Publikationen

Filtern nach:


Ausgewählte Publikationen

Transatlantische Wirrnis
Im Widerstand gegen Trump wäre ein europäischer Sonderweg verheerend
von Richard Herzinger
Internationale Politik 6, November-Dezember 2018, S. 116-121
Transatlantische Wirrnis
So sehr Europa in der Ära Donald Trumps seine neue Rolle suchen muss, so fatal wäre seine Abkehr von den USA. Denn das Projekt eines geeinten demokratischen Europas ist amerikanischen Ursprungs – und ohne die USA nicht denkbar. Der Kampf für den Erhalt liberaler Demokratien kann nur beiderseits des Atlantiks zugleich gewonnen werden.
Kategorie: Bilateral Relations, Transatlantic Relations, United States of America
Die verwundbare Demokratie
Ein verdeckter Krieg gegen sie ist im Gange, doch die Gefahr wird unterschätzt
von Richard Herzinger
Internationale Politik 6, November-Dezember 2017, S. 48 - 55
Die verwundbare Demokratie
Auf spektakuläre Aktionen im Bundestagswahlkampf hat Russland verzichtet. Stattdessen setzt der Kreml auf propagandistische Infiltration, um Bundeskanzlerin Merkel zu schwächen und die demokratischen Institutionen zu diskreditieren. Ein Rückblick auf die Zeit des RAF-Terrors vor 40 Jahren zeigt aufschlussreiche Parallelen.
Kategorie: Conflicts and Strategies, Media/Information, Russia, Germany
Die Macht des Unerklärlichen
Was im Wettstreit mit dem Neoautoritarismus hilft – und was nicht
von Richard Herzinger
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2017, S. 120-127
Die Macht des Unerklärlichen
Wenn wir neuen politischen Phänomenen begegnen, dann gehen wir gern mit Hegel davon aus, dass das, was wirklich sei, auch vernünftig sei. Doch hilft uns das in der Auseinandersetzung mit dem Rechtspopulismus weiter? Nein. Es gilt, mit der Irrationalität zu leben, ohne ihr Zugeständnisse zu machen – und ohne unsere Werte preiszugeben.
Kategorie: Political System, Political Culture, Media/Information, United States of America, Europe
Wer mit dem Teufel speist
… muss einen langen Löffel haben: Zur Renaissance der Realpolitik
von Richard Herzinger
Internationale Politik 1, Januar/Februar 2016, S. 120-127
Wer mit dem Teufel speist
Der Aufstieg des IS hat realpolitischen Forderungen Auftrieb gegeben, zusammen mit Baschar al-Assad gegen die Terrormiliz vorzugehen. Ein Plan, der allenfalls geeignet ist, noch verheerendere Konflikte zu schaffen. Und: Die Geschichte lehrt, dass Demokratien nur bestehen, wenn sie den Anspruch nicht aufgeben, ihre Werte weltweit zu verankern.
Kategorie: Political Culture, Democratization/System Change, Worldwide
Überrumpelt, zögerlich, lethargisch
Der Westen leidet unter einer tiefen Krise seines Selbstwertgefühls
von Richard Herzinger
Internationale Politik 2, März/April 2015, S. 118-127
Überrumpelt, zögerlich, lethargisch
Skepsis ist das Urelement der Demokratie. Doch längst schon hat westlicher Selbstzweifel selbstzerstörerische Züge angenommen. Eine solche Grundhaltung trifft sich mit der Herrschaftsideologie des Putinismus, die Menschenrechte und demokratische Freiheiten zu Propagandaerfindungen und Camouflage westlicher Vormachtsinteressen erklärt hat.
Kategorie: Political Culture, Western World
Licht aus dem Osten
Die Ukraine hält die Werte hoch, derer der Westen überdrüssig scheint
von Richard Herzinger
Internationale Politik 4, Juli/August 2014, S. 114-122
Licht aus dem Osten
Wird Europa ausgerechnet in einem historischen Moment äußerer Bedrohung an seiner Jahrhundertleistung irre? Erdrutschartige Wahlerfolge der Rechten lassen nichts Gutes erwarten. Die Hoffnung kommt von den Rändern, aus der Ukraine: Wo demokratische Rechte und Freiheiten noch als Verheißung verstanden werden, haben Extremisten keine Chance.
Kategorie: Democratization/System Change, Political Culture, Ukraine, Russia
Ein anderes Wort für Angst
Warum die Forderung nach „Respekt“ die offene Gesellschaft bedroht
von Richard Herzinger
Internationale Politik 6, November/ Dezember 2012, S. 118-123
Nicht nur „Toleranz“, verstanden als duldendes Desinteresse, sondern „Respekt“ war es, das in der Debatte um den „Mohammed-Schmähfilm“ eingefordert wurde. Doch durch die Maxime eines „Respekts“, der als unterschwellige Erpressung daherkommt, droht ein Grundprinzip unserer Freiheit ausgehöhlt zu werden: das offene Austragen von Konflikten.
Kategorie: Government and Society, Worldwide
Zögern ist kein Masterplan
Helfen möchten wir schon gerne. Aber nicht mit humanitären Interventionen
von Richard Herzinger
Internationale Politik 1, Januar 2009, S. 89 - 96.
Eine Verwicklung in die Krisenschauplätze der Welt will man sich in Deutschland nicht leisten. Man sei, heißt es, an den Grenzen der Leistungsfähigkeit angekommen. Dabei gibt es ein Prinzip der „Schutzverantwortung“. Wollen wir Menschenrechtsverletzungen nicht tatenlos hinnehmen, sollten wir über eine „Liga der Demokratien“ nachdenken.
Kategorie: German Foreign Policy, German Armed Forces, War/Warfare, Humanitarian Intervention, Peace-Keeping, United Nations
Demokratie? Vielleicht später
US-Außenpolitik im Sog des Nahost-Konflikts
von Richard Herzinger
Internationale Politik 9, September 2006, S. 84‑90
Die amerikanische Außenpolitik im Nahen Osten steht vor den Scherben ihrer hehren Ansprüche. Die unvermeidliche weitere Präsenz von US-Truppen im Irak bindet Kräfte, die zur Lösung des Libanon-Konflikts und der Iran-Krise fehlen. Europäische Häme über das Scheitern der neokonservativen Strategie ist so lange fehl am Platz, wie keine besseren Konzepte zur Befriedung der Region vorliegen. Doch die sind nirgends in Sicht.
Kategorie: Conflicts and Strategies, International Policy/Relations, Democratization/System Change, Near and Middle East/North Africa, United States of America
Ein Dogma muss vom Tisch
Die deutsche Angst vor der „militärischen Option“
von Richard Herzinger
Internationale Politik 4, April 2006, S. 66 - 74
Die nicht mehr zu leugnende Bedrohung, die die iranischen Nuklearambitionen darstellen, haben endlich auch die Deutschen aus ihrem außenpolitischen Dornröschenschlaf geweckt. Dennoch scheint es schwarz-roter Konsens zu sein, dass die militärische Option unter allen Umständen ausgeschlossen werden muss. Doch gerade die Sozialdemokratie könnte aus einer antitotalitären Tradition schöpfen, die keineswegs immer pazifistisch ist.
Kategorie: German Foreign Policy, Terrorism, Conflicts and Strategies, War/Warfare, Government and Society, Political Culture, Iran, Near and Middle East/North Africa, Germany, Europe
Veranstaltungen
DGAP in den Medien
Meistgelesen