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Ausgewählte Publikationen

Eine Region vor der Zerreißprobe
Wie der Nahe Osten künftig aussehen könnte
von Volker Perthes
Internationale Politik 5, September/Oktober 2015, S. 38-43
Eine Region vor der Zerreißprobe
Ist der Aufmarsch des „Islamischen Staates“ zu stoppen? Was wird aus Syrien, was aus dem Irak? Prognosen für eine unberechenbare Region sind schwer zu stellen. Doch eins scheint sicher: Ohne eine Machtteilung, die alle relevanten Kräfte einbindet, und ohne glaubwürdige Regierungen werden die politisch und identitär zerklüfteten Länder zerfallen. Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Suhrkamp Verlag Berlin 2015.
Kategorie: Staatsaufbau, Staat und Gesellschaft, Politisches System, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Modell vorm Zerfall
Warum es uns nicht gleichgültig sein darf, was in Syrien geschieht
von Volker Perthes
Internationale Politik 6, November/Dezember 2013, S. 8-16
Modell vorm Zerfall
Erst nach dem Chemiewaffenangriff bei Damaskus hat die internationale Gemeinschaft begonnen, einen gemeinsamen Ansatz zum Umgang mit dem Bürgerkrieg in Syrien zu suchen. Dabei zeigte sich, wie sehr Diplomatie und internationale Politik ein Spiel auf mehreren Ebenen sind, bei dem die Inszenierung oft mehr Aufmerksamkeit erhält als die Substanz.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Rüstungskontrolle & Massenvernichtungswaffen, Konflikte und Strategien, Syrien
Ideen und Macht
Was definiert die relative Gewichtsverteilung in der Welt?
von Volker Perthes, Stefan Mair
Internationale Politik 3, April 2011, S. 10-23
Ideen und Macht
Gestaltungskraft beruht nicht nur auf harter Macht. Wichtig ist auch, wie Gesellschaften die Welt deuten. Ist das westliche Narrativ von Demokratie plus Marktwirtschaft noch gültig? Gewinnt das chinesische Modell einer weisen, aber nicht notwendig demokratischen Führung an Attraktivität? Und welche Zukunftsbilder ergeben sich daraus?
Kategorie: Politische Kultur, Politisches System, Europäische Union, Globale Fragen, Internationale Politik/Beziehungen, Europa, Vereinigte Staaten von Amerika, Nordamerika, China, Zentralasien
Nahöstliche Risikoszenarien
... und Leitlinien für westliches Engagement
von Volker Perthes
Internationale Politik 6, November/Dezember 2010, S. 82-89
Hegemonialkonflikte, Terrorismus, zerfallende Staaten und politischer Konfessionalismus bedrohen den Nahen und Mittleren Osten. Die USA und die EU haben erkannt, dass sie die Entwicklungen in der Region nicht von außen bestimmen können. Aber sie haben dort auch eigene Interessen, die sie bestmöglich verfolgen sollten. Fünf Leitlinien.
Kategorie: Konflikte und Strategien, Terrorismus, Fragile Staaten, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Syrien zuerst
Was die USA und Europa jetzt im Nahen Osten tun sollten
von Muriel Asseburg, Volker Perthes
Internationale Politik 2, Februar 2009, S. 61 - 66.
Eine europäisch-amerikanische Initiative zur Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts müsste eine neue Machtteilung zwischen Hamas und Fatah, die Umsetzung der Gaza-Vereinbarung von 2005 sowie eine zeitnahe Friedensperspektive für die ganze Region beinhalten. Von zentraler Bedeutung ist dabei die Einbindung Syriens.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Konflikte und Strategien, Krieg/Kriegführung, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Vereinigte Staaten von Amerika, Europa, Arabischer Osten/Israel
Drei Prinzipen für drei Problemstaaten
Welche Politik verfolgt der Westen gegenüber Syrien, dem Sudan und dem Iran?
von Volker Perthes
Internationale Politik 7-8, Juli/August 2008, S. 130 - 137
Will der Westen künftig eine erfolgreichere Politik gegenüber problematischen Staaten betreiben, sollte er sich an drei Prinzipien orientieren: an der Unterscheidung zwischen legitimen und illegitimen Interessen dieser Länder, an der Klarstellung der eigenen Prioritäten sowie an dem Engagement dieser Staaten, um sie zu Verhaltensänderungen zu bewegen.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Konflikte und Strategien, Internationale Politik/Beziehungen, Europa, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Syrien, Sudan, Iran
Zwischen Hofnarr und Agendasetter
Über wissenschaftliche Beratung in der Außen- und Sicherheitspolitik
von Volker Perthes
Internationale Politik 12, Dezember 2007, S. 114 - 123.
Einen Studiengang „wissenschaftlicher Politikberater“ gibt es nicht. In der Außen- und Sicherheitspolitik muss sich wissenschaftliche Beratung daher selbst einen Orientierungsrahmen geben. Wie könnte der aussehen? Einige Betrachtungen über Relevanz, Unabhängigkeit, Distanz, Nähe und die Fallstricke des von den Medien so geschätzten Alarmismus.
Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Forschung, Verteidigungspolitik, Deutschland
Wie? Wann? Wo? Wie oft?
Strategische Fragen, die vor einem Auslandseinsatz zu klären sind
von Volker Perthes
Internationale Politik 5, Mai 2007, S. 18 - 21.
Jede Entscheidung zur Entsendung deutscher Soldaten muss auf der Grundlage einer informierten strategischen Debatte gefällt werden. Erst wenn das Mandat, die Erfolgsaussichten und Risiken, die Dynamiken einer Krise sowie die deutschen Interessen geklärt sind, sollte entschieden werden, was sich Deutschland leisten kann und leisten will.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Deutsche Außenpolitik, Verteidigungspolitik, Bundeswehr, Auslandseinsätze, Deutschland, Europa
Vier Jahre nach Saddam Hussein
War das Scheitern des Irak-Kriegs vorhersehbar? Eine retrospektive Analyse
von Volker Perthes
Internationale Politik 4, April 2007, S. 112 - 120.
Die Rückschau auf die vier Jahre seit dem Beginn des amerikanisch geführten Krieges gegen den Irak und dem Sturz der Diktatur Saddam Husseins bietet Gelegenheit, die eigenen Einschätzungen jener Tage zu überprüfen – und damit auch die Prognosefähigkeit der Wissenschaft auf den Prüfstand zu stellen. Wie sollte es weitergehen? Einige Empfehlungen.
Kategorie: Sicherheitspolitik, Staatsaufbau, Krieg/Kriegführung, Irak, Vereinigte Staaten von Amerika, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika
Gebt dem Nationalstaat eine Chance!
Frieden im Nahen Osten: Neue Barrieren eines alten Konflikts
von Volker Perthes
Internationale Politik 9, September 2006, S. 62‑67
Sicherheit ist unteilbar: So lautete das Credo fast aller Parteien des Nahen Ostens. Liegt Israel mit den Palästinensern im Streit, müssen auch die Golf-Staaten an den Tisch. Doch der Krieg im Libanon, Aufstände im Irak und konfessionell-religiöse Spannungen in der Region zeigen: Nur eine subregionale, an nationalen Interessen ausgerichtete Konferenz bietet Aussicht auf Frieden – auch für den arabisch-israelischen Konflikt.
Kategorie: Konflikte und Strategien, Konfliktprävention/-management, Bilaterale Konflikte, Naher und Mittlerer Osten/Nordafrika, Palästina, Israel, Arabische Länder
DGAP in den Medien
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