Dr. Josef Braml

Senior Fellow Foresight USA

Fachgebiete

  • Amerikanische Weltordnungsvorstellungen und transatlantische Beziehungen
  • Sicherheits-, Energie- und Handelspolitik der USA
  • Wirtschaftliche und innenpolitische Rahmenbedingungen amerikanischer Außenpolitik
  • Vergleichende Governance-Analyse, u.a. deutsches und US-Regierungssystem
  • Religion und Politik in den USA

Sprachen

Englisch, Französisch

Kontakt

Tel.: +49 (0)30 25 42 31-12
Mobil: +49 (0)179 15 43 04 3
E-Mail: braml@dgap.org

Dr. Josef Braml ist seit Oktober 2006 Senior Fellow des Programms USA/Transatlantische Beziehungen.

Zuvor war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Stiftung Wissenschaft und Politik (2002-2006), Projektleiter des Aspen Institute Berlin (2001), Visiting Scholar am German-American Center (2000), Consultant der Weltbank (1999), Guest Scholar der Brookings Institution (1998-1999), Congressional Fellow der American Political Science Association und legislativer Berater im US-Abgeordnetenhaus (1997-1998).

Josef Braml wurde 2001 an der Universität Passau in den Fächern Politikwissenschaft, Soziologie und Französische Kulturwissenschaft promoviert. Er hat Sprachen, Wirtschafts- und Kulturraumstudien an der Universität Passau und der Université de Nice – Sophia Antipolis studiert sowie eine Ausbildung zum Bankkaufmann absolviert.

Publikationen

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Ausgewählte Publikationen

Trumps transaktionaler Transatlantizismus
von Josef Braml
Zeitschrift für Außen- und Sicherheitspolitik, Oktober 2018, Volume 11, Ausgabe 4, S. 439–448
US-Präsident Donald Trump und seine Sicherheits- und WirtschaftsberaterInnen sind fest entschlossen, die von den USA nach den beiden desaströsen Weltkriegen geschaffene liberale Weltordnung einzureißen, weil sie ihrer Meinung nach nur Amerikas Rivalen wie China und Europa hilft. Wenn es keine rule of law mehr gibt, keine UN, keine WTO, vielleicht auch keine NATO, dann gilt das Recht des militärisch Stärkeren, namentlich die transaktionale Führung der USA.
Kategorie: Transatlantische Beziehungen, Global Ordnung und Demokratie, WTO, NATO, Vereinigte Staaten von Amerika
Zweite Halbzeit: Trumps Spiel mit den Demokraten
von Josef Braml
Gastkommentar, Fuldaer Zeitung, 19. Januar 2019, S. 4
US-Präsident Donald Trump will die Finanzierung seiner Grenzmauer zu Mexiko um jeden Preis haben, weil er damit in der Pflicht gegenüber seinen protektionistisch gesinnten, teilweise fremdenfeindlichen Wählern steht. Trump kann zudem einen Schwachpunkt der Demokraten ausnutzen. Denn auch viele gewerkschaftsnahe Demokraten sorgen sich wegen der zusätzlichen Konkurrenz weiterer Einwanderer auf dem Arbeitsmarkt, die ihre Löhne weiter nach unten drücken könnte.
Kategorie: Vereinigte Staaten von Amerika
America first gilt mehr als je zuvor
von Josef Braml
Gastkommentar im Handelsblatt, Wochenende 9./10./11. NOVEMBER 2018, NR. 217, S. 80
Der nationalistische und protektionistische Kurs Donald Trumps wird durch die Kongresswahl gestärkt, meint Josef Braml.
Kategorie: Transatlantische Beziehungen, Vereinigte Staaten von Amerika
Der Pyrrhussieg der Demokraten
Was die Machtverschiebung im Kongress für die USA, Deutschland und Europa bedeutet
von Josef Braml, Jana Puglierin, Henning Riecke, Victoria Rietig, Claudia Schmucker, Daniela Schwarzer
DGAPkompakt Nr. 28, 8. November 2018, 10 S.
Der Pyrrhussieg der Demokraten
Selten wurden US-amerikanische Zwischenwahlen in ganz Europa mit so hoher Aufmerksamkeit verfolgt. Zwei Jahre „America First“ unter der Präsidentschaft von Donald Trump haben das transatlantische Verhältnis insbesondere in den Bereichen Sicherheit, Handel und Klimaschutz in Frage gestellt. Der Wahlausgang deutet jedoch nicht auf einen Kurswechsel im Weißen Haus hin. Innenpolitisch könnte sich der Erfolg der Demokraten als Pyrrhussieg erweisen.
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Die Kongresswahlen stärken Trumps nationalistischen Kurs
von Josef Braml
Gastkommentar im Handelsblatt, 08.11.2018
Eine noch umfangreichere Wählerbasis könnte künftig das protektionistische Vorgehen des US-Präsidenten unterstützen. Ein vereintes Europa ist das Gebot der Stunde.
Kategorie: Transatlantische Beziehungen, Vereinigte Staaten von Amerika
Nach der Zwischenwahl könnte Trump gemeinsame Sache mit den Demokraten machen
Plan eines „New Deal“
von Josef Braml
Der Text ist zuerst auf Focus Online am 19.10.2018 erschienen.
Selbst ein möglicher Verlust der republikanischen Mehrheit des Abgeordnetenhauses bei den Zwischenwahlen könnte Trump helfen. Demokraten dürften wesentlich offener für seine Idee eines milliardenschweren Infrastrukturprogramms sein als die Republikaner.
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Kavanaughs Wahl ans Oberste US-Gericht wird die US-Politik radikal verändern
von Josef Braml
Gastkommentar von Josef Braml im Handelsblatt, 7.10.2018
Trump dreht die Mehrheit am Obersten Gerichtshof – mit weitreichenden Folgen. Damit verschieben sich die Kräfte am Obersten US-Gericht nach rechts.
Kategorie: Politisches System, Vereinigte Staaten von Amerika
Redefreiheit auf Kosten der Demokratie
Zwischenwahlen in den USA
von Josef Braml
DGAPstandpunkt 20, 12. September 2018, 3 S.
Redefreiheit auf Kosten der Demokratie
Bei den Kongresswahlen am 6. November droht der amerikanischen Demokratie ein weiterer Ausverkauf. Durch das Urteil des Obersten Gerichts, das eine Begrenzung von Wahlkampfspenden kippte, können noch mehr finanzstarke Unternehmen und Privatpersonen Einfluss nehmen und damit ihre Partikularinteressen durchsetzen. Schon jetzt konzentriert sich die wirtschaftliche und politische Macht bedrohlich im Finanzsektor und in der Öl/Gas-, Rüstungs- und IT-Branche.
Kategorie: Wahlen, Vereinigte Staaten von Amerika
Trumps Tribunal
Moralkonservative Richter prägen US-Politik auf lange Sicht
von Josef Braml
DGAPkompakt 17, 6. September 2018, 7 S.
Trumps Tribunal
Mit der Besetzung des nunmehr zweiten Obersten Richters auf Lebenszeit will US-Präsident Donald Trump seine unmittelbare politische Zukunft sichern, eine mögliche Wiederwahl befördern und seine Machtbefugnisse im System der konkurrierenden politischen Gewalten ausdehnen. Damit wird die Innen- und Außenpolitik der USA weit über seine möglichen beiden Amtszeiten hinaus radikal verändert. Das hat auch Einfluss auf die globale Weltordnung und die bisherige Rolle der USA als deren Hüter.
Russland auf Partnersuche im Osten
US-Sanktionen verfehlen ihr Ziel
von Josef Braml
DGAPkompakt 13, 19. Juli 2018, 7 S.
Russland auf Partnersuche im Osten
Eine Annäherung zwischen den USA und Russland wird weiter auf sich warten lassen. Innenpolitisch viel zu nützlich sind für beide Seiten die gegenseitigen Drohgebärden: Putin kann von der schlechten wirtschaftlichen Lage im Land ablenken und Trump bei den anstehenden Kongresswahlen Stärke zeigen. Im Windschatten der westlichen Sanktionen gegen Russland sucht China neue Partner. Ein Interessenausgleich zwischen Trump und Putin ist schon deshalb notwendig, um Chinas raumgreifende Aktivitäten einzudämmen.
Kategorie: Vereinigte Staaten von Amerika, Russische Föderation, China
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