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Ausgewählte Publikationen

Wundertüte Weltnetz
Parag Khannas atemloses Plädoyer fürs globale Zusammenrücken
von Jan Techau
Internationale Politik 3, Mai/Juni 2017, S. 136-138
Handelsvolumen und Dezentralisierung, Souveränität und Seidenstraße, Megacities und Moral, Weltbürgertum und gemischte Ethnizität: In seinem Rundumschlag über den Globalisierungsschub lässt Parag Khanna nichts aus. Sein Manifest gegen die nationalistische Versuchung bietet einen Wirbelwind an Fakten, dem es aber an analytischer Tiefe mangelt.
Kategorie: Globale Fragen, Medien/Information, Weltweit
After Brexit
von Jan Techau, Claire Demesmay, Piotr Buras
Internationale Politik, Juli 2016, Online exklusiv
After Brexit
Wie geht es in Europa weiter? Ist ein „Breversal“ noch möglich oder kommt es wirklich zu einem Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union? Und, wenn ja: Welche Folgen wird der Brexit haben? Stimmen aus Deutschland, Frankreich und Polen.
Kategorie: Europäische Union
Glaube ja nicht, was du denkst
Was „gedankliche Deutungsrahmen“ für die politische Kommunikation bedeuten
von Jan Techau
Internationale Politik 4, Juli-August 2016, S. 139-141
Wenn Migrationsgegner vom „vollen Boot“ sprechen und Liberale von der „Steuerlast“, dann nutzen sie ein Phänomen aus der Neuro- und Kognitionsforschung. Wie wirkt sich diese Einbettung von Begriffen und Wendungen in bestehende Denk- und Wahrnehmungsmuster, das „Framing“, politisch aus? Ein großer Wurf mit (nicht ganz so) kleinen Mängeln.
Kategorie: Staat und Gesellschaft, Deutschland
Deutsche Führung
Sechs Thesen auf dem Prüfstand
von Jan Techau
Internationale Politik 2, März/April 2016, S. 66-71
Deutsche Führung
Deutschland ist in der politischen Realität angekommen. Die eigenen Interessen, seine Größe, die Mittellage und die global veränderten Rahmenbedingungen zwingen es, für sich und andere Verantwortung zu übernehmen. Aber seine Fähigkeit zur Führung wird davon abhängen, ob es Ideen hat, die funktionieren und Anhänger finden.
Kategorie: Deutsche Außenpolitik, Deutschland, Europa
Wer wir sind und was unsere Aufgabe ist
Heinrich August Winkler schreibt weiter an der Geschichte des Westens
von Jan Techau
Internationale Politik 6, November/Dezember 2014, S.138-141
Mit dem dritten Band seiner „Geschichte des Westens“ wird die sensationelle Leistung Heinrich August Winklers so langsam voll begreifbar: Hier leistet ein Deutscher Großarbeit am Konzept des Westens. Leider wird auch dieser Band international nicht den Einfluss haben, den er haben sollte – und das liegt schlicht daran, dass er nicht auf Englisch geschrieben ist.
Kategorie: Demokratisierung/Politischer Systemwechsel, Politische Kultur, Westeuropa politisch, Vereinigte Staaten von Amerika
Schau doch mal auf die Karte, Schatz
Kaplans Plädoyer für die Geopolitik startet fulminant und verliert sich dann
von Jan Techau
Internationale Politik 2, März/April 2013, S. 139-141
Mit der Geopolitik führt Robert Kaplan in seinem neuen, über weite Strecken brillanten Buch eine oft unterbewertete Kategorie wieder in den analytischen Diskurs ein, macht sie dann aber zum Evangelium. So erweist er der Disziplin, deren Geltung er – zu Recht – befördern will, am Ende nur bedingt einen Dienst.
Kategorie: Politische Kultur, Weltweit
Einsatz im Inneren
James Bonds „Skyfall“ als Gradmesser westlicher Befindlichkeit
von Jan Techau
Internationale Politik 1, Januar/ Februar 2013, Seite 124-129
Einsatz im Inneren
Wo steht der Westen, wofür soll er stehen? Als Chiffre westlichen Selbstverständnisses ist James Bond dafür prädestiniert, die Malaise der Zeit zu erfassen und sie durchzuverhandeln. Ein Blick auf das aktuelle Agentenepos „Skyfall“ verheißt wenig Gutes. Und doch gibt es Hoffnung – wenn Bond die Geheimwaffe des Westens wiederfindet, die Ironie.
Kategorie: Kultur
Unseren Niedergang besorgen wir selbst
Buchempfehlungen für das Nachdenken über den Westen
von Jan Techau
Internationale Politik 5, September/ Oktober 2012, S. 136-140
Unseren Niedergang besorgen wir selbst
Knapp hundert Jahre nach Oswald Spengler sinniert der Westen wieder intensiv darüber, ob er verschwinden muss oder bestehen kann. Vor allem der „pazifische Durchbruch“ ist es, der die stets mobilisierbaren Angstreflexe im Okzident ausgelöst hat. Doch bedeutet der Aufstieg der Anderen wirklich den eigenen Abstieg? Einige Antworten.
Kategorie: Staat und Gesellschaft, Westliche Welt
Mit Konkurrenz aus der Krise
Warum Europa endlich anfangen muss, seinen Bürgern zu vertrauen
von Jan Techau
Internationale Politik 1, Januar/ Februar 2012, S. 26-30
Mit Konkurrenz aus der Krise
Europa wird nicht etwa an der Euro-Krise scheitern. Wenn es scheitert, dann daran, dass es seine Legitimation nie direkt von den Bürgern bezogen hat, für die es da ist. Was wir jetzt brauchen, ist ein politischer Wettbewerb auf gesamteuropäischer Ebene. Die Konstituierung eines europäischen Demos wäre ein großer Schritt Richtung Staatswerdung Europas.
Kategorie: Europäische Union, Europa
Zähne für den Tiger
Bevor die neue Nachbarschaftspolitik wirken kann, muss die EU ihre Hausaufgaben machen
von Jan Techau
Internationale Politik 4, Juli/August 2011, S. 126-127
Kategorie: Europäische Nachbarschaftspolitik, Europäische Union, Europa
DGAP in den Medien
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