de, 26. Juni 2013
Parlamentswahlen in Albanien
Am 23. Juni fanden in Albanien Parlamentswahlen statt. Das Wahlbündnis der Sozialistischen Partei unter Edi Rama ging daraus mit rund 58 Prozent der Stimmen als klarer Sieger hervor. Es löst damit nach acht Jahren die von der Demokratischen Partei gestellte Regierung von Premierminister Sali Berisha ab. Für sein Bündnis stimmten nur rund 39 Prozent. Die Wahlen galten als Prüfstein für die EU-Integrationsfähigkeit des Landes.
Kategorie: Wahlen, Staat und Gesellschaft, Europäische Union, Erweiterungsprozess, Albanien, Europa, Balkan
Albaniens langer Weg in die Europäische Union
Innenpolitischer Machtkampf blockiert zentrale Reformen
von Ulrike Stern, Sarah Wohlfeld
DGAPanalyse 11, 13. September 2012, 21 S.
Albaniens langer Weg in die Europäische Union
Albanien will in die EU. Pünktlich zum 100jährigen Jubiläum der Unabhängigkeit hofft das Land nun auf eine positive Einschätzung durch die EU-Kommission, die im Oktober ihren Fortschrittsbericht vorlegt, und auf die Verleihung des EU-Kandidatenstatus. Dies erscheint jedoch fraglich. Die scharfe Polarisierung zwischen der regierenden Demokratischen Partei und den oppositionellen Sozialisten verhindert bislang ein rasches Vorankommen im Reformprozess.
Kategorie: Europäische Union, Erweiterungsprozess, Europa, Albanien
DGAP in den Medien